Bischof Michael Yeung von Hong Kong (2017-2019).
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Bischof von Hong Kong verstorben

(Hong Kong) Heu­te mor­gen ver­starb der Bischof von Hong Kong, Msgr. Micha­el Yeung Ming-Che­ung im Alter von 73 Jah­ren. Am 27. Dezem­ber muß­te er wegen Leber­zir­rho­se ins Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert wer­den. Gestern wur­de er auf die Inten­siv­sta­ti­on ver­legt.

„Geste des Gehorsams“: Erzbischof Celli mit legitimen Bischöfen Chinas, die zugunsten von regimehörigen Bischöfen zurücktreten müssen.
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„Eine Geste des Gehorsams“

(Peking) Zwei legi­ti­me Bischö­fe wur­den gestern im Namen von Papst Fran­zis­kus zum Rück­tritt auf­ge­for­dert. Sie müs­sen regi­me­hö­ri­gen Bischö­fen Platz machen.

Das Marienheiligtum Unserer Lieben Frau vom Berg in Anlong vor der Zerstörung.
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Kommunistisches China zerstört zwei Marienheiligtümer

(Peking) In der Volks­re­pu­blik Chi­na wur­den von den staat­li­chen Behör­den zwei Mari­en­wall­fahrts­or­te zer­stört. Es han­delt sich um das Mari­en­hei­lig­tum Unse­rer Lie­ben Frau von den Sie­ben Schmer­zen in Dong­er­gou (Shanxi) und das Mari­en­hei­lig­tum Unse­rer Lie­ben Frau der Selig­prei­sun­gen in Anlong (Guiz­hou), das auch als Wall­fahrts­ort zu Unse­rer Lie­ben Frau vom Berg bekannt ist.

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Hintergrund

„Ich trage die Verantwortung“

(Rom) Zum jüngst unter­zeich­ne­ten Abkom­men zwi­schen dem Hei­li­gen Stuhl und der Volks­re­pu­blik Chi­na herrscht für Kir­chen­füh­rung Erklä­rungs­be­darf. Ent­spre­chend inten­siv ist seit ver­gan­ge­nem Sams­tag die Öffent­lich­keits­ar­beit. Auf dem Rück­flug von Tal­linn gestern abend nahm Papst Fran­zis­kus dazu Stel­lung und über­nahm per­sön­lich die Ver­ant­wor­tung für die neue vati­ka­ni­sche „Ost­po­li­tik“. Der päpst­li­che Haus­va­ti­ka­nist Andrea Tor­ni­el­li ver­öf­fent­lich­te auf Vati­can

China Kardinal Zen
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„Ich werde zu diesem Verrat nicht schweigen!“

(Hong Kong) Kar­di­nal Joseph Zen, uner­müd­li­che und kraft­vol­le Stim­me der chi­ne­si­schen Unter­grund­kir­che, will auch in Zukunft zur Lage in Chi­na nicht schwei­gen. Sein neu­es Buch läßt sich ent­spre­chend mit den Wor­ten zusam­men­fas­sen: „Ich schwei­ge nicht!“

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Treuebekenntnis nur zur Kommunistischen Partei

(Peking) Die regi­me­hö­ri­gen Bischö­fe der Volks­re­pu­blik Chi­na, die am 22. Sep­tem­ber von Papst Fran­zis­kus aner­kannt wur­den, wer­den auch wei­ter­hin poli­ti­sche Ämter aus­üben. Ihr Patrio­ti­sche Ver­ei­ni­gung leg­te nach der Unter­zeich­nung eines Abkom­mens zwi­schen dem Vati­kan und der Volks­re­pu­blik ein Treue­be­kennt­nis zur Kom­mu­ni­sti­schen Par­tei Chi­nas ab, aber nicht zu Papst Fran­zis­kus.

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Abkommen Vatikan-China unterzeichnet — Eine Chronologie

(Rom) Gerüch­te hat­ten es Tage zuvor bereits ange­kün­digt. Am ver­gan­ge­nen Sams­tag, den 22. Sep­tem­ber, haben der Hei­li­gen Stuhl und das kom­mu­ni­sti­sche Regime der Volks­re­pu­blik Chi­na ein gemein­sa­mes Abkom­men unter­zeich­net. Was bedeu­tet das für das kom­mu­ni­sti­sche Regime, für Chi­nas Katho­li­ken und für Tai­wan? Eine kur­ze Zusam­men­fas­sung.