Broeders van Liefde und die Krise nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil
Forum

Die „Broeders van Liefde“ aus Belgien: in den Wirren des 2. Vatikanischen Konzils (3)

Der katho­li­sche Hos­pi­tal­or­den der Broe­ders van Lief­de (Brü­der der Lie­be) sorgt in der katho­li­sche Kir­che für hef­ti­ge Dis­kus­sio­nen, weil der bel­gi­sche Zweig des Ordens Ende April bekannt­gab, in sei­nen Kran­ken­häu­sern und Betreu­ungs­ein­rich­tun­gen die Eutha­na­sie ein­zu­füh­ren. Nach einem vati­ka­ni­schen Ulti­ma­tum, die­se Ent­schei­dung zurück­zu­neh­men und sich zur katho­li­schen Leh­re der Unver­sehrt­heit des mensch­li­chen Lebens zu beken­nen, erklär­te …
Broeders van Liefde halten trotz römischem Ultimatum an ihrem Euthanasiebeschluß fest.
Hintergrund

Belgischer Orden trotzt Rom: „Wir werden weiter Patienten töten“

(Brüs­sel) Die Broe­ders van Lief­de (Brü­der der Lie­be) der bel­gi­schen Ordens­pro­vinz – der Orden wur­de in Bel­gi­en gegrün­det – for­dern auch Papst Fran­zis­kus her­aus: Sie wol­len an ihrem Eutha­na­sie­be­schluß fest­hal­ten und in ihren Kran­ken- und Behin­der­ten­ein­rich­tun­gen auch wei­ter­hin Men­schen in den „guten Tod“ schicken.
Der Vatikan hat dem belgischen Hospitalorden Broeders van Liefde (Brüder der Liebe, Bild) ein Ultimatum für den Euthanasie-Ausstieg gestellt.
Hintergrund

Vatikan stellt belgischem Hospitalorden Ultimatum: Euthanasie-Ausstieg bis Ende August

(Brüs­sel) Papst Fran­zis­kus „erteil­te per­sön­lich“ die Zustim­mung zum Antrag der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on und der Ordens­kon­gre­ga­ti­on, den Broe­ders van Lief­de (Brü­der der Lie­be) ein Ulti­ma­tum zu stel­len. Der bel­gi­sche Orden bie­tet seit dem 27. April 2017 in ordens­ei­ge­nen Kran­ken­häu­sern die Eutha­na­sie­rung von psy­chisch Kran­ken an. Die Tötung auf Wunsch ist seit 2002 in Bel­gi­en gesetz­lich erlaubt. Seit­her …
Charlie Gard (4. August 2016 - 28. Juli 2017) mit seinen tapferen Eltern.
Forum

Der Tod des kleinen Charlie Gard und der Versuch eines Schönredens

Von Giu­sep­pe Nar­di Für Ärger sorgt ein Kom­men­tar zum Tod des klei­nen Char­lie Gard, der in der Tages­zei­tung der Bischofs­kon­fe­renz erschie­nen ist und damit einen offi­ziö­sen Cha­rak­ter hat. Er stellt zugleich ein Sit­ten­bild dar und ist Aus­druck jener Bereit­schaft in man­chen Kir­chen­krei­sen, beim klein­stem Wider­stand des Zeit­gei­stes die wei­ße Fah­ne zu his­sen und zu kapitulieren.