Hintergrund

Das Knien wieder erlernen

„Wer glau­ben lernt, lernt auch knien, und ein Glau­be oder eine Lit­ur­gie, die das Knien nicht mehr kenn­te, wäre an zen­tra­ler Stel­le krank. Wo es ver­lo­ren gegan­gen ist, müs­sen wir das Knien wie­der erler­nen.“ Im Sin­ne die­ser Leh­re von Papst Bene­dikt XVI. („Der Geist der Lit­ur­gie“) ver­öf­fent­lich­te die katho­li­sche Ver­ei­ni­gung Ver­bün­de­te der Eucha­ri­stie (Allea­ti dell’Eucaristia)

Kinder in der heiligen Liturgie, eine Nagelprobe für die Lebendigkeit der Kirche
Forum

„Laßt die Kinder zu mir kommen“ – Wieviel Kind erträgt die Kirche?

Anmer­kun­gen von Mar­tha Bur­ger Eine jun­ge Mut­ter besucht neben der Sonn­tags­mes­se, so oft es geht, auch an Werk­ta­gen die Hei­li­ge Mes­se. Als ihr erstes Kind gebo­ren wird, nimmt sie es auch mit. Das ist nicht nur prak­ti­schen Not­wen­dig­kei­ten geschul­det, da sie sonst selbst nicht die Kir­che auf­su­chen könn­te, son­dern dem Wunsch und und bewuß­ten Ent­schluß,

Die Ruine der St.-Christoph-Kirche in Mainz sollte eine Mahnung sein und spiegelt, so das Empfinden nicht weniger, die Lage der Kirche heute wider. (Die Kirche wurde in zwei Angriffen 1942 und 1945 von der britischen Luftwaffe zerstört.)
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Wie glaubwürdig ist die Kirche noch? Ein offener Brief an Bischof Kohlgraf

Die Wel­len gehen hoch in der Kir­che, ins­be­son­de­re in Deutsch­land, aber auch in der Poli­tik die­ses Lan­des.Unter man­chen Kir­chen­ver­tre­tern und Gläu­bi­gen macht sich sogar ein Fata­lis­mus breit, da die Lage so ver­fah­ren scheint, daß eini­ge die Hoff­nung zu ver­lie­ren schei­nen. Dazu besteht kein Anlaß, wenn­gleich wir nicht wis­sen, wie die Zukunft der Kir­che nörd­lich der

Kardinal Robert Sarah veröffentlichte am 12. April eine Hommage an den vor kurzem verstorbenen Benedikt XVI.
Liturgie & Tradition

Die Wölfe schleichen um den Papstthron

(Rom) Der von Papst Fran­zis­kus eme­ri­tier­te Prä­fekt der Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung, Robert Kar­di­nal Sarah, pran­gert in sei­nem soeben erschie­ne­nen Buch über Bene­dikt XVI. an, daß unter dem Vor­wand einer „syn­oda­len Kir­che“ die Wahr­heit „zum Schwei­gen gebracht“ und Men­schen aus­ge­schlos­sen wer­den sollen.

Benedikt XVI. erklärt in einem erst jetzt veröffentlichten Text aus dem Jahr 2018 die Bedeutung der Kommunion und warum das protestantische "Abendmahl" und die katholische "Eucharistie" keine Synonyme sind, sondern ein ganz unterschiedliches Verständnis ausdrücken.
Liturgie & Tradition

„Die Bedeutung der Kommunion“ von Benedikt XVI.

(Rom) Seit dem 20. Janu­ar ist das post­hum ver­öf­fent­lich­te Buch mit Tex­ten von Bene­dikt XVI. im Buch­han­del erhält­lich. Es sam­melt fünf­zehn Tex­te, die die­ser in den letz­ten zehn Jah­ren sei­nes Lebens nach sei­nem Amts­ver­zicht ver­faßt hat­te. Die Druck­le­gung wur­de noch zu sei­nen Leb­zei­ten und mit sei­nem Ein­ver­ständ­nis vor­be­rei­tet. Dar­in ent­hal­ten ist auch ein 17 Sei­ten

Das Fronleichnamsfest, wie es Rom durch die Jahrhunderte gekannt hatte. 2017 fand sie zum letzten Mal statt. Seither gibt es jedes Jahr einen Vorwand, das Fest zu tilgen.
Nachrichten

Päpstliches Fronleichnamsfest offiziell abgesagt

(Rom) Das Fron­leich­nams­fest fehlt die­ses Jahr im Kalen­der der lit­ur­gi­schen Fei­ern des Pap­stes, wor­auf bereits hin­ge­wie­sen wur­de. Wer gehofft hat­te, Fran­zis­kus wür­de doch noch irgend­wo, viel­leicht zumin­dest an einem „sozia­len Brenn­punkt“, das Fron­leich­nams­fest zele­brie­ren, weiß es nun bes­ser. Heu­te gab der Hei­li­ge Stuhl bekannt, daß Fran­zis­kus dem öffent­li­chen Fron­leich­nams­fest nicht bei­woh­nen wird und die tra­di­tio­nel­le

Seit 2014 blieb Papst Franziskus der römischen Fronleichnamsprozession fern. Seit 2019 ist das Hochfest ganz aus dem päpstlichen Kalender verschwunden.
Liturgie & Tradition

Auch Fronleichnam verschwindet aus dem päpstlichen Kalender

(Rom) Der Kalen­der für die lit­ur­gi­schen Fei­ern des Pap­stes wird lau­fend aktua­li­siert. Es gibt jedoch zwei Ter­mi­ne, die dabei im wahr­sten Sin­ne des Wor­tes aus dem Rah­men fal­len. Um bei­de macht San­ta Mar­ta einen syste­ma­ti­schen Bogen: um den Grün­don­ners­tag und um Fron­leich­nam. Die Grün­don­ners­tags­lit­ur­gie schien zuletzt 2012 im päpst­li­chen Kalen­der auf, als noch Bene­dikt XVI.

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Kardinal Robert Sarah tadelt die Hirten, besonders die Bischöfe, denen er Versagen in der Corona-Krise vorwirft.
Liturgie & Tradition

Kardinal Sarah: Der Machtmißbrauch der Regierungen und das Versagen der Bischöfe

(Rom) In der heu­ti­gen Aus­ga­be ver­öf­fent­lich­te die ita­lie­ni­sche Tages­zei­tung Il Giorn­a­le einen Vor­ab­druck des Buches „Zehn Kar­di­nä­le erklä­ren die Zehn Gebo­te“ (Die­ci car­di­na­li spie­ga­no i die­ci coman­da­men­ti, Edi­zio­ni Ares), das vom Vati­ka­ni­sten Fabio Mar­che­se Rago­na her­aus­ge­ge­ben wur­de und ab heu­te im Buch­han­del erhält­lich ist. Für die Vor­schau wähl­te die Zei­tung einen Text von Kar­di­nal Robert

Forum

Herabstufung des sakramentalen Herrenmahls zu einem symbolträchtigen Gemeinschaftsessen

Ein Gast­kom­men­tar von Hubert Hecker Der Frank­fur­ter Jesui­ten­pa­ter Ans­gar Wucher­pfen­nig, Pro­fes­sor für Bibel­wis­sen­schaft in St. Geor­gen, hat ein neu­es Buch geschrie­ben über die Eucha­ri­stie­fei­er. Dar­in lau­tet die Kern­the­se, Jesus habe in der Nacht vor sei­ner Aus­lie­fe­rung mit sei­nen Jün­gern ein ganz all­täg­li­ches Mahl gehal­ten. Des­halb hät­ten „die frü­hen Chri­sten die Eucha­ri­stie nicht nur mit Wein