Innerhalb eines Monats erhielt das israelische Oberrabbinat auf seine Zweifel (Dubia) eine Antwort von Papst Franziskus.
Nachrichten

Die Dubia der Juden

(Rom) Vier Kar­di­nä­le wand­ten sich in ange­mes­se­ner Form an Fran­zis­kus, um mit Fra­gen eine klä­ren­de Ant­wort auf fünf Dubia (Zwei­fel) zum umstrit­te­nen nach­syn­oda­len Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia zu erhal­ten. Tage, Mona­te und Jah­re ver­gin­gen, doch Fran­zis­kus ant­wor­te­te ihnen nicht. Viel­mehr nutz­te er die täg­li­che mor­gend­li­che Mes­se in San­ta Mar­ta, um die­se Kar­di­nä­le zu ver­un­glimp­fen. Sein Hof­staat

Fünf Jahre nach der Veröffentlichung von Amoris laetitia, fassen zwei neue Bücher die Kritik an dem umstrittensten Dokument des derzeitigen Pontifikats zusammen.
Forum

Die unbeantwortete Kritik an Amoris laetitia – fünf Jahre später

Von Rober­to de Mattei* Vor fünf Jah­ren, am 8. April 2016, wur­de das nach­syn­oda­le Apo­sto­li­sche Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia ver­öf­fent­licht, das umstrit­ten­ste Doku­ment des Pon­ti­fi­kats von Papst Fran­zis­kus. Die­ses Doku­ment ist das Ergeb­nis eines Pro­zes­ses, der mit der Rede von Kar­di­nal Wal­ter Kas­per im Kon­si­sto­ri­um vom Febru­ar 2014 ein­ge­lei­tet wur­de. Die The­se von Kar­di­nal Kas­per, wonach

Interview mit Kardinal Coccopalmerio über Homosexualität in der Kirche, Gender-Theorie und das Gebet.
Genderideologie

Kardinal Coccopalmerio über Homosexualität, Gender-Theorie und weibliche Mode

(Rom) Kar­di­nal Fran­ces­co Coc­co­pal­me­rio, bis April 2018 Vor­sit­zen­der des Päpst­li­chen Rates für die Geset­zes­tex­te, bezeich­ne­te in einem Inter­view alle gegen ihn erho­be­nen Vor­wür­fe, Teil der Homo-Lob­­by im Vati­kan zu sein, als „falsch“. Mit einem Lächeln habe er auf jede Fra­ge geant­wor­tet, auch auf die Fra­ge, war­um die Vor­wür­fe gegen ihn erho­ben wer­den: „Um vor allem

Amoris laetitia
Nachrichten

Msgr. Fisichella kritisiert Dubia-Kardinäle

(Rom) Vor 25. Jah­ren, am 6. August 1993, ver­öf­fent­lich­te Papst Johan­nes Paul II. Veri­ta­tis sple­ndor, eine der mit Abstand bedeu­tend­sten Enzy­kli­ken der Nach­kon­zils­zeit. Vati­can News, der Nach­rich­ten­platt­form des Vati­kans führ­te aus die­sem Anlaß ein Inter­view mit Kuri­en­erz­bi­schof Rino Fisi­chel­la, den Vor­sit­zen­den des Päpst­li­chen Rates für die Neue­van­ge­li­sie­rung. Fisi­chel­la nütz­te aus­ge­rech­net die­se Gele­gen­heit, um die Dubia-Kar­­di­­nä­­le

Juan Rodolfo Laise
Nachrichten

Bischof Laise: „Interkommunion ist unmöglich“

(Rom) „Die Inter­kom­mu­ni­on ist unmög­lich, weil die Luthe­ra­ner Häre­ti­ker sind.“ Mit die­sen deut­li­chen Wor­ten mel­de­te sich Bischof Juan Rodol­fo Lai­se in der umstrit­te­nen Inter­­kom­­mu­­ni­on-Dis­­ku­s­­si­on zu Wort, die von den deut­schen Bischö­fen los­ge­tre­ten wurde.

Bischof Athanasius Schneider
Hintergrund

„Auf das Konzil folgten keine Sonnenstrahlen, sondern Wolken“

(Rom) Am 27. Juni ver­öf­fent­lich­te die ita­lie­ni­sche Tages­zei­tung Il Giorna­le ein Inter­view mit dem ruß­land­deut­schen Bischof Atha­na­si­us Schnei­der. Schnei­der, der Weih­bi­schof von Asta­na in Kasach­stan ist, bezeich­ne­te dar­in die Euro­päi­sche Uni­on als „eine Art neue Sowjet­uni­on“ mit einer „unver­wech­sel­bar frei­mau­re­ri­schen Ideo­lo­gie“. Die Mas­sen­ein­wan­de­rung nann­te er einen „seit lan­ger Zeit von den inter­na­tio­na­len Mäch­ten vor­be­rei­te­ten Plan,

Dubia
Hintergrund

Die Schwäche des Erinnerns

(Rom) Papst Fran­zis­kus sag­te gegen­über Phil­ip Pul­lel­la, dem Vati­­kan-Kor­­re­­s­pon­­den­­ten der inter­na­tio­na­len Pres­se­agen­tur Reu­ters, von den Dubia (Zwei­fel) zum umstrit­te­nen nach­syn­oda­len Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia „aus den Zei­tun­gen“ erfah­ren zu haben.  Die­se Behaup­tung rief die bei­den noch leben­den Unter­zeich­ner der Dubia auf den Plan. Nicht nur sie wun­dern sich.

Papst Franziskus im Reuters-Interview über Dubia, China, Trump, Masseneinwanderung und Papstkritik.
Hintergrund

Papst Franziskus: Von Dubia habe ich aus der Zeitung erfahren

(Rom) Papst Fran­zis­kus gewähr­te Reu­ters, einer der Big Three der glo­ba­len Pres­se­agen­tu­ren, ein „Exklu­­siv-Inter­­view“. Nicht das ita­lie­nisch geführ­te Inter­view wur­de jedoch ver­öf­fent­licht, son­dern ein von Phil­ip Pul­lel­la, dem ber­go­glia­nisch gesinn­ten Reu­­ters-Kor­­re­­s­pon­­den­­ten in Rom, ver­faß­ter Arti­kel. Reu­ters ver­öf­fent­lich­te inzwi­schen auch eine spa­ni­sche Ver­si­on des Arti­kels, nicht aber das Inter­view selbst. Das berei­tet eini­ge Interpretationsprobleme.