Der Meßort des überlieferten Ritus im Bistum Alajuela in Costa Rica ist seit Juli Vergangenheit. Nun wurde auch der Pfarrer suspendiert.
Liturgie & Tradition

Erster Priester wegen Traditionis custodes suspendiert

(San José) Der Fall Costa Rica bleibt emble­ma­tisch und offen­bart einen star­ken repres­si­ven Drang. Die Bischofs­kon­fe­renz des zen­tral­ame­ri­ka­ni­schen Lan­des erließ nach der Ver­öf­fent­li­chung des Motu pro­prio Tra­di­tio­nis custo­des als erste ein Ver­bot des über­lie­fer­ten Ritus. Nun wur­de der ein­zi­ge bekann­te Prie­ster des Lan­des, der im über­lie­fer­ten Ritus zele­brier­te, suspendiert.

Die Bischofskonferenz von Costa Rica erließ unter Berufung auf das neue Motu proprio Traditionis custodes ein Verbot des überlieferten Ritus
Liturgie & Tradition

Bischofskonferenz von Costa Rica verbietet den überlieferten Ritus

(San José) Die Bischö­fe von Costa Rica haben in einer gestern beschlos­se­ne­nen gemein­sa­men Erklä­rung zum Motu pro­prio Tra­di­tio­nis custo­des von Papst Fran­zis­kus bekannt­ge­ge­ben, daß sie die­ses unsäg­li­che Doku­ment gegen den über­lie­fer­ten Ritus und die Tra­di­ti­on dra­ko­nisch anwen­den werden.

Der Karmeliten-Eremit Pater Javier Francisco Dengo wurde zum Exorzisten ernannt.
Hintergrund

Die Ernennung eines Exorzisten

(San José) Erz­bi­schof José Sala­zar Mora, Bischof der Diö­ze­se Tilarán-Libe­­ria in Costa Rica, ernann­te am 8. Juni einen Exor­zi­sten für sein Bis­tum. Meist wird ein Prie­ster mit dem Exor­zi­sten­dienst beauf­tragt, ohne daß die Öffent­lich­keit davon erfährt. Noch häu­fi­ger ist der Fall, daß Bischö­fe kei­nen Exor­zi­sten für ihre Diö­ze­se ernen­nen. Bischof Sala­zar trat etwas unfrei­wil­lig die

Polizei in der Kirche, um Meßzelebration zu unterbrechen, weil vor der Kirche Gläubige beteten.
Liturgie & Tradition

Stichwörter zum Coronavirus 2 – Von guten Priestern, Präsidenten und Stadtvätern

(Rom) Nach­dem vom Vati­kan die Unter­sa­gung der Meß­teil­nah­me auf die päpst­li­chen Zele­bra­tio­nen ein­schließ­lich Ostern aus­ge­wei­tet wur­de, ist mit ähn­li­chen Maß­nah­men auch in ande­ren Staa­ten zu rech­nen.  In wei­te­ren Gebie­ten dürf­ten die Gläu­bi­gen am Palm­sonn­tag, in der Kar­wo­che und zu Ostern ohne die Mög­lich­keit zur Meß­fei­er bleiben.

Das Logo der Abtreibungslobby von Costa Rica und der seit 2018 regierende Staatspräsident.
Lebensrecht

Der schwarze Tag von Guadalupe – Costa Rica

(San José) Am 12. Dezem­ber, dem Fest Unse­rer Lie­ben Frau von Gua­da­lu­pe, der Schutz­pa­tro­nin Ame­ri­kas, kam es zu einem bei­spiel­lo­sen Angriff auf das Lebens­recht unge­bo­re­ner Kin­der, den man kaum anders als got­tes­lä­ster­lich, ja dämo­nisch bezeich­nen kann. Drei latein­ame­ri­ka­ni­sche Links­re­gie­run­gen haben am sel­ben Tag in unter­schied­li­chem Aus­maß und im Namen des „Fort­schritts“ die Todes­stra­fe für unge­bo­re­ne Kin­der ein­ge­führt.