„Der beste Kaffee der Welt ist der aus Costa Rica“

Papst Franziskus ist sich sicher: Der beste Kaffee der Welt kommt aus Costa Rica (Bild: Marco Verch / Flickr)

(Rom) Für Papst Fran­zis­kus stammt der „beste Kaf­fee der Welt“ aus Costa Rica. Dies sag­te das Kir­chen­ober­haupt wäh­rend des tra­di­tio­nel­len Neu­jahrs­emp­fangs für das beim Hei­li­gen Stuhl akkre­di­tier­te Diplo­ma­ti­sche Corps. Und er tat es nicht zum ersten Mal.

Das costa­ri­ca­ni­sche Außen­mi­ni­ste­ri­um mach­te die Epi­so­de gestern bekannt. Als die Ver­tre­tung des mit­tel­ame­ri­ka­ni­schen Lan­des ange­kün­digt wur­de, rief der Papst erfreut sein Lob auf den Kaf­fee des Lan­des aus, wie Bot­schafts­rat Edda Ama­ril­li Vil­le­gas Cor­de­ro berich­te­te, die ihr Land beim Emp­fang vertrat.

„Bei die­ser Ver­an­stal­tung ist es üblich, daß der Papst jeden der Mis­si­ons­lei­ter der Rei­he nach begrüßt. Als unser Land ange­kün­digt wur­de, rief der Papst mit gro­ßer Begei­ste­rung aus: ‚Costa Rica, der beste Kaf­fee der Welt‘ “, so Villegas.

Der Papst erhielt als Geschenk einen Rosen­kranz der costa­ri­ca­ni­schen Künst­le­rin Pau­la Saenz Soto mit dem Bild der Jung­frau der Engel, das auf einem Mosa­ik in den Vati­ka­ni­schen Gär­ten zu sehen ist.

Fran­zis­kus wie­der­hol­te sei­ne Begei­ste­rung zum Abschied der costa­ri­ca­ni­schen Dele­ga­ti­on noch einmal:

„Ver­ges­sen Sie nicht: Costa Rica, der beste Kaf­fee der Welt.“

Der Neu­jahrs­emp­fang für das Diplo­ma­ti­sche Corps fand am 9. Janu­ar im Apo­sto­li­schen Palast des Vati­kans statt.

Die costaricanische Außenministerium gab stolz bekannt, daß Papst Franziskus den Kaffee des Landes als den besten der Welt lobte.
Die costa­ri­ca­ni­sche Außen­mi­ni­ste­ri­um gab stolz bekannt, daß für Papst Fran­zis­kus der beste Kaf­fee der Welt aus Costa Rica kommt.

Das Außen­mi­ni­ste­ri­um erin­ner­te dar­an, daß Fran­zis­kus in der Ver­gan­gen­heit schon ein­mal den Kaf­fee aus Costa Rica lob­te und dazu im Okto­ber 2021 die­sel­be For­mu­lie­rung gebrauchte.

In Costa Rica ist man zurecht begei­stert über die Gra­tis­wer­bung für die Kaff­ebau­ern, den Export­han­del und das Land insgesamt.

Seit 1998 akkre­di­tiert Costa Rica einen eige­nen Bot­schaf­ter beim Hei­li­gen Stuhl. Zuvor über­nah­men wech­seln­de Bot­schaf­ter in ande­ren euro­päi­schen Län­dern die­se Aufgabe.

Die diplo­ma­ti­schen Bezie­hun­gen zwi­schen Costa Rica und dem Hei­li­gen Stuhl sind zwar alt, aber von Brü­chen gezeich­net, die jeweils auf innen­po­li­ti­sche Span­nun­gen zurück­gin­gen. Wie in den mei­sten latein­ame­ri­ka­ni­schen Staa­ten über­nah­men durch die Unab­hän­gig­keit frei­mau­re­risch gepräg­te, kir­chen­fer­ne Tei­le der Ober­schicht eine star­ke Rolle. 

1821 trenn­te sich Costa Rica vom spa­ni­schen Mut­ter­land, wur­de kurz­zei­tig ein Teil des Kai­ser­rei­ches Mexi­ko, schloß sich dann der Bun­des­re­pu­blik von Zen­tral­ame­ri­ka (ehe­ma­li­ges spa­ni­sches Gene­ral­ka­pi­ta­n­at Gua­te­ma­la) an und wur­de schließ­lich 1838 ein eigen­stän­di­ger, sou­ve­rä­ner Staat.

Costa Rica war nach einem Bür­ger­krieg das erste Land der jüng­sten Geschich­te, das 1948 aus eige­ner Ent­schei­dung die Streit­kräf­te abschaffte.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Mar­co Verchh/​Flickr/​Embajada de Costa Rica en San­ta Sede/​Facebook (Screen­shot)

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