Hintergrund

Das „große Papst-Interview“ mit Gedächtnislücken

(Rom) „Gro­ßes Papst-Inter­­view“ titel­te gestern das vati­ka­ni­sche Nach­rich­ten­por­tal Vati­can­News. Gemeint ist ein 360-Grad-Inter­­view des mexi­ka­ni­schen Fern­se­hens, in dem der regie­ren­de Papst Gedächt­nis­lücken zeig­te und bizar­re, aber auch wich­ti­ge Aus­sa­gen tätig­te. Eine selek­ti­ve Übersicht.
Liturgie & Tradition

Und die Neuübersetzung des „pro multis“?

(Rom) Papst Fran­zis­kus erteil­te grü­nes Licht für die Ver­öf­fent­li­chung der neu­en Aus­ga­be der Edi­tio typi­ca des Mis­sa­le Roma­num in der ita­lie­ni­schen Volks­spra­che. Der Avve­ni­re, die Tages­zei­tung der ver­öf­fent­lich­te dazu einen Arti­kel, ohne den wich­tig­sten Punkt zu erwäh­nen, der zur neu­en Aus­ga­be führ­te: die Über­set­zung der Wand­lungs­wor­te pro multis.
Genderideologie

„Alarmierender Abgrund“ – Homosexualität in Priesterseminaren

(Bra­si­lia) Eine unter bra­si­lia­ni­schen Semi­na­ri­sten durch­ge­führ­te Erhe­bung zur Homo­se­xua­li­tät fin­det inter­na­tio­na­le Beach­tung. Dafür gibt es meh­re­re Grün­de: die seit dem Amts­an­tritt von Papst Fran­zis­kus fest­stell­ba­ren Ver­su­che, die kirch­li­che Hal­tung der Kir­che zur Homo­se­xua­li­tät zu ändern, die nun erfolg­te Über­set­zung und Ver­öf­fent­li­chung der Erhe­bung in Ita­li­en sowie die erhöh­te Auf­merk­sam­keit des Vati­ka­ni­sten San­dro Magi­ster für das
Benedikt XVI. tritt an die Stelle des regierenden Papstes und sagt, was dieser nicht sagt. Das besorgt das päpstliche Umfeld, ohne wirklich etwas unternehmen zu können.
Hintergrund

Die Angst vor Benedikt XVI.

(Rom) Ver­gan­ge­ne Woche ver­öf­fent­lich­te Bene­dikt XVI. einen Kom­men­tar zum sexu­el­len Miß­brauchs­skan­dal in der Kir­che, mit dem er sag­te, was eigent­lich Papst Fran­zis­kus zu sagen hät­te. Nach­dem die­ser schweigt, griff sein Vor­gän­ger selbst zur Feder. Der heu­ti­ge Kar­frei­tag ist ein ange­mes­se­ner Tag, eini­ge Gedan­ken zur Inter­ven­ti­on des deut­schen Pap­stes und dem Schwei­gen des argen­ti­ni­schen Pap­stes anzustellen.
Benedikt XVI. erklärt, warum es zum sexuellen Mißbrauchsskandal in der Kirche kommen konnte.
Genderideologie

Benedikt XVI.: Warum es zum Mißbrauchsskandal in der Kirche kommen konnte!

Wie­so konn­te der sexu­el­le Miß­brauch ein sol­ches Aus­maß errei­chen? Dar­auf gibt Bene­dikt XVI. Ant­wort mit einem Auf­satz, der im deut­schen Kle­rus­blatt abge­druckt wur­de und in die­sen Tagen eine vira­le Ver­brei­tung fin­det. Heu­te ver­öf­fent­lich­te ihn der Cor­rie­re del­la Sera, die wich­tig­ste ita­lie­ni­sche Tages­zei­tung. „Im letz­ten liegt der Grund in der Abwe­sen­heit Got­tes.“ Und wei­ter: „Eine Gesell­schaft,
Andrea Grillo, der Liturgiker, der bei Papst Franziskus Gehör findet, möchte Summorum Pontificum lieber heute als morgen entsorgen und sucht dafür nach Kronzeugen.
Hintergrund

Liturgiker des Papstes: „Zugang zum überlieferten Ritus einschränken“

(Rom) Ganz im Geist ihrer poli­ti­schen Ana­loga for­dert auch die kirch­li­che Lin­ke das Ende der Frei­heit. Der Lit­ur­gie­wis­sen­schaft­ler Andrea Gril­lo, ein ver­bis­se­ner Geg­ner des Motu pro­prio Sum­morum Pon­ti­fi­cum, der in der Ita­lie­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz und in San­ta Mar­ta offe­ne Ohren fin­det, for­dert, den Zugang zum über­lie­fer­ten Ritus unter stren­ge Auf­sicht zu stellen.
Schreiben des Staatssekretariats vom 18. Februar 2019.
Nachrichten

Vatikan bezeichnet Benedikt XVI. als regierenden Papst

(Rom) Im Vati­kan gab es schon man­che Besorg­nis und auch Ärger dar­über, weil nicht weni­ge Gläu­bi­ge in Bene­dikt XVI. noch einen Papst oder sogar „den“ Papst sehen. Wun­dern soll­te sich der Hei­li­ge Stuhl aller­dings nicht dar­über, da er selbst dazu beiträgt.