Franziskus gratuliert Benedikt XVI. zum 92. Geburtstag

Osterwünsche












Papst Franziskus gratuliert Benedikt XVI. zum 92. Geburtstag.
Papst Franziskus gratuliert Benedikt XVI. zum 92. Geburtstag.

(Rom) Benedikt XVI. vollendet heute sein 92. Lebensjahr. Papst Franziskus besuchte seinen Vorgänger gestern im Kloster Mater Ecclesiae, um ihm seine Glückwünsche zu überbringen.

Joseph Ratzinger wurde mit 24 Jahren zum Priester und mit 50 Jahren als Erzbischof von München und Freising zum Bischof geweiht. Mit 50 wurde er zugleich auch Kardinal und mit 54 Präfekt der römischen Kongregation für die Glaubenslehre. Mit 66 Jahren wurde er Kardinal-Bischof, mit 75 Kardinaldekan des Kardinalskollegiums.

Mit 78 Jahren schließlich wurde er zum Papst gewählt. Mit 85 verzichtete er auf die Amtsausübung.

Mit 92 Jahren formuliert er noch immer Stellungnahmen, die eigentlich sein Nachfolger formulieren müßte.

Am Montag der Karwoche kam es zu einem der inzwischen sehr selten gewordenen Besuche von Papst Franziskus im Kloster Mater Ecclesiae in den Vatikanischen Gärten. Keine Fernseh- oder Videokamera begleitete das Kirchenoberhaupt. Es gibt keine Tonaufnahmen, sondern bisher nur ein einziges Foto.

Der interimistische Vatikansprecher Alessandro Gisotti gab gestern folgende Erklärung zum Besuch ab:

„Am Beginn der Heiligen Woche begab sich Papst Franziskus an diesem Nachmittag in das Kloster Mater Ecclesiae, um an Benedikt XVI. die Osterglückwünsche zu richten. Die Begegnung hat dem Heiligen Vater auch die Gelegenheit geboten, dem emeritierten Papst mit besonderer Zuneigung die Geburtstagsglückwünsche zu entbieten, der morgen 92 Jahre vollendet.“

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Vatican Media (Screenshot)

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4 Kommentare

  1. „Mit 92 Jahren formuliert er noch immer Stellungnahmen, die eigentlich sein Nachfolger formulieren müßte.“

    Das sehe ich genau so.

    Das Foto ist sehr aussagekräftig:

    Benedikt scheint gelöst, herzlich und im Frieden mit sich selbst, während Franziskus angespannt und müde wirkt. Er weiß wohl sehr gut, dass er Bendedikt nichts ‚vorspielen‘ kann und muss.

  2. Die Unterschiede könnten nicht größer sein.
    Der Papst(em) mit dem „Papstdarsteller“ !
    Was ist in der Kirche seitdem passiert ?
    Der Schock sitzt tief !

      • Nein, das glaube ich nicht, sicherlich ist Papst Benedikt mit der einen oder anderen Personalentscheidung nicht so geschickt gewesen aber Schuld am jetzigen Pontifikat trifft ihn bestimmt nicht.
        Das „Projekt Franziskus“ ist von langer Hand vorbereitet gewesen, ich glaube ganz fest an großen freimaurerischen Einfluss im Vatikan, womit das jetzige System der Traditionsvernichtung resp.Vollendung des 2.Vat. Konzils voran getrieben wurde.
        Benedikt war verzweifelt und hat wahrscheinlich vom Himmel das Zeichen erhalten durchzuhalten, selbst wenn es auf dem „EM-Status“ ist.
        Er wird vielleicht die ganz kleine Herde führen nach der Zerstörung Roms, vertrauen wir auf Christus.

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