Vom "historischen" Mohammed weiß niemand viel zu berichten. In einem zweibändigen Werk gehen Islamwissenschaftler daher dem Mohammed der Historiker auf die Spur
Nachrichten

Wer war Mohammed?

In Frank­reich ist Mit­te Okto­ber ein monu­men­ta­les Werk erschie­nen: Le Maho­met des histo­ri­ens („Der Moham­med der Histo­ri­ker“) in zwei Bän­den (über 2.000 Sei­ten) bei Les Édi­ti­ons du Cerf. Her­aus­ge­ge­ben wird das Werk von Moham­mad Ali Amir-Moe­z­­zi und John Tolan, mit Bei­trä­gen von fünf­zig inter­na­tio­na­len Fach­leu­ten. Ziel des Pro­jek­tes ist es, die histo­ri­sche Figur Moham­meds, sein
Der ehrwürdige Pio Bruno Lanteri OMV (1759–1830) gehörte zu den treibenden Kräften der "Freundeskreise"
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Die katholischen Geheimgesellschaften (Teil 3)

Von Rober­to de Mat­tei* Der Ein­fluß der katho­li­schen Geheim­ge­sell­schaf­ten war beson­ders bedeu­tend in den Jah­ren von 1780 bis 1814, einer düste­ren Epo­che, in der Jan­se­nis­mus, Gal­li­ka­nis­mus und Auf­klä­rung sich mit­ein­an­der ver­wo­ben und ihre Bemü­hun­gen, unter dem Schat­ten der Frei­mau­rer­lo­gen, zur Zer­stö­rung der reli­giö­sen und sozia­len Ord­nung des Chri­sten­tums beitrugen.
Tucho Fernández
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Tucho, der erleuchtete Kardinal

Von Eck* Der Fran­zis­kus-Tucho auf Capri, unser Zeit­geist Eines der erstaun­lich­sten Din­ge unse­rer Zeit ist das Stau­nen vie­ler dar­über, daß Papst Fran­zis­kus und sein treu­er Tucho [Kar­di­nal Vic­tor Manu­el Fernán­dez] Dok­tri­nä­re sind. Was habt ihr erwar­tet, ehr­li­che See­len? Daß Dor­nen Fei­gen und Disteln Äpfel tra­gen? Daß ein Papst wie Fran­zis­kus einen anstän­di­gen oder gelehr­ten Mann
"Szenen der Inquisition" von Alessandro Magnasco (1720). Das Gemälde spiegelt nicht die Wirklichkeit wider, sondern ist ein kirchenfeindliches Propagandakonstrukt der Aufklärung.
Hintergrund

Inquisition – das hartnäckige Propagandamärchen

„Das Bild der Römi­schen Inqui­si­ti­on als Reich der Fol­ter und des Bösen führt heu­te ein Eigen­le­ben und ähnelt den Fake News, über die heu­te viel gespro­chen wird.“ Die­se Aus­sa­ge der jüdi­schen Histo­ri­ke­rin Anna Foa, Pro­fes­so­rin für Geschich­te der Neu­zeit an der Uni­ver­si­tät La Sapi­en­za in Rom, stammt aus dem Jahr 2018. Sie ver­dient in Erin­ne­rung
Taufe Konstantins durch Papst Silvester.
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Benedikt und die Geschichte

Im nach­fol­gen­den Auf­satz, den der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster ver­öf­fent­lich­te, befaßt sich der Histo­ri­ker Rober­to Per­ti­ci mit dem Geschichts­den­ken von Bene­dikt XVI., das die­ser von der Heils­ge­schich­te ablei­tend in sei­ner Enzy­kli­ka Spe sal­vi vor­ge­legt hat. Der Tod Bene­dikts soll Anstoß sein, mit neu­em Inter­es­se und Ansporn sich mit sei­nen Tex­ten zu befas­sen, beson­ders mit einem so
Christus als Pelikan, dargestellt im Kaiserdom zu Aachen.
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„Politiker werden moralinsaurer, Bischöfe werden immer politischer“? – Ein spontaner Kommentar

Von End­re A. Bár­d­os­sy Johan­nes Hartls Skiz­ze hat durch­wegs vie­le sym­pa­thi­sche und rich­ti­ge Aus­sa­gen, wenn auch vier Punk­te kei­nes­wegs hin­ge­nom­men wer­den kön­nen: Es gebe kei­ne genu­in christ­li­che Poli­tik, son­dern nur christ­li­che Poli­ti­ker. Zudem erwähnt der illu­stre deut­sche Phi­lo­soph, katho­li­sche Theo­lo­ge, Buch­au­tor, Refe­rent, Kom­po­nist und Grün­der eines Gebets­hau­ses in Augs­burg mit kei­nem Wort, daß die­ser uner­träg­li­che
Kardinal Müller: „Die zölibatäre Lebensweise Jesu Christi entspricht innigste dem sakramentalen Priestertum“.
Nachrichten

Kardinal Müller: „Papst Franziskus sollte Benedikt XVI. statt des Atheisten Scalfari zum Berater machen“

(Rom) Kar­di­nal Ger­hard Mül­ler, der ehe­ma­li­ge Prä­fekt der römi­schen Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on, ver­öf­fent­lich­te heu­te eine Lec­tio magi­stra­lis zur Ver­tei­di­gung des prie­ster­li­chen Zöli­bats und des sakra­men­ta­len Prie­ster­tums. Dar­in bezeich­net er den Zöli­bat als „Basti­on des Tran­szen­den­ten“, die zer­stört wer­den soll und erhebt wort­ge­wal­ti­ge Ankla­ge gegen „äuße­re und inne­re Kräf­te“, die eine men­schen­ge­mach­te Welt­ein­heits­re­li­gi­on ohne Gott anstre­ben. Der Wort­laut
Der Areopag von der Akropolis aus gesehen / Die Ruinen der Akropolis Der Areos pagos (dt. Ares-Fels) ist ein 115 m hoher Hügel inmitten Athens neben der Akropolis. In der Antike tagte hier der oberste Rat der Stadt, gleichfalls Areopag genannt.
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Was ist das – die Inkulturation nach Jesuitenart?

Von End­re A. Bár­d­os­sy* Der Anstoß für die­se Arbeit war, wie es unter Auf­zäh­lung der Tat­sa­chen § 3. ange­ge­ben ist, die 34. General­audienz am 6. Novem­ber 2019. Zu sei­ner Recht­fer­ti­gung berief sich der regie­ren­de Papst im aku­ten Erklä­rungs­not­stand zum PACHAMAMA-SKANDAL auf die Areo­­pag-Rede des hl. Pau­lus und unter­stell­te ihm den Ver­such einer „Inkul­tu­ra­ti­on“ mit dem
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Inquisition
Hintergrund

Die wahre Geschichte der Inquisition

Es gibt Stich­wör­ter der Ver­gan­gen­heit, die noch heu­te geflü­gel­te Wör­ter sind erschau­dern las­sen. Dazu gehört die Inqui­si­ti­on, ganz beson­ders die Spa­ni­sche Inqui­si­ti­on. Jeder glaubt ganz genau zu wis­sen, was die Inqui­si­ti­on war, doch kaum einer hat eine wirk­li­che Ahnung. Anders aus­ge­drückt: Der Begriff wur­de zum Kli­schee, das mit der Wirk­lich­keit so gut wie nichts zu
Islamisierung
Christenverfolgung

Aus Jakobus dem Maurentöter wird ein „Blumentöter“

(Madrid) Zur Iko­no­gra­phie Spa­ni­ens und der spa­nisch­spra­chi­gen Welt gehört die Dar­stel­lung von Sant­ia­go Mata­mo­ros. Sie zeigt den hei­li­gen Jako­bus als Mau­ren­tö­ter. Dabei han­delt es sich um eine gläu­bi­ge Dar­stel­lung mit histo­risch-poli­ti­­schem Hin­ter­grund, die auf den Sieg der Chri­sten in der Schlacht von Cla­vi­jo von 844 zurück­geht. Die mili­tä­ri­sche Aus­ein­an­der­set­zung gegen die Mus­li­me betraf Euro­pa über