Gremienflut in der Kirche. Wann aber entscheidet der Bischof aber noch etwas selbst vor Gott für das ihm anvertraute Bistum? Ist die Synodalität apostolisch?
Forum

Synodalismus und Gremienkatholizismus

Von Msgr. Mari­an Ele­gan­ti* Jeder Bischof hat auf­grund mei­ner eige­nen Erfah­rung Ein­sitz [Mit­glied­schaft] in 10–20 Gre­mi­en (Räte, Kon­fe­ren­zen, Foren, Aus­schüs­se, Kom­mis­sio­nen, Arbeits­grup­pen, Fach­grup­pen, Prä­si­di­en, Ver­ei­ne etc. etc.). In die­sen Grup­pie­run­gen wer­den in immer wie­der ande­ren Zusam­men­set­zun­gen zu einem gro­ssen Teil die glei­chen Geschäf­te und The­men ver­han­delt und durch­ge­he­chelt. Dazu kom­men für den Bischof vie­le Gesprächs­ter­mi­ne,
Die Kardinäle Blase Cupich und Theodore McCarrick im Jahr 2016.
Liturgie & Tradition

Kardinal Cupich wurde 75 und bleibt natürlich im Amt

Der Erz­bi­schof von Chi­ca­go im Staat Illi­nois in den USA, Kar­di­nal Bla­se Cupich, voll­ende­te gestern sein 75. Lebens­jahr. Gemäß Kir­chen­recht ist er ver­pflich­tet, mit dem Errei­chen die­ser Alters­gren­ze, dem Papst sei­nen Rück­tritt anzu­bie­ten. Selbst das offi­zi­el­le Nach­rich­ten­por­tal der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz berich­te­te den Geburts­tag, was deut­lich macht, wie wich­tig Cupich als Stüt­ze für das der­zei­ti­ge Pon­ti­fi­kat
2024 ist ein Wahljahr dies- und jenseits des Atlantiks mit weitreichenden Weichenstellungen
Forum

Die Demokratie in der Krise – in Washington wie in Europa

In die­sem Jahr ent­schei­den die EU-Wah­­len und die US-Prä­­si­­den­t­­schafts­­wah­­len über die wei­te­re Ent­wick­lung der Welt, inbe­son­de­re des Westens. In die­sem Kon­text blicken wir „über den Tel­ler­rand“ und ver­öf­fent­li­chen eine Stim­me „der ande­ren Sei­te“, die jedoch eini­ge auf­schluß­rei­che und inter­es­san­te Ele­men­te ent­hält. Auch die ver­wen­de­te Spra­che und die ange­spro­che­nen The­men bie­ten Ein­blicke. Was der Histo­ri­ker und
Weihbischof Ángeles Fernández von Santo Domingo wurde gestern von Papst Franziskus mit Vollendung seines 75. Lebensjahrs so schnell emeritiert, daß es schneller nicht mehr geht.
Nachrichten

Weihbischof von Santo Domingo emeritiert

(Rom) Papst Fran­zis­kus nahm gestern den Rück­tritt des Weih­bi­schofs von San­to Dom­in­go in der Domi­ni­ka­ni­schen Repu­blik, Msgr. Ramón Beni­to Ánge­les Fernán­dez, an, wie das Tages­bul­le­tin des Pres­se­am­tes des Hei­li­gen Stuhls mitteilte.
Kardinal Fridolin Ambongo nahm in einem gestern ausgestrahlten Interview des Senders KTO zu Fiducia supplicans Stellung und enthüllte dabei einige Hintergründe
Liturgie & Tradition

Kardinal Ambongo: Fiducia supplicans ist „kultureller Kolonialismus“

(Kin­sha­sa) Kar­di­nal Fri­do­lin Ambon­go, der Vor­sit­zen­de des Sym­po­si­ums der Bischofs­kon­fe­ren­zen von Afri­ka und Mada­gas­kar (SECAM, fran­zö­sisch SCEAM), kri­ti­siert einen „kul­tu­rel­len Kolo­nia­lis­mus“ des Westens, um in Afri­ka und in der katho­li­schen Kir­che Afri­kas die Homo­se­xua­li­tät zu eta­blie­ren. Ein star­kes Inter­view mit deut­li­chen Schwächen.
Papst Franziskus und Religion Digital: v. r. Don Angél, Jesús Bastante, Papst Franziskus, Lucia Caram, José Manuel Vidal und José Lorenzo
Forum

Die Pilze des Widerstandes und andere Kuriositäten

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Ver­gan­ge­ne Woche emp­fing Papst Fran­zis­kus im Vati­kan eine Grup­pe spa­ni­scher Gestal­ten, die offen­bar einen Tri­umph mit ihm fei­ern woll­ten. Auf dem Foto sehen wir, den Pon­ti­fex umrin­gend: José Manu­el Vidal, einen lin­ken, in den 1970er Jah­ren lai­sier­ten und ver­hei­ra­te­ten Prie­ster, der Chef­re­dak­teur von Reli­gión Digi­tal (RD) ist; die unver­meid­li­che Schwe­ster Lucía Caram,
Papst Franziskus im Rollstuhl
Nachrichten

Papst Franziskus: „Ich habe mich immer noch nicht erholt“

(Rom) Kein Tag ver­geht in Rom, an dem Papst Fran­zis­kus nicht betont, sich „nicht erholt“ zu haben. Offi­zi­ell wird von einer „Erkäl­tung“ gespro­chen. Auch eine „Grip­pe“ wur­de mehr­fach genannt. Fran­zis­kus selbst sprach von einer „Bron­chi­tis“. Es ist ein offe­nes Geheim­nis, daß der Grund ein ande­rer ist und das Kir­chen­ober­haupt immer mehr einschränkt.
Der Kirchenrechtler Gerald Murray zeigt die unüberwindlichen Widersprüche der Erklärung Fiducia supplicans zu Homo-Segnungen auf, erhebt den Vorwurf der Häresie und sieht nur einen Weg, die Sache zu bereinigen, indem Fiducia supplicans zurückgenommen wird.
Genderideologie

Kirchenrechtler: Fiducia supplicans sollte widerrufen und bis dahin von allen Bischöfen und Priestern nicht beachtet werden

Im Dezem­ber ver­öf­fent­lich­te das römi­sche Glau­bens­dik­aste­ri­um unter der Lei­tung von Glau­bens­prä­fekt Vic­tor Manu­el Fernán­dez die Erklä­rung Fidu­cia sup­pli­cans, die Seg­nun­gen von Homo-Paa­­ren und ande­ren irre­gu­lä­ren Paa­ren mög­lich macht. Mit ihr wur­de ein Kon­flikt in die Kir­che hin­ein­ge­tra­gen, der nicht mehr ver­stum­men will. Erst im März 2021 hat­te das­sel­be Dik­aste­ri­um, damals noch unter der Bezeich­nung Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on
Die verstorbene Cominia (keine Diakonisse und natürlich erst recht keine Diakonin, die es in der Kirche nie gab), Darstellung in den Katakomben des heiligen Januarius in Neapel
Forum

Was ist der Zweck, Frauen zu Diakoninnen zu weihen?

Von Euge­nio Fazia* Eines der The­men, das auf der Syn­oda­li­täts­syn­ode auf Drän­gen eini­ger Syn­oda­len dis­ku­tiert wird, ist der Zugang von Frau­en zum Wei­he­sa­kra­ment als stän­di­ge Dia­ko­ne. Abge­se­hen von den vie­len stich­hal­ti­gen Grün­den, mit denen wür­di­ge Theo­lo­gen und bedeu­ten­de Kar­di­nä­le die For­de­rung nach Zulas­sung von Frau­en zum stän­di­gen Dia­ko­nat und nach Auf­he­bung des prie­ster­li­chen Zöli­bats zurück­ge­wie­sen haben,