Der Apostel Paulus trifft den Apostel Petrus in Rom (Cappella Palatina, Normannenpalast, Palermo, ca. 1160)
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Roberto de Mattei über die „Weltweite Auswirkung und Bedeutung der Correctio filialis“

Von Rober­to de Mat­tei* Die an Papst Fran­zis­kus gerich­te­te Zurecht­wei­sung von mehr als 60 katho­li­schen Gelehr­ten und Hir­ten ist welt­weit von außer­ge­wöhn­li­cher Wir­kung. Es fehlt nicht an jenen, die ver­su­chen, die Initia­ti­ve her­un­ter­zu­spie­len, indem sie auf die „begrenz­te und mar­gi­na­le“ Zahl der Unter­zeich­ner ver­wei­sen. Wenn die Initia­ti­ve irrele­vant wäre, war­um hät­te sie dann aber einen
Bischof Fellay: "Die Lehre Christi kann nicht einfach heimlich geändert werden."
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Msgr. Fellay zur Correctio filialis: „Lehre Christi kann nicht heimlich geändert werden“ – „Schweigen ist keine Antwort“

(Men­zin­gen) In einem heu­te ver­öf­fent­lich­ten Inter­view mit FSSPX-News erklär­te Bischof Ber­nard Fel­lay, der Gene­ral­obe­re der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X., die Grün­de, wes­halb die Cor­rec­tio filia­lis von ihm unter­zeich­net wur­de. Er ist neben dem ehe­ma­li­gen Prä­si­den­ten der Vatik­an­bank IOR eine Haupt­ge­stalt unter den Unter­zeich­nern, auf die im Rah­men der media­len Gegen­re­ak­tio­nen aus dem päpst­li­chen Umfeld mit
"Correctio filialis" die sieben häreischen Thesen, die in der Zurechtweisung wegen der Verbreitung von Häresien aufgelistet werden, in deutschem Wortlaut.
Nachrichten

Zurechtweisung von Papst Franziskus: Die sieben häretischen Thesen im deutschen Wortlaut

(Rom) Die Zurecht­wei­sung wegen der Ver­brei­tung von Häre­si­en schlägt in der katho­li­schen Kir­che hohe Wel­len, samt Inter­net­zen­sur im Vati­kan. Wegen ihrer Bedeu­tung und weil die eigent­li­che Cor­rec­tio filia­lis de hae­re­si­bus pro­pa­ga­tis auf Latein vor­ge­legt wur­de, hier geson­dert der deut­sche Wort­laut der sie­ben häre­ti­schen The­sen, die Papst Fran­zis­kus vor­ge­wor­fen werden.
Prof. Joseph Shaw, einer der Erstunterzeichner der Correctio filialis über die Gründe, weshalb er unterschrieben hat, und was er den Kritikern der Zurechtweisung antwortet.
Nachrichten

Prof. Shaw über die Zurechtweisung: „Ehrliche und uneigennützige Kritik kann bester Dienst“ für Papst und Kirche sein

(Rom) Einer der Unter­zeich­ner der Cor­rec­tio filia­lis (Zurecht­wei­sung wegen der Ver­brei­tung von Häre­si­en) von Papst Fran­zis­kus wegen Amo­ris lae­ti­tia, Joseph Shaw, Pro­fes­sor der Phi­lo­so­phie der Moral an der Uni­ver­si­tät Oxford, erklär­te Info­Va­ti­ca­na die Grün­de sei­ner Ent­schei­dung, die Zurecht­wei­sung zu unter­zeich­nen. Zugleich ant­wor­te­te er den Kri­ti­kern der Zurechtweisung.
Apsismosaik in der Basilica Sancti Clementis in Laterano, die dem heiligen Papst Clemens I. geweiht ist.
Forum

Prof. Josef Seifert: Droht reine Logik die Zerstörung der gesamten Morallehre der katholischen Kirche an?

Prof. Josef Sei­fert leg­te im Som­mer 2016 eine aus­führ­li­che Ana­ly­se des nach­syn­oda­len Schrei­bens Amo­ris lae­ti­tia von Papst Fran­zis­kus vor, die zur ver­nich­ten­den Kri­tik wur­de. Im August 2017 ver­tief­te er die­se Ana­ly­se mit einem kür­ze­ren Text, der sich auf eine ein­zi­ge Aus­sa­ge von Amo­ris lae­ti­tia bezieht und die­se einer genaue­ren Betrach­tung unter­zieht. In die­ser Aus­sa­ge sieht
Libero Milone und Papst Franziskus zum Zeitpunkt der Ernennung Milones zum Generalwirtschaftsprüfer des Vatikans.
Hintergrund

Generalrevisor des Vatikans: „Wurde genötigt zurückzutreten“ – Welche Rolle spielt die APSA?

(Rom) Nicht nur die Zurecht­wei­sung des Pap­stes wegen Ver­brei­tung von Häre­si­en berei­tet im Vati­kan Kopf­zer­bre­chen. Auch das Inter­view des ehe­ma­li­gen, von Fran­zis­kus ein­ge­setz­ten, dann aber abge­setz­ten Gene­ral­wirt­schafts­prü­fers des Vati­kans sorgt für Unru­he. Das vati­ka­ni­sche Pres­se­amt ver­öf­fent­lich­te gestern mit­tag eine unge­wöhn­li­che Presseerklärung:
Zornige Reaktion des päpstlichen Hausvatikanisten, Andrea Tornielli, auf die Zurechtweisung des Papstes wegen der Verbreitung von Häresien
Hintergrund

Zornige Reaktion des päpstlichen Hausvatikanisten auf Zurechtweisung (Correctio filialis)

(Rom) Die Cor­rec­tio filia­lis de hae­re­si­bus pro­pa­ga­tis, auf deutsch, die Zurecht­wei­sung [von Papst Fran­zis­kus] wegen der Ver­brei­tung von Häre­si­en, zieht Krei­se. Die erste inter­na­tio­na­le Reak­ti­on erfolg­te durch die inter­na­tio­na­le Pres­se­agen­tur Asso­cia­ted Press (USA), die die Zurecht­wei­sung des Pap­stes im Titel „Kon­ser­va­ti­ven“ und im wei­te­ren Text „Tra­di­tio­na­li­sten“ zuschreibt. Zor­ni­ge Reak­tio­nen gab es auf Berg­o­glia­ni­schen Inter­net­sei­ten, unter denen
Papst Franziskus wegen Verbreitung und Förderung vov Häresien zurechtgewiesen. Zurechtweisung des Papstes rüttelt die katholische Welt auf.
Hintergrund

Zurechtweisung des Papstes wegen Verbreitung von Häresien rüttelt katholische Welt auf

(Rom) Die Cor­rec­tio filia­lis de hae­re­si­bus pro­pa­ga­tis, auf deutsch, die Zurecht­wei­sung von Papst Fran­zis­kus wegen der Ver­brei­tung von Häre­si­en, hat wie eine Bom­be ein­ge­schla­gen und die katho­li­sche Welt auf­ge­rüt­telt, man­che auch auf­ge­schreckt. Gestern haben nam­haf­te katho­li­sche Kle­ri­ker, Wis­sen­schaft­ler und Intel­lek­tu­el­le zu einem Mit­tel gegrif­fen, das zuletzt im 14. Jahr­hun­dert ein­ge­setzt wur­de. Die New York Times berich­te­te