Msgr. Fellay stellt sich mit seiner Unterschrift im Namen der Piusbruderschaft hinter die Zurechtweisung von Papst Franziskus "wegen der Verbreitung von Häresien" durch Amoris laetitia.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Generaloberer der Piusbruderschaft unter den Unterzeichnern, die Papst Franziskus zurechtweisen

(Men­zin­gen) Unter den Unter­zeich­nern der Cor­rec­tio filia­lis de hae­re­si­bus pro­pa­ga­tis, der „Zurecht­wei­sung wegen der Ver­brei­tung von Häre­si­en“, die an Papst Fran­zis­kus gerich­tet ist, befin­det sich auch Bischof Ber­nard Fel­lay, der Gene­ral­obe­re der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X.
"Katholisch bleiben" nimmt die Zurechtweisung des Papstes zum Anlaß, sich mit der Bitte und Aufforderung an die deutschsprachigen Bischöfe und Oberen zu wenden, die Glaubenswahrheiten über die Ehe, die Moral und die Sakramente in Lehre und Praxis unverkürzt und unverfälscht zu verkünden.
Nachrichten

„Katholisch bleiben“ – Initiative unterstützt „Correctio“ mit Bitte und Aufforderung an die deutschsprachigen Bischöfe

(Rom) Mit einer bei­spiel­lo­sen Akti­on reagiert eine inter­na­tio­na­le Initia­ti­ve nam­haf­ter katho­li­scher Per­sön­lich­kei­ten auf eine „bei­spiel­lo­se Kri­se“ in der Kir­che. Mit einer Cor­rec­tio filia­lis de hae­re­si­bus pro­pa­ga­tis haben sie Papst Fran­zis­kus wegen sei­nes umstrit­te­nen nach­syn­oda­len Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia eine „Zurecht­wei­sung wegen Ver­brei­tung von Häre­si­en“ zukom­men lassen.
P. Juan Antonio Guerrero Alves und Msgr. Edoardo Viganò unterzeichnen das Abkommen zwischen vatikanischem Kommunikationssekretariat und dem Jesuitenorden.
Hintergrund

Jesuitenorden übernimmt Kontrolle der Vatikanmedien – Vom Papst gewünschtes Abkommen

(Rom) In einem ersten Schritt faß­te Papst Fran­zis­kus alle Medi­en des Vati­kans in einem neu­en „Mini­ste­ri­um“ zusam­men. In einem zwei­ten Schritt stell­te er sie nun, fak­tisch, unter die Kon­trol­le „sei­nes“ Jesui­ten­or­dens. Das von Fran­zis­kus errich­te­te Kom­mu­ni­ka­ti­ons­se­kre­ta­ri­at unter­zeich­ne­te gestern eine Kon­ven­ti­on mit der Gesell­schaft Jesu über eine enge Zusammenarbeit.
Ronald Reagan 1985 vor dem Portugiesischen Parlament
Hintergrund

„Mehr Macht als alle großen Armeen und Staatsmänner der Welt“ – US-Präsident Ronald Reagan 1985 über Fatima

(Washington/​​Lissabon/​​Rom) Als die Abge­ord­ne­ten des Por­tu­gie­si­schen Par­la­ments, der Assem­bleia da Repú­b­li­ca, im Pala­cio de Sao Ben­to Platz genom­men hat­ten, um die Rede des US-Prä­­si­­den­ten zu hören, „hät­te sich nie­mand gedacht“, daß Ronald Rea­gan auch Fati­ma und die Hir­ten­kin­der erwäh­nen wür­de. Radio Ren­as­cen­ça, der Radio­sen­der der Por­tu­gie­si­schen Bischofs­kon­fe­renz, erin­ner­te jüngst an die­ses Ereig­nis aus dem Jahr 1985.
Die Gendarmerie des Vatikans säuberte die berühmten Kolonnaden des Bernini von Vagabunden und Obdachlosen, die dort schliefen, während Papst Franziskus in Santa Marta dazu aufforderte, sich den "Armen zu nähern, auch wenn sie stinken".
Nachrichten

Gendarmerie des Vatikans verjagt Obdachlose aus den Kolonnaden des Bernini

(Rom) Wäh­rend Papst Fran­zis­kus am Diens­tag in sei­ner mor­gend­li­chen Pre­digt in San­ta Mar­ta sag­te, daß man die Armen zu sich her­an­las­sen sol­le, „auch wenn sie stin­ken“, führ­te die vati­ka­ni­sche Gen­dar­me­rie auf dem Peters­platz eine Säu­be­rungs­ak­ti­on durch, bei der die Vaga­bun­den und Obdach­lo­sen ver­trie­ben wur­den, die in den Kolon­na­den des Ber­ni­ni schliefen.
Der belgische Ordenszweig der Broeders van Liefde bietet seit 27. April 2017 in seinen Einrichtungen für psychisch Kranke die Euthanasie an und will auch trotz eines Ultimatums des Vatikans daran festhalten.
Forum

Kann eine unmoralische Tat durch subjektive Gewissensentscheidungen zur gottgewollten Handlung werden? (I)

Ein Gast­kom­men­tar zur neu­en Recht­fer­tig­ung­leh­re von Eutha­na­­sie-Tötun­­­gen durch bel­gi­sche Ordens­leu­te. Von Hubert Hecker. Ver­tre­ter des bel­gi­schen Pfle­­ge-Ordens „Broe­ders van Lief­de“ behar­ren dar­auf, in ihren 15 Häu­sern für psy­chisch Kran­ke das libe­ra­le bel­gi­sche Eutha­na­sie­ge­setz anzu­wen­den. Der Staat erlaubt dort, dass Ärz­te lebens­mü­de Men­schen, unheil­bar kran­ke Pati­en­ten und sogar Kin­der auf Wunsch der Eltern straf­frei töten kön­nen.