Atomkrieg Atombombe
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Das sittliche Problem des Atomkrieges

Von Rober­to de Mat­tei* Der Krieg zwi­schen Isra­el und Iran, der sich mit jenem zwi­schen Ruß­land und der Ukrai­ne über­schnei­det, macht die inter­na­tio­na­le Lage zuneh­mend beun­ru­hi­gend. Wir las­sen hier­bei den histo­ri­schen, poli­ti­schen und wirt­schaft­li­chen Kon­text, aus dem die­se Krie­ge her­vor­ge­gan­gen sind und sich wei­ter­ent­wickeln, bei­sei­te und ver­wei­len bei dem sitt­li­chen Pro­blem, das sich am Hori­zont
Wenn der Papst wieder Papst ist, endet das Scalfari-Lehramt von "La Repubblica". Im Bild Leo XIV. gestern mit Astrophysikern der Vatikanischen Sternwarte.
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Wenn der Papst wieder Papst ist, verstummt der Medienapplaus

Von Don Mario Proi­et­ti* Als Papst Fran­zis­kus „weni­ger Papst war, wur­de er mehr Papst“ – mit die­sem bezeich­nen­den, para­do­xen Satz hat der bekann­te Jour­na­list Fran­ces­co Mer­lo bei einer Podi­ums­dis­kus­si­on der lin­ken Tages­zei­tung „La Repubbli­ca“ eine sym­bo­li­sche Linie gezo­gen: eine media­le Zäsur, die mehr ist als ein Kom­men­tar zu zwei Pon­ti­fi­ka­ten. Sie ist eine unfrei­wil­li­ge Offen­ba­rung.
Von Witwen und Witwern: (von links) Emilce Cuda, Kardinal Ángel Sixto Rossi, Bischof Jorge Torres Carbonell
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Die Witwer von Franziskus

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Der Tod Berg­o­gli­os hat vie­le Wit­wen und Wit­wer hin­ter­las­sen. Die femi­ni­sti­sche Theo­lo­gin und Vatik­an­be­am­tin Emil­ce Cuda1 zum Bei­spiel ver­gießt wei­ter­hin Trä­nen und ver­si­chert, sie wer­de das Erbe des Ver­stor­be­nen hüten. Auch die Zahl der Wit­wer ist groß – beson­ders in Argen­ti­ni­en –, und je mehr Zeit ver­geht und sich die Per­sön­lich­keit von
Am 24. Mai wurden in Rom 20 Neupriester des Opus Dei geweiht
Leo XIV.

Das Opus Dei und der Einfluß von Papst Franziskus: Ein schwieriges Spannungsverhältnis

Unter Papst Fran­zis­kus hat­te das Opus Dei kei­nen leich­ten Stand. Schon bald erkann­ten die Ver­ant­wort­li­chen, daß es rat­sam sei, mög­lichst unter dem Radar zu blei­ben. Die Ent­sen­dung von Visi­ta­to­ren und Kom­mis­sa­ren, oft gefolgt von der Auf­he­bung gan­zer Gemein­schaf­ten, hat­te einen schar­fen dis­zi­pli­na­ri­schen Effekt – und genau die­ser war beab­sich­tigt. Der Dis­zi­pli­nie­rungs­druck soll­te auch das Opus
Die Orthodoxen in der Ukraine sind gespalten wie das ganze Land
Hintergrund

Was ändert sich nach dem Telefonat zwischen Leo XIV. und Putin?

Wel­che Linie ver­tritt Papst Leo XIV. gegen­über Mos­kau, wel­che gegen­über Kiew? Die­ser Fra­ge wid­met sich der lang­jäh­ri­ge Vati­ka­nist San­dro Magi­ster und rekon­stru­iert das Tele­fon­ge­spräch zwi­schen Ruß­lands Staats­prä­si­dent Wla­di­mir Putin und dem neu­en katho­li­schen Kir­chen­ober­haupt, das am 4. Juni statt­fand. Magi­ster, der selbst eine pro-ukrai­­ni­­sche Posi­ti­on erken­nen läßt, schreibt dazu:
2014 fand die Palliumverleihung ein letztes Mal in Rom und durch Papst Franziskus statt. Papst Leo XIV. kehrt nach einer Lücke von zehn Jahren wieder zur jahrhundertealten Praxis zurück
Leo XIV.

Leo XIV. verleiht die Pallien wieder persönlich in Rom

Das Amt für die lit­ur­gi­schen Fei­ern des Pap­stes ließ gestern dis­kret und ohne gro­ßes Auf­se­hen ver­lau­ten, daß Papst Leo XIV. nicht nur – wie bereits am 20. und 21. Mai gemel­det – die Pal­li­en für die neu ernann­ten Metro­­po­­li­tan-Erz­­bi­­schö­­fe seg­nen wird, son­dern dar­über hin­aus auch den über­lie­fer­ten Brauch wie­der­her­stel­len will, sie die­sen in fei­er­li­cher Form
Die kirchliche Gemeinschaft und ihre Bedeutung
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Communio – die kirchliche Gemeinschaft

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Auf der sozia­len Platt­form X (@CaminaWanderer) hat­te ich vor eini­gen Wochen inter­es­san­te Dis­kus­sio­nen mit einem jun­gen Sale­sia­ner (@EmiArruaba) über ver­schie­de­ne The­men. Ich bin über­zeugt, daß es sich um einen Prie­ster han­delt, der sei­nem Amt mit Hin­ga­be nach­geht und das Erbe gro­ßer Sale­sia­ner fort­führt, die in Argen­ti­ni­en eine bedeu­ten­de Rol­le spiel­ten – etwa
Kardinal O'Malley, der Vorsitzende der Päpstlichen Kinderschutzkommission, mit Papst Leo XIV.
Leo XIV.

Zeichen eines Wandels – Papst Leo XIV. und der Fall Marko Ivan Rupnik

Papst Leo XIV. traf sich in der ver­gan­ge­nen Woche mit der Päpst­li­chen Kin­der­schutz­kom­mis­si­on unter dem Vor­sitz von Kar­di­nal Sean O’Mal­ley. Par­al­lel wur­den die Abbil­dun­gen der Wer­ke des Künst­ler­prie­sters und ehe­ma­li­gen Jesui­ten Mar­ko Ivan Rup­nik von der offi­zi­el­len Inter­net­sei­te des Hei­li­gen Stuhls ent­fernt. Leo XIV. setzt im Bereich des Miß­brauchs neue Zeichen.