Papst Leo XIV. sprach gestern beim Verlassen von Castel Gandolfo im Gespräch mit Journalisten eine Warnung gegenüber der Priesterbruderschaft St. Pius X. aus
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Leo XIV. warnt die Piusbruderschaft vor neuem Bruch

Die Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen dem Hei­li­gen Stuhl und der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) tritt in eine neue, mög­li­cher­wei­se ent­schei­den­de Pha­se ein. Papst Leo XIV. per­sön­lich kri­ti­sier­te die Ankün­di­gung der tra­di­ti­ons­ver­bun­de­nen Bru­der­schaft, am 1. Juli im schwei­ze­ri­schen Écô­ne vier Prie­ster ohne päpst­li­che Beauf­tra­gung zu Bischö­fen zu wei­hen, mit deut­li­chen Wor­ten warn­te vor den Fol­gen eines sol­chen
Mater lacrimosa
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Warum die Debatte über die kommenden Bischofsweihen die falsche Frage stellt

Von Hortator* Am 1. Juli ste­hen Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. bevor. Sofort wer­den die bekann­ten Argu­men­te her­vor­ge­holt. Die Dis­kus­si­on folgt den­sel­ben Mustern wie 1988, als Erz­bi­schof Mar­cel Lefeb­v­re vier Bischö­fe gül­tig, aber ohne päpst­li­che Zustim­mung weih­te. Die Fron­ten sind ver­traut, die Posi­tio­nen längst bezo­gen. Tat­säch­lich scheint alles eine Wie­der­ho­lung des­sen zu sein, was
Papst Leo XIV. wird sich noch bis zum 12. Juni in Spanien aufhalten. Bereits für Herbst verdichten sich die Hinweise, daß er Lateinamerika besuchen könnte, darunter seinen früheren Wirkungsort Peru, aber auch Argentinien, die Heimat seines Vorgängers – die dieser mied.
Leo XIV.

Plant Papst Leo XIV. bereits die nächste Lateinamerika-Reise?

Wäh­rend der Pasto­ral­be­such von Papst Leo XIV. in Spa­ni­en bis­lang ohne grö­ße­re Über­ra­schun­gen ver­läuft, rich­ten sich die Blicke in ande­ren Tei­len der Welt bereits auf die mög­li­che näch­ste Aus­lands­rei­se des Pon­ti­fex. Beson­ders in Latein­ame­ri­ka ver­dich­ten sich die Hin­wei­se, daß der Papst im Novem­ber 2026 meh­re­re Län­der der Regi­on besu­chen könn­te. Im Gespräch sind dabei Argen­ti­ni­en,
Leo XIV. traf sich bei seinem Spanienbesuch mit Augustinern. Folgt er seinem Vorgänger Franziskus, der sich auf Reisen regelmäßig vor Ort mit den Jesuiten traf?
Leo XIV.

Die Suche nach dem neuen Chronisten des Papstes

Wäh­rend sei­nes Pon­ti­fi­kats pfleg­te Papst Fran­zis­kus, selbst Jesu­it, eine Gewohn­heit, die rasch zu einem festen Bestand­teil sei­ner Aus­lands­rei­sen wur­de: Wann immer er eine sol­che Rei­se unter­nahm, traf er sich vor Ort mit den dor­ti­gen Jesui­ten. Die­se Tref­fen stan­den zwar offi­zi­ell auf dem Pro­gramm, fan­den jedoch stets hin­ter ver­schlos­se­nen Türen statt. 
Papst Leo XIV. mit Maria Montserrat Alvarado, der bisherigen Leiterin von EWTN News und künftigen Präfektin des römischen Kommunikationsdikasteriums
Forum

Eine aufschlußreiche Ernennung an der Römischen Kurie

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Heu­te spre­chen alle katho­li­schen Medi­en über kaum etwas ande­res: die über­ra­schen­de Ernen­nung der neu­en Prä­fek­tin des Dik­aste­ri­ums für die Kom­mu­ni­ka­ti­on durch Papst Leo XIV. Es han­delt sich um Dr. Maria Monts­er­rat Alva­ra­do, Lei­te­rin und Chief Ope­ra­ting Offi­cer von EWTN News. Die Über­ra­schung liegt dabei nicht im Aus­tausch des bis­he­ri­gen Prä­fek­ten Pao­lo Ruf­fi­ni,
Papst Leo XIV. mit den Direktoren der Nationalen und Päpstlichen Missionswerke der katholischen Kirche
Leo XIV.

Leo XIV. würdigt Fulton Sheen als „Leuchtturm des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe“

Ver­gleicht man die gegen­wär­ti­gen Bemü­hun­gen zur Glau­bens­ver­brei­tung und ‑ver­tei­di­gung auf You­Tube, Insta­gram, Tik­Tok, X und ande­ren digi­ta­len Platt­for­men mit dem, was Ful­ton Sheen bereits vor Jahr­zehn­ten über Radio und Fern­se­hen lei­ste­te, dann erscheint sei­ne Lei­stung gera­de­zu außer­ge­wöhn­lich. Daher rührt die beson­de­re Wert­schät­zung, die ihm vie­le Katho­li­ken noch heu­te entgegenbringen.
Magnifica Humanitas, die erste Enzyklika von Leo XIV: eine Kritik von Prof. Roberto de Mattei
Forum

„Magnifica humanitas“ und das zugrundeliegende metaphysische Problem

Von Rober­to de Mat­tei* Die erste Enzy­kli­ka von Leo XIV., Magni­fi­ca huma­ni­tas, wur­de der Welt­öf­fent­lich­keit am 25. Mai im Neu­en Syn­oden­saal vor­ge­stellt. Der Papst woll­te der Ver­an­stal­tung einen fei­er­li­chen Cha­rak­ter ver­lei­hen und nahm per­sön­lich an der Prä­sen­ta­ti­on teil, flan­kiert von drei Kar­di­nä­len, zwei Theo­lo­gin­nen (eine eng­li­sche und die ande­re eine kon­go­le­si­sche) sowie Chri­sto­pher Olah, dem
Leo XIV. greift in das Ordensrecht ein und setzt die Zentralisierungstendenzen seines Vorgängers Franziskus fort
Leo XIV.

Leo XIV. nimmt bemerkenswerte Änderung des Ordensrechts vor

Mit einem unschein­ba­ren, nur weni­ge Zei­len umfas­sen­den Reskript hat der Hei­li­ge Stuhl eine bemer­kens­wer­te Ände­rung im Bereich des Ordens­rechts vor­ge­nom­men. Ver­öf­fent­licht wur­de der Text gestern, am 28. Mai 2026, im ita­lie­ni­schen Osser­va­to­re Roma­no, datiert ist er erstaun­li­cher­wei­se jedoch bereits auf den 25. März 2026. Unter­zeich­net wur­de das Doku­ment von Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin nach einer Audi­enz
Freiheit für den überlieferten Ritus, Freiheit für die Tradition
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Kardinal Fernández, ein schlechter Nachahmer von Kardinal Ratzinger

Chri­sti­an Mar­quant, Publi­zist und Vor­sit­zen­der der tra­di­ti­ons­ver­bun­de­nen Bewe­gung Paix Lit­ur­gi­que, mel­de­te sich vor weni­gen Tagen mit fol­gen­der Stel­lung­nah­me zur Fra­ge der Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) und der römi­schen Reak­ti­on zu Wort: Lie­be Freun­de! Papst Leo XIV. hat­te die Befrie­dung der Kir­che ange­kün­digt – und nun kam die Ankün­di­gung der Bischofs­wei­hen durch die
E-Ferrari mit Papst Leo XIV.
Leo XIV.

Papst Leo XIV. im E‑Ferrari – doch die Aktie fällt

Papst Leo XIV. erleb­te am gest­ri­gen Diens­tag in den päpst­li­chen Gär­ten von Castel Gan­dol­fo eine Begeg­nung der unge­wöhn­li­chen Art: Die Spit­zen des ita­lie­ni­schen Luxus­au­to­bau­ers Fer­ra­ri prä­sen­tier­ten dem Kir­chen­ober­haupt den ersten voll­elek­tri­schen Fer­ra­ri der Fir­men­ge­schich­te. Der Pon­ti­fex nahm selbst hin­ter dem Steu­er Platz. Wäh­rend­des­sen gin­gen in der Auto­mo­bil­bran­che seit der soge­nann­te „Ener­gie­wen­de“ in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land,