Die Unterzeichnung des heute veröffentlichten Dokuments zum 60. Jahrestag von Nostra aetate durch Papst Leo XIV. Drei Dikasterienleiter waren anwesend: Kardinal Fernández, Kardinal Koch und Kardinal Koovakad.
Leo XIV.

60 Jahre Nostra aetate: Wieviel Dialog verträgt der katholische Missionsauftrag?

Der Vati­kan ver­öf­fent­lich­te zum 60. Jah­res­tag der Erklä­rung Nost­ra aet­a­te des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils über das Ver­hält­nis der katho­li­schen Kir­che zu den nicht­christ­li­chen Reli­gio­nen ein gemein­sa­mes Doku­ment. Die Inter­views der Kar­di­nä­le Vic­tor Manu­el Fernán­dez, Kurt Koch und Georg Jacob Koova­kad zei­gen, wie sehr der inter­re­li­giö­se Dia­log inzwi­schen als Bestand­teil der kirch­li­chen Sen­dung ver­stan­den wird. Dar­aus
Ein neuer Preis mit einer politischen Agenda wurde gestiftet und hat den Namen von Papst Leo XIV. erhalten. Dieser nahm sie an. Als erster Preisträger wird ein führender Mitarbeiter von Papst Franziskus geehrt.
Leo XIV.

Der Papst auf den Spuren von Franziskus

Am 13. Okto­ber wird Leo XIV. in Castel Gan­dol­fo erst­mals die nach ihm benann­te Pope Leo XIV. Sus­taina­bi­li­ty Medal per­sön­lich über­rei­chen. Erster Preis­trä­ger ist Kar­di­nal Micha­el Czer­ny SJ, jener Jesu­it, der unter Papst Fran­zis­kus zu einem der maß­geb­li­chen Prot­ago­ni­sten der vati­ka­ni­schen Migra­ti­ons­po­li­tik auf­ge­stie­gen war und zugleich zu den expo­nier­te­sten Ver­tre­tern der Nach­hal­ti­g­keits- und Kli­maagen­da gehört.
Kardinal Arthur Roche, dezidierter Gegner des überlieferten Ritus, gehört zum Vertrautenkreis von Papst Leo XIV. Vor kurzem wurde der englische Purpurträger vom Papst in Audienz empfangen.
Leo XIV.

Kardinal Roche in Audienz beim Papst

Mit­te August tag­te die soge­nann­te „Grup­pe von Mount Angel“, ein Kreis von Per­so­nen, die zusam­men­ge­kom­men war, um „das wich­ti­ge The­ma der lit­ur­gi­schen Bil­dung des Vol­kes Got­tes“ zu erör­tern. Ein­be­ru­fen wur­de die Grup­pe von Kar­di­nal Arthur Roche, dem Prä­fek­ten des Dik­aste­ri­ums für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung. Sie tag­te vom 14. bis 19. August 2026 in
Leo XIV. hob eine Corona-Maßnahme auf und setzt die Kardinäle wieder in ihre Bezüge ein. Und Kardinal Raymond Burke?
Leo XIV.

Leo XIV. hebt Corona-Gehaltskürzungen für Kardinäle und hohe Vatikanmitarbeiter auf

Zum 71. Geburts­tag von Papst Leo XIV. gibt es für die Mit­ar­bei­ter des Vati­kans eine bemer­kens­wer­te Nach­richt – bemer­kens­wert in meh­rer­lei Hin­sicht. Die wäh­rend der soge­nann­ten Coro­­na-Pan­­de­­mie ver­füg­ten Gehalts­kür­zun­gen für Kar­di­nä­le und hohe Amts­trä­ger der Kurie wer­den auf­ge­ho­ben. Leo XIV. hat dazu ein Motu pro­prio unter­zeich­net, das am heu­ti­gen 14. Sep­tem­ber 2026 vom Vati­kan ver­öf­fent­licht wurde.
Kein Platz für den überlieferten Ritus. Franziskus hatte den Petersdom für den überlieferten Ritus gesperrt. Leo XIV. folgt ihm darin.
Leo XIV.

Der Petersdom bleibt verschlossen

Es soll­te ein Zei­chen der Hoff­nung wer­den. Es wur­de ein Zei­chen der Ernüch­te­rung. Die inter­na­tio­na­le Wall­fahrt der Tra­di­ti­on Ad Petri Sedem kehrt auch 2026 nach Rom zurück. Seit 2012 zie­hen Gläu­bi­ge aus aller Welt zum Stuhl Petri und zum Grab des Apo­stel­für­sten. Was als Dank­wall­fahrt für Papst Bene­dikt XVI. und sein Motu pro­prio Sum­morum Pon­ti­fi­cum
In der Benediktinerabtei Mount Angel fand Mitte August ein Treffen zur Liturgiefrage statt. Die Leitung hatte Kardinal Arthur Roche. Papst Leo XIV. schrieb einen persönlichen Brief.
Leo XIV.

Die „Gruppe von Mount Angel“: Liturgische Erneuerung – oder die Fortsetzung des Roche-Kurses?

In der Bene­dik­ti­ner­ab­tei Mount Angel kamen auf Ein­la­dung Kar­di­nal Arthur Roches, des Prä­fek­ten des römi­schen Got­tes­dienst­dik­aste­ri­ums, 18 Fach­leu­te zusam­men, um über die lit­ur­gi­sche Bil­dung von Prie­stern, Semi­na­ri­sten und Lai­en nach­zu­den­ken. Papst Leo XIV. unter­stütz­te das Tref­fen aus­drück­lich. Die Beto­nung von lit­ur­gi­scher Bil­dung, Ehr­furcht und Treue zu den appro­bier­ten Tex­ten klingt zunächst viel­ver­spre­chend. Doch ein genaue­rer
Die Hinweise verdichten sich, daß Kardinal Pietro Parolin demnächst als Staatssekretär abgelöst werden könnte. Unterdessen erweitert sich das Kandidatenfeld für seine Nachfolge.
Leo XIV.

Das Kandidatenfeld für die Nachfolge Parolins

In Rom wird die Abbe­ru­fung von Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin erwar­tet. Das Kan­di­da­ten­feld für sei­ne Nach­fol­ge erwei­tert sich. Anfangs galt Msgr. Pao­lo Rudel­li, Vati­kan­di­plo­mat, Titu­lar­erz­bi­schof und seit März 2026 Sub­sti­tut des Staats­se­kre­tärs, als wahr­schein­li­cher Nach­fol­ger von Kar­di­nal Paro­lin. Fran­ces­co Capoz­za, Vati­ka­nist der römi­schen Tages­zei­tung Il Tem­po, brach­te am ver­gan­ge­nen Sams­tag wei­te­re Namen ins Spiel. Dabei fällt
Will Rom das Stift Heiligenkreuz im Wienerwald, als blühendes Mönchskloster eine seltene Ausnahme im deutschen Sprachraum, "normalisieren"?
Leo XIV.

Wird das blühende Stift Heiligenkreuz „normalisiert“?

Das Zister­zi­en­ser­stift Hei­li­gen­kreuz im Wie­ner­wald gehört zu den weni­gen wirk­li­chen Erfolgs­ge­schich­ten des Katho­li­zis­mus, die sich in jüng­ster Zeit im deut­schen Sprach­raum nach­wei­sen las­sen. Beru­fun­gen, Klo­ster­grün­dun­gen, eine flo­rie­ren­de Hoch­schu­le und ein über­re­gio­nal aus­strah­len­des geist­li­ches Pro­fil machen die Abtei zu einem Gegen­bild zur all­ge­mei­nen kirch­li­chen Kri­se. Gera­de des­halb stellt sich nach der Cau­sa Wald­stein, der Apo­sto­li­schen Visi­ta­ti­on
Wo enden Glaubenseifer und Kirchentreue, wo beginnt die Papolatrie? Und wie konnte es zu diesem Phänomen kommen?
Forum

Theolatrie und Papolatrie

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* In weni­gen Mona­ten wird Papst Leo Argen­ti­ni­en besu­chen. Ich wer­de dann nicht im Lan­de sein und könn­te ihn daher ohne­hin nicht sehen. Und selbst wenn ich dort wäre, muß ich sagen, daß ich nicht hin­ge­hen wür­de. Nicht aus Gering­schät­zung oder man­geln­der Wert­schät­zung für den Römi­schen Pon­ti­fex, son­dern weil ich mich bei Mas­sen­ver­an­stal­tun­gen
Forum

Zwei Bischöfe, die nicht schweigen

Von Rober­to de Mat­tei* Gibt es heu­te Bischö­fe, die sich mit einer kla­ren und ent­schie­de­nen, zugleich aber respekt­vol­len Spra­che an Rom wen­den kön­nen, ohne dabei die hier­ar­chi­sche Bin­dung an den Römi­schen Pon­ti­fex auf­zu­ge­ben? Zwei jüng­ste Bei­spie­le aus dem Monat August zei­gen, daß es sol­che Bischö­fe gibt.