Die Anomalie zweier Päpste veranlaßt Kanonisten, auf die Schließung von Lücken in der Rechtsordnung zu drängen.
Hintergrund

Emeritierter Papst, verhinderter Papst – braucht die Kirche neue Normen?

(Rom) Der zu Ende gehen­de Som­mer war von teils hart­näcki­gen Gerüch­ten über einen mög­li­chen Rück­tritt von Papst Fran­zis­kus geprägt. Grund dafür war auch ein Auf­satz von Geral­di­na Boni, Pro­fes­so­rin für Kir­chen­recht an der Uni­ver­si­tät Bolo­gna und Con­sult­orin des Päpst­li­chen Rates für Geset­zes­tex­te, in der juri­sti­schen Online-Fach­­zeit­­schrift Sta­to, Chie­se e plu­ra­lis­mo con­fes­sio­na­le (Staat, Kir­chen und kon­fes­sio­nel­ler
Die "Inkulturation" eines Götzen: einmal Natursymbol, einmal Göttin.
Hintergrund

„Pachamama nur für Nicht-Christen eine Göttin“

(Mexi­­ko-Stadt) Im Zuge des Coro­­na-Spek­ta­kels schien sie in Ver­ges­sen­heit gera­ten, doch nun wur­de sie wie­der aus der Ver­sen­kung geholt. Die Rede ist von der Pacha­ma­ma, jenem Göt­zen, der ein moder­ni­sti­sches, pseu­­do-fol­k­­lo­ri­­sti­­sches Kon­strukt ist und einen dunk­len Schat­ten über die ohne­hin umstrit­te­ne Ama­zo­nas­syn­ode von 2019 legte.
Die Bruderschaft Unserer Lieben Frau von Fatima betet für die Weihe Rußlands an Maria.
Hintergrund

Weihbischof Athanasius Schneider und die Weihe Rußlands – eine wertvolle Initiative

Von Wolf­ram Schrems* Nun hat nach der ver­dienst­vol­len Gebets­in­itia­ti­ve Storm Hea­ven von Kar­di­nal Ray­mond Bur­ke auch Weih­bi­schof Atha­na­si­us Schnei­der eine Gebets­kam­pa­gne, näm­lich die Bru­der­schaft Unse­rer Lie­ben Frau von Fati­ma, gestar­tet. Deren Anlie­gen ist es, dem Papst die Gna­de der Durch­füh­rung der längst über­fäl­li­gen Wei­he Ruß­lands an das Unbe­fleck­te Herz Mari­ens zu erbe­ten. Das ist nun
Kirche in Brasilien: Gläubige protestieren gegen den Linksdruck in der Kirche: "Für eine vom PT und Kommunismus freie Kirche".
Hintergrund

Brasiliens Kirche in der linken Sackgasse

(Bra­si­lia) Bra­si­li­en ist ein stark umkämpf­tes Feld. Das hat mit dem gigan­ti­schen Staats­ge­biet und mit der Grö­ße sei­ner Bevöl­ke­rung zu tun. Kle­rus und Epi­sko­pat des por­tu­gie­sisch­spra­chi­gen Lan­des erleb­ten nach dem Zwei­ten Welt­krieg einen mas­si­ven Links­ruck. Inzwi­schen steckt die kirch­li­che Hier­ar­chie in der lin­ken Sack­gas­se, aus der sie nicht mehr her­aus­zu­fin­den scheint.
Kardinal Krajewski besuchte mit einem Ärzteteam der Apostolischen Almosenverwaltung afghanische Kinder, die nach Italien gebracht wurden.
Hintergrund

Der Kardinal, Corona und afghanische Kinder

(Rom) Seit eini­gen Wochen ist die Nach­fol­ge von Fran­zis­kus wie­der ein The­ma. Zuvor hat­ten Gerüch­te über einen mög­li­chen Amts­ver­zicht die Run­de gemacht. Fran­zis­kus selbst demen­tier­te jedoch, zuletzt vor einer Woche in einem Inter­view mit der spa­ni­schen Radio­ket­te COPE. Ein Rück­tritt sei ihm nie in den Sinn gekom­men, so das Kir­chen­ober­haupt, das man damit beim Wort
Die Enzyklika Pascendi Dominici Gregis über den Modernismus kurz vorgestellt.
Hintergrund

Pascendi – Therapie und „Impfstoff“ gegen den Modernismus

Am 8. Sep­tem­ber 1907, heu­te vor 114 Jah­ren, wur­de die Enzy­kli­ka Pas­cen­di Domi­ni­ci Gre­gis des hei­li­gen Pap­stes Pius X. ver­öf­fent­licht. Der Phi­lo­soph und Theo­lo­ge Cor­ra­do Gner­re stellt die­se Enzy­kli­ka kurz vor. Gner­re lehr­te Uto­pie­ge­schich­te und Phi­lo­so­phi­sche Anthro­po­lo­gie an der Frei­en Uni­ver­si­tät Rom und Reli­­gi­ons- und Phi­lo­so­phie­ge­schich­te an der Phi­­lo­so­­phisch-Theo­­lo­­gi­­schen Hoch­schu­le Redemptor Homi­nis in Benevent. Er
Rod Dreher über den "Widerstand der Christen".
Christenverfolgung

Widerstand gegen den sanften Totalitarismus

Der ame­ri­ka­ni­sche Schrift­stel­ler Rod Dre­her stell­te in Mai­land auf Ein­la­dung des Wochen­ma­ga­zins Tem­pi und der De-Gas­­pe­ri-Stif­tung die unter dem Titel „Der Wider­stand der Chri­sten. Ein Hand­buch für christ­li­che Dis­si­den­ten“ erschie­ne­ne ita­lie­ni­sche Aus­ga­be sei­nes Buches „Live Not by Lies: A Manu­al for Chri­sti­an Dis­si­dents (Sen­ti­nel, New York 2020) vor. Er zeich­net dar­in eine düste­re Zukunft für
Kurienerzbischof Vincenzo Paglia mit Marco Pannella von der Radikalen Partei: Was ist ein gutes Gesetz?
Hintergrund

Was ist ein gutes Gesetz? – Das neue Interview von Kurienerzbischof Paglia

(Rom) Kuri­en­erz­bi­schof Vin­cen­zo Paglia, Vor­sit­zen­der der Päpst­li­chen Aka­de­mie für das Leben, erweist sich wie­der ein­mal als sehr wen­dig, wenn es dar­um geht, das Lebens­recht auf­zu­wei­chen. Im aktu­el­len Fall zum The­ma Euthanasie.
Die Verteidigung des überlieferten Ritus durch einen Erzbischof, der selbst nie in diesem Ritus zelebriert hat.
Hintergrund

Erzbischof Aguer: „Traditionis custodes ist ein beklagenswerter Rückschlag“

„Immense Trau­er“ emp­fin­det Msgr. Héc­tor Ruben Aguer, der eme­ri­tier­te Erz­bi­schof von La Pla­ta, über das Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des. In dem töd­lich ange­leg­ten Angriff auf den über­lie­fer­ten Ritus und die ihm ver­bun­de­nen Gemein­schaf­ten und Gläu­bi­gen sieht der Erz­bi­schof einen „bekla­gens­wer­ten Rück­schlag“. Msgr. Aguer war bis 2018 Erz­bi­schof von La Pla­ta, dem zweit­wich­tig­sten Bischofs­sitz Argen­ti­ni­ens. Zusam­men