Henry Sire, der Autor von "Der Diktator-Papst": "Papst Franziskus ist Ausdruck einer schlechten politischen Kultur".
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„Das nächste Konklave wird chaotisch sein“

„Das näch­ste Kon­kla­ve wird chao­tisch sein“, das sei sicher, sagt der bri­ti­sche Histo­ri­ker Hen­ry Sire, der mit sei­nem Buch „Der Dik­ta­tor-Papst“ über Papst Fran­zis­kus für inter­na­tio­na­les Auf­se­hen sorg­te. In einem Inter­view, das Glo​ria​.tv mit ihm führ­te, nahm er zur aktu­el­len Ent­wick­lung im Mal­te­ser­or­den und im Vati­kan Stel­lung. Wie von ihm gewohnt, nahm sich der nüch­ter­ne
Während des Pontifikats von Papst Johannes Paul II. lenkte ein "geheimes Direktorium" hinter seinem Rücken die Bischofsernennungen.
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Der Richelieu des Vatikans

Von Rober­to de Mat­tei* In den lan­gen Gesprä­chen, die ich zwi­schen 1980 und 1981 mit ihm führ­te, erklär­te mir Don Mario Mari­ni, der noch kein Mon­si­gno­re war, daß sich hin­ter dem offi­zi­el­len Orga­ni­gramm des Vati­kans ein „gehei­mes Direk­to­ri­um“ ver­barg, das von Msgr. Achil­le Sil­ve­st­ri­ni gelei­tet wur­de, den er „den Riche­lieu des Vati­kans“ nann­te, in Anspie­lung
Erzbischof Franz Lackner, der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz, unterstützt die Impfpflicht der Regierung, obwohl die Glaubenskongregation eine solche ausgeschlossen hat.
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„Erzbischof Lackner, wach auf!“

Ein Weck­ruf von Mar­tha Bur­ger Am 19. Novem­ber kün­dig­te Öster­reichs Bun­des­kanz­ler Alex­an­der Schal­len­berg eine Impf­pflicht an. Seit­her war­te­ten nicht nur Katho­li­ken mit Span­nung auf eine Stel­lung­nah­me der Bischö­fe. Der Vati­kan hat­te eine Impf­pflicht aus­drück­lich aus­ge­schlos­sen. Kri­tik des Wie­ner Weih­bi­schofs Ste­phan Tur­nov­sky am 24. Novem­ber an der „Fol­ter­rhe­to­rik“ des Bun­des­kanz­lers ließ hof­fen. Ihr Ver­schwei­gen durch den
Lügenpropaganda: Die Lüge vom sicheren Impfstoff, der schützt. Drei Lügen in wenigen Worten. Doch die Bischöfe und die Moraltheologen schweigen. Sehen sie wirklich nicht, daß der Weg in die Diktatur führt? Wollen sie Mittäter werden?
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32 Corona-Fragen an die Bischöfe und die Moraltheologen

Zusam­men­ge­stellt von Mar­tha Bur­ger und Giu­sep­pe Nar­di* Die Fake-Pan­­de­­mie namens Coro­na­vi­rus for­dert den Epi­sko­pat und die Moral­theo­lo­gie her­aus. Bes­ser gesagt: Sie soll­te sie her­aus­for­dern. Tat­säch­lich ist von Sei­ten der einen wie der ande­ren wenig zu hören. Viel zu wenig. Nach 23 Mona­ten kann nie­mand ernst­haft bestrei­ten, daß die angeb­li­che „Pan­de­mie“ in Wirk­lich­keit eine durch­schnitt­li­che Grip­pe ist.
Jean-Marc Sauvé am 5. Oktober, als er den Bericht der nach ihm benannten Mißbrauchskommission vorstellte.
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Nicht 330.000, sondern „nur“ bis zu 28.000 Mißbrauchsopfer?

(Paris) Acht nam­haf­te Mit­glie­der der Aca­dé­mie catho­li­que de France (Katho­li­sche Aka­de­mie von Frank­reich) las­sen mit einer Gegen­stu­die auf­hor­chen, mit der sie den Bericht der Sau­­vé-Kom­­mi­s­­si­on über sexu­el­len Miß­brauch von Kle­ri­kern und von Lai­en an kirch­li­chen Ein­rich­tun­gen in Frank­reich demon­tie­ren. Die Zah­len des Sau­­vé-Berichts, der inter­na­tio­nal für Ent­set­zen sorg­te, sei­en halt­los auf­ge­bläht. Es gehe nicht um
Kundgebung gegen Impfpflicht und Corona-Radikalmaßnahmen am 20. November in Wien.
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Fundiertere Antwort auf Corona-Impfung notwendig

Anfra­ge von Linus Schnei­der Die „Prak­ti­schen Erwä­gun­gen zum Imp­fen gegen das Covid-19“ von P. Arnaud Sélé­gny FSSPX vom 24. Sep­tem­ber wären hilf­reich, wenn die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. die­se auf­greift und fort­führt. Mit der allei­ni­gen Ver­öf­fent­li­chung auf der Web­site des Gene­ral­hau­ses haben die Erwä­gun­gen einen Stel­len­wert bekom­men, den die­se pri­va­te Abhand­lung nicht verdient.
Die segnende Hand der Bronzestatue des heiligen Petrus im Petersdom. Im Hintergrund das Glasfenster mit der Darstellung des Heiligen Geistes der Cathedra Petri von Bernini.
Bilder

Der Segen des Petrus

Zu den beson­de­ren unter den zahl­rei­chen beein­drucken­den Attrak­tio­nen des Peters­do­mes in Rom gehört die Bron­ze­sta­tue des Apo­stel­für­sten Petrus. Sie wur­de gegen Ende des 13. Jahr­hun­derts von Arnol­fo di Cam­bio geschaf­fen. Anlaß dafür dürf­te das erste Hei­li­ge Jahr in der Kir­chen­ge­schich­te gewe­sen sein, das Papst Boni­fa­ti­us VIII. für 1300 aus­ge­ru­fen hatte. 
Buchbesprechungen

Entweder Katholizismus oder Liberalismus

Bespre­chung von Wolf­ram Schrems* Wie in der Vor­stel­lung der Bio­gra­phie von Eze­quiel Moreno (1848–1906) ange­kün­digt, soll hier ein kur­zer Blick auf die star­ken und klu­gen Hir­ten­brie­fe und Rund­schrei­ben des hei­li­gen Bischofs, der unter sei­nen Diö­ze­sa­nen außer­or­dent­lich beliebt war, gewor­fen wer­den. Eine Aus­wahl die­ser Schrei­ben wur­de heu­er von Kon­stan­tin Stäb­ler über­setzt und bei Books on Demand
Wo das Lebensrecht bedroht ist, geht die Menschenwürde verloren. Wo der Glaube schwindet, schwindet die Hoffnung in die Zukunft.
Hintergrund

Das Leben verliert, wenn der Glaube verlorengeht

Von Mau­ro Faver­za­ni* Die schar­fe Ver­ur­tei­lung, die das EU-Par­la­­ment am 11. Novem­ber gegen das Urteil des pol­ni­schen Ver­fas­sungs­ge­rich­tes aus­ge­spro­chen hat, mit dem die­ses vor einem Jahr die Abtrei­bung bei Miß­bil­dun­gen des Fötus unter­sag­te und sie auf Fäl­le von Ver­ge­wal­ti­gung, Inzest und ernst­haf­ter Gefähr­dung der Gesund­heit der Mut­ter beschränk­te, ver­langt ein Nachdenken.