Der Oberste Gerichtshof könnte bereits eine epochale Entscheidung für das Lebensrecht ungeborener Kinder gefällt haben.
Hintergrund

Epochale Wende in der Abtreibungsfrage

(Rom) Viel­leicht gelingt es dem Ober­sten Gerichts­hof der USA, das berüch­tig­te Urteil Roe gegen Wade zu kip­pen, mit dem 1973 die Abtrei­bung im gan­zen Land lega­li­siert wur­de. Eini­ge Stim­men berich­ten, daß dies schon gesche­hen, aber noch nicht publik gemacht wor­den sei. Droht dem Abtrei­bungs­greu­el ein Tsu­na­mi, der ihn hin­weg­fe­gen wird? Wie ist der Stand der Dinge?
Kardinal Matteo Maria Zuppi mit Papst Franziskus während einer Generalaudienz. Man beachte die absurden Corona-Maskenregeln.
Hintergrund

Der in Ungnade gefallene „Papabile“

(Rom) Kar­di­nal Matteo Maria Zup­pi ist Berich­ten zufol­ge bei Fran­zis­kus in Ungna­de gefal­len und wird nicht mehr als Vor­sit­zen­der der ita­lie­ni­schen Bischö­fe in Betracht gezo­gen. Dabei galt er noch vor kur­zem als „Papa­bi­le“ und mög­li­cher Nach­fol­ger von Papst Fran­zis­kus. Der Grund dafür, daß ein pro­gres­si­ver Pur­pur­trä­ger die Gunst von Fran­zis­kus ver­lie­ren könn­te, ist kaum zu
Papst Pius V. regierte von 1566 bis 1572 und wurde 1712 heiliggesprochen.
Forum

Der heilige Pius V.: 450 Jahre nach seinem Tod

Von Cri­sti­na Sic­car­di* Vor der Kir­che der hei­li­gen Petrus und Pan­ta­le­on auf der Piaz­za Car­di­na­le Bog­gia­ni in Bos­co Maren­go in der Pro­vinz und Diö­ze­se Ales­sand­ria wur­de die monu­men­ta­le Sta­tue, die dem Domi­ni­ka­ner­papst Miche­le Ghis­lie­ri gewid­met ist, bereits im Jahr 2019 restau­riert, um den 450. Jah­res­tag des Dies nata­lis des hei­li­gen Pius V. (1572–2022) zu bege­hen.
Der Krieg in der Ukraine und die geopolitischen Interessen Rußlands, der USA und der EU.
Hintergrund

Der „systemische“ Krieg in der Ukraine

Der Krieg in der Ukrai­ne wird aus ver­schie­de­nen Blick­win­keln betrach­tet, auch aus kul­tu­rel­len und theo­lo­gi­schen. Ste­fa­no Fon­ta­na, Direk­tor des Inter­na­tio­nal Obser­va­to­ry Car­di­nal Van Thu­an for the Social Doc­tri­ne of the Church und Chef­re­dak­teur der Kir­chen­zei­tung des Erz­bis­tums Tri­est, sprach mit Gian­fran­co Bat­ti­sti, Pro­fes­sor für Wirt­schafts­geo­gra­phie an der Uni­ver­si­tät Tri­est, spe­zia­li­siert auf Finanz­geo­gra­phie und Geo­po­li­tik, über
Kardinal Maradiaga mit Papst Franziskus. Der honduranische Purpurträger sah sich bereits als Nachfolger auf dem Stuhl Petri, doch nun beginnt sein Abschied vor dem des Papstes.
Hintergrund

Der angekündigte Rücktritt

(Tegu­ci­gal­pa) Kar­di­nal Oscar Rodrí­guez Mara­dia­ga, Sale­sia­ner und Erz­bi­schof von Tegu­ci­gal­pa, gehört zum enge­ren Umfeld von San­ta Mar­ta. Sich selbst sah der Hon­du­ra­ner eine Zeit­lang schon als Nach­fol­ger von Papst Fran­zis­kus. Statt­des­sen wur­den Skan­da­le ent­hüllt und zum Jah­res­en­de wird der Kar­di­nal bereits 80 und muß sich auf den Rück­zug vorbereiten.
Don Nicola Bux zur Frage, wie der nächste Papst sein muß.
Hintergrund

Don Nicola Bux: „Die Kirche muß einen Papst haben, der das sagt, was katholisch ist“

(Rom) In der katho­li­schen Kir­che gärt es. Das Pon­ti­fi­kat von Fran­zis­kus sorgt für Unru­he, die anders als vom argen­ti­ni­schen Papst erklärt, nicht kon­struk­tiv ist. Seit Beginn der Fasten­zeit geht im Kar­di­nals­kol­le­gi­um eine Denk­schrift von Hand zu Hand, die mit dem Pseud­onym Demos (Volk) unter­zeich­net ist. Der bekann­te Lit­ur­gi­ker Don Nico­la Bux nimmt in einem Inter­view
Frankreichs Freimaurer lassen keinen Zweifel, wen sie wieder im Élyséepalast sehen wollen. Marine Le Pen ist das nicht.
Hintergrund

Aufruf der Freimaurer für Macron – und gegen Le Pen

Die Logen geben sich beschei­den und wol­len nur ein phil­an­thro­pi­scher Ver­ein sein. So prä­sen­tie­ren sie sich selbst und so möch­ten sie ger­ne gese­hen wer­den. In Wirk­lich­keit ver­su­chen sie Wah­len zu beein­flus­sen und üben mas­si­ven Druck auf poli­ti­sche Ent­schei­dungs­trä­ger aus. Die Prä­si­dent­schafts­wah­len in Frank­reich, dem Mut­ter­land der irre­gu­lä­ren Frei­mau­re­rei, sind der jüng­ste Beleg.
Das Abendland als Hort der Zivilisation ist ohne das Kreuz und die Kirche nicht zu denken.
Genderideologie

Vom Westen und dem Abendland

Gedan­ken von Giu­sep­pe Nar­di Mit Blick auf den Krieg in der Ukrai­ne spre­chen die Staats­füh­run­gen und Kom­men­ta­to­ren viel von „west­li­chen Wer­ten“ und „euro­päi­schen Wer­ten“. In einem Teil der Bevöl­ke­rung löst das Zwei­fel und ein Unbe­ha­gen aus. Von wel­chen „Wer­ten“ ist denn da die Rede? Wie glaub­wür­dig sind jene, die die­se „Wer­te“ rekla­mie­ren, aber zugleich die eige­ne
Der Historiker Roberto de Mattei und die Ärztin Silvana De Mari, beide sind auch bekannte Publizisten, liefern sich einen Schlagabtausch, der die Kluft widerspiegelt, die seit zwei Jahren auch durch die Welt der Tradition geht.
Hintergrund

Schlagabtausch zur Ukraine, zu Corona, „starken Kräften“ und zum Wesen und der Zukunft des Westens

Am 31. März ver­öf­fent­lich­te die katho­li­sche Ärz­tin, Schrift­stel­le­rin und Kolum­ni­stin Sil­va­na De Mari einen offe­nen Brief an Prof. Rober­to de Mat­tei wegen des­sen Posi­tio­nen zum Ukrai­­ne-Kon­f­likt, aber auch zur Coro­­na-Pan­­de­­mie. De Mari, die auch stän­di­ge Kolum­ni­stin der Tages­zei­tung La Veri­tà ist, for­mu­lier­te 30 Fra­gen an den Histo­ri­ker de Mat­tei, der zu den Vor­den­kern der tra­di­tio­nel­len
Kein Orden der Kirche ist geheimnisumrankter als der Templerorden. Eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Organisationen beruft sich auf ihn. Was ist Phantasie, was Wirklichkeit?
Hintergrund

Der Templerorden und seine Wiederbelebung

1312 wur­de die Arme Rit­ter­schaft Chri­sti und des Salo­mo­ni­schen Tem­pels zu Jeru­sa­lem, bes­ser bekannt als Temp­ler­or­den, von Papst Cle­mens V. auf­ge­ho­ben. Der Papst han­delt damals nicht frei, son­dern auf Druck von Phil­ipp IV., dem König von Frank­reich. Eine Viel­zahl von Grup­pie­run­gen von Katho­li­ken, Pro­te­stan­ten, Gno­sti­kern bis Frei­mau­rern beru­fen sich heu­te auf die Temp­ler und erhe­ben