Generalaudienz/ Katechese

„Die Sünderin, der Jesus die Füße salbt, vertraut sich voller Liebe Jesus ganz an“

Lie­be Brü­der und Schwe­stern, die Erzäh­lung im Lukas­evan­ge­li­um von der Sün­de­rin, die dem Herrn die Füße salbt, han­delt von der Lie­be und der Ver­ge­bung. Die nicht nament­lich genann­te Frau ver­traut sich vol­ler Lie­be Jesus ganz an. 
Generalaudienz/ Katechese

„Ohne ein reuevolles Herz bleibt unser religiöses Tun hohl“

Lie­be Brü­der und Schwe­stern, in der Lesung haben wir gehört, wie Jesus den römi­schen Zoll­ein­trei­ber Mat­thä­us, der wegen sei­nes Berufs als öffent­li­cher Sün­der galt, in sei­ne Nach­fol­ge rief. Mat­thä­us lud Jesus mit sei­nen Jün­gern dar­auf­hin in sein Haus ein. Die Gemein­schaft, die Jesus mit den Sün­dern pflegt, ist ein Hin­weis auf die Kir­che, in der
Generalaudienz/ Katechese

Das Evangelium ist wirklich das „Evangelium der Barmherzigkeit“

Lie­be Brü­der und Schwe­stern, Jesus Chri­stus ist die fleisch­ge­wor­de­ne Barm­her­zig­keit Got­tes. Jeder Moment in sei­nem irdi­schen Leben bringt die gren­zen­lo­se Lie­be, die allen offen­steht und im Kreu­zes­op­fer ihren Höhe­punkt fin­det, zum Aus­druck. So ist das Evan­ge­li­um wirk­lich das „Evan­ge­li­um der Barmherzigkeit“. 
Generalaudienz/ Katechese

„Wir brauchen, um zu leben, Vergebung und Befreiung vom Bösen“

Lie­be Brü­der und Schwe­stern, mit einer Betrach­tung zu Psalm 51 wol­len wir heu­te die Kate­che­sen über die Barm­her­zig­keit im Alten Testa­ment abschlie­ßen. Das „Mise­re­re“, wie die­ser Buß­psalm genannt wird, ist ein Bekennt­nis der Schuld und eine Bit­te um Ver­ge­bung und Neuschaffung. 
Generalaudienz/ Katechese

„Am Gründonnertag offenbart Jesus durch die Fußwaschung und in der Eucharistie die Liebe, die sich in den Dienst stellt“

Lie­be Brü­der und Schwe­stern, das öster­li­che Tri­du­um – Grün­don­ners­tag, Kar­frei­tag und Kar­sams­tag – erscheint in die­sem Hei­li­gen Jahr der Barm­her­zig­keit in einem beson­de­ren Licht. Es führt uns wie­der neu das Geheim­nis der gren­zen­lo­sen Lie­be Got­tes vor Augen, der sich wirk­lich völ­lig an jeden von uns ver­schenkt. Am Grün­don­ner­tag offen­bart Jesus durch die Fuß­wa­schung und in
Generalaudienz/ Katechese

„Die Fähigkeit Gottes, das Herz der Trauernden wieder für die Hoffnung zu öffnen“

Lie­be Brü­der und Schwe­stern, guten Tag! Im Buch des Pro­phe­ten Jere­mia wer­den die Kapi­tel 30 und 31 als „Trost­schrift“ bezeich­net, weil sich in ihnen die Barm­her­zig­keit Got­tes zeigt, mit ihrer gan­zen Fähig­keit zu trö­sten und das Herz der Trau­ern­den wie­der für die Hoff­nung zu öff­nen. Heu­te wol­len auch wir die­se trö­sten­de Bot­schaft hören.
Generalaudienz/ Katechese

Jubiläumsaudienz – Barmherzigkeit und Dienen

Lie­be Brü­der und Schwe­stern, guten Tag! Wir nähern uns dem Oster­fest, dem zen­tra­len Geheim­nis unse­res Glau­bens. Das Evan­ge­li­um nach Johan­nes berich­tet – wie wir gehört haben –, dass Jesus, bevor er für uns gestor­ben und auf­er­stan­den ist, eine Geste voll­zo­gen hat, die sich tief in das Gedächt­nis der Jün­ger ein­ge­prägt hat: die Fuß­wa­schung. Eine uner­war­te­te und
Generalaudienz/ Katechese

„Wo Gott abgelehnt wird, ist kein Leben möglich“

Lie­be Brü­der und Schwe­stern, in Bezug auf die Barm­her­zig­keit Got­tes wird ger­ne das Bild eines Fami­li­en­va­ters gebraucht, der sei­ne Kin­der liebt, sie erzieht und auch zurecht­weist, wenn sie etwas falsch machen, um ihr Wachs­tum im Guten zu för­dern. So stel­len die Pro­phe­ten den Bund zwi­schen Gott und dem Volk Isra­el oft als eine Vater-Kind-Bezie­hung dar.
Generalaudienz/ Katechese

„Macht kann zu einem Werkzeug der Korruption und des Todes werden“

Lie­be Brü­der und Schwe­stern, in der Rei­he unse­rer Mitt­wochs­ka­te­che­sen über die Barm­her­zig­keit in der Hei­li­gen Schrift wol­len wir heu­te das Ver­hält­nis von Macht und Barm­her­zig­keit betrach­ten. An ver­schie­de­nen Stel­len der Bibel begeg­nen uns Men­schen, die mit ihrem Reich­tum und ihrer Macht nicht gut umge­hen. Mit einer ego­isti­schen und anma­ßen­den Gesin­nung kann die Macht zu einem
Generalaudienz/ Katechese

„Jubeljahr diente dem Volk Israel dazu, die Armut und Ungleichheit zu bekämpfen“

Lie­be Brü­der und Schwe­stern, in der Hei­li­gen Schrift, beson­ders im Buch Levi­ti­kus, hören wir von der Stif­tung des „Jubel­jah­res“. Jedes fünf­zig­ste Jahr soll für hei­lig erklärt wer­den und als Jubel­jahr gel­ten, das am Ver­söh­nungs­tag durch den Klang des Horns eröff­net wird. Es han­del­te sich um eine Art „Gene­ral­ver­ge­bung“, die allen ermög­lich­te, ihre ursprüng­li­che Situa­ti­on wie­der­zu­er­hal­ten: