Papst Franziskus mit Patriarch Kyrill in Havanna
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„Verräter“ und „Häretiker“ – die innerorthodoxe Diskussion über das katholisch-orthodoxe Verhältnis

(Mos­kau) Ser­gej Tschapnin, ver­öf­fent­lich­te bei „Asia­News“, dem auch für Ruß­land zustän­di­gen katho­li­schen Nach­rich­ten­por­tal, eine Ana­ly­se über die anti-west­­li­che inner­or­tho­do­xe Oppo­si­ti­on gegen Patri­arch Kyrill I. und des­sen Tref­fen mit Papst Fran­zis­kus auf der Kari­bik­in­sel Kuba. Tschapnin, ein exzel­len­ter Ken­ner der Ortho­do­xie, war bis zu sei­ner Ent­las­sung im ver­gan­ge­nen Dezem­ber Chef­re­dak­teur des offi­zi­el­len Pres­se­or­gans des Mos­kau­er Patri­ar­chen.
Umberto Eco (1932-2016) "hätte ein heiliger Franz von Sales werden können"
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Umberto Eco – die traurige Parabel eines Nominalisten

von Rober­to de Mat­tei* Am 23. Febru­ar 2016 fand in Mai­land die „lai­zi­sti­sche Bestat­tung“ des Schrift­stel­lers Umber­to Eco statt, der am 19. Febru­ar im Alter von 84 Jah­ren gestor­ben ist. Eco war eines der schlimm­sten Pro­duk­te der Turi­ner und der ita­lie­ni­schen Kul­tur des 20. Jahr­hun­derts. Sei­ne Turi­ner Her­kunft ist zu beto­nen, weil Pie­mont im 19.
Mark Zuckerberg bei der Galaxy S7-Präsenatation
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Geklonte Gehirne oder ein wirkliches Leben

Gedan­ken von Giu­lia­no Guz­zo Das Bild zeigt Mark Zucker­berg, der im spa­ni­schen Bar­ce­lo­na wäh­rend der Prä­sen­ta­ti­on des neu­en Gala­xy S7 lächelnd neben einer Mas­se von blick­lo­sen Per­so­nen vor­bei­geht, einer Mas­se von Men­schen, die ihn nicht ein­mal bemerkt, weil ihre Augen von einer tech­no­lo­gi­schen Mas­ke gefan­gen­ge­nom­men sind. Ein Bild, das eini­ges Unbe­ha­gen aus­lö­ste. Vie­le haben in die­sem
Islam und Gewalt gegen Frauen
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Islam und Gewalt gegen Frauen

Die aus­ufern­de sexu­el­le Gewalt mus­li­mi­scher Män­ner in Köln und anders­wo ver­weist auf eine ent­spre­chen­de Ver­brei­tung die­ser Pra­xis in isla­mi­schen Län­dern. Aber auch für die west­li­chen Gesell­schaf­ten soll­ten die­se Vor­fäl­le Anstoß sein, über das Aus­maß von sexu­el­ler Gewalt gegen Frau­en zu erschrecken. Ein Gast­kom­men­tar von Hubert Hecker. Die Zahl der Anzei­gen zu Über­grif­fen auf Frau­en in
Bundeskanzlerin Merkel und Kardinal Marx
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Kurzschluss zwischen Bergpredigt und Migrantenpolitik

Die Vor­fäl­le der Sil­ve­ster­nacht in Köln und vie­len ande­ren Städ­ten haben Mer­kel, Marx und Medi­en in die Bre­douil­le gebracht. Ein Gast­kom­men­tar von Hubert Hecker. Die mas­sen­haf­ten sexu­el­len Über­grif­fe von nord­afri­ka­ni­schen Migran­ten offen­bar­ten der deut­schen Bevöl­ke­rung den Kon­troll­ver­lust der Poli­tik in mehr­fa­cher Hin­sicht. Durch die­ses Ereig­nis wur­de der medi­al ver­mit­tel­te Ein­druck ent­larvt, dass die Mehr­heit der
Ist die Öko-Enzyklika "Laudato si" zu "argentinisch"?
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Ist die Enzyklika Laudato si „zu argentinisch“?

(Rom) Lau­da­to si, die erste eigent­li­che Enzy­kli­ka von Papst Fran­zis­kus und erste Öko-Enzy­­k­li­­ka der Kir­chen­ge­schich­te, ist „zu argen­ti­nisch“, sagt ein austra­li­scher Theo­lo­ge und Wirt­schafts­wis­sen­schaft­ler. Die Enzy­kli­ka und die dar­in vor­ge­schla­ge­nen Lösun­gen zur Gene­sung der Welt atmen zuviel an latein­ame­ri­ka­ni­schen „Vor­ur­tei­len“.
Family Day - ein kultureller Kampf, bei dem die stärkere Botschaft entscheidet
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Der Family Day und der europäische Kulturkampf

von Rober­to de Mat­tei* Der Fami­ly Day vom ver­gan­ge­nen 30. Janu­ar brach­te die Exi­stenz eines ande­ren Ita­li­ens ans Licht, das sich deut­lich von jenem rela­ti­vi­sti­schen und por­no­ma­ni­schen unter­schei­det, das uns von den Medi­en als ein­zi­ge Wirk­lich­keit prä­sen­tiert wird. Das Ita­li­en des Fami­ly Day ist jener Teil des Vol­kes, deut­lich grö­ßer als man es sich laut Medi­en
Jesuitentreffen 1979 in Cochabamba (Bolivien) mit P. Jorge Mario Bergoglio und dem Generaloberen P. Pedro Arrupe
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Papst Franziskus und seine jesuitischen Wurzeln

Gast­kom­men­tar von End­re A. Bár­d­os­sy* Hein­rich Den­zin­gers Quel­len­samm­lung Enchi­ri­d­ion Sym­bo­lorum et Defi­ni­ti­o­num ist seit 1854 ein all­seits bekann­tes Kom­pen­di­um der Glau­bens­be­kennt­nis­se und Lehr­ent­schei­dun­gen der Päp­ste und der Kon­zi­li­en. Eine klei­ne Lese­hil­fe möge zur Auf­fri­schung die­nen: En-cheir‑à­­­di­on bedeu­tet alt­grie­chisch etwas auf der Hand lie­gen­des; es han­delt sich also um ein „Hand­buch“. Sym­bo­lus heißt „Kenn­zei­chen, Sinn­bild“; und
Nathan der Weise oder Christus, der Papst muß sich entscheiden
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Der Papst muss sich entscheiden: Nathan der Weise oder Christus

Gast­kom­men­tar von Klaus Oben­au­er* 1. War­um ich schrei­be Kri­tik an der Video-Prä­­sen­ta­ti­on der päpst­li­chen Gebets­mei­nung zum Monat Ja­nuar, in der Papst Fran­zis­kus eine maß­geb­li­che und höchst kri­tik­an­fäl­li­ge Rol­le spielt, ist schon von zahl­rei­chen ande­ren geübt wor­den. Nur weil eine epi­sko­pa­le Stel­lung­nah­me von Gewicht – nach mei­ner Wahr­neh­mung jeden­falls – bis­lang fehlt und die Sache an
Andrea Tornielli, Spott auf Knopfdruck
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Was Franziskus mißfällt und was nicht: Wohin führt der Papst die Kirche?

Kom­men­tar von Giu­sep­pe Nar­di (Rom) Trotz der beein­drucken­den zwei Mil­lio­nen Katho­li­ken und Men­schen guten Wil­lens, die sich in Rom zum Fami­ly Day ver­sam­mel­ten, hat in San­ta Mar­ta kein Umden­ken statt­ge­fun­den. Bischof Galan­ti­no, der „Mann des Pap­stes“ in der Ita­lie­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz tor­pe­dier­te die Kund­ge­bung und ver­sucht auch jetzt deren poli­ti­sche Wirk­sam­keit zu mini­mie­ren. Auch der päpst­li­che Haus­va­ti­ka­nist