Der Historiker Dr. Michael Hesemann gab vor kurzem dem Wiener Journalisten (Lifesitenews) und Podcaster (Kontra_punkt_) Andreas Wailzer ein ausführliches Interview zum Thema Fatima unter dem Titel „Fatima, Russland und der Islam: Was uns noch bevorsteht“.
Wie nicht anders zu erwarten, reproduziert Hesemann diejenige Version der Vorgänge um Fatima, die wir aus dem Vatikan und aus vatikanoffizellen Institutionen wie dem Weltapostolat von Fatima (WAF) oder der Legio Mariae kennen. Es wurde an dieser Stelle schon oft gesagt: Diese Version ist voller Lügen und Ausflüchte.
Es ist sehr ärgerlich, daß Michael Hesemann nicht bereit ist, kritisch nachzufragen. Ein Autor mit der Bildung und mit den Recherchemöglichkeiten Hesemanns müßte die vatikanoffiziellen Täuschungen zu hinterfragen imstande sein.
Wir fragen uns, ob er die einschlägige vatikankritische Literatur (Frère Michel de la Sainte Trinité, The Whole Truth About Fatima; Mark Fellows, Fatima in Twilight) und die Recherchen des Fatima Center www.fatima.org von P. Nicholas Gruner (†) und von Sister Lucy Truth von Dr. Peter Chojnowski überhaupt zur Kenntnis genommen hat – und, vor allem, ob er die gegenwärtige Realität, die sogenannten „Zeichen der Zeit“, wahrzunehmen bereit ist: den Glaubensabfall und die moralische Verkommenheit der Hierarchie und die Krise des Petrusamtes.
Der Elefant im Raum – für Hesemann offenbar unsichtbar
Man fragt sich auch, ob dem Herrn Doktor schon aufgefallen ist, daß die „Sr. Lucia“ der Nachkonzilszeit anders aussieht, sich anders benimmt und eine andere Botschaft verkündet als diejenige bis 1957. Als Historiker wird er sich ja die Wahrnehmung gestatten und gegebenenfalls nachforschen. Es ist ja nicht so, daß die Frage der Identität von Sr. Lucia dos Santos nach 1957 noch nie aufgeworfen worden wäre.
Sie ist mittlerweile der Elefant im Raum – das auch deshalb, weil seit dem mysteriösen Amtsverzicht von Benedikt XVI. die doktrinäre, moralische und menschliche Verkommenheit weiter Teile der Kirchenhierarchie ins grelle Licht der Öffentlichkeit gerückt ist. Jeder sieht, daß die Fatima-Botschaft nicht nur keine Rolle spielt, sondern ab 1960 von den Päpsten geradezu bekämpft worden ist, mit desaströsen Folgen: Mit dem Konzil kam dann ein neuer Glaube, eine neue Mentalität, eine neue Liturgie und eine neue Sr. Lucia. Hesemann scheint das nicht zu sehen.
Hesemann liegt aber auch in anderen Fragen falsch. Weil das wichtig ist, gehen wir hier ins Detail:
Schlamperei und Oberflächlichkeit
Hesemann behauptet (bei Minute 20:56 im oben verlinkten Podcast), Sr. Lucia sei 1946 in den Karmel von Coimbra eingetreten. Das ist nicht richtig. Es war 1948.
Hesemann schreibt das Attentat auf Johannes Paul II. vom 13. Mai 1981 dem KGB zu (24:06). Er hätte dazu sagen müssen, daß das bis heute nicht feststeht und daß diese Theorie von manchen bezweifelt wird (Mark Fellows, Fatima in Twilight; Malachi Martin, Windswept House).
Hesemann sagt dann: „Weil der polnische Papst natürlich für die antikommunistischen Kräfte in den kommunistischen Ländern, vor allen Dingen in Polen, ein Signal war, Signalwirkung hatte. Und da kam ja dann auch Solidarność die Gewerkschaftsbewegung auf (…)“.
So einfach liegen die Dinge nicht. Heute weiß man, daß Lech Wałęsa unter dem Decknamen „Bolek“ mit dem Inlandsgeheimdienst zusammenarbeitete (vermutlich blieb ihm nicht viel anderes übrig). Mark Fellows schreibt, daß die Solidarność selbst aus dem trotzkistischen Komitet Obrony Robotników (Komitee zur Verteidigung der Arbeiter) hervorgegangen sei und daher selbst stark kommunistisch beeinflußt war. Einige Kader seien KP-Mitglieder gewesen (!).
Fellows schreibt auch, daß sowohl Erzbischof Wojtyła als auch Lech Wałęsa zu KP-Zeiten leicht ins Ausland reisen konnten. Wenn das Regime in Warschau und die Sowjetunion als höhere Instanz keinen Vorteil davon gehabt hätten, hätten sie die Auslandsreisen bestimmt nicht geduldet. Aus heutiger Sicht stellt sich daher die Frage, ob die Solidarność tatsächlich die antikommunistische, oppositionelle Kraft war, wie wir das in den achtziger und neunziger Jahren glaubten oder gegebenenfalls „kontrollierte Opposition“. Es stellt sich auch die Frage, ob die Sowjetunion tatsächlich ein Interesse an der Ermordung des Papstes haben konnte. Ein Historiker wie Hesemann müßte diese Fragen zumindest aufwerfen.1
Leider kommt es viel schlimmer:
Perpetuierung vatikanischer Lügen: Gültige Weihe im Jahr 1984?
Hesemann sagt allen Ernstes, daß die Weihe am 25. März 1984 durch Johannes Paul II. den Anforderungen (von Fatima bzw. Tuy) entsprochen hätte. Damit liegt er auf der Linie der vatikanischen Propaganda. Es ist aber selbstverständlich falsch. Hesemann relativiert dann auch seine eigene Behauptung, indem er zugibt, daß beim Weiheakt das Wort Rußland „aus diplomatischen Gründen“ nicht ausgesprochen wurde.
Er sagt dann aber sogar, die Weihe sei „mit allen Bischöfen und Gläubigen vollzogen“ worden. Wo waren denn die Bischöfe? Johannes Paul II. hatte – entgegen der Anforderung von Tuy – die Bischöfe nicht autoritativ eingebunden.
Hesemann schreibt dieser Weihe die Verhinderung eines Atomkriegs zu (nämlich durch die am 13. Mai 1984 erfolgte Explosion des Waffenarsenals in Murmansk). Es ist durchaus wahrscheinlich und wird auch von Fatima-Experten so vertreten, daß der Weiheakt von 1984 eine gewisse begrenzte Wirkung gehabt haben wird. Er hat aber evidenterweise weder die Bekehrung Rußlands noch die Zeit des Friedens gebracht.
Die Bekehrung Rußlands und die Friedenszeit hätten in der Deutung Hesemanns aber bis ins Jahr 2000 angedauert (27:07).
Bekehrung Rußlands – nicht zur „Orthodoxie“, sondern zur Katholischen Kirche!
Dann wird es wirr. Hesemann lehnt ausdrücklich ab, daß die Bekehrung Rußlands eine Bekehrung zur Katholischen Kirche hätte sein sollen, weil „Rußland ja nie katholisch“ war (31:08). Dann begeht er denselben Fehler wie heutzutage viele, die sich zu diesem Thema äußern:
„Die russisch-orthodoxe Kirche ist die eigentliche Kirche [Rußlands] seit dem Jahre 988“ (31:15).
Mit Verlaub, das ist ein unentschuldbarer Unsinn. Im Jahr 988 gab es bestimmt keine „russisch-orthodoxe Kirche“. Ein Historiker muß das wissen. Die Taufe von Großfürst Wladimir (Wolodymyr/Waldemar) in Kiew wurde selbstverständlich innerhalb der römisch-katholischen Kirche vollzogen. Die Taufe war also nicht „orthodox“, sondern katholisch, da sie bekanntlich über sechzig Jahre vor dem Morgenländischen Schisma von 1054 und somit innerhalb der katholischen Einheit stattfand. Leider hält sich der Unsinn von der „orthodoxen“ Taufe Wladimirs und der Kiewer Rus‘ hartnäckig, auch auf Wikipedia.2
Hesemann erwähnt dann einen Brief von Sr. Lucia an Johannes Paul II. im Jahr 1989, in dem diese die Gültigkeit der Weihe bestätigt habe (32:28). Wo, bitte, ist dieser Brief veröffentlicht worden? Was steht dort geschrieben? Gibt es diesen Brief überhaupt? Aus dem Jahr 1989 ist nämlich nur der Brief an einen gewissen Walter Noelker bekannt, der in der Erklärung der Glaubenskongregation vom Jahr 2000 erwähnt, aber als Fälschung erwiesen wurde.3
Nur Friede ist Friede – lokale Kriege sind kein Friede
Hesemann bietet dann eine ungeheuerliche, geradezu blasphemische Umdeutung des Versprechens der Muttergottes, daß Rußland sich bekehren und der Welt eine Periode des Friedens geschenkt würde:
„Kriege, die sich heute ereignen, sind lokal, die heilige Jungfrau hat sich nie auf solche Kriege bezogen, sie sprach von Weltkriegen (33:17).“
Das ist eine Lüge. Wo soll das gesagt worden sein?
Wenn darüber hinaus die Muttergottes eine „Periode des Friedens“ verspricht, dann heißt das eben „Frieden“. Was ist daran unklar?4
Und:
„Sr. Lucia sagt, es seien ‚Blinde‘, die nicht sehen würden, daß es Bürgerkriege immer gab“ (33:22).
Es ist unverschämt, Menschen, die die Worte der Muttergottes von Fatima ernst nehmen („Rußland wird sich bekehren und der Welt wird eine Periode des Friedens geschenkt“) und sich gleichzeitig um eine sachgemäße Situationsanalyse bemühen, als „Blinde“ zu verunglimpfen.
Diejenige Person, die sich solcherart äußerte, konnte daher unmöglich die echte Sr. Lucia gewesen sein.
Hesemann eiert dann weiter herum:
„Was ist geschehen? Rußland hat sich bekehrt.“
Und dann irgendwie selbstwidersprüchlich:
„Bei aller berechtigten Kritik an Wladimir Putin, muß man doch sagen, daß er seine Macht auf der russisch-orthodoxen Kirche aufbaut und nicht auf einer anderen Ideologie.“ Es sei etwa durch die Medien gegangen, „wie Putin wieder eine Reliquie verehrt“.
Noch einmal: Die in Fatima in Aussicht gestellte Bekehrung Rußlands kann nur eine Bekehrung zur Katholischen Kirche sein, eine Heilung des Schismas und eine Rückkehr zu der Einheit, wie sie 988, als Großfürst Wladimir die Taufe empfing, bestanden hat. Daß Putin Reliquien verehrt und die Liturgie besucht, ist sicher erfreulich und wir sähen es gerne, wenn unsere katholischen Politiker in Österreich und Deutschland das auch machen würden. Es ist aber nicht die verheißene Bekehrung Rußlands.
Hesemann fährt dann weiter Zickzack: Seiner Meinung nach ist das also erfreulich, daß Putin seine Macht auf der Orthodoxie aufbaut, dann sagt er aber im Widerspruch dazu:
„Die Kirchen sind voll, die Menschen sind gläubig; daß ihr Glaube politisch mißbraucht wird, wie es in der Vergangenheit auch in katholischen Regionen der Fall war, muß man ganz offen sagen, steht auf einem anderen Blatt.“
Also was jetzt: Ist das löblich, daß Putin seine Macht „auf der russisch-orthodoxen Kirche aufbaut“, aber nicht löblich, daß der Glaube der Russen „politisch mißbraucht“ wird? Hesemann muß sich hier entscheiden. Und was meint er mit dem „Mißbrauch“ des Glaubens „in katholischen Regionen“?
Wie wenn Hesemann seinen Wortsalat selbst korrigieren wollte, fügt er an:
„Das Versprechen der Bekehrung Rußlands hat stattgefunden, was Putin daraus gemacht hat, steht auf einem anderen Blatt.“
Das ist unsinnig. Entweder Rußland hat sich bekehrt oder nicht.
Papst Franziskus und Fatima – ein tiefer Gegensatz
Andreas Wailzer bringt dann den Weiheakt von Papst Franziskus in die Diskussion:
„Hat die Weihe von 2022 auch noch mit Fatima zu tun?“
Hesesmann dazu:
„Natürlich, Franziskus hat sein Pontifikat der Muttergottes von Fatima geweiht. Franziskus war ein mit Fatima sehr verbundener Papst.“
Das ist ein schreiender Unsinn. Franziskus hat die Andacht zu Unserer Lieben Frau von Fatima bestimmt nicht gefördert, das Makellose Herz Mariens und die Sühnesamstage kamen nie vor. Hesemann wird ja wohl wissen, daß Franziskus mit seinen skandalösen Lehraussagen von Amoris laetitia bis Fiducia supplicans die Sünde geradezu „entsündigte“ und damit der Fatima-Botschaft von Sühne und Genugtuung direkt entgegenwirkte. Kann man sich vorstellen, daß Unsere Liebe Frau von Fatima den Skandal von Singapur, wonach „alle Religionen“ zu Gott führen würden, gutgeheißen hätte? Nein, zwischen Unserer Lieben Frau von Fatima und Bergoglio bestand ein tiefer Gegensatz.
Wie man sieht, hat der Weiheakt von 2022 folgerichtig auch keine erkennbaren Wirkungen gezeitigt.5 Der Krieg geht weiter und der Westen eskaliert in Rhetorik, Sanktionen und direkter Beteiligung immer mehr.
Das Dritte Geheimnis und Joseph Ratzinger
Hesemann sagt, daß das Dritte Geheimnis „im Kontext der Vision eines dritten Weltkrieges“ stünde (46:09).
Das widerspricht dem, was Bischof Alberto Cosme do Amaral (Diözesanbischof von Leiria-Fatima von 1972 bis 1993) bei einem Vortrag an der Technischen Universität Wien im Jahr 1984 sagte. Nach dem Bischof gehe es im Dritten Geheimnis nicht um Nuklearsprengköpfe, sondern um den Glaubensabfall christlicher Nationen.
Auch Kardinal Ratzinger hat sich bekanntlich im Jahr 1984 in einem Interview dahingehend geäußert, daß im Dritten Geheimnis die Wichtigkeit der Letzten Dinge thematisiert und Gefahren für den Glauben angekündigt werden.
Das müßte Hesemann eigentlich wissen.
Schmerzhaft ist, daß Hesemann die Erklärung der Glaubenskongregation vom 26. Juni 2000 mit dem irreführenden Titel Die Botschaft von Fatima nicht weiter hinterfragt. Er spricht bei dem Machwerk sogar von einem „wunderbaren Kommentar“ (48:17). Das ist absurd. In diesem „wunderbaren Kommentar“ wird die originale Fatima-Botschaft überhaupt nicht verkündet, sondern sogar angezweifelt! Kardinal Ratzinger nennt sogar den Fatima-Erzfeind Eduard Dhanis SJ als maßgeblichen Experten und Gewährsmann.
Hesemann zitiert dann Papst Benedikt XVI. mit dessen bekannter, aber nicht weiter ausgeführter Aussage aus dem Jahr 2010, daß sich täusche, wer meine, daß die prophetische Mission Fatimas beendet wäre. Er zitiert auch Benedikt mit der Aussage, daß man bei der Interpretation des Dritten Geheimnisses über das Attentat auf Johannes Paul II. hinaus auch in die Zukunft blicken müsse.
Im Jahr 2000 war aber vatikanoffiziell verkündet worden, daß Fatima der Vergangenheit angehöre. Hesemann löst diese Widersprüche nicht auf.
Es verbietet sich von daher auch, vom „großen Benedikt“ zu sprechen, wie Hesemann es tut. Benedikt hat gerade in Bezug auf Fatima nicht die Wahrheit gesagt, geschweige denn, daß er die Forderungen umgesetzt hätte. Er ließ 2013 die Gläubigen im Stich und schaute der Verwirrung durch seinen Nachfolger praktisch tatenlos zu. Der Ehrentitel „groß“ ist daher für Papst Benedikt XVI. bestimmt nicht angemessen.
Warum Hesemann all das nicht thematisiert, bleibt sein Geheimnis. –
Resümee
Es bleibt zu hoffen, daß einige Hirten der Kirche den Mut finden, den gegenwärtigen Papst zu konfrontieren und die Umsetzung der Fatima-Botschaft zu verlangen.
*Wolfram Schrems, Wien, Mag. theol., Mag. phil., Katechist, Pro-Life-Aktivist, machte die Erfahrung, daß Diskussionen mit Vertretern der offiziellen Fatima-Linie der Kirche fruchtlos bleiben.
1 Es hat offenbar bis 1938 eine („paramasonische“) B’nai‑B’rith-Loge mit dem Namen „Solidarität“ in Krakau gegeben: ‚The statute of the “B’nai B’rith – Solidarity” Society in Kraków was registered with a rescript issued by the Lvov Governorship on 15 October 1892.’ Quelle: Łukasz T. Sroka, MEMBERS OF THE “LEOPOLIS” HUMANITARIAN SOCIETY IN LVOV (1899–1938): A GROUP PORTRAIT. SCRIPTA JUDAICA CRACOVIENSIA. PDF auffindbar unter: Biblioteka nauki. Es wäre interessant zu erforschen, ob die gleichnamige Gewerkschaft bewußt nach einer jüdischen Loge benannt wurde.
2 Wenn sich allerdings die Moskowiter für ihr Christentum auf die Taufe Wladimirs berufen, was sie bekanntlich tun (wie alle wissen, die sich an das Jahr 1988 erinnern, als die Sowjetunion unter Michail Gorbatschow das Tausendjahrjubiläum ebendieser Taufe beging), dann sind sie selbstverständlich umso mehr verpflichtet, zu ihren eigenen katholischen Wurzeln zurückzukehren. Das hat Hesemann als Propagandist der vatikanischen Politik natürlich nicht am Radarschirm. Seit Dignitatis humanae des Zweiten Vaticanums und dem schändlichen Dokument von Balamand (1993) ist eine Bekehrung Rußlands für die vatikanische Bürokratie weder denkbar noch anstrebbar.
3 „Nun, einige dieser Briefe enthalten grobe historische Fehler: Insbesondere die beiden Briefe an Maria de Belem (vom 29. August 1989) und an Walter Noelker (vom 8. November 1989) sprechen von einer Weihe, die Papst Paul VI. am 13. Mai 1967 während seines Besuchs in Fatima vorgenommen habe. Doch Papst Paul VI. hat an diesem Tag keine Weihe vorgenommen, das weiß Sr. Lucia sehr gut, denn sie war dabei“ (Fatima-Center, siehe nächste Fußnote). Ob sie wirklich dabei war und nicht jemand anderer, ist allerdings die Frage.
Tatsächlich findet man im Internet einen Walter Noelker, der am 8. März 1914 in Washington geboren wurde und am 5. Dezember 2012 im Alter von 98 Jahren verstarb. Siehe hier und hier.
Ob dieser Herr Noelker tatsächlich einen Brief von „Sr. Lucia“ erhielt, ist unbekannt. Da der Brief ohnehin als Fälschung erwiesen worden ist, wird man annehmen, daß der Name von den Fälschern zufällig gewählt worden war. Ansonsten könnte Dr. Hesemann bei der Familie Noelker nachfragen.
4 Das Fatima-Center führt hier die Opferzahlen der Kriege nach 1945 aus und betont die gigantische Zahl vor allem an zivilen Opfern.
5 Man kann natürlich immer sagen, daß es ohne diesen Weiheakt noch schlimmer gekommen wäre. Vielleicht ist es so.
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