Wo enden Glaubenseifer und Kirchentreue, wo beginnt die Papolatrie? Und wie konnte es zu diesem Phänomen kommen?
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Theolatrie und Papolatrie

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* In weni­gen Mona­ten wird Papst Leo Argen­ti­ni­en besu­chen. Ich wer­de dann nicht im Lan­de sein und könn­te ihn daher ohne­hin nicht sehen. Und selbst wenn ich dort wäre, muß ich sagen, daß ich nicht hin­ge­hen wür­de. Nicht aus Gering­schät­zung oder man­geln­der Wert­schät­zung für den Römi­schen Pon­ti­fex, son­dern weil ich mich bei Mas­sen­ver­an­stal­tun­gen
Der heilige Augustinus, Bischof von Hippo Regius (heute Algerien)
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Der heilige Augustinus, Bonifatius und die letzten Tage von Hippo

Von Rober­to de Mat­tei* Im Früh­jahr des Jah­res 430 zogen Scha­ren von Flücht­lin­gen über die Stra­ßen, die nach Hip­po führ­ten. Sie kamen aus Mau­re­ta­ni­en und Numi­di­en und führ­ten mit sich, was sie aus den Ver­wü­stun­gen noch hat­ten ret­ten kön­nen. Hin­ter ihnen rück­ten die Van­da­len unter Gei­serich vor, die im Jahr zuvor gemein­sam mit Grup­pen von
Stefano Cecchin, Vorsitzender der Päpstlichen Marianischen Akademie, bekräftigte in Mexiko Positionen, die wiederholt Gegenstand von Kritik waren, aber wiederzugeben scheinen, was derzeit im Vatikan gedacht wird.
Nachrichten

„Ich bin ein Gegner der Erscheinungen, die von einer Strafe Gottes sprechen“

Der Vor­sit­zen­de der Päpst­li­chen Inter­na­tio­na­len Maria­ni­schen Aka­de­mie, der Fran­zis­ka­ner Pater Ste­fa­no Cec­chin, erklär­te in einem Vor­trag Ende August in Mexi­ko wört­lich: „Ich bin ein Geg­ner der Erschei­nun­gen, die von einer Stra­fe Got­tes spre­chen“. Damit steht nicht nur die Fra­ge im Raum, wel­che bis­her von der Kir­che nicht aner­kann­ten Phä­no­me­ne auf die Ableh­nung des ober­sten vati­ka­ni­schen