Kapitulation vor dem Zeitgeist der Homo-Ideologie

BDKJ betreibt mit grünem Bundesministerium für Jugend Homo-Werbung – mit voller Unterstützung des Bistums Limburg

BDKJ-Limburg und grüngeführtes Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend betreiben gemeinsam Homo-Propaganda. Die Kirche zeigt sich auch hier im Gleichschritt und als Sprachrohr der aktuellen Inhaber der Staatsmacht und ihrer ideologischen Agenda.
BDKJ-Limburg und grüngeführtes Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend betreiben gemeinsam Homo-Propaganda. Die Kirche zeigt sich auch hier im Gleichschritt und als Sprachrohr der aktuellen Inhaber der Staatsmacht und ihrer ideologischen Agenda.

Ein Gast­kom­men­tar von Gabrie­le Freudenberger

Am 14. Mai hat in der Bischofs­stadt Lim­burg erst­mals ein Demon­stra­ti­ons­zug für Homo­se­xua­li­tät und ande­re Queer-The­men statt­ge­fun­den. An der soge­nann­ten Chri­sto­pher-Street-Day-Ver­an­stal­tung nah­men Grup­pen und Per­so­nen aus dem LGBTIQ-Spek­trum teil. Sie stand unter dem Mot­to: „CSD-Lim­burg – quee­res Leben auf dem Lande“.

Haupt­or­ga­ni­sa­tor und Pro­jekt­trä­ger ist das BDKJ-Büro des Bun­des der Deut­schen Katho­li­schen Jugend im bischöf­li­chen Ordi­na­ri­at. Auch der Arbeits­kreis ‚Quee­re Jugend­ar­beit im Bis­tum Lim­burg‘ gehört zum Orga­ni­sa­ti­ons­team. Man kann davon aus­ge­hen, dass die Ver­an­stal­ter und ihr Pro­jekt die vol­le Unter­stüt­zung von Bischof Bät­zing haben.

Der Lim­bur­ger Bischof hat schon vor eini­gen Jah­ren eine Arbeits­grup­pe und Ver­an­stal­tungs­rei­he ange­setzt, um die lit­ur­gi­sche Seg­nung von Homo-Paa­ren in der Kir­che zu instal­lie­ren. Als Co-Prä­si­dent des Syn­oda­len Wegs unter­stützt er die Forums­grup­pe IV, in der die kirch­li­chen Sexu­al­nor­men an die For­de­run­gen der Homo-Lob­by ange­passt wer­den. In der Sen­dung ‚Anne Will‘ vom 30. 1. 2022 bestä­tig­te Bischof Bät­zing, dass der Syn­oda­le Weg die ent­spre­chen­de „kirch­li­che Leh­re ver­än­dern“ müss­te. Außer­dem zeig­te er sich „sehr dank­bar“ für die ARD-Sen­dung ‚Out in Church‘, durch die das Syn­odal­pro­gramm unter­stützt werde.

Änderung des kirchlichen Arbeitsrechts als Einstieg in die Lehr-Änderung

In dem erwähn­ten Film­be­richt und einem anschlie­ßen­den „Mani­fest“ for­dern kirch­li­che Ange­stell­te eine Ände­rung des Arbeits­rechts für Beschäf­tig­te in kirch­li­chen Einrichtungen.

Auf­grund der ver­fas­sungs­mä­ßi­gen Selbst­ver­wal­tung der Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten haben die Kir­chen das Recht, von ihren Beschäf­tig­ten ein loya­les und auf­rich­ti­ges Ver­hal­ten im Sin­ne ihres Selbst­ver­ständ­nis­ses zu ver­lan­gen. Von die­sen Loya­li­täts­pflich­ten, die sich auf Leh­re, Wer­te und mora­li­sche Nor­men der Kir­che bezie­hen, wird jeder kirch­lich Ange­stell­te in Kennt­nis gesetzt durch und bei Unter­schrift sei­nes Arbeits­ver­trags. Ein Chef­arzt, der außer­dienst­lich Abtrei­bung pro­pa­giert, ein Sozi­al­päd­ago­ge oder eine Kin­der­gärt­ne­rin, die aus der Kir­che aus­ge­tre­ten sind, kön­nen recht­mä­ßig gekün­digt wer­den, was durch Bun­des- und Euro­pa­ge­rich­te bestä­tigt wur­de. Glei­ches gilt für einen Kate­che­ten, der in einer zivil­recht­li­chen Zweit­ehe oder Homo-Ehe lebt. Denn er kann nicht mehr glaub­wür­dig die Leh­re der Kir­che ver­tre­ten, wenn er in sei­ner per­sön­li­chen Lebens­form dage­gen verstößt.

Auf die­sem Hin­ter­grund sind es Nebel­ker­zen, die die Orga­ni­sa­to­ren von OutInChurch in der Öffent­lich­keit ver­brei­ten: Kirch­li­ches Arbeits­recht wür­de Dis­kri­mi­nie­rung und Aus­gren­zung betrei­ben, es wür­de LGBTIQ-Per­so­nen her­ab­wür­di­gen, Angst ver­brei­ten, beruf­li­che Exi­sten­zen zer­stö­ren und krank machen. Mit sol­chen pau­scha­len Falsch­be­haup­tun­gen oder auf­bau­schen­den Skan­da­li­sie­run­gen stel­len sich die OutInChurch-Akti­vi­sten selbst als unse­ri­ös dar.

Jeden­falls len­ken sie von wich­ti­gen Grund­pro­ble­men und Dif­fe­ren­zie­rungs­re­ge­lun­gen ab: Vor allem in Pfle­ge­be­ru­fen wird bei zuneh­men­der Ein­stel­lung von Kon­fes­si­ons­lo­sen die Beach­tung kirch­li­cher Lebens­nor­men von den Gerich­ten nicht mehr als „wesent­li­che und gerecht­fer­tig­te beruf­li­che Anfor­de­rung“ aner­kannt. Dar­auf­hin hat die Deut­sche Bischofs­kon­fe­renz schon 2015 beschlos­sen, bei den sozi­al­dienst­li­chen Cari­tas-Ange­stell­ten die Loya­li­täts­ver­pflich­tung nicht mehr bei Zweit­ehen und Homo­part­ner­schaf­ten anzu­wen­den. Die Vor­schrif­ten blei­ben aber für kirch­li­che Mit­ar­bei­ter bei pasto­ra­len und kate­che­ti­schen Beauf­tra­gun­gen bestehen, weil sonst die kirch­li­che Glaub­wür­dig­keit beein­träch­tigt würde.

Doch genau gegen die­ses sub­stan­ti­el­le Iden­ti­täts­prin­zip der Kir­che pol­tern die Mani­fest-Autoren: Das Ein­ge­hen einer nicht-hete­ro­se­xu­el­len Bezie­hung oder (Homo-)Ehe dür­fe nie­mals als Loya­li­täts­ver­stoß gel­ten und folg­lich Ein­stel­lungs­hin­der­nis oder Kün­di­gungs­grund sein.“ Alle LGBTIQ-Per­so­nen mit ihren Bekennt­nis­sen und Bezie­hun­gen müss­ten frei­en Zugang zu allen pasto­ra­len Kir­chen­be­ru­fen haben. Letzt­lich bedeu­te­ten die­se For­de­run­gen die Abschaf­fung der ver­fas­sungs­mä­ßi­gen Loyalitätsverpflichtung.

Eine genderideologische Variante der Schöpfungsgeschichte

Der Angriff auf das kirch­li­che Arbeits­recht ist für die homo­freund­li­chen Pro­test­ler jedoch nur der erste Schritt, eine vor­der­grün­di­ge Instru­men­ta­li­sie­rung, um im Gleich­schritt mit dem Syn­oda­len Weg die kirch­li­che Leh­re zu Sexua­li­tät und Ehe grund­stür­zend zu verändern.

Dazu ver­su­chen theo­lo­gi­schen Fabu­lie­rer die Schöp­fungs­ge­schich­te umzu­schrei­ben. Nach der bibli­schen Gene­sis-Schrift schuf Gott die Men­schen in der Dif­fe­renz und binä­ren Zuord­nung von Mann und Frau. Und nur die­ser frucht­ba­ren, auf Kin­der und Fami­lie ange­leg­ten Bezie­hung in Lie­be und Treue gab er sei­nen gött­li­chen Segen. Jesus Chri­stus hat die schöp­fungs­ge­schicht­li­che „Natu­re­he“ in den Rang eines Sakra­ments erhoben.

Das bibli­sche Ori­gi­nal über­blen­den OutInChurch-Theo­lo­gen mit einem neu erfun­de­nen Schöp­fungs­nar­ra­tiv. Unter dem Titel: ‚Wie Gott uns LGBTIQ-Men­schen schuf‘, ver­mit­teln sie ihr neu­es Schöp­fungs­kon­strukt:
Am Anfang hät­te der/​die/​das Gott*+2.0 aller­lei geschlech­ter­di­ver­se Men­schen­ty­pen sowie gleich­ge­schlecht­lich ori­en­tier­te Per­so­nen geschaf­fen. Alle quee­re Men­schen wären von Gott geseg­net wor­den. Ins­be­son­de­re hät­te er auch den ste­ri­len Homo­paa­ren sei­nen Got­tes­se­gen gege­ben.
Die Absur­di­tät der gen­der­ideo­lo­gi­schen Schöp­fungs­ge­schich­te zeigt sich spä­te­stens in der Behaup­tung, Gott hät­te auch tran­s­i­den­ti­sche Men­schen mit ihren „fal­schen Kör­pern“ geschaffen.

Opportunistische Kapitulation vor dem Zeitgeist der Homo-Ideologie

Neben die­ser Bibel­ver­fäl­schung pro­pa­gie­ren die OutInChurch-Betrei­ber auch eine neo-gno­sti­sche Recht­fer­ti­gungs­leh­re für Homo­se­xua­li­tät und Queer­ness. Dabei grei­fen sie auf den Ori­en­tie­rungs­text des Syn­oda­len Wegs zurück. Dort wird eine Zeit­geist-Theo­lo­gie ver­tre­ten: Neben der bibli­schen Offen­ba­rung wür­de Gott sei­nen Wil­len auch in aktu­el­len Gegen­warts­strö­mun­gen als ‚Zei­chen der Zeit‘ kund­tun. In die­sem Sin­ne behaup­ten die Mani­fest-Autoren: „Lebens­ent­wür­fe und Lebens­er­fah­run­gen von quee­ren Men­schen sind viel­fäl­ti­ge Erkennt­nis­or­te des Glau­bens und Fund­stel­len gött­li­chen Wir­kens.“ Zu sol­cher Oppor­tu­nis­mus-Theo­lo­gie schreibt US-Erz­bi­schof Aqui­la an Bischof Bätzing:

„Die Kapi­tu­la­ti­on vor dem Zeit­geist ist kei­ne Fra­ge des Lesens der ‚Zei­chen der Zeit‘, son­dern ein Ver­rat am Evan­ge­li­um.“

Die will­kür­li­chen Zeit­geist-The­sen der OutInChurch-Theo­lo­gen sind auf Sand gebaut. Sie kön­nen die biblisch fun­dier­te Leh­re der Kir­che zu Sexua­li­tät und Ehe nicht umsto­ßen. Es bleibt die Wahr­heit, die Papst Fran­zis­kus in sei­nem Schrei­ben zu Amo­ris lae­ti­tia noch 2016 bestätigte:

„Es gibt kei­ner­lei Fun­da­ment dafür, zwi­schen den homo­se­xu­el­len Lebens­ge­mein­schaf­ten und dem Plan Got­tes über Ehe und Fami­lie Ana­lo­gien her­zu­stel­len, auch nicht in einem wei­te­ren Sinne.“

Denn ste­ri­len Homo­paa­ren fehlt von Natur aus die Vor­aus­set­zung für Ehe­fä­hig­keit. Selbst nach dem bür­ger­li­chen Gleich­heits­grund­satz darf Unglei­ches – wie Homo­part­ner und ehe­fä­hi­ge Paa­re von Mann und Frau – nicht gleich­be­han­delt wer­den. Dass Homo­paa­re kei­nen kirch­li­chen Segen (in Ana­lo­gie zu dem Braut­se­gen) bekom­men, ist inhalt­lich aus der Bibel­theo­lo­gie begrün­det und for­mal­recht­lich aus den Grund­rechts­prin­zi­pi­en. Inso­fern ist der Dis­kri­mi­nie­rungs­vor­wurf von Sei­ten der Homo­lob­by eben­so unbe­rech­tigt wie die For­de­rung der Hom­o­ak­ti­vi­sten nach Gleich­be­rech­ti­gung oder gar Gleich­stel­lung von Homo­paa­ren mit Eheleuten.

Auf die begrün­de­ten Ein­wän­de bibli­scher, theo­lo­gi­scher und recht­li­cher Art reagie­ren die OutInChurch-Pro­pa­gan­di­sten mit wüsten Schimpf­at­tacken. Sie ver­wei­gern den ratio­na­len Dis­kurs mit der Behaup­tung, die kirch­li­che Sexu­alleh­re und ihre Argu­men­te sei­en „weder län­ger hin­nehm­bar noch dis­ku­ta­bel“. Die lehr­amt­li­chen Aus­sa­gen wären dif­fa­mie­rend und „men­schen­feind­lich“.

Kürz­lich war der Chu­rer Bischof Bon­ne­main mit ähn­li­chen Pole­mi­ken von der Prä­ven­ti­ons­be­auf­trag­ten sei­nes Schwei­zer Bis­tums kon­fron­tiert. Dar­auf ant­wor­te­te er: „Es ist offen­sicht­lich, dass die kirch­li­che Sexu­al­mo­ral, gemäß dem Evan­ge­li­um, weder dis­kri­mi­nie­rend noch unmensch­lich ist.“ Wann tre­ten die deut­schen Bischö­fe in ähn­li­cher Wei­se den pole­mi­schen Kir­chen­be­schimp­fun­gen der kirch­lich ange­stell­ten OutInChurch-Autoren entgegen?

Konkordat von Synodal-Bischöfen mit der Homolobby

Selbst von den Bischö­fen und Weih­bi­schö­fen, die gegen das ein­schlä­gi­ge Doku­ment des Forums IV gestimmt haben, hört man kei­ne öffent­li­che Zurück­wei­sung der OutInChurch-Paro­len. Die bischöf­li­che Mehr­heits­frak­ti­on unter Füh­rung von Bischof Bät­zing folgt von Anfang an der „Agen­da von LSBTIQ und Gen­der“, wie Erz­bi­schof Aqui­la beobachtet:

„Es kann aber kein Kon­kor­dat gegen­sei­ti­ger Akzep­tanz geben zwi­schen der Wahr­heit der gött­li­chen Offen­ba­rung und der katho­li­schen Leh­re einer­seits und der ver­zerr­ten Anthro­po­lo­gie der heu­ti­gen säku­la­ren Hoch­kul­tur ande­rer­seits, die eine zuneh­mend dys­funk­tio­na­le Sexua­li­tät fördert.“

Wohin das Kon­kor­dat von Bischof Bät­zing mit der Homo­lob­by führt, war auf einer Podi­ums­dis­kus­si­on am 6. April im Gemein­de­zen­trum der Sankt Chri­sto­pho­rus-Gemein­de in Frank­furt-Pre­un­ges­heim zu hören. Ange­kün­digt von der Stadt­kir­che Frank­furt, soll­te die Ver­an­stal­tung „ein tie­fer­ge­hen­des Ver­ständ­nis von Out in Church“ geben unter dem Mot­to: „Update nach muti­gem Outing im TV“. Alle sie­ben Podi­ums­dis­ku­tan­ten waren kirch­li­che Ange­stell­te oder Per­so­nen, die in dem Film „Wie Gott uns schuf“ auf­tra­ten. Alle unter­stütz­ten die Homo-Agenda.

Ein Ex-Pater for­der­te, die katho­li­sche Kate­chis­mus­leh­re zu ändern, damit sei­ne ehe­ähn­li­che Liie­rung mit einem Mann aner­kannt wird.
Zwei (les­bi­sche) Frau­en, als „Ehe­paar aus der Pfar­rei St. Fran­zis­kus“ ange­kün­digt, erklär­ten, die Kir­che müs­se end­lich ihre Auf­ga­be ver­ste­hen, was „die Gestal­te­rin, die sich Gott nennt“, alles geschaf­fen habe, um all das Bun­te einzubinden.

Zwei der Dis­kus­si­ons­teil­neh­mer konn­ten qua­si im Namen von Bischof Bät­zing spre­chen: Der Syn­oda­le Dr. Hol­ger Dör­ne­mann ist LGBTIQ-Beauf­trag­ter im Bis­tum Lim­burg; Eric Tilch wur­de vom Bis­tum Lim­burg als Jugend­re­fe­rent ein­ge­stellt, um quee­re Jugend­ar­beit in der Jugend­kir­che Kana zu etablieren.

Kirchliche Homo-Agenda: Akzeptanz von Promiskuität …

Von dem Podi­um­s­bei­trag Tilchs berich­te­te die deut­sche CNA-Sei­te am 11. April: Der kirch­li­che Jugend­re­fe­rent kön­ne sich „erst dann von der Kir­che als schwu­ler Mann ange­nom­men füh­len, wenn ich auch mit wech­seln­den Part­nern akzep­tiert wer­de.“ Dann stell­te er wei­ter­ge­hen­de For­de­run­gen der LGBTIQ-Kam­pa­gne Out in Church auf: In der Kir­che sei zwar die feste homo­se­xu­el­le Part­ner­schaft schon viel­fach akzep­tiert. Nun sei aber der Zeit­punkt gekom­men, dass die Kir­che auch alle ande­ren For­men gleich­ge­schlecht­li­cher Sexua­li­tät wert­schät­zen soll­te, ins­be­son­de­re die homo­se­xu­el­le Pro­mis­kui­tät. Anschei­nend sieht er sei­nen bischöf­li­chen Auf­trag dar­in, die Auf­lö­sung jeg­li­cher Sexu­al­nor­men zu ver­mit­teln und so zur „sexu­el­len Ver­wahr­lo­sung der Jugend“ bei­zu­tra­gen, wie es vor eini­gen Jah­ren in einem Buch­ti­tel hieß.

… und homosexueller Angriff auf Ehe und Familie

Der von Kir­chen­steu­er­gel­dern bezahl­te Kir­chen­an­ge­stell­te ver­bin­det sei­ne per­sön­li­che liber­tä­re Sexu­al­an­ar­chie mit einem Angriff auf die kirch­li­che Leh­re von Ehe und Fami­lie. Er for­der­te, den christ­li­chen Fami­li­en­be­griff mit Vater, Mut­ter und Kind(ern) abzu­schaf­fen. „Die­sen seit über 2000 Jah­ren am Vor­bild der Hei­li­gen Fami­lie ori­en­tier­ten ‚Weg der Kir­che‘ (St. Johan­nes Paul II.)“ bezeich­ne­te Tilch als über­hol­te Vor­stel­lung der Ver­gan­gen­heit – so der Kom­men­tar des CNA-Reporters.

Mit der Abschaf­fung der Fami­lie nimmt der bischöf­lich Beauf­trag­te die 4. Feu­er­bach­the­se von Karl Marx auf: „Die Fami­lie muss theo­re­tisch und prak­tisch ver­nich­tet wer­den.“ Der Kom­mu­nis­mus wer­de die bür­ger­li­che Fami­lie abschaf­fen. Tilch sag­te: „Ich sor­ge mich, dass die Kir­che an einem Fami­li­en­bild aus den 1950er Jah­ren hängt, also Vater, Mut­ter und Kind.“ Dabei gebe es „so viel mehr als das, zum Bei­spiel Patch­work­fa­mi­li­en, wech­seln­de Bezie­hun­gen und poly­amo­re Lie­be“ (was die Grü­ne Jugend schon seit Jah­ren propagiert).

An ihren Früchten sind sie zu erkennen

Aus den Wor­ten Tilchs ist eben­so wie den Tex­ten des Syn­odal­fo­rums IV die Ten­denz der neu­en Sexu­al­di­rek­ti­ven zu erken­nen, nach denen unter dem Höchst­wert eige­ner sexu­el­ler Bedürf­nis­be­frie­di­gung alle Bezug­nah­men auf Part­ner und Kin­der getilgt wer­den sol­len. Die­se Maxi­men zeit­gei­sti­ger Sex­olo­gien ste­hen im kras­sen Gegen­satz zur Iden­ti­tät katho­li­scher Ehe­leh­re: Aus der Lie­be und Hin­ga­be der Ehe­leu­te erwach­sen, ver­gleich­bar dem gött­li­chen Schöp­fungs­akt, die gemein­sa­men Kin­der; die Treue und Bin­dung der Ehe­part­ner schaf­fen den opti­ma­len Fami­li­en­raum für die Ent­wick­lung der Kinder.

Mar­xi­sten, Homo-Lob­by und Syn­oda­le haben unter­schied­li­che Moti­ve und Ziel­set­zun­gen, sie sind sich aber einig in Ableh­nung der katho­li­schen Leh­re von der auf Fami­lie ange­leg­ten Ehe.

Deut­lich wird:

In Bischof Bät­zings Bis­tum sind die Früch­te des Syn­oda­len Wegs zu erken­nen, der sich von Anfang an von den bibli­schen Wei­sun­gen und der kirch­lich-katho­li­schen Leh­re ent­fernt hat – eben auf einem syn­oda­len Irrweg.

Bild: Bis­tum Lim­burg (Screen­shot)

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4 Kommentare

  1. Vie­len Dank, Frau Freu­den­ber­ger, für die­se aus­führ­li­che Dokumentation!
    Ein gläu­bi­ger Katho­lik kann eigent­lich gar nicht anders als aus­tre­ten aus der Kir­chen­steu­er­zah­l­er­ge­mein­schaft, die die­se Per­ver­si­tä­ten, die Sie auf­zei­gen, und den Syn­oda­len Weg finanzieren.

  2. „Wie Gott uns schuf“, das klingt doch gut, aber bedeu­tet das dann, daß etwa ein Blind­ge­bo­re­ner nicht mehr geheilt
    wer­den dür­fe, weil Gott ihn als Blin­den erschuf? Gäl­te noch der Grund­satz, daß das Sein dem Tuen vor­aus­geht und daß das spezifische
    Sein eines jeden Men­schen von Gott ist, dann könn­te man, die­ser Homo­sex­lo­gik fol­gend urtei­len: Was auch immer ein Mensch tut,tut er
    gemäß, aus sei­ner Natur und so ist alles, was getan wird, zu beja­hen. Kon­kre­ter: Auch dem Pädo­phi­len und dem Kin­der­schän­der hätte
    Gott so die­se „Natur“ gege­ben und so müß­ten sie auch von der Kir­che bejaht werden.
    Uwe Lay Pro Theol Blogspot

  3. Nein, sehr geehr­ter Herr Kug­ler, ein gro­ßer Teil der Kir­che und hier vor allem ein gro­ßer Teil des Epi­sko­pa­tes hat das Gewis­sen oder genau­er das Wis­sen um die Ver­ant­wor­tung vor Gott ver­lo­ren. Ver­stand als die Grund­la­ge der Fähig­keit die Aus­wir­kun­gen des Han­delns abzu­se­hen, haben sie ihrem Reden und Han­deln gemäß, nie gehabt.

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