Der 1962ger Schott

Die "Schott"-Ausgabe von 1936.
Die "Schott"-Ausgabe von 1936.

Von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf

In den Gemein­den und Gemein­schaf­ten, die heu­te die römi­sche Lit­ur­gie in ihrer Gestalt von 1962 fei­ern, benut­zen die Gläu­bi­gen häu­fig soge­nann­te Lai­en- oder Hand­mess­bü­cher. Im deut­schen Sprach­raum vor­zugs­wei­se den Schott von 1962. Die­se Bücher sind durch­gän­gig zwei­spra­chi­ge Voll­mess­bü­cher, das heißt sol­che, die den Text des Mis­sa­le Roma­num voll­stän­dig latei­nisch mit gegen­über­ge­stell­ter, lan­des­sprach­li­cher Über­set­zung bie­ten. In Auf­bau und Umfang ent­spricht auch das neu­über­setz­te Volks­mis­sa­le der Petrus­bru­der­schaft (2. und 3. Auf­la­ge 2017) die­sem Kon­zept.

Der Weg zum Vollmessbuch

Ein Blick in die Geschich­te des Schott-Mess­bu­ches, das erst­ma­lig 1884 erschien, lehrt, dass die­se Voll­stän­dig­keit und auch die Prä­senz des Lateins nicht am Anfang stan­den. Pater Anselm Schott OSB (1843–1896) betreu­te das von ihm initi­ier­te Mess­buch für die Gläu­bi­gen bis zur vier­ten Auf­la­ge von 1894.

Volks-Schott 1930
Volks-Schott 1930

Als Voll­stän­di­ges Römi­sches Mess­buch latei­nisch und deutsch lag der Schott erst­mals 1926 vor, mit­hin gan­ze drei­ßig Jah­re nach Pater Schotts Tod. Die Aus­ga­be, die heu­te also von vie­len wie selbst­ver­ständ­lich als der Schott schlecht­hin ange­se­hen wird, war sei­nem Namens­ge­ber völ­lig unbe­kannt, Anselm Schott hat­te dar­an kei­ner­lei redak­tio­nel­len Anteil, und die­ser Voll­schott war auch nicht die am wei­te­sten ver­brei­te­te Vari­an­te des Schott-Mess­buchs.

Seit 1926 wur­de er vom Ver­lag zwar als Schott I geführt, aber der Urschott der ersten vier Auf­la­gen leb­te am ehe­sten im soge­nann­ten Schott II fort. Dane­ben gab es noch sechs wei­te­re Schott-Mess­bü­cher, Schott III–VIII, die auf die Bedürf­nis­se der unter­schied­li­chen Alters­grup­pen und Bil­dungs­gra­de abge­stimmt waren.

Das Volks­mess­buch des Pater Urba­nus Bomm OSB (1901–1982), erst­mals 1927 als Alter­na­ti­ve und Kon­kur­renz­an­ge­bot des Schwei­zer Ver­lags Ben­zi­ger neben das Schott-Mess­buch des Her­der-Ver­la­ges getre­ten, lag über­haupt erst gan­ze zehn Jah­re spä­ter, ab 1936, als durch­gän­gig bilin­gua­les Ple­nar­mess­buch vor. In die­ser Gestalt waren Schott und Bomm zwei­fels­oh­ne vor­wie­gend im Gebrauch von Aka­de­mi­kern und der stu­die­ren­den Jugend zu fin­den.

Die verschiedenen Strömungen innerhalb der Liturgischen Bewegung

Wenn man folg­lich heu­te sagt, in den Krei­sen, die nach wie vor oder wie­der der lit­ur­gi­schen Tra­di­ti­on des Ritus Roma­nus ver­pflich­tet sind, lebe die soge­nann­te Lit­ur­gi­sche Bewe­gung des 19. Jahr­hun­derts bis etwa zu den 30ger Jah­ren des 20. Jahr­hun­derts fort, gilt das nur bedingt und in einem gewis­sen Sinn. Macht man die­se Aus­sa­ge am Ver­brei­tungs­grad und Gebrauch des zwei­spra­chi­gen Voll­mess­bu­ches fest, so kann man bild­lich gespro­chen sagen, die­ses sei wie der Neben­arm eines gro­ßen Stro­mes gewe­sen, der außer­dem noch zahl­rei­che ande­re, sogar kräf­ti­ge­re Neben­flüs­se hat­te.

Nimmt man die prä­fe­rier­te Gestal­tung der got­tes­dienst­li­chen Fei­er in die­sen damals lit­ur­gisch beweg­ten Aka­de­mi­ker­krei­sen und in heu­ti­gen Gemein­den im Umfeld von Summorum Pon­ti­fi­cum oder der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. hin­zu, neh­men die Gemein­sam­keit und Kon­ti­nui­tät noch wei­ter ab. Dass das Cho­ral­amt in mona­stisch gepräg­ter Tra­di­ti­on heu­te so ver­brei­tet ist, ist sehr zu begrü­ßen, den Vor­zug oder Vor­rang besaß es in der frü­he­ren Lit­ur­gi­schen Bewe­gung der Zeit vor dem II. Vati­ka­ni­schen Kon­zil (1962–1965) im Gemein­de­got­tes­dienst zwei­fels­oh­ne nicht.

Was bei einer Neuausgabe des Schott zu bedenken und zu beachten wäre

Vie­le wün­schen, den Schott in sei­ner Aus­ga­be als voll­stän­di­ges, zwei­spra­chi­ges Mess­buch von 1962 ver­füg­bar zu hal­ten. Begrün­det wird dies mit der gewohn­ten und lieb­ge­won­ne­nen Sprach­ge­stalt der Schott­über­set­zung. In Ver­ges­sen­heit gera­ten ist dabei offen­sicht­lich, dass ab 1929 eine soge­nann­te Ein­heits­über­set­zung von Ordo und Canon Mis­sae bestand. Die­se ging zunächst auf pri­va­te Initia­ti­ve des Köl­ner Pfar­rers Josef Könn (1876–1960) zurück, erlang­te im Ergeb­nis aber kir­chen­amt­li­che Ver­bind­lich­keit, so dass der Wort­laut die­ser Fas­sung bis 1967 unver­än­dert in Gel­tung blieb. Zwar beteu­er­ten die dama­li­gen Initia­to­ren immer wie­der, damit kei­ne volks­sprach­li­che Lit­ur­gie vor­be­rei­ten zu wol­len, doch waren bei­spiels­wei­se ab 1952 zwi­schen Schott und Bomm auch alle Gesangs­tei­le der Pro­prien text­lich ver­ein­heit­licht, was ganz ein­deu­tig dem Ziel dien­te, die­se Gesän­ge im Got­tes­dienst in der Volks­spra­che vor­tra­gen zu kön­nen.

Volks-Schott 1962
Volks-Schott 1962

Mit die­ser Kennt­nis im Hin­ter­grund und wenn man außer­dem weiß, mit wel­cher Eile der Ein­heits­text von 1929 aus dem Boden gestampft wur­de – die damit betrau­te Kom­mis­si­on trat nur ein ein­zi­ges Mal zu einer Gewalt­sit­zung von acht Stun­den zusam­men – fragt sich unbe­streit­bar, ob die­se gewohn­te und lieb­ge­won­ne­ne Über­set­zung auch sprach­lich wirk­lich so gut und gelun­gen und dau­er­haft wert­voll ist, dass sie wei­ter­hin unver­än­dert bewahrt wer­den muss, obgleich dazu kei­ne recht­li­che Ver­pflich­tung mehr besteht. Dar­an knüpft sich die wei­te­re Fra­ge, wie sinn­voll und wün­schens­wert es ist, den 1962ger Schott unver­än­dert nach­zu­drucken. Schon aus Grün­den der in die­ser Aus­ga­be sehr häu­fi­gen Not­wen­dig­keit, hin- und her­blät­tern zu müs­sen, soll­te der Text neu gesetzt wer­den. Dabei wären auch behut­sa­me Aktua­li­sie­run­gen der Ortho­gra­phie vor­zu­neh­men. Jeden­falls sol­che Schreib­wei­sen, die jetzt regel­recht falsch sind (zum Bei­spiel: „daß“), soll­ten dabei der offi­zi­ell gel­ten­den Recht­schrei­bung ange­passt wer­den. Da indes, wie außer­dem bekannt ist, an die­ser Aus­ga­be des Schott bereits seit 1934 (!) kei­ne nen­nens­wer­ten Ver­bes­se­run­gen in Wort­laut, Satz und Druck mehr vor­ge­nom­men wur­den, soll­te der Text ins­ge­samt durch­ge­se­hen wer­den. Nicht zuletzt, weil die Über­set­zun­gen teils sehr frei sind, teils lie­gen auch tat­säch­li­che Über­set­zungs­feh­ler vor. Die­se wird ja wohl nie­mand beson­ders lieb­ge­won­nen haben.

Wenn man ein Hand­mess­buch wirk­lich auch hand­lich gestal­ten will, wäre es eine Anre­gung und Über­le­gung, das Buch zwei­bän­dig anzu­le­gen. Dabei erschei­nen in bei­den Bän­den Ein­lei­tun­gen, Ordo und Canon Mis­sae und etwai­ge Anhän­ge, das Pro­pri­um de Tem­po­re und das Pro­pri­um Sanc­torum jedoch auf Band I und II auf­ge­teilt. Sol­che zwei­bän­di­gen Aus­ga­ben gab es vom latei­nisch-deut­schen Voll­mess­buch des Pater Urba­nus Bomm, ein Vor­bild, das man bei einer Neu­aus­ga­be des Schott in jedem Fal­le auf­grei­fen könn­te.

Was schließ­lich die Aus­stat­tung einer Neu­aus­ga­be oder ‑auf­la­ge des 1962er Schott anbe­langt, müss­te sie min­de­stens genau­so gut oder bes­ser als das Volks­mis­sa­le der Petrus­bru­der­schaft sein, um wirk­lich als ech­te Alter­na­ti­ve dazu in Fra­ge zu kom­men. Neben einer poten­ti­el­len zwei­bän­di­gen Aus­ga­be könn­te man even­tu­ell mit der Wahl der Papier­qua­li­tät punk­ten und damit, den Leder­ein­band etwas fle­xi­bler und bieg­sa­mer als den des Volks­mis­sa­le Pater Mar­tin Ramms FSSP zu gestal­ten. Dazu könn­te man sich von der Aus­füh­rung des Ein­bands der 1962ger Bre­vier­aus­ga­be des Bon­ner Ver­la­ges nova & vete­ra inspi­rie­ren las­sen.

Text: Cle­mens Vic­tor Olden­dorf
Bild: ZVAB/Buchfreund/Ebay (Screen­shots)

14 Kommentare

  1. Vergelt’s Gott für die­sen infor­ma­ti­ven Bei­trag! Offen gesagt sehe ich auch den Vor­teil des Volks­mis­sa­le in den gro­ßen Dünn­druck­pa­pier-Sei­ten im Gegen­satz zu en klei­nen, stei­fen Sei­ten des Schott. Außer­dem muß­te ich ihn dau­ernd mit min­de­stens einer Hand auf­hal­ten, da er – wohl bedingt durch sei­ne rela­tiv klei­nen Sei­ten, ver­bun­den mit sei­nem schie­ren Umfang – sich nicht rich­tig aus­klap­pen ließ, ohne zu ver­blät­tern oder sich gleich kom­plett wie­der zu schlie­ßen. Dies umso mehr, wenn er in der Reiß­ver­schluß-Schutz­hül­le steckt. Was sich aber sehr emp­fiehlt, wenn man ihn oft in Gebrauch hat und dabei in Taschen steckt… Wenn es nicht wirk­lich hell in der Kir­che ist, hat man oft mit dem eng­zei­li­gen und rela­tiv klein gedruck­ten Text im Schott Schwie­rig­kei­ten, zudem ist der Text innen an der Bin­dung nur müh­sam les­bar. Dage­gen liegt das Volks­mis­sa­le gut in der Hand, die Schrift ist gut les­bar. Bleibt auf­ge­schla­gen „flach wie ein Brett“ auf der Kir­chen­bank lie­gen. Die Päf­a­tio­nen ohne blät­tern direkt durch­ge­hend, bei den ein­zel­nen Mes­sen im Com­mu­ne Sanc­torum muss ich nicht mehr in Pro­pri­um de Tem­po­re und Pro­pri­um Sanc­torum Andachts­bild­chen ein­le­gen und schnell blät­tern (die Bild­chen fal­len ger­ne raus), son­dern alles ist kom­plett durch­ge­hend les­bar. Der Ordo Mis­sae unter­bricht nicht das Pro­pri­um de Tem­po­re, son­dern schließt sich an. Weni­ger blät­tern und Gefum­mel mit Bild­chen heißt mehr Ruhe beim Nach­voll­zie­hen der Mes­se bis zum schlie­ßen des Buches mit der Schutz­kap­pe. Ver­ständ­lich aber, wenn Men­schen — nach Jah­re bis Jahr­zehn­te­lan­gem Gebrauch — eine inni­ge Bezie­hung zu „ihrem“ Schott-Exem­plar haben und nicht mehr wech­seln mögen.

  2. Ich den­ke, eines der Haupt­pro­ble­me des Volks­mis­sa­le von Pater Mar­tin Ramm FSSP besteht im Neben­ein­an­der von ver­schie­de­nen Über­set­zun­gen des Vater­un­ser, des Ave-Maria, des klei­nen Glau­bens­be­kennt­nis­ses und ande­rer Gebe­te, je nach­dem ob man die Über­set­zung des hin­te­ren Teils mit den Grund­ge­be­ten oder den älte­ren Mess­teil mit den älte­ren Fas­sun­gen nimmt.
    „Du bist gene­deit unter den Wei­bern“ ist nicht ganz das­sel­be wie „Du bist gebe­ne­deit unter den Frau­en“. „Gebe­ne­deit unter den Wei­bern“ bezeich­net die bevor­zug­te Stel­lung (Seg­nung) der Mut­ter­got­tes im gan­zen weib­li­chen Geschlecht und nicht nur unter den (erwach­se­nen, ver­lob­ten oder ver­hei­ra­te­ten) Frau­en.
    Beson­ders stark fällt der Unter­schied bei der Kar­frei­tags­für­bit­te „für die Bekeh­rung der Juden“ auf. Pater Ramms Volks­mess­buch ent­hält die von Papst Bene­dikt XVI. vor­ge­schrie­be­ne Neu­fas­sung. Die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. ver­wen­det hier die älte­re Ver­si­on, wel­che aller­dings nicht ver­bo­ten ist. Viel­leicht soll­te man die­se als Alter­na­ti­ve mit ins Volks­mis­sa­le auf­neh­men, eben weil sie nicht ver­bo­ten wur­de und noch immer ver­wen­det wird.

    • Dem „gebe­ne­deit unter den Wei­bern“ steht frei­lich der ins abwer­ten­de und pejo­ra­ti­ve nei­gen­de Bedeu­tungs­wan­del des Wor­tes „Weib“ seit eini­gen Jahr­zehn­ten ent­ge­gen. Das betrifft nicht das abge­lei­te­te Adjek­tiv „weib­lich“, wel­ches nach wie vor neu­tral gebraucht wird. Aber die beson­de­re Stel­lung „Unse­rer Lie­ben Frau (!)“ (die alte deut­sche Vari­an­te ehr­wür­di­ger Mari­en­ti­tel wie „Not­re Dame“, „Ma-Don­na“) wird durch den Begriff „Weib“ heu­te sicher nicht mehr sinn­voll zum Aus­druck gebracht.

    • Wo bestehen im Volks­mis­sa­le ver­schie­de­ne Über­set­zun­gen neben­ein­an­der? Es gibt doch das Ave Maria nicht ein­mal mit Wei­bern und ein­mal mit Frau­en. Tat­säch­lich sprä­che es gegen die Qua­li­tät eines Buches, wenn ein und der­sel­be Text dar­in in ver­schie­de­nen Fas­sun­gen vor­kä­me. Dabei kön­nen sogar alle Vari­an­ten für sich genom­men gut oder kor­rekt sein. Die Unein­heit­lich­keit wäre in die­sem Fall mE der eigent­li­che Nach­teil und auch Man­gel.

  3. Kirch­fahr­ter Arch­an­ge­lus und Andre­as Molch sei­en für die Hin­wei­se gedankt.
    Zugun­sten von „gebend­eit unter den Wei­bern“ spricht mei­ner Mei­nung nach aber die Tat­sa­che, dass das uralte, längst nicht mehr gebräuch­li­che Wort „gebe­ne­deit“ bes­ser mit dem eben­falls uralten Begriff „Wei­ber“ har­mo­niert als mit „Frau­en“ — übri­gens auch laut­ma­le­risch.
    Aber wie dem auch sei: Das Volks­mis­sa­le von Pater Ramm ist auf jeden Fall ein ech­tes Mei­ster­werk. Es wur­de zur rech­ten Zeit her­aus­ge­ge­ben.
    Pater Ramm sage ich dafür ein ewi­ges „Vergelt’s Gott“.

    • Das wür­de ich nun gera­de anders­her­um sehen. Die Bene­dei­ung ist mit ein Grund, war­um Maria eben nicht irgend­ein „Weib“ ist, son­dern eine „Frau“ (der heu­te deut­sche Begriff „Frau“ rührt ja letzt­lich vom mit­tel­al­ter­li­chen Bild der „hohen Frou­we“ her; wobei Frou­we („Her­rin“) letzt­lich die Ablei­tung von Fro („Herr“, vgl. Fron­leich­nam — „des Her­ren Leib“) ist. Gera­de die Bene­dei­ung durch Gott macht aus dem Weib die Frou­we.

  4. Ich per­sön­lich bin mit mei­nem Buch sehr zufrie­den. Es ist „Das voll­stän­di­ge Römi­sche Meß­buch latei­nisch und deutsch“ Pius V., geord­net im Auf­trag des dog­ma­ti­schen Kon­zils von Tri­ent und befoh­len am 14.7.1570 vom hl. Papst Pius V.
    Es ist das Mess­buch bis zum Tode Pius XII. 1958 mit den voll­stän­di­gen Ora­tio­nen, also nicht nur der — wie in der Mes­se nach 1962 übli­chen — einen Ora­ti­on, einen Secre­ta und einen Post­com­mu­nio am Sonn­tag, son­dern drei Ora­tio­nen, eben­falls dem Cre­do an den Festen der Kir­chen­leh­rer, eben­so dem Bene­di­ca­mus Domi­no in der Advents- und Fasten­zeit anstel­le des Ite mis­sa est und vie­les mehr…

    • Nie­mand sagt, jemand, der ein Mess­buch hat und damit zufrie­den ist, müs­se oder sol­le sich ein neu­es kau­fen, schon gar kein bestimm­tes.

  5. Lie­ber Chri­stoph Hagen,
    ich habe noch ein­mal in mei­ner Erst­auf­la­ge des Volks­mess­bu­ches von Pater Ramm (Impri­matur von April 2015) recher­chiert und muss sagen: sie haben recht.
    Pater Ramm hat tat­säch­lich den gesam­ten latei­ni­schen Text kom­plett neu ins deut­sche über­setzt und dabei die „Wei­ber“ der ori­gi­na­len Fas­sung von 1962 durch­weg durch „Frau­en“ ersetzt.
    Mein Ein­druck des Neben­ein­an­ders von älte­rer und neue­rer Über­set­zung war ein Irr­tum und trifft bei die­sem Volks­mess­buch nicht zu. Ich bit­te das Ver­se­hen zu ent­schul­di­gen.
    Die Anschaf­fung die­ses Volks­mis­sa­les kann ich Ihnen nur wärm­stens emp­feh­len.

  6. Klei­ne Kor­rek­tur in mei­nem Kom­men­tar an Chri­stoph Hagen:
    „… und muss sagen: Sie haben recht.“

  7. Die „offi­zi­ell gel­ten­de Recht­schrei­bung“ ist schlecht, man soll­te bei der bewähr­ten Recht­schrei­bung blei­ben, die viel bes­ser les­bar und auch nicht mit so man­chem Unsinn behaf­tet ist.

    Was das Blät­tern betrifft: In mei­ner Aus­ga­be gibt es feste Bänd­chen, bei deren sach­ge­mä­ßér Ver­wen­dung ein wil­des Blät­tern unnö­tig ist.

  8. Konn­te mir jetzt in natu­ra das Ange­lus Press Mis­sal der FSSPX anse­hen. Davon eine lat.-dt. Aus­ga­be wäre evtl die bes­se­re Alter­na­ti­ve als ein blo­ßer repro­gra­phi­scher Nach­druck des Schott.

    Eine sol­che lat.-dt. Aus­ga­be soll­te aber das For­mat des nor­ma­len Volks­mis­sa­le haben, damit das Druck­bild etwas grö­ßer wird als in der ame­ri­ka­ni­schen Aus­ga­be. Auch der Ein­band des ame­ri­ka­ni­schen Buches über­zeugt mich nicht. Irgend­ein ganz dün­ner Kunst­stoff in Leder­op­tik. Da wäre Rinds­le­der bes­ser, dau­er­haf­ter und auch der Wür­de des Buches ange­mes­se­ner, fin­de ich. Frei­lich kann man jedes Buch in eine pas­sen­de Reiß­ver­schluss­hül­le aus Echt­le­der geben.

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