Kardinal Robert Sarah: „Wir stehen an einem Wendepunkt in der Geschichte der Kirche“

Interview zu Verweltlichung, Amazonassynode und überliefertem Ritus

Kardinal Sarah: „Gott, dem in allem der Vorrang zukommt, beiseite zu legen, bleibt nicht ohne Folgen.“
Kardinal Sarah: „Gott, dem in allem der Vorrang zukommt, beiseite zu legen, bleibt nicht ohne Folgen.“

(Rom) Kar­di­nal Robert Sarah, der Prä­fekt der römi­schen Got­tes­dienst­kon­gre­ga­ti­on, ist der ein­zi­ge Syn­oda­le der bevor­ste­hen­den Ama­zo­nas­syn­ode, der als bekann­ter Ver­tei­di­ger der Glau­bens­leh­re und der apo­sto­li­schen Tra­di­ti­on inter­na­tio­nal bekannt ist. Nach dem jüng­sten Inter­view von Kar­di­nal Ray­mond Bur­ke, der nicht an der Syn­ode teil­neh­men kann, sagt auch Kar­di­nal Sarah in einem Inter­view, „schockiert und empört“ zu sein, „daß die geist­li­che Not der Armen der Ama­zo­nas-Regi­on zum Vor­wand genom­men wird, um typi­sche Pro­jek­te eines bour­geoi­sen und ver­welt­li­chen Chri­sten­tums zu ver­tre­ten“. Das Inter­view führ­te Edward Pen­tin für den Natio­nal Catho­lic Regi­ster.

Am 6. Sep­tem­ber ist das jüng­ste Buch von Kar­di­nal Robert Sarah erschie­nen: „Herr blei­be bei uns, denn es will Abend wer­den“ (Fe-Ver­lag).

„Die­ses Buch ist der Schrei mei­nes Her­zens als Prie­ster und Hir­te.“

Im Mit­tel­punkt der heu­ti­gen Kri­se der Kir­che und ihres Nie­der­gangs im Westen ste­he der „Rück­gang des Glau­bens an die Real­prä­senz Jesu Chri­sti in der hei­li­gen Eucha­ri­stie“. Kar­di­nal Sarah wird dabei deut­lich und benennt die Ver­ant­wort­li­chen „für die Glau­bens­kri­se, die Kir­chen­kri­se, die Prie­ster­kri­se und die Ent­christ­li­chung des Westens“. Es hand­le sich dabei nicht um ein Natur­phä­no­men, son­dern um ein kon­kre­tes Ver­sa­gen durch Bischö­fe, Prie­ster und Lai­en.

„Fließender Atheismus ist in die Kirche eingedrungen“

Heu­te gebe es einen „flie­ßen­den Athe­is­mus, der sogar in die Kir­che ein­ge­drun­gen ist“, so der Kar­di­nal, der weni­ge Tage vor Syn­oden­be­ginn gna­den­los die inne­ren Pro­ble­me der Kir­che beim Namen nennt: Sie rei­chen von der „Ego­zen­trik in der Lit­ur­gie“ über das Inter­pre­ta­ti­ons­cha­os bei Amo­ris lae­ti­tia bis zu den Ver­su­chen, die Ama­zo­nas­syn­ode „zu mani­pu­lie­ren“.

Der „flie­ßen­de Athe­is­mus“ infi­zie­re nicht nur die Welt, son­dern auch die Men­schen in der Kir­che:

„Die tie­fe Kri­se der Kir­che in der Welt und ins­be­son­de­re im Westen ist die Fol­ge, weil Gott ver­ges­sen wur­de. Wenn unse­re erste Sor­ge nicht Gott ist, dann bricht alles zusam­men. An der Wur­zel aller anthro­po­lo­gi­schen, poli­ti­schen, sozia­len, kul­tu­rel­len und geo­po­li­ti­schen Kri­sen liegt das Ver­ges­sen, daß in allem Gott Vor­rang hat. Ich habe ver­sucht, in mei­nem Buch zu zei­gen, daß die gemein­sa­me Wur­zel aller gegen­wär­ti­gen Kri­sen in die­sem flie­ßen­den Athe­is­mus liegt, der, ohne Gott zu leug­nen, in der Pra­xis so lebt, als gäbe es ihn nicht.“

Kon­kret hei­ße das:

„Ich spre­che von die­sem Gift, dem flie­ßen­den Athe­is­mus, des­sen Opfer wir alle sind. Er infil­triert alles, auch unser Spre­chen als Prie­ster. Er besteht dar­in, neben dem Glau­ben Denk- und Lebens­wei­sen zuzu­las­sen, die radi­kal heid­nisch und welt­lich sind.“

Selbst Prie­ster und Gläu­bi­ge gelan­gen schlei­chend zur Über­zeu­gung, daß die­ses unna­tür­li­che Zusam­men­le­ben nor­mal sei.

„Das zeigt, daß unser Glau­be flie­ßend und inkon­si­stent gewor­den ist! Die erste anzu­stre­ben­de Reform muß die in unse­ren Her­zen sein. Sie besteht dar­in, kei­nen Pakt mehr mit Lügen ein­zu­ge­hen. Der Glau­be ist sowohl der Schatz, den wir ver­tei­di­gen wol­len, als auch die Stär­ke, die es uns ermög­licht, ihn zu ver­tei­di­gen.“

Die­se Bewe­gung, „Gott bei­sei­te zu legen“ und zur zweit­ran­gi­gen Rea­li­tät zu degra­die­ren, habe „lei­der die Her­zen von Prie­stern und Bischö­fen erfaßt“, so der Kar­di­nal.

„Gott steht nicht mehr im Mit­tel­punkt ihres Lebens, Den­kens und Han­delns. Das Gebets­le­ben spielt kei­ne zen­tra­le Rol­le mehr.“

„Wir stehen an einem Wendepunkt in der Geschichte der Kirche“

Die Kon­se­quenz, die nicht aus­blei­ben kön­ne, sei eine schwe­re Kri­se der Kir­che.

„Ich glau­be, wir ste­hen an einem Wen­de­punkt in der Geschich­te der Kir­che. Ja, die Kir­che braucht eine tief­grei­fen­de und radi­ka­le Erneue­rung, die mit einer Erneue­rung des Seins und der Lebens­wei­se der Prie­ster begin­nen muß. Die Kir­che an sich ist hei­lig, aber wir ver­hin­dern durch unse­re Sün­den und welt­li­chen Sor­gen, daß die­se Hei­lig­keit leuch­tet. Es ist Zeit, all die­se Lasten auf­zu­ge­ben und die Kir­che end­lich so erschei­nen zu las­sen, wie Gott sie geformt hat. Manch­mal wird ange­nom­men, die Geschich­te der Kir­che sei von Struk­tur­re­for­men geprägt. Ich dage­gen bin sicher, daß die Hei­li­gen die Geschich­te ver­än­dern. Die Struk­tu­ren fol­gen erst danach und ver­ewi­gen nur das Han­deln der Hei­li­gen.“

„Die Barbaren sind heute in der Stadt“

Der Titel sei­nes neu­en Buches sei dun­kel, „aber er ist rea­li­stisch“.

„Wir sehen die gesam­te west­li­che Zivi­li­sa­ti­on zusam­men­bre­chen. 1978 ver­öf­fent­lich­te der Phi­lo­soph John Seni­or das Buch ‚Der Tod der christ­li­chen Kul­tur‘. Wie die Römer des vier­ten Jahr­hun­derts sehen wir die Bar­ba­ren die Macht über­neh­men. Doch dies­mal kom­men die Bar­ba­ren nicht von außen, um die Städ­te anzu­grei­fen. Die Bar­ba­ren sind drin­nen. Es sind jene Indi­vi­du­en, die ihre eige­ne mensch­li­che Natur ableh­nen, die sich schä­men, begrenz­te Geschöp­fe zu sein, die sich als Demi­ur­gen ohne Väter und ohne Erbe betrach­ten wol­len. Das ist wah­re Bar­ba­rei. Im Gegen­satz dazu ist der zivi­li­sier­te Mensch sogar stolz und glück­lich, ein Erbe zu sein. Der zivi­li­sier­te Mensch ist grund­sätz­lich ein Erbe: Er erhält eine Geschich­te, eine Reli­gi­on, eine Spra­che, eine Kul­tur, einen Namen, eine Fami­lie“.

„Indem sich der moder­ne Mensch sich wei­gert, Erbe zu sein, ver­dammt er sich zur Höl­le der libe­ra­len Glo­ba­li­sie­rung, in der die indi­vi­du­el­len Inter­es­sen aus­schließ­lich nach dem Gesetz des Pro­fits um jeden Preis auf­ein­an­der­pral­len.“

„Die falschen Propheten“

Laut dem Prä­fek­ten der römi­schen Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung herrscht in der Kir­che extre­me Ver­wir­rung.

„Wir ste­hen vor einer regel­rech­ten Kako­pho­nie von Bischö­fen und Prie­stern. Jeder möch­te sei­ne per­sön­li­che Mei­nung als Wahr­heit durch­set­zen. Aber es gibt nur eine Wahr­heit: Chri­stus und sei­ne Leh­re. Wie könn­te sich die Leh­re der Kir­che ändern? Das Evan­ge­li­um ändert sich nicht. Es ist immer das glei­che. Unse­re Ein­heit kann nicht auf modi­schen Mei­nun­gen beru­hen.“

Ein Grund für die­se Zer­ris­sen­heit inner­halb der Kir­che sei­en die unter­schied­li­chen Aus­le­gun­gen der umstrit­ten­sten Tei­le von Amo­ris Lae­ti­tia durch ver­schie­de­ne Bischö­fe und Bischofs­kon­fe­ren­zen. Des­halb wur­den Dubia vor­ge­bracht, auf die Papst Fran­zis­kus bis heu­te aber kei­ne Ant­wort gege­ben hat. Kar­di­nal Sarah sagt dazu:

„Man­che Leu­te benut­zen Amo­ris lae­ti­tia, um sich den gro­ßen Leh­ren von Johan­nes Paul II.zu wider­set­zen. Sie irren sich. Was gestern wahr war, ist auch heu­te wahr. Wir müs­sen dar­an fest­hal­ten, was Bene­dikt XVI. die Her­me­neu­tik der Kon­ti­nui­tät nann­te. Die Ein­heit des Glau­bens impli­ziert die Ein­heit des Lehr­am­tes in Raum und Zeit. Wenn uns eine neue Leh­re gege­ben wird, muß die­se immer in Über­ein­stim­mung mit der vor­he­ri­gen Leh­re inter­pre­tiert wer­den.“

Und wei­ter :

„Wenn wir Brü­che ein­füh­ren, zer­bre­chen wir die Ein­heit der Kir­che. Jene, die laut­stark Revo­lu­tio­nen und radi­ka­le Ver­än­de­run­gen ankün­di­gen, sind fal­sche Pro­phe­ten. Sie suchen nicht das Wohl der Her­de. Sie suchen die Popu­la­ri­tät der Medi­en zum Preis der gött­li­chen Wahr­heit. Las­sen wir uns nicht beein­drucken. Nur die Wahr­heit wird uns frei machen. Wir müs­sen Ver­trau­en haben. Das Lehr­amt der Kir­che wider­spricht sich nie.“

„Die Banalisierung des Altars ist zur geistlichen Katastrophe geworden“

Star­ke Wor­te fin­det der Kar­di­nal aus Gui­nea beson­ders, wenn er über die Lit­ur­gie spricht, für die er als zustän­di­ger Prä­fekt beson­de­re Ver­ant­wor­tung trägt, aber schon seit Jah­ren von Papst Fran­zis­kus iso­liert und über­gan­gen wird.

„Wenn wir Gott in der Lit­ur­gie nicht mehr in den Mit­tel­punkt stel­len, stel­len wir ihn auch nicht mehr in den Mit­tel­punkt der Kir­che.“

„Wir haben die Mes­se zu einer durch und durch mensch­li­chen und ego­isti­schen Fei­er gemacht, zu einer sich selbst fei­ern­den, Freund­schafts-Ver­samm­lung.“

Die dahin­ter­ste­hen­de „Ideo­lo­gie“ sei in Fra­ge zu stel­len, „die in den Jah­ren nach dem Kon­zil in Diö­ze­sen, Pfar­rei­en, Hir­ten und Semi­na­re ein­ge­drun­gen ist.“

„Wir haben gedacht, das Hei­li­ge sei obso­let gewor­den. In Wirk­lich­keit ist es eine abso­lu­te Not­wen­dig­keit auf unse­rem Weg zu Gott.  In die­sem Sin­ne war die Bana­li­sie­rung des Altars und des ihn umge­ben­den hei­li­gen Raums eine geist­li­che Kata­stro­phe. Wenn der Altar nicht mehr die hei­li­ge Schwel­le ist, hin­ter der Gott wohnt, wie soll­ten wir die Freu­de fin­den, uns ihm zu nähern? Eine Welt, die das Hei­li­ge igno­riert, ist eine uni­for­me, plat­te und tri­ste Welt. Indem wir unse­re Lit­ur­gie geplün­dert haben, haben wir die Welt ent­zau­bert und die See­len zur plat­ten Trau­rig­keit ver­dammt.“

Auch die Per­so­na­li­sie­rung der Zele­bra­ti­on durch die Prie­ster nimmt Kar­di­nal Sarah ins Visier:

„Wenn die Lit­ur­gie das Werk Chri­sti ist, besteht kei­ne Not­wen­dig­keit, daß der Zele­brant sei­ne eige­nen Kom­men­ta­re abgibt. Es ist nicht die Viel­zahl von For­meln und Optio­nen sowie die stän­di­ge Ver­än­de­rung der Gebe­te und ein Über­schwang an lit­ur­gi­scher Krea­ti­vi­tät, die Gott gefällt, son­dern die Met­a­noia , die radi­ka­le inne­re Umkehr und Buße in unse­rem Leben und unse­rem Ver­hal­ten, das ernst­haft durch die Sün­de ver­schmutzt und vom flie­ßen­den Athe­is­mus geprägt ist.“

„Der Teufel will, daß wir ersticken, deshalb bekämpft er den überlieferten Ritus“

Gegen die Behin­de­rung oder gar Ver­bo­te der hei­li­gen Mes­se in der über­lie­fer­ten Form des Römi­schen Ritus fin­det Kar­di­nal Sarah har­te Wor­te.

„Ich bin Zeu­ge, und die jun­gen Leu­te haben mir anver­traut, daß sie die außer­or­dent­li­che Form, die lehr­rei­cher ist und ein­deu­tig auf den Pri­mat und die Zen­tra­li­tät Got­tes, auf das Schwei­gen und die Bedeu­tung der hei­li­gen und gött­li­chen Tran­szen­denz beharrt, abso­lut bevor­zu­gen. Vor allem aber: Wie könn­ten wir ver­ste­hen, wie könn­ten wir nicht über­rascht und zutiefst geschockt sein, daß das, was gestern die Regel war, heu­te ver­bo­ten sein soll­te? Ist es nicht viel­mehr wahr, daß das Ver­bot oder die Ver­däch­ti­gung der außer­or­dent­li­chen Form nur vom Teu­fel inspi­riert sein kann, der will, daß wir ersticken, und der unse­ren geist­li­chen Tod will?“

Der Prä­fekt für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung sieht ein frucht­ba­res Zusam­men­le­ben zwi­schen den bei­den For­men des Ritus. Dabei erstau­ne es ihn nicht, daß der über­lie­fer­te Ritus eine Anzie­hung ent­fal­tet.

„Wie kön­nen wir über­rascht sein, daß eine Lit­ur­gie, die so vie­le Hei­li­ge her­vor­ge­bracht hat, wei­ter­hin die jun­gen, nach Gott dür­sten­den See­len anlä­chelt?“

Es bedeu­te, die Kir­che zu zer­stö­ren, indem man sie von ihrer Tra­di­ti­on trennt, wenn man mei­ne, daß das, was die Kir­che in der Ver­gan­gen­heit für hei­lig hielt, heu­te falsch und inak­zep­ta­bel sei.

„Was für ein Betrug und eine Belei­di­gung für alle Hei­li­gen, die uns vor­aus­ge­gan­gen sind!“

„Transhumanismus ist der extreme Avatar der Gender-Ideologie“

In sei­nem neu­en Buch geht der Kar­di­nal auch aus­führ­lich auf schäd­li­che Aus­wir­kun­gen auf die Gesell­schaft ein.

„In die­sem Buch beto­ne ich, daß es im Her­zen des moder­nen, west­li­chen Den­kens eine Wei­ge­rung gibt, Kind zu sein, eine Wei­ge­rung, Vater zu sein, was im Grun­de eine Ableh­nung von Gott ist. In den Tie­fen des west­li­chen Her­zens ist eine tie­fe Revol­te gegen die schöp­fe­ri­sche Vater­schaft Got­tes zu erken­nen. Wir emp­fan­gen von Ihm unse­re Natur als Män­ner und Frau­en. Das ist für moder­ne Köp­fe uner­träg­lich gewor­den. Die Gen­der-Ideo­lo­gie ist eine luzi­fe­ri­sche Wei­ge­rung, das Geschlecht von Gott zu emp­fan­gen. Sie akzep­tiert nur das, was sie selbst kon­stru­iert. Der Trans­hu­ma­nis­mus ist der extre­me Ava­tar die­ser Bewe­gung. Selbst die mensch­li­che Natur wird für den west­li­chen Men­schen uner­träg­lich, weil sie ein Geschenk Got­tes ist. Die­ser Auf­stand ist in sei­nem Kern ein geist­li­cher. Es ist der Auf­stand Satans gegen das Geschenk der Gna­de.“

Die Armen des Amazonas werden für ein bourgeoises Christentum mißbraucht

Zur Ama­zo­nas­syn­ode, die am 6. Okto­ber in Rom beginnt, und an der Kar­di­nal Sarah von Amts wegen als Syn­oda­le teil­neh­men wird, hegt der Kar­di­nal­prä­fekt zahl­rei­che Zwei­fel:

„Ich befürch­te, daß eini­ge west­li­che Ver­tre­ter die­se Ver­samm­lung in Beschlag neh­men wer­den, um ihre Pro­jek­te durch­zu­set­zen. Ich den­ke ins­be­son­de­re an die Prie­ster­wei­he von ver­hei­ra­te­ten Män­nern, die Schaf­fung von Dien­sten für Frau­en oder die Juris­dik­ti­on der Lai­en. Die­se Punk­te betref­fen die Struk­tur der Welt­kir­che. Sie kön­nen nicht von einer bestimm­ten, loka­len Par­ti­ku­lar­syn­ode dis­ku­tiert wer­den. Die Bedeu­tung die­ser The­men erfor­dert die ernst­haf­te und bewuß­te Teil­nah­me aller Bischö­fe der Welt. Nur sehr weni­ge sind zu die­ser Syn­ode ein­ge­la­den. Eine bestimm­te Syn­ode zu nut­zen, um die­se ideo­lo­gi­schen Pro­jek­te ein­zu­füh­ren, wäre eine unwür­di­ge Mani­pu­la­ti­on, eine unehr­li­cher Betrug und eine Belei­di­gung Got­tes, der Sei­ne Kir­che lei­tet und ihr Sei­nen Heils­plan anver­traut. Dar­über hin­aus bin ich schockiert und empört dar­über, daß die spi­ri­tu­el­le Not der Armen im Ama­zo­nas­ge­biet zum Vor­wand für Pro­jek­te genom­men wird, die typisch für das bour­geoi­se und welt­li­che Chri­sten­tum sind.“

Zu die­sen Pro­jek­ten gehört die Abschaf­fung des Zöli­bats:

„Der Zöli­bat ist eine kon­kre­te Wei­se, wie wir das Geheim­nis des Kreu­zes in unse­rem Leben leben kön­nen. Der Zöli­bat prägt das Kreuz in unser Fleisch ein. Aus die­sem Grund ist der Zöli­bat für die moder­ne Welt uner­träg­lich. Der prie­ster­li­che Zöli­bat ist für die Moder­ne ein Skan­dal, denn das Kreuz ‚ist denen, die ver­lo­ren­ge­hen, Tor­heit“ (1 Kor 1,18). Eini­ge west­li­che Ver­tre­ter kön­nen die­sen Skan­dal des Kreu­zes nicht län­ger tole­rie­ren. Ich den­ke, er ist für sie zum uner­träg­li­chen Vor­wurf gewor­den. Am Ende has­sen sie das Prie­ster­tum und den Zöli­bat.“

„Das Gebet läßt Satan zittern“

Zum Abschluß ruft Kar­di­nal Sarah noch zur Demut im Gebet auf:

„Ein Mensch auf den Knien ist mäch­ti­ger als die Welt. Er ist ein unein­nehm­ba­res Boll­werk gegen den Athe­is­mus und den Wahn­sinn der Men­schen. Ein knien­der Mensch bringt den Stolz Satans zum Zit­tern. Ihr alle, die ihr in den Augen der Men­schen ohne Macht und Ein­fluß seid, bleibt vor Gott auf den Knien und habt kei­ne Angst vor denen, die euch ein­schüch­tern wol­len.“

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: MiL

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11 Kommentare

  1. Ich sel­ber lese das Buch gera­de. Da ich es immer nur abschnitt­wei­se lese, fin­de ich in der hie­sie­gen Buch­vor­stel­lung noch ein­mal wich­ti­ge Spit­zen des Buches zusam­men­ge­fasst.

    Dabei fällt mir auf, dass Kar­di­nal Sarah im Grun­de auch immer Papst Fran­zis­kus sel­ber anspricht, auch wenn er ledig­lich von eini­gen oder man­chen Hir­ten spricht, die

    - die Medi­en suchen.

    - gegen den alten Ritus kämp­fen.

    - den Altar bana­li­sie­ren.

    - zur Revo­lu­ti­on auf­ru­fen.

    Sarah widemt das Buch sogar Fran­zis­kus, dem treu­en Sohn des hei­li­gen Igna­ti­us und möch­te ihn damit wohl an sein Erbe und an sei­ne Ver­ant­wor­tung gegen­über der Kir­che und dem Papst­tum erin­nern.

    Ich hal­te das Buch für ein epo­chal wich­ti­ges Werk.

    Jeder Bischof, jeder Prie­ster, jede Non­ne, jeder Mönch soll­te es lesen.

    Manch­mal meint man, eine Schrift Erz­bi­schof Lef­eb­v­re vor sich zu haben. Doch hin­ter einer sol­chen steht Sarah noch zurück, da er es nicht wagt, Namen von Per­so­nen und kon­kre­te Situa­tio­nen zu benen­nen und zu ent­lar­ven.

    Sarah bleibt mei­nes Erach­tens über den Din­gen, dringt nicht mehr in sie ein.

    Ich habe mich gefragt, war­um?

    Eben, weil es für die­ses Per­so­nal und die­se nach­kon­zi­lia­re Kir­chen­strik­tur kei­ne Hei­lung mehr gibt. Die Ohren sind ver­schlos­sen und das Herz ist ver­stockt. Sie sind eins gewor­den nicht mit dem Herrn, son­dern mit dem Herrn die­ser Welt, der sich als gene­rö­ser Huma­nist tarnt und in das Gewand der gren­zen­lo­sen Men­schen­freund­lich­keit hüllt.

    Das Chri­sten­tum des Westens, wie wir es der­zeit kon­kret, d.h. pasto­ral­tech­nisch vor­fin­den, ist ein Chri­sten­tum der Deka­denz und des Ver­falls.

    Die fal­sche und ein­sei­ti­ge Beto­nung einer Barm­her­zig­keit ohne Umkehr führt zum Unter­gang des christ­li­chen Abend­lan­des und sei­ner Völ­ker.

    In bei­na­he sämt­li­chen deut­schen Diö­ze­sen sit­zen Frei­mau­rer auf den Bischofs­sit­zen. Sie sehen nicht aus wie Frei­mau­rer, und sie reden auch nicht immer ein­deu­tig wie die­se; aber sie han­deln wie Frei­mau­rer, sie glau­ben und den­ken wie Frei­mau­rer — und

    sie SIND Frei­mau­rer.

    Frei­maue­rer aber sind Söh­ne des ******, auch wenn sie es nicht wis­sen.

    Sie SIND und bil­den die After­kir­che, wie sie Emme­rick vor­aus­ge­se­hen hat.

    • @Alfons, Sie sagen es: „Das Chri­sten­tum des Westens ist (der­zeit in wei­ten Tei­len, so mei­ne klei­ne Ein­schrän­kung) … ein Chri­sten­tum der Deka­denz und des Ver­falls.“ Und: „Die fal­sche und ein­sei­ti­ge Beto­nung einer Barm­her­zig­keit ohne Umkehr führt zum Unter­gang des christ­li­chen Abend­lan­des und sei­ner Völ­ker.“

      Wenn Kar­di­nal Sarah bei Ihnen den Ein­druck erweckt, er ste­he über den Din­gen, so sehen Sie ihm das bit­te nach. Er ist klug genug zu wis­sen, dass ihm sonst das glei­che Schick­sal droht wie dem vor­ma­li­gen Glau­bens­prä­fek­ten Kar­di­nal Mül­ler. Der schwarz­afri­ka­ni­sche Pur­pur­trä­ger ist jeden­falls ein tief­gläu­bi­ger, tief­from­mer, tief­kat­ho­li­scher, tief­spi­ri­tu­el­ler Prie­ster, ein Vor­bild für alle Gläu­bi­gen. Er muss aus­har­ren und in Rom blei­ben.

  2. „Man­che Leu­te benut­zen Amo­ris lae­ti­tia, um sich den gro­ßen Leh­ren von Johan­nes Paul II.zu wider­set­zen. Sie irren sich. Was gestern wahr war, ist auch heu­te wahr. Wir müs­sen dar­an fest­hal­ten, was Bene­dikt XVI. die Her­me­neu­tik der Kon­ti­nui­tät nann­te. Die Ein­heit des Glau­bens impli­ziert die Ein­heit des Lehr­am­tes in Raum und Zeit. Wenn uns eine neue Leh­re gege­ben wird, muß die­se immer in Über­ein­stim­mung mit der vor­he­ri­gen Leh­re inter­pre­tiert wer­den.“

    Emi­nenz hat in vie­lem Recht, was er hier schreibt. Aber obi­ges Zitat ist gera­de­zu arche­ty­pisch für das Zau­dern und Zögern, die Kri­se voll­in­halt­lich anzu­spre­chen. „Man­che Leu­te“ — Wer soll das sein? Man muß es aus­spre­chen: Papst Fran­zis­kus, der höchst­wahr­schein­lich ein­mal als Gegen­papst dekla­riert wer­den wird, ja wer­den muß, er selbst „wider­setzt sich den gro­ßen Leh­ren von Johan­nes Paul II.“. Das Her­um­re­den nützt gar nichts. Der Fisch beginnt nicht bei „man­chen Leu­ten“ zu stin­ken, son­dern am Kopf.

    Auch die „Her­me­neu­tik der Kon­ti­nui­tät“ ist ein Zau­ber­wort und hat kei­ne Wirk­kraft: Denn die­ses Zau­ber­wort legt nahe, daß man ein­an­der wider­spre­chen­de Leh­ren mit rhe­to­ri­schen Tricks in eine Kon­ti­nui­tät zwin­gen könn­te. Das geht aber erstens nicht, und zwei­tens hat auch Bene­dikt XVI. die­se famo­se „Her­me­neu­tik“ NICHT ange­wandt. Digni­ta­tis huma­nae und die ande­ren weit­schwei­fi­gen Tex­te des II. V. woll­ten ja gera­de die­se Kon­ti­nui­tät ver­nich­ten. Der Papst hät­te sagen müs­sen, was jetzt kon­ti­nu­ier­lich ist und was nicht. So aber reden wir jetzt schon seit 2005 nur um den hei­ßen Brei her­um.

    „Wenn uns also eine neue Leh­re gege­ben wird“, dann muß sie ggf. nicht im Zusam­men­hang mit den älte­ren Leh­ren „inter­pre­tiert“ wer­den, son­dern dann muß sie ggf. ver­wor­fen wer­den. Aus, fer­tig.

    Nichts für ungut, Emi­nenz, ich — mit vie­len ande­ren — schät­ze Ihre Stim­me, jetzt ist es aber an der Zeit, das gesam­te Kata­stro­phen­pon­ti­fi­kat aus­drück­lich zu dele­gi­ti­mie­ren, CIC hin oder her. Das ist doch schon alles längst nicht mehr katho­lisch.
    Wor­auf sol­len wir noch war­ten?

    • Sehr geehr­ter Herr Mag. Schrems,
      ich schät­ze Ihre Arti­kel und Kom­men­ta­re außer­or­dent­lich, und freue mich immer, die­se zu lesen, ins­be­son­de­re auch Ihre Beschäf­ti­gung mit den Erschei­nun­gen U. L. Frau in Fáti­ma, aber ich den­ke, mit Ihrer Ein­stu­fung von Papst Fran­zis­kus als Gegen­papst irren Sie sich: „Papst Fran­zis­kus, der höchst­wahr­schein­lich ein­mal als Gegen­papst dekla­riert wer­den wird, ja wer­den muß“.

      (1.) Fran­zis­kus wur­de gül­tig vom Kon­kla­ve zum Papst erklärt und wird als sol­cher auch von sei­nem Vor­gän­ger Bene­dikt XVI. aner­kannt.

      (2.) Fran­zis­kus wider­spricht auch nicht aus­drück­lich — also for­mell — einem defi­nier­ten Dog­ma der Kir­che, und ist dar­um auch Mit­glied der Kir­che, und damit auch Amts­trä­ger der Kir­che, und somit auch Papst.

      Papst Fran­zis­kus ver­tritt des­halb höch­stens infor­mel­le Irr­leh­ren und Irr­tü­mer. Ein Rück­blick in die Geschich­te der Päp­ste zeigt, dass er damit nicht der erste Papst ist, der so etwas tut. Er ist auch nicht der erste Papst, der bekann­te Moder­ni­sten in höch­ste Ämter beruft, son­dern er setzt im wesent­li­chen nur die Ernen­nungs­po­li­tik sei­ner Vor­gän­ger St. Pauls VI., St. Johan­nes Pauls II. und Bene­dikts XVI. fort, sicher­lich etwas kon­se­quen­ter und mit deut­li­chen eige­nen Sym­pa­thien gegen­über den Moder­ni­sten und ohne dem gele­gent­li­chen Ein­streu­en von Nicht­mo­der­ni­sten. Nicht nur sei­ne Sym­pa­thien gegen­über den Moder­ni­sten in der Ernen­nungs­po­li­tik, auch in sei­nen selbst gege­be­nen Leh­ren, zeigt er, dass er selbst Moder­nist ist. Die all­ge­mei­ne Ein­stu­fung als „Moder­nist“ reicht jedoch noch nicht für einen auto­ma­ti­schen Kir­chen­aus­schluss aus. Eben­so kann bereits die Lit­ur­gie­re­form St. Pauls VI. als moder­ni­sti­sche Neue­rung bezeich­net wer­den, und doch war St. Paul VI. gül­ti­ger Papst, da kei­ne for­mel­le Häre­sie vor­liegt.

      U. L. Frau hat jedoch mit dem unver­öf­fent­lich­ten Teil des 3. Geheim­nis­ses von Fáti­ma recht behal­ten, in dem es nach jenen, die es ken­nen, sinn­ge­mäß heißt, dass der Papst unter die Herr­schaft Satans gera­ten wer­de, und dass der Gro­ße Abfall von der Kir­chen­spit­ze selbst aus­ge­hen wer­de. Das Geheim­nis betrifft die Jah­re nach 1960 und soll­te des­halb 1960 ver­öf­fent­licht wer­den.

      Die Initital­zün­dung der inner­kirch­li­chen Revo­lu­ti­on geschah jedoch bereits im Kon­kla­ve 1958 mit der Wahl des hl. Johan­nes XXIII. Die Behaup­tung, dass eigent­lich damals Kar­di­nal Siri gewählt wur­de, wur­de von die­sem nie demen­tiert, son­dern eigent­lich noch genährt, wie auch der Fáti­ma­prie­ster Gru­ner in einem You­Tube­vi­deo letzt­lich aus­sagt. Auf die Fra­ge dazu habe Siri minu­ten­lang sein Gesicht in sei­nen Hän­den ver­gra­ben und geäu­ßert: „Es sind in den Kon­kla­ven schwer­wie­gen­de Din­ge vor­ge­fal­len. Man könn­te dar­über Bücher schrei­ben, was in den Kon­kla­ven gesche­hen ist, aber ich darf dazu nichts sagen, weil ich an das Geheim­nis gebun­den bin.“ Gru­ner schließt aus die­ser Aus­sa­ge jedoch, dass Siri des­halb einst doch noch nicht gül­tig das Papst­amt über­tra­gen bekom­men habe, da er sonst nicht mehr an das Geheim­nis des Kon­kla­ves gebun­den wäre. Ich sehe das jedoch anders. Er könn­te natür­lich gewählt wor­den sein. Nach­dem er im Kon­kla­ve zum Rück­tritt gezwun­gen wor­den wäre, und Papst Johan­nes XXIII. über­nom­men hät­te, hät­te es kon­se­quen­ter­wei­se einen zusätz­li­chen Eid gege­ben haben kön­nen bzw. sogar müs­sen, der alle Kon­kla­ve­teil­neh­mer zum Schwei­gen ver­pflich­tet, auch über die bereits erfolg­te Wahl eines gül­ti­gen Pap­stes namens Siri.

      • Sehr geehr­ter Herr Tóth Tatz­gern,
        dan­ke für Ihre wei­ter­füh­ren­den Über­le­gun­gen.

        Für mei­nen sen­sus fide­li­um ist eine zukünf­ti­ge Dekla­ra­ti­on von Papst Fran­zis­kus als Gegen­papst so gut wie unaus­weich­lich. Aus ihm ist die Stim­me des hl. Petrus schon lan­ge nicht mehr zu her­aus­zu­hö­ren, wenn sie es je war. Ihre Punk­te (1) und (2) sind for­mell höchst­wahr­schein­lich rich­tig, aber ich habe bei bei­den mitt­ler­wei­le Zwei­fel. Und natür­lich ist die Abu Dha­bi — Erklä­rung, wonach Gott die Ver­schie­den­heit der Reli­gio­nen so wol­le wie die Zwei­ge­schlecht­lich­keit und die Viel­falt der Natio­nen eine Häre­sie, mög­li­cher­wei­se für die strik­ten Kri­te­ri­en der Kano­ni­sten zu wenig for­mell, aber wenn wir uns nicht dumm stel­len, for­mell genug. Fran­zis­kus macht das ja nicht unüber­legt.

        Ein künf­ti­ger Papst und ein künf­ti­ges Kar­di­nals­kol­le­gi­um wird der Kir­chen­ge­schichts­schrei­bung wohl die Schan­de eines sol­chen Pon­ti­fi­kats zu erspa­ren trach­ten und daher Mit­tel und Wege fin­den, die­ses als Gegen­pon­ti­fi­kat zu dekla­rie­ren. Zumin­dest ab einem bestimm­ten Zeit­punkt des Wir­kens von Fran­zis­kus. Die­ses ist nur mit erheb­li­chen rhe­to­ri­schen Tricks, oder gar nicht, als „petri­nisch“ zu erklä­ren und mit „non pra­e­valeb­unt adver­sus eam“ zu ver­ein­ba­ren.

        Ich weiß, daß das eine heik­le Sache ist und bean­spru­che hier mei­ner­seits kei­ne Unfehl­bar­keit, natür­lich nicht.

        Gut, daß Sie die Siri-Sache auf­brin­gen (Kon­kla­ve vom 26.10.58 mit wei­ßem Rauch und danach — nichts, was geschah dort?). Viel­leicht wird doch noch jemand „aus­packen“.

        • Ich stim­me nicht zu Papst Fran­zis­kus los­ge­löst von sei­nen Vor­gän­gern zu sehen. Er setzt doch nur (viel­leicht noch kon­se­quent) das zwei­te Vati­ka­ni­sche Kon­zil um.

          Die Gedan­ken des Gene­ral­obe­rer der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X., Pater Davi­de Pagli­ara­ni fin­de ich zutref­fen­der.

          „Alles geht direkt oder indi­rekt auf einen fal­schen Kir­chen­be­griff zurück. Noch­mals, Papst Fran­zis­kus zieht nur die letz­ten Schluss­fol­ge­run­gen aus den vom Kon­zil fest­ge­leg­ten Prä­mis­sen. Kon­kret set­zen sei­ne Refor­men immer eine zuhö­ren­de Kir­che vor­aus, eine syn­oda­le Kir­che, eine Kir­che, die auf die Kul­tur der Völ­ker, ihre Erwar­tun­gen und For­de­run­gen, ins­be­son­de­re auf die mensch­li­chen und natür­li­chen Bedin­gun­gen ein­geht, die für unse­re Zeit typisch sind und sich stän­dig ändern. Der Glau­be, die Lit­ur­gie, die Lei­tung der Kir­che, muss sich an all dies anpas­sen und das Ergeb­nis davon sein.“

          https://fsspx.news/de/eine-kirche-die-auf-dema-kopf-steht-50640

  3. Groß­ar­tig! Sach­lich, ein­fach, kurz und klar. Der wohl bedeut­sam­ste Wort­bei­trag einer Kar­di­nals seit vie­len Jah­ren, wenn nicht Jahr­zehn­ten.

  4. Joh Paul 2 hat­te kei­ne gro­ßen Leh­ren, das was er in Rich­tung Ehe und Fami­lie gesagt hat ist seit eh und heh Leh­re der Kir­che.
    Er selbst war ein Kind des Kon­zils mit mar­xi­sti­schen Anstrich und aller­loe­sungs phan­ta­ste­rei­en.
    Die mei­sten sei­ner Hand­lun­gen und Enzy­kli­ken waren blan­ke hae­re­si­en.
    Gru­se­lig

  5. Sehr geehr­ter Herr Rudolf-Micha­el Tóth Tatz­gern, nach einem mir sehr gut bekann­ten Zeit­zeu­gen, einem Kon­zils­be­ob­ach­ter wur­de Kar­di­nal Siri am 26.10.1958 zum Papst gewählt und woll­te sich Papst Gre­gor XVII nen­nen.

  6. Dan­ke, Herr Kar­di­nal Robert Sarah,
    das Sie uns nicht allei­ne las­sen. Hal­ten wir uns immer wie­der vor dem Augen, Ihren wun­der­ba­ren, auf­bau­en­den Schluß­satz:

    „Ein Mensch auf den Knien ist mäch­ti­ger als die Welt. Er ist ein unein­neh­men­ba­res Boll­werk gegen den Athe­is­mus und den Wahn­sinn der Men­schen. Ein knien­der Mensch bringst den Stolz Satans zum Zittern,ihr alle, die ihr in den Augen der Men­schen ohne Macht und Ein­fluß seid, bleibt vor Gott auf den Knien und habt kei­ne Angst vor denen, die euch ein­schüch­tern wol­len“

    Das gilt auch für unse­re ver­wirr­te Welt. Man sieht doch, wer das Sagen hat und wo die Hyste­rie hin­führt.

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