Dossier über klerikale Homo-Orgien, Drogen-Partys, Erpressung, Callboys

Homosexualität
Homo-Priester sorgen erneut für Wirbel.

War­nung: Beim fol­gen­den Arti­kel geht es um Prie­ster und Homo­se­xua­li­tät. Es wur­de dar­auf geach­tet, die Infor­ma­tio­nen auf das nöti­ge Mini­mum zu beschrän­ken, wes­halb auch kei­ne Namen genannt wer­den. Den­noch wer­den sen­si­ble Leser vor der Lek­tü­re gewarnt. Wer sich die See­le nicht zumül­len will oder fürch­tet, an Leib und See­le Scha­den zu neh­men, soll­te auf den Arti­kel ver­zich­ten.

(Rom) Ver­gan­ge­ne Woche wur­de der Kurie des Erz­bis­tums Nea­pel ein Dos­sier zuge­lei­tet. Auf 1.200 Sei­ten wer­den „Fäl­le von Homo­se­xua­li­tät auf­ge­deckt, in die Prie­ster, Ordens­leu­te und Semi­na­ri­sten eini­ger ita­lie­ni­scher Diö­ze­sen ver­wickelt sei­en“, so der Wort­laut einer Erklä­rung des Erz­bis­tums.

Am 24. Febru­ar gab die erz­bi­schöf­li­che Kurie bekannt, daß ihr „in den ver­gan­ge­nen Tagen“ eine CD-Rom zuge­spielt wur­de. Auf ihr sind ein Dos­sier von 1.200 Sei­ten sowie Bil­der, Video- und Audio­auf­nah­men gespei­chert.

„Die­ses Mate­ri­al wird auf ange­mes­se­ne Wei­se geprüft, um es den betrof­fe­nen Diö­ze­sen für die even­tu­ell not­wen­di­gen Schrit­te zu über­mit­teln.“

Bevor das Erz­bis­tum Nea­pel sich mit die­ser Erklä­rung an die Öffent­lich­keit wand­te, hat­te bereits die Homo-Inter­net­sei­te Gay­news über das Dos­sier berich­tet. Die Sei­te für „LGBT-Infor­ma­tio­nen“ ent­hüll­te die Exi­stenz des Dos­siers und berich­te­te auch, daß es dem Erz­bis­tum über­ge­ben wur­de. Es ent­hül­le ein Homo-Netz­werk in den Bis­tü­mern zwi­schen Rom und Sizi­li­en, so die Homo-Sei­te.

Das Dos­sier stüt­ze ich auf die Anga­ben eines „Edel-Stri­chers“, der in Nea­pel woh­ne. Das Netz­werk umfas­se die Namen von 60 Welt- und Ordens­prie­stern, haupt­säch­lich aus Kam­pa­ni­en, aber nicht nur.

„Don Euro“ und der neue Skandal

Laut Gay­news gebe es für jeden der Prie­ster eine digi­ta­le Datei­kar­te mit ange­häng­ter Doku­men­ta­ti­on samt Screen­shots von Chat-Kom­mu­ni­ka­ti­on und Smart­pho­ne-Kon­tak­ten. Die Glaub­wür­dig­keit der Quel­le sei gege­ben, so die LGBT-Sei­te, weil der Stri­cher bereits „das gehei­me Luxus­le­ben des ‚Don Euro‘“ auf­ge­deckt habe.

Homosexualität: Don Euro
Homo­se­xua­li­tät: Don Euro

„Don Euro“ wird ein Prie­ster des Bis­tums Mas­sa-Car­ra­ra in der Tos­ka­na genannt, der im Ver­dacht der Erpres­sung und der Heh­le­rei steht, wie im ver­gan­ge­nen Sep­tem­ber nicht nur ita­lie­ni­sche Medi­en, son­dern auch Der Spie­gel berich­te­te. Der Prie­ster habe sich zunächst Geld bei sei­nem Bischof erlo­gen, dann erpreßt mit der Dro­hung, anson­sten „bela­sten­des Mate­ri­al“ über ande­re Prie­ster an die Pres­se wei­ter­zu­ge­ben. Mit dem Geld habe er sich ein luxu­riö­ses Dop­pel­le­ben in Fünf-Ster­ne-Hotels mit Koka­in und Call­boys gelei­stet. Am 8. März muß „Don Euro“ vor dem Unter­su­chungs­rich­ter erschei­nen, der dar­über ent­schei­den wird, ob es unter ande­rem wegen Erpres­sung, Untreue und Betrug zu einer Haupt­ver­hand­lung kom­men wird.

Der Spie­gel ver­gaß nicht den Zusatz:

„Die Kir­che kommt in dem Skan­dal schlecht weg“.

Nicht anders ist es beim neu­en Skan­dal.

Klerikales Homo-Bunga-Bunga

Gay­news ver­öf­fent­lich­te Aus­zü­ge aus dem Dos­sier. Die Rede ist dar­in von einem „ein­fluß­rei­chen Prä­la­ten mit Fah­rer“, der die Stri­cher „mit Poste­pay“ bezah­le. Von einem „füh­ren­den Diö­ze­san­ver­tre­ter, der Whats­app für sei­ne hei­ßen Tref­fen“ ver­wen­de. Von einem Mon­si­gno­re, der sich wegen „sexu­el­len Miß­brauchs Min­der­jäh­ri­ger“ im Haus­ar­rest befin­de, aber über eine ein­schlä­gi­ge Inter­net­platt­form unge­stört „Män­ner-Dates orga­ni­siert“. Von einem Pfar­rer, der „im Pfarr­haus Homo-Bun­ga-Bun­ga ver­an­stal­tet“. Von Prie­stern in Homo-Dis­ko­the­ken und Ordens­män­nern, die Homo-Orgi­en in Klö­stern orga­ni­sie­ren, wo sich Prie­ster, Ordens­leu­te und Semi­na­ri­sten „mit Dop­pel­le­ben zum Grup­pen­sex“ tref­fen wür­den.

Ähn­li­che Ent­hül­lun­gen sind nicht erst seit dem Fall Kry­sz­tof Cha­ram­sa und dem Sekre­tär eines Kar­di­nals bekannt. Im Sumpf wird zwar von beru­fe­ner und unbe­ru­fe­ner Sei­te ver­mehrt gesto­chert, trocken­ge­legt wird er aber offen­sicht­lich nicht. Zeit­gleich mit den Ent­hül­lun­gen ist zuneh­men­der Druck fest­zu­stel­len, weil Kir­chen­ver­tre­ter unter­schied­li­cher Ebe­nen mehr oder weni­ger unver­hüllt die Aner­ken­nung der Homo­se­xua­li­tät for­dern (sie­he auch Ich bin Prie­ster und schwul; die Akti­vi­tä­ten des Jesui­ten James Mar­tin; Kar­di­nal Marx über Homo-Seg­nun­gen; Ruhr­bi­schof für Homo-Leben in der Kir­che).

Die Fra­ge, wie die­se und frü­he­re Ent­hül­lun­gen des Homo-Sump­fes in der Kir­che enden wer­den, ist daher offen. Das ist der­zeit wahr­schein­lich der beklem­mend­ste Aspekt der gan­zen Ange­le­gen­heit.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: MiL (Screen­shot)

4 Kommentare

  1. Ich fin­de dies ein­fach nur eklig, die­se Dop­pel­mo­ral ist ein­fach per­vers, nicht alle sind für die Ehe geschaf­fen , aber auch nicht für jeden ist der Prie­ster Beruf geeig­net! Mei­ne Güte, was hat Gott mit uns für eine Geduld, Er, aus dem alles Edle, Wah­re und Schö­ne kommt, sieht die­ses Wahn­sin­ni­ge Trei­ben der Men­schen und schweigt… aber ein­mal for­dert er Rechen­schafft ! Bei Gott gibt es kei­ne Zwei­deu­tig­keit — ein Ja ist ein Ja und ein Nein ist ein Nein so wie eins plus eins zwei ist!

  2. Die Kir­che befin­det sich in einem schlim­me­ren mora­li­schen Zustand als die Kir­che in der Zeit der Renais­sance­päp­ste. Die­se haben wenig­stens auf kul­tu­rel­ler Ebe­ne viel gelei­stet und die Glau­bens­leh­re unan­ge­ta­stet gelas­sen, was von der moder­ni­sti­schen Kir­che nicht behaup­tet wer­den kann.

  3. Es ist des­we­gen auch nicht ver­wun­der­lich, daß immer weni­ger eine geist­li­che Lauf­bahn anstre­ben ange­sichts die­ser aberra­ten sodo­mi­ti­schen Por­no­kra­tie, die säm­li­che Semi­na­ri­en und Klö­stern in ihren wider­wär­ti­gen Kral­len hält.
    Sehr ver­ständ­lich, daß dann vie­le die eine Beru­fung ver­spü­ren zum Schut­ze ihrer See­le und Gesund­heit die­sen Weg dann nicht ein­schla­gen kön­nen.
    Solan­ge von ober­ster kirch­li­cher Stel­le kei­ne Säu­be­rung des Kle­rus ange­ord­net und voll­zo­gen wird, ist da wenig Hoff­nung. Es müss­ten dra­sti­sche Maß­nah­men ergrif­fen wer­den.
    Lie­ber quält man aber Pfar­rer, die mit­tels Wer­be­flä­chen auf Bau­ge­rü­sten, mit­tels Spon­so­rings von Kon­zer­nen ihre Kir­chen in Ita­li­en und anders­wo vor dem tota­len Ver­fall bewah­ren wol­len.

  4. Schon Papst Paul VI sprach vom Rauch des Satans, der in die Kir­che ein­ge­drun­gen sei. Aber der Gegen­spie­ler Got­tes ist ja schon längst kei­ner Erwäh­nung mehr wert.Vollgedröhnt mit der Dro­ge Barm­her­zig­keit machen wir uns den Glau­ben, wie es gera­de so paßt.

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