Signale der Islamisierung

Zivilreligiöse Feier im Mainzer Dom
Zivilreligiöse Feier im Mainzer Dom

Ein Gast­kom­men­tar von Hubert Hecker.

Zum Tag der Deut­schen Ein­heit lud die Bun­des­re­gie­rung sich und aus­ge­such­te Ver­tre­ter der Viel­falts­ge­sell­schaft in die Main­zer Kathe­dral­kir­che zu einer zivil­re­li­giö­sen Fei­er­stun­de ein. Das Event dien­te der poli­ti­schen Klas­se als moral­po­li­ti­sche Beleh­rungs­fei­er für den staat­lich-gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt. Was spä­ter Bun­des­prä­si­dent Stein­mei­er in sei­ner offi­zi­el­len Ein­heitstag­re­de an aktu­el­len Bür­ger­tu­gen­den anmahn­te, durf­te im Kir­chen­raum der Prä­si­dent der pfäl­zisch-pro­te­stan­ti­schen Kir­che vor­tra­gen: „Wir brau­chen eine Atmo­sphä­re der Tole­ranz, des Respekts und der gegen­sei­ti­gen Ach­tung“. Wei­te­re Red­ner spra­chen sich für „Huma­ni­tät ohne Ober­gren­ze“ und gerech­tes Steu­er­sy­stem aus sowie gegen „struk­tu­rel­le Gewalt“. Bei­spie­le von welt­wei­ten Soli­da­ri­täts­ak­tio­nen wur­den vor­ge­stellt. Der neue Bischof von Mainz durf­te den Gast­ge­ber spie­len und in sei­nen Ein­lei­tungs­wor­ten das Fei­er­tags­the­ma umschrei­ben: Frei­heit und Zusam­men­halt in einem viel­ge­stal­ti­gen Land. Reli­giö­se Wor­te und Gesten wie Kreuz­zei­chen und Segens­hand­lung, Lesun­gen und Für­bit­ten, Orgel, Dom­chor und Kir­chen­lie­der wirk­ten wie deko­ra­ti­ven Rah­men­hand­lun­gen, die der poli­ti­schen Ein­heits­tag­fei­er eine höhe­re Wei­he geben soll­ten. Der spe­zi­fisch christ­li­che Glau­be an Jesus Chri­stus als Erlö­ser der Welt kam in die­sem Got­tes­dienst nicht vor.

Signale einer schleichenden Islamisierung

Statt­des­sen durf­te eine kopf­ver­hüll­te Mus­li­ma die Barm­her­zig­keit Allahs prei­sen. Die Ver­tre­te­rin eines mus­li­mi­schen Pasto­ral­ver­ban­des war außer­dem dazu bestimmt wor­den, den Ein- und Aus­zug der Spre­cher von Grup­pen- und Reli­gi­ons­re­prä­sen­tan­ten anzu­füh­ren.

Es sind die­se Signa­le einer schlei­chen­den Isla­mi­sie­rung des öffent­li­chen Gesche­hens, die vie­le Men­schen um die Iden­ti­tät ihres Lan­des fürch­ten las­sen. Der eigent­li­che Skan­dal bei die­ser Fei­er war jedoch der Wort­bei­trag der isla­mi­schen Frau. Dar­in stell­te sie die zen­tra­len Grund­wer­te unse­rer Ver­fas­sung durch die Scha­ria-Bril­le dar – als gott­ge­ge­be­ne Gaben statt als den Men­schen und dem Staat vor­ge­ge­be­ne Rech­te.

Die isla­mi­sche Frau führ­te aus, dass sie an die Frei­heit und Wür­de glau­be, die ihr Schöp­fer in das Leben mit­ge­ge­ben habe. Im Ver­trau­en auf die Barm­her­zig­keit und der all­um­fas­sen­den Lie­be Allahs gestal­te sie ihre Arbeit.

Statt vorgegebener Menschenrechte von Natur aus …

Jeder Schul­ab­gän­ger in Deutsch­land müss­te gelernt haben, dass Men­schen­wür­de und Grund­rech­te von Anfang an allen Men­schen zu eigen sind. Das Recht auf Leben und die Frei­heit der Lebens­ge­stal­tung gehö­ren zur Natur des Men­schen. Nur des­halb sind sie unver­än­der­lich und unan­tast­bar – etwa von Sei­ten des Staats. Und außer­dem sind es Rech­te der Men­schen – und nicht gnä­di­ge Gaben von irgend­wem, für die man dank­bar sein müss­te.

So ver­kün­det es jedoch die Mus­li­ma: Frei­heit und Men­schen­wür­de wären des Schöp­fers Gaben an die Men­schen, Allahs Geschen­ke der Barm­her­zig­keit. Aber wer etwas gnä­dig gewährt, kann die Gaben auch wie­der ent­zie­hen. Für undank­ba­re Men­schen und nicht-mus­li­mi­sche „Ungläu­bi­ge“ malt der Koran Allahs schreck­li­che Stra­fen aus. Wür­de und Frei­heit sind für den Islam kei­ne Rech­te und ins­be­son­de­re kei­ne Men­schen­rech­te von Natur aus.

… Geschenke von Allahs Gnaden mit Scharia-Vorbehalt

57 isla­mi­sche Staa­ten haben 1990 eine Gegen-Char­ta zu den UNO-Men­schen­rech­ten ver­ab­schie­det. Dort heißt es z. B.: „Das Leben ist ein Geschenk Got­tes. Des­halb ist es ver­bo­ten, einen Men­schen zu töten, außer wenn es die Scha­ria ver­langt“. Scha­ria­kon­form war etwa der koran­be­grün­de­te Tötungs­auf­ruf gegen den bri­ti­schen Schrift­stel­ler Sal­man Rush­die. Der Scha­ria-Vor­be­halt gilt aus­drück­lich für alle „Gaben Allahs“. In den Staa­ten mit isla­mi­scher Ver­fas­sung set­zen die Scha­ria-Vor­schrif­ten zum Straf­ver­stüm­meln oder Aus­peit­schen das Men­schen­recht auf kör­per­li­che Unver­sehrt­heit außer Kraft. Die Wür­de des Men­schen wird durch vie­le Scha­ria-Regeln ver­letzt und ange­ta­stet.

2002 hat der Zen­tral­ver­band der Mus­li­me in Deutsch­land eine Isla­mi­sche Char­ta ver­ab­schie­det. Dar­in ver­dreht der Islam-Ver­ein eben­falls die Men­schen­rech­te zu „Indi­vi­du­al­rech­ten, die im Koran ver­an­kert und von Gott gewährt“ wür­den. Der Begriff  „Rech­te“ für Allahs gewähr­te Gaben ist ein Wider­spruch in sich, somit ein Wort­kö­der der Mus­lim-Ver­tre­ter, um bei Poli­ti­ker und Nicht-Mus­li­men Aner­ken­nung von Men­schen­rech­ten vor­zu­täu­schen.

Islamisches Konversionsverbot negiert die Religionsfreiheit

Der Test­fall für den Islam ist das Men­schen­recht auf Reli­gi­ons­frei­heit und Reli­gi­ons­wech­sel. Koran und ortho­do­xe Leh­re behaup­ten, der gott­ge­ge­be­ne Islam sei die ein­zig wah­re und beste Reli­gi­on. Des­halb – so beton­te Scheich al-Tay­eb, Rek­tor der Kai­ro­er Al-Akzar-Moschee — sei Abwen­dung vom Islam als Ver­bre­chen nicht zu tole­rie­ren und der Apostat „must be kil­led“.

Das wird auch in den deut­schen ortho­do­xen Moscheen Jung und Alt ein­ge­schärft. 56 Pro­zent der mus­li­mi­schen Jugend­li­chen bekann­ten schon vor 20 Jah­ren: „Der Islam ist die ein­zig recht­gläu­bi­ge Reli­gi­on. Ande­re Reli­gio­nen sind nich­tig und falsch. Deren Ange­hö­ri­ge sind Ungläu­bi­ge.“ Aus die­ser Ver­ab­so­lu­tie­rung der Islam-Reli­gi­on fol­gen Into­le­ranz, Ernied­ri­gung und Gewalt gegen „Ungläu­bi­ge“ und Kon­ver­ti­ten.

Auch der mus­li­mi­sche Zen­tral­ver­bands­vor­sit­zen­de Aiman Mazyek ver­tritt die­se Rech­te­be­schnei­dung durch das isla­mi­sche Kon­ver­si­ons­ver­bot. Die Fol­ge ist, dass sich die mei­sten der jähr­lich 300 mus­li­mi­schen Migran­ten, die in Deutsch­land zum Chri­sten­tum kon­ver­tie­ren, psy­chi­scher und phy­si­scher Gewalt von Sei­ten der Mus­li­me aus­ge­setzt sehen oder sich und ihren Glau­ben ver­stecken müs­sen.

Dass sich der Islam mit die­ser Negie­rung von Grund- und Men­schen­rech­ten in Deutsch­land breit machen kann, ist eine Schan­de für den deut­schen Rechts- und Ver­fas­sungs­staat. Schuld dar­an ist die poli­ti­sche Klas­se in unserm Land. Die herr­schen­den Poli­ti­ker wis­sen um die­se Defi­zi­te des Islam in Ver­fas­sungs­fra­gen. Trotz­dem tun sie nichts dage­gen, wenn die Ima­me in den Moschee­ge­mein­den und die Islam­füh­rer in den Grup­pen und Ver­bän­den stän­dig Grund­rechts­ver­let­zun­gen pro­pa­gie­ren, die Men­schen­rech­te ver­dre­hen oder die Ver­fas­sung nur unter Vor­be­halt aner­ken­nen.

Beden­ken hat­te vor zwei Jah­ren der Grü­nen­spre­cher Cem Özde­mir geäu­ßert: Die Islam­ver­bän­de sei­en weni­ger bekennt­nis­mä­ßig als natio­nal oder poli­tisch aus­ge­rich­tet. Des­halb wäre eine staat­li­che Aner­ken­nung als Kör­per­schaf­ten des öffent­li­chen Rechts „aben­teu­er­lich“. Die ist Vor­aus­set­zung für Reli­gi­ons­un­ter­richt an öffent­li­chen Schu­len.

Schon lan­ge ist die Ten­denz erkenn­bar, dass die poli­ti­schen Impli­ka­tio­nen der Islam­leh­re von ortho­do­xen Pre­di­gern pro­pa­giert und von aus­län­di­schen Staa­ten (etwa Sau­di Ara­bi­en) instru­men­ta­li­siert wer­den. Inzwi­schen ist die­se Rich­tung bei der Tür­kisch-isla­mi­schen Uni­on Ditib unüber­seh­bar. Dort wird das isla­mi­sche Dog­ma der Ein­heit von (tür­ki­schem) Staat und Reli­gi­on ganz unge­niert prak­ti­ziert. Ein Gut­ach­ten der tür­ki­schen Reli­gi­ons­be­hör­de warnt mit Koran­hin­wei­sen vor freund­schaft­li­chem Umgang mit Chri­sten und Juden in Deutsch­land. Die jüdi­sche Gemein­de Mann­heim hat dar­auf­hin den Dia­log mit dem tür­ki­schen Islam­ver­band gestoppt.

Klare Ansage an den Islam in Deutschland

Nicht nur die „anti­se­mi­ti­schen Äuße­run­gen“ der Ditib-Zen­tra­le in Anka­ra, son­dern auch die anti­christ­li­che und anti­west­li­che Ten­denz aller ortho­do­xen Islam­ver­bän­de soll­ten Staat und Par­tei­en auf­schrecken oder zumin­dest auf­wecken. Die histo­risch-poli­ti­sche Iden­ti­tät der west­li­chen Demo­kra­tien steht auf dem Spiel durch schlei­chen­de isla­mi­sche Aus­höh­lung und Umin­ter­pre­ta­ti­on.

Eine kla­re Ansa­ge an die Lei­ter der Islam­ver­bän­de und Moschee­ge­mein­den ist gebo­ten. Die soll­te sich kon­kre­ti­sie­ren in einer Erklä­rung zu den unver­han­del­ba­ren Essen­tia­len unse­rer ver­fass­ten Grund­ord­nung. Alle rele­van­ten Mus­lim-Füh­rer und ‑Spre­cher müss­ten auf die fol­gen­den Grund­satz­wer­te fest­ge­legt wer­den:

  • Die Grund- und Men­schen­rech­te sind Rech­te von Natur aus – und nicht gött­li­che Gaben mit reli­gi­ös-gesetz­li­chen Ein­schrän­kun­gen.
  • Das Recht auf Reli­gi­ons­frei­heit ent­hält ein Recht auf unge­hin­der­ten Reli­gi­ons­wech­sel.
  • Für alle Men­schen gilt die Gleich­heit in Wür­de, Wert und Rechts­stel­lung, ins­be­son­de­re die Rechts­gleich­heit von Mann und Frau.
  • Grund­le­gend für west­li­che Gesell­schaft ist die Tren­nung von Staat und Reli­gi­on. Das schließt gegen­sei­ti­ge Koope­ra­ti­on ein sowie Auto­no­mie der Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten im Rah­men staat­li­cher Geset­ze.

Beson­ders drin­gend wären die­se Leit­li­ni­en für mus­li­mi­sche Reli­gi­ons-Lehr­plä­ne und ‑Leh­rer. Und selbst­ver­ständ­lich müss­te eine isla­mi­sche Spre­che­rin bei der näch­sten Ein­heits­fei­er am 3. 10. 2018 vor­ab auf die­se grund­ge­setz­li­che Leit­kul­tur fest­ge­legt wer­den.

Text: Hubert Hecker
Bild: Kirche+Leben.net (Screen­shot)

10 Kommentare

  1. Ich fin­de es schwie­rig mit dem Autor die von Natur aus gege­be­nen Rech­te zu iden­ti­fi­zie­ren mit den Rech­ten der Deut­schen Ver­fas­sung. Z.B. der Satz: „Das Recht auf Leben und die Frei­heit der Lebens­ge­stal­tung gehö­ren zur Natur des Men­schen“ ist nicht in Über­ein­stim­ming mit der katho­li­schen Leh­re. Recht auf Leben, ja; Frei­heit der Lebens­ge­stal­tung, nein! In der katho­li­schen Per­spek­ti­ve gibt es kei­ne Frei­heit der Lebens­ge­stal­tung im moder­nen Sin­ne. Die­se Frei­heit ist immer ein­ge­grenzt durch die gött­li­chen Gebo­te.

    Der Autor ver­nach­läs­sigt der ent­schei­den­de Punkt, das die Grund­rech­te der deut­schen Ver­fas­sung gar nicht stam­men aus dem Natur­ge­setz stam­men, son­dern aus huma­ni­sti­schen Prin­zi­pi­en.

  2. Und wo ist jetzt der Skan­dal ?
    Auch diver­se Kir­chen­ver­tre­ter behaup­ten ger­ne, dass die Men­schen­rech­te „gott­ge­ge­ben“ sind, wie die Spre­che­rin …
    Außer­dem erkennt die Kir­che die Men­schen­rech­te ja auch nicht an, da sie das „gött­li­che Recht“ (die katho­li­sche Ver­si­on der Scha­ria) für höher­wer­ti­ger hält und weil die Men­schen­rechts­char­ta auch die Reli­gi­ons­frei­heit beinhal­tet, wel­che die Kir­che (für ande­re) ablehnt.

    Der Vati­kan ist ja einer der weni­gen Staa­ten, wel­che die UN-Men­schen­rechts­er­klä­rung bis heu­te nicht rati­fi­ziert hat.

    • Dan­ke für den Hin­weis. Tat­säch­lich ist die tra­di­tio­nel­le katho­li­sche Leh­re viel näher an dem Vor­trag der Mus­li­ma.
      Um etwas deut­li­cher zu wer­den:

      + Die Grund- und Got­tes­rech­te sind Rech­te von Natur aus – und nicht mensch­li­che Gaben mit papier­ge­setz­li­chen Ein­schrän­kun­gen.
      + Ein Recht auf Reli­gi­ons­irr­tum gibt es nicht.
      + Für alle Men­schen gilt die Auf­ga­be, Gott den All­mäch­ti­gen, den Schöp­fer von Him­mel und All zu ver­eh­ren.
      + Grund­le­gend für die west­li­che Gesell­schaft ist fal­scher Huma­nis­mus, Papier­gläu­big­keit („Geset­ze“, „Geld“), Hedo­nis­mus und ent­gren­zen­de Vor­schrif­ten­ma­che­rei.

      Es ist im übri­gen wohl kaum ein Zei­chen der Tren­nung von Staat und Kir­che, wenn die Kir­che längst nur noch einer von vie­len der ver­län­ger­ten Arme der Regie­rung ist.

    • Typi­sche immer wie­der wie­der­hol­te Fake-News
      „Der Hei­li­ge Stuhl wür­de sich wei­gern die Men­schen­rechts­char­ta zu unter­fer­ti­gen“.
      Der Hei­li­ge Stuhl kann die­se Char­ta gar nicht unter­zeich­nen, weil dies nur Mit­glie­der der UNO kön­nen und dem Hei­li­gen Stuhl bis­her die Mit­glied­schaft in der UNO nicht gewährt wur­de.
      Bei den Ver­ein­ten Natio­nen ist der Hei­li­ge Stuhl nur als per­ma­nen­ter Beob­ach­ter und nicht als Mit­glied zuge­las­sen. Mit der Reform der Ver­ein­ten Natio­nen von 2004 haben die Mit­glieds­staa­ten dem Hei­li­gen Stuhl in der UN-Voll­ver­samm­lung mehr Rech­te zuge­stan­den. Er darf bei der Jah­res­voll­ver­samm­lung in die Debat­te ein­grei­fen, ohne die Erlaub­nis ande­rer Staa­ten abwar­ten zu müs­sen, und hat auch das Recht zu ant­wor­ten, soweit es um den Hei­li­gen Stuhl geht.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Heiliger_Stuhl#Internationale_Anerkennung_des_Status

      https://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeine_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte

      https://de.wikipedia.org/wiki/Kairoer_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte_im_Islam

      https://de.wikipedia.org/wiki/Arabische_Charta_der_Menschenrechte

    • Gal­low­glas ver­strickt sich in Wider­sprü­che bei sei­nen Attacken gegen die Kir­che:
      Nur eine Aus­sa­ge kann rich­tig sein:
      1. Kir­chen­ver­tre­ter behaup­ten, die Men­schen­rech­te sei­en gott­ge­ge­ben
      2. Die Kir­che erkennt die Men­schen­rech­te nicht an.
      Falsch ist auch die Begrün­dung für The­se 2, nach der die Kir­che a) das gött­li­che Recht für höher­wer­tig hiel­te und b) die Men­schen­rechts­char­ta des­halb ableh­ne, weil sie die Reli­gi­ons­frei­heit beinhal­te, die die Kir­che für ande­re ableh­ne.
      Dazu die Konzils-„Erklärung über Reli­gi­ons­frei­heit“:
      „Die Wür­de der mensch­li­chen Per­son kommt den Men­schen unse­rer Zeit immer mehr zum Bewusst­sein“ (Refe­renz zu Johan­nes XXIII. und Pius XII.) „und es wächst die Zahl derer, die den Anspruch erhe­ben, dass die Men­schen bei ihrem Tun ihr eige­nes Urteil und eine ver­ant­wort­li­che Frei­heit besit­zen und davon Gebrauch machen sol­len, nicht unter Zwang, son­dern vom Bewusst­sein der Pflicht gelei­te­t…. Das Kon­zil erklärt, dass das Recht auf reli­giö­se Frei­heit in Wahr­heit auf die Wür­de der mensch­li­chen Per­son gegrün­det ist. “

  3. Das Pro­blem des Islams ist nicht, daß er unser Leben und die aus unse­rer Exi­stenz abge­lei­te­ten Rech­te dem Schöp­fer zuschreibt und ihm dafür Dank sagt, wie Hecker kri­ti­siert. Selbst­ver­ständ­lich bin ich auch als Christ mei­nem Schöp­fer für mei­ne Exi­stenz und die aus die­ser Exi­stenz abge­lei­te­ten Rech­te dank­bar. Das Pro­blem des Islam ist allein, daß er eine furcht­ba­re Irr­leh­re ist, der Mil­li­ar­den See­len auf fal­sche Wege führt: er ver­brei­tet ein fal­sches Got­tes­bild, er leug­net den mensch­ge­wor­de­nen Gott, er leug­net die Erlö­sungs­tat Got­tes für die tief in den Sün­den­sumpf ver­sun­ke­ne Welt, die Aller­hei­lig­ste Opfer­ga­be Sei­ner selbst am Kreuz, er leug­net die ratio­na­le Erkenn­bar­keit wenig­stens eini­ger essen­ti­el­ler Aspek­te Got­tes wie sei­ner Exi­stenz, er glaubt statt­des­sen an einen all unse­ren mensch­li­chen See­len­ver­mö­gen abso­lut ent­ho­be­nen Gott, der skla­vi­schen Gehor­sam ver­langt. Die letz­ten 1400 Jah­re zei­gen über­all, wo der Islam zur Herr­schaft gelangt ist, die schlech­ten Früch­te des schlech­ten Baums: in der Pra­xis appel­liert er an die nie­der­sten Instink­te des Men­schen: an sei­ne Mord- und Herrsch­sucht und an sei­ne sexu­el­le Gier. Ver­werf­lich ist es auch nicht, einen Glau­ben als den besten und allein wah­ren zu prei­sen, son­dern nur, dies mit einem *fal­schen* Glau­ben zu tun. Und schließ­lich hat auch die vom Autor geprie­se­ne „Frei­heit der Lebens­ge­stal­tung“ für einen Chri­sten deut­li­che­re Gren­zen als für einen rein säku­lar gesinn­ten Men­schen: für Chri­sten gibt es näm­lich kei­ne Frei­heit zum Sün­di­gen, wie z.B. Papst Leo XIII. in der Enzy­kli­ka „liber­tas prae­stan­tis­si­mum“ dar­leg­te, so daß Chri­sten häu­fig anders als Säku­la­ri­sten über Din­ge wie Zen­sur, Blas­phe­mie, Schei­dung, Homo-Ehe, Pro­sti­tu­ti­on u.a. den­ken.

  4. Eine poli­ti­sche Fei­er hat in einem Sakral­raum der katho­li­schen Kir­che nicht statt­zu­fin­den. Herr Bischof ver­wei­gern sie ein sol­ches Ansin­nen. Eine Bun­des­re­gie­rung kann nicht in eine katho­li­sche Kathe­dra­le ein­la­den, das kann nur der jewei­li­ge Bischof. Gern dür­fen alle Betei­lig­te eine katho­li­sche Hei­li­ge Mes­se in der Kathe­dra­le besu­chen, wenn sie sich dem­entspre­chend beneh­men kön­nen und z.B. anstän­dig sit­zen und nicht die Bei­ne über­ein­an­der­schla­gen. Moham­me­da­ner haben in einer katho­li­schen Kir­che nichts zu sagen, gar nichts. Eine Frau mit einem moham­me­da­ni­schen Kopf­tuch soll in eine katho­li­sche Kir­che zu einer Hei­li­gen Mes­se nicht ein­ge­las­sen wer­den, das belei­digt jede katho­li­sche Frau. Nicht getauf­te Men­schen muss­ten in der frü­hen Kir­che den Sakral­raum vor der Opfer­mes­se ver­las­sen, das soll­te man heu­te wie­der ein­füh­ren, da Katho­li­ken, die sich im Sakral­raum zu bewe­gen wis­sen, heu­te in der extre­men Min­der­heit sind.
    Bei einer Fei­er in einem nicht-sakra­len Raum kann ein­la­den, wer bezahlt und kön­nen sie sit­zen, wie sie wol­len und dort kön­nen auch Moham­me­da­ner etwas sagen. Sämt­li­cher Scha­ria-Ideo­lo­gie soll­te jedoch sofort wider­spro­chen wer­den, denn der Moham­me­da­nis­mus gehört nicht zu Deutsch­land.
    Als Katho­li­kin kann ich das Grund­ge­setz oder ande­re Geset­ze auch nur dann akzep­tie­ren, wenn es nicht gegen Got­tes Gebo­te ist. Und selbst­ver­ständ­lich ist die katho­li­sche Reli­gi­on die ein­zig wah­re und rich­ti­ge und alle ande­ren sind Heiden=Ungläubige, die ich aber lie­ben und zu Jesus füh­ren soll.

  5. Typisch pro­te­stan­ti­sches Deutsch­land. Da sit­zen die Herr­schaf­ten Poli­ti­ker in der ersten Rei­he mit über­schla­ge­nen Bei­nen. Die Kir­che dient dabei bzw wird ledig­lich als Kulis­se miss­braucht um eine men­schen­ge­mach­te Pseu­do-Reli­gi­on, den Islam, zu pro­pa­gie­ren, welch Armut!
    Aber die Deut­schen wis­sen es ein­fach nicht bes­ser, zumin­dest der Groß­teil von ihnen. Denn der Pro­te­stan­tis­mus war schon in frü­he­ren Zei­ten eine tat­kräf­ti­ge Unter­stüt­zung für die Aus­brei­tung des Islams nach Euro­pa. Durch Luthers Irr­tum war das Vor­rücken der Tür­ken bis nach Euro­pa erst mög­lich. Das­sel­be spielt sich heu­te nicht so sehr mili­tä­risch, son­dern mehr in der Aus­brei­tung von Wort und Irr­leh­re statt.

    Es gibt kaum isla­mi­sche Theo­lo­gen, die klar und ein­deu­tig ihre Glau­bens­leh­re aus­zu­drücken ver­mö­gen. Und dass Moham­med mit Lie­be dem Koran zufol­ge etwas zu tun hät­te, scheint mir über­haupt ein Novum zu sein. Mögen den Mos­lems die Augen auf­ge­hen, ehe es zu spät für sie ist.

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