13. Video vom Papst: „Volle kirchliche Gemeinschaft wiederherstellen im Dienst der Menschheit“

"Video des Papstes", Januar 2017
"Video des Papstes", Januar 2017

(Rom) Gestern wur­de das erste „Video vom Papst“ des Jah­res 2017 ver­öf­fent­licht. Ins­ge­samt han­delt es sich um das 13. Video der am 6. Janu­ar 2016 gestar­te­ten neu­en Form, die päpst­li­chen Gebets­mei­nun­gen für den jewei­li­gen Monat bekannt­zu­ma­chen.

Die päpst­li­che Bot­schaft für den Monat Janu­ar 2017 bezieht sich auf die Gebets­wo­che für die Ein­heit der Chri­sten:

„In der heu­ti­gen Welt arbei­ten vie­le Chri­sten der ver­schie­de­nen Kir­chen gemein­sam im Dienst der bedürf­ti­gen Mensch­heit für die Ver­tei­di­gung des mensch­li­chen Lebens und sei­ner Wür­de, der Schöp­fung und gegen die Unge­rech­tig­kei­ten. Die­ser Wunsch, gemein­sam zu gehen, zusam­men­zu­ar­bei­ten im Dienst und in der Soli­da­ri­tät mit den Schwäch­sten und den Lei­den­den, ist ein Grund zur Freu­de für alle. Ver­ei­ni­ge dei­ne Stim­me mit der mei­nen, um alle auf­zu­for­dern, mit dem Gebet und der brü­der­li­chen Lie­be dazu bei­zu­tra­gen, die vol­le kirch­li­che Gemein­schaft wie­der­her­zu­stel­len im Dienst der Her­aus­for­de­run­gen der Mensch­heit.“

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Das Video vom Papst 13 (Screen­shot)

8 Kommentare

  1. Wenn das reli­giö­se Ober­haupt der einen und ein­zi­gen wah­ren Kir­che schon von „Chri­sten der ver­schie­de­nen Kir­chen“ spricht, ist Hop­fen und Malz ver­lo­ren.

    • Das ist bei wei­ten kein Grund um auf sei­nen über­ge­zo­ges Schaf­fell zu schlie­ßen. Wir haben zwar als ein­zi­ge Kiiche das Unter-Gewand wel­ches in einen durch­ge­web­te ist, sprich Glau­bens­leh­re. Aber das der Man­tel zer­teilt wur­de sprich ver­schie­de­ne Christ­li­che Kir­chen gibt, haben wir gro­ße Mit­schuld zu tra­gen!

  2. Täu­sche ich mich? Der leicht unschar­fe Hin­ter­grund der Abschluß­sze­ne ist doch eine Moschee!! Oder kennt jemand ein sol­ches gol­de­nes Kir­chen­ge­bäu­de (Zwie­bel­kup­pel) mit zwei schlan­ken Tür­men?

  3. Das Video ist mit Raf­fi­nes­se gemacht, mit star­ker, auch unbe­wusst wir­ken­der Sym­bol­kraft und Gefühls­wir­kung. Zu Beginn sind noch die Kreu­ze der ver­schie­de­nen christ­li­chen Kir­chen zu sehen. Nach der öku­me­ni­schen Ver­ei­ni­gung, die durch das „Zie­hen an einem Strick“ in rein dies­sei­ti­gem Sozi­al­ein­satz her­bei­ge­führt wird, wei­chen die Kreu­ze dem Auf­blick in ein namen­lo­ses Licht. Und in der Tat, das Gebäu­de am Hin­ter­grund am Ende des Vide­os hat ein auf­merk­sa­mer Kom­men­ta­tor (m.E.) rich­tig als eine Moschee mit Mina­ret­ten erkannt. (Mit etwas Bemü­hung wird man sie wohl iden­ti­fi­zie­ren kön­nen, denn all­zu­vie­le Moscheen mit gol­de­nen Kup­peln gibt es nicht.) Der mysti­sche Islam, der Sufis­mus, ist eine gno­sti­sche Licht-Reli­gi­on. Soviel als erster gro­ber Ein­druck. Bei genaue­rem Hin­se­hen wür­de man wohl noch mehr fin­den. Wer Augen hat zu sehen, sieht, wohin die Rei­se gehen soll. Der christ­li­che Öku­me­nis­mus ist nur ein Zwi­schen­schritt zum Inter­re­li­gi­ons­frie­den, und die­ser selbst nur der vor­letz­te Schritt zu dem, was in 2 Thess 2,4 pro­phe­zeit ist.

  4. Feh­ler über Feh­ler:
    Es gibt kei­ne Chri­sten der ver­schie­de­nen Kir­chen. Die Mut­ter­got­tes sag­te durch einen Seher auf einem Gebets­tag 2015 : „Sie ist katho­lisch — die Mut­ter­got­tes ist katho­lisch — nichts wei­ter.“
    Papst Bene­dikt hat vor eini­gen Jah­ren in Deutsch­land rich­tig gesagt, dass die evan­ge­li­sche Kir­che kei­ne Kir­che, son­dern höch­stens eine Gemein­schaft Glau­ben­der ist. Gott selbst sagt: „Du sollst kei­ne ande­ren Göt­ter (also kei­ne ande­ren „Reli­gio­nen“, „Kir­chen“, Göt­zen, Gurus, „Refor­mer“, „Pro­test­ler“, Sek­ten, Tem­pel, Moscheen, Mina­ret­te,) neben mir haben!“ Katho­li­ken arbei­ten nicht im Dienst der Men­schen, der Schöp­fung oder des Lebens, son­dern zual­ler­erst im Dien­ste des all­mäch­ti­gen drei­fal­ti­gen Got­tes. Zuerst kommt die Got­tes­lie­be, danach die Näch­sten­lie­be, denn auch Hei­den hel­fen Hei­den oder arbei­ten für das Leben. Die Schöp­fung bewah­ren zu wol­len, ist Blöd­sinn — Gott allein bewahrt, ret­tet oder straft durch sei­ne Schöp­fung, die der Mensch sich zu eigen macht, um sich über sei­nen eige­nen Vater und Schöp­fer­gott selbst­herr­lich zu erhe­ben! Nie zuvor in der Geschich­te der hei­li­gen katho­li­schen Kir­che hat es einen der­ar­ti­gen Rota­ri­er, Spal­ter, Häre­ti­ker und Schis­ma­ti­ker gege­ben, der vom Wolfs­ru­del im Schafs­pelz auf den Stuhl Petri ein­zig zur end­gül­ti­gen und kon­se­quen­ten Zer­streu­ung und Zer­stö­rung des Hei­li­gen gewählt wur­de! Der Hei­li­ge Geist war bei der Papst­wahl 2013 vor­han­den, aber voll­kom­men macht­los ange­sichts der gigan­ti­schen Über­fül­le inner­kirch­li­cher frei­mau­re­ri­scher Pur­pur- und Titel­trä­ger.
    Vol­le kirch­li­che Gemein­schaft kann es nicht inner­halb der Mensch­heit geben — sie muß zuerst mit Gott erfol­gen: „Alles in Chri­stus erneu­ern“, nach dem hei­li­gen Papst Pius X. heißt sich selbst täg­lich in Christus/in Gott erneu­ern“. Wir brau­chen kei­ne wei­te­ren Zer­stö­rer, Ver­wir­rer, See­len­ver­füh­rer, Leit­ham­mel, Refor­mer, Dumm­schwät­zer, Pro­te­stie­rer und auch kei­ne Schein­hei­li­gen.
    „Gott allein genügt!“ (The­re­sa von Avi­la) — Basta!

  5. Sehr geehr­te Frau Regi­na, Wer­te Mit­le­ser, Der Arti­kel ist über­schrie­ben mit:
    „Vol­le kirch­li­che Gemein­schaft wie­der­her­stel­len im Dienst der Mensch­heit“
    Der Text zwingt zum Nach­den­ken. Die Gemein­schaft, die es her­zu­stel­len gilt, ist die ein­zig die Gemein­schaft mit Gott. Die­se Gemein­schaft ging aus­schließ­lich ob unse­rer Sün­den ver­lo­ren. Der Ver­lust betrifft also pri­mär unser Ver­hält­nis zu Gott, der beklag­te Ver­lust für den Dienst an der Mensch­heit ist sekun­där. Kon­kret bei einer ehr­li­chen Ver­söh­nung mit Gott, wird uns alles ande­re auch die Ver­söh­nung mit dem Mit­men­schen dazu­ge­ge­ben. Die Fra­ge­stel­lung lässt eine heu­te so oft beob­ach­te­te Ver­wechs­lung zwi­schen Ursa­che und Wir­kung erken­nen. Gott ist und bleibt pri­mär. Von de Gedan­ken­gän­gen in dem päpst­li­chen Schrei­ben ver­ste­he ich lei­der nicht viel. Er betont den Gewinn durch die Mit­mensch­lich­keit, lässt aber den zwin­gen­de­ren Gewinn durch die vol­le Akzep­tans Got­tes offen. In der Sym­bo­lik des Kreu­zes fehlt der Längs­bal­ken als Teil des Got­tes­be­zu­ges zuun­gun­sten des über­be­ton­ten Quer­bal­kens als Sym­bol für die (falsch­ver­stan­de­ne) Mit­mensch­lich­keit.

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