Auf einer einsamen Insel der Orkney-Gruppe vor der Küste Schottlands errichteten die Transalpinen Redemptoristen ihr Mutterkloster
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Warum sich diese Bischofsweihe von jener der Piusbruderschaft unterscheidet

Von Johan­nes Jakob* Am 1. Juli 2026 weih­te die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. vier neue Bischö­fe ohne die Erlaub­nis des Pap­stes. Nach Ansicht des Vati­kans stell­te dies einen Akt des Unge­hor­sams dar und führ­te unmit­tel­bar ins Schis­ma. Am kom­men­den Sams­tag, dem 25. Juli 2026, fin­det wie­der eine uner­laub­te Bischofs­wei­he statt und trotz­dem unter­schei­det sich die­ses Ereig­nis …
Pater Michael Mary, Gründer und Generaloberer der altrituellen Transalpinen Redemptoristen, will sich am kommenden 25. Juli ohne päpstliches Mandat zum Bischof weihen lassen.
Liturgie & Tradition

Die (sedisvakantistische) Bischofsweihe bei den Transalpinen Redemptoristen

Der Bischof von Aber­deen, Msgr. Hugh Gil­bert OSB, hat das Ange­bot im über­lie­fer­ten Römi­schen Ritus in sei­ner schot­ti­schen Diö­ze­se deut­lich aus­ge­wei­tet, zugleich jedoch schar­fe Kon­se­quen­zen aus der jüng­sten Ent­wick­lung inner­halb der alt­ri­tu­el­len Gemein­schaft der Söh­ne des Aller­hei­lig­sten Erlö­sers (FSSR), bes­ser bekannt auch als Tran­sal­pi­ne Redempto­ri­sten, gezo­gen. Wäh­rend ehe­ma­li­ge Mit­glie­der der auf der schot­ti­schen Insel Papa …
Treffen der Spitze der Argentinischen Bischofskonferenz mit linken Gewerkschaftsführern: Wer sind die Bischöfe, wer die Gewerkschaftsführer?
Forum

Die argentinischen Bischöfe sind besorgt

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Die argen­ti­ni­schen Bischö­fe sind besorgt und ner­vös. Und sie haben allen Grund dazu, denn ihnen ent­glei­tet alles, und sie wis­sen nicht mehr ein noch aus. Der ein­zi­ge Draht, den sie in Rom noch haben, ist … Tucho Fernán­dez (man­che behaup­ten, er sei über­haupt der­je­ni­ge, der die Bischofs­kon­fe­renz steu­ert), eine Figur, die völ­lig …
Papst Franziskus und Kardinal Arthur Roche: erklärte Gegner des überlieferten Ritus
Leo XIV.

Fünf Jahre „Traditionis custodes“ – eine negative Bilanz

Zum fünf­ten Jah­res­tag von Tra­di­tio­nis cus­to­des zieht der Vati­ka­nist Micha­el Hay­nes eine ernüch­tern­de Bilanz. In einer Ana­ly­se, die am 16. Juli 2026 auf dem Por­tal Per­Ma­ri­am erschien, ver­tritt Hay­nes die The­se, daß das von Papst Fran­zis­kus erlas­se­ne Motu pro­prio die lit­ur­gi­schen Aus­ein­an­der­set­zun­gen in der Kir­che nicht been­det, son­dern neu ent­facht habe.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Meine Unterstützung für die Priesterbruderschaft St. Pius X.

Der argen­ti­ni­sche Phi­lo­soph und Blog­ger Cami­nan­te Wan­de­rer brach­te in den ver­gan­ge­nen Wochen mehr­fach sei­ne Sor­ge zum Aus­druck, daß die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. auf­grund der uner­laub­ten Bischofs­wei­hen mög­li­cher­wei­se nicht mehr in die vol­le Gemein­schaft der Kir­che zurück­fin­den könn­te, wie es im Lau­fe der Geschich­te bereits ver­schie­de­nen ande­ren Grup­pen ergan­gen ist. Zugleich betont er, daß die …
Kardinal Burke fordert die Abkehr vom Synodalismus, die Korrektur von Traditionis custodes und die Errichtung eines eigenen Dikasteriums für die Tradition
Leo XIV.

Kardinal Burke: „Diese ganze Synodalität muß gestoppt werden“

Mit unge­wöhn­li­cher Deut­lich­keit kri­ti­siert Kar­di­nal Ray­mond Leo Bur­ke den gegen­wär­ti­gen syn­oda­len Kurs der Kir­che. In einem aus­führ­li­chen, gestern ver­öf­fent­lich­ten Inter­view mit The Col­lege of Car­di­nals Report (Car­di­nal News) nach dem Kon­si­sto­ri­um vom 26. und 27. Juni erklär­te der US-ame­ri­­ka­­ni­­sche Pur­pur­trä­ger, die soge­nann­te „Syn­oda­li­tät“ ent­beh­re einer kla­ren theo­lo­gi­schen Grund­la­ge, gefähr­de die offe­ne Bera­tung der Kar­di­nä­le und …
Wie wird die Zukunft des kanonisch anerkannten Teils der Tradition aussehen?
Forum

Vermutungen über die Zukunft des kanonisch anerkannten Teils der Tradition

Von Cami­nan­te Wan­de­rer*  Vor eini­gen Tagen hin­ter­ließ eine zur Pius­bru­der­schaft gehö­ren­de Lese­rin, die sich in aller Beschei­den­heit mit dem Namen „Isa­bel de Castil­la“ mel­de­te, eini­ge Kom­men­ta­re, in denen sie ihre Freu­de nicht nur über die Bischofs­wei­hen zum Aus­druck brach­te, son­dern auch dar­über, daß – wie sie sag­te – nun die fal­schen Ver­tre­ter der Tra­di­ti­on an …
Philipp von Studnitz eröffnet eine Entdeckungsreise ohne vorgeschaltete Filter
Buchbesprechungen

Wer die Piusbrüder verstehen will, sollte dieses Buch lesen

Von Johan­nes Jakob* Ein sol­ches Buch, wie es Phil­ipp von Stud­nitz ver­fasst hat – „DIE PIUS-BRÜDER. Wie die kon­ser­va­tiv­ste Gemein­schaft des Chri­sten­tums tickt“ -, kann nur ein unver­bil­de­ter Kon­ver­tit schrei­ben. Eben ganz ohne Berüh­rungs­äng­ste, ganz ohne Vor­ur­tei­le. Statt­des­sen in kind­li­cher Neu­gier und Auf­ge­schlos­sen­heit. Die per­sön­li­chen Schil­de­run­gen und noch mehr die der Brü­der und Schwe­stern der Prie­ster­bru­der­schaft …
Petrusbruderschaft und Piusbruderschaft stehen im Spannungsverhältnis zu Rom, wenn auch unterschiedlich
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die Psychologie einer Organisation zwischen Anerkennung und Selbstbehauptung – eine (fiktive) Analyse

Von Hortator* Ein­füh­rung Zur Lage der Kir­che lie­ße sich vie­les sagen. Die Kri­se des Katho­li­zis­mus im euro­päi­schen Kern­raum ist inzwi­schen so offen­sicht­lich, dass sie nicht ernst­haft bestrit­ten wer­den kann. Sie beschränkt sich nicht auf den zah­len­mä­ßi­gen Rück­gang kirch­li­chen Lebens, son­dern betrifft die inne­re Vita­li­tät, die Ori­en­tie­rung und das Selbst­ver­ständ­nis der Kir­che. Von Euro­pa aus prägt …
"Was immer du segnen wirst, soll gesegnet sein. Was immer du heiligen wirst, soll geheiligt sein. Die Auferlegung dieser geweihten Hände gereiche allen zum Heil."
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Bischofsweihen und Exkommunikation

Von Johan­nes Jakob* Jun­ge tra­di­tio­nel­le Katho­li­ken rei­sten aus der gan­zen Welt nach Ecô­ne in der Schweiz. Sie wuss­ten bereits, dass der Vati­kan vor der Exkom­mu­ni­ka­ti­on gewarnt hat­te. Sie sind trotz­dem gekom­men. Sie hiel­ten in der fast fünf­stün­di­gen Lit­ur­gie bis zum Schluss unter frei­em Him­mel aus, obwohl zunächst die Son­ne brann­te und die Fei­er dann kurz vor …