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Kommunismus und Antikommunismus in einer entscheidenden Stunde der Geschichte

Von Rober­to de Mat­tei* Die ent­schei­den­den Stun­den der Geschich­te – jene, in denen Zivi­li­sa­tio­nen zer­fal­len und neu ent­ste­hen – sind stets durch reli­giö­se, kul­tu­rel­le und gesell­schaft­li­che Spal­tun­gen und Pola­ri­sie­run­gen geprägt. Wer jedoch sei­nen Bezugs­punkt in De civi­ta­te Dei des hei­li­gen Augu­sti­nus hat, erkennt, daß die Wur­zel und der Schlüs­sel zum Ver­ständ­nis jedes Pro­blems in der
Kardinal Porras in Rom, zu der Zeit, als er Venezuela noch verlassen konnte
Christenverfolgung

Regierung Maduro versucht Kardinal Porras einzuschüchtern

Die Regie­rung von Nicolás Madu­ro setzt ihre Tak­tik der Ein­schüch­te­rung und Repres­si­on gegen­über der katho­li­schen Kir­che in Vene­zue­la fort. Ein jüng­stes Bei­spiel ist der Vor­fall vom 10. Dezem­ber 2025 am inter­na­tio­na­len Flug­ha­fen Mai­quetía, als Kar­di­nal Bal­ta­zar Por­ras, Erz­bi­schof eme­ri­tus von Cara­cas, an der Aus­rei­se gehin­dert wur­de. Dies geschah, als der 80jährige Kir­chen­mann zu einem bevor­ste­hen­den
Die Islamisierung Europas ist kein Produkt des "blinden Zufalls", sondern weil bestimmte Entscheidungsträger dies so wollen.
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Wer will Europa islamisieren – und warum?

Von Ago­sti­no Nobi­le* Ich hal­te es nicht für eine Tor­heit zu behaup­ten, daß das Chri­sten­tum seit jeher – und bis heu­te – von Ideo­lo­gien und einem gro­ßen Teil der Intel­lek­tu­el­len bekämpft wird. Unter die­sen Grup­pen, die man als gno­stisch bezeich­nen kann, fin­den sich auch die Frei­mau­rer­lo­gen, doch die raf­fi­nier­te­ste unter ihnen ist zwei­fel­los der Fabia­nis­mus,
Gestern erfolgte mit der Bischofsweihe von Giuseppe Wang Zhengui die Errichtung der neuen chinesischen Diözese Zhangjiakou. Den Ton gibt das kommunistische Regime an.
Leo XIV.

Peking ernennt, Rom segnet

Papst Fran­zis­kus ist am Oster­mon­tag, dem 21. April, ver­stor­ben, doch an sei­ner Hin­ter­las­sen­schaft wird die katho­li­sche Kir­che noch lan­ge labo­rie­ren und lei­den. Eine die­ser Hin­ter­las­sen­schaf­ten ist die Unter­wer­fung der Kir­che in der Volks­re­pu­blik Chi­na unter das kom­mu­ni­sti­sche Regime. Gestern wie­der­hol­te sich dies nach einem inzwi­schen bereits bekann­ten Muster, das seit der Unter­zeich­nung des Geheim­ab­kom­mens zwi­schen
Bischof Carlos Enrique Herrera OFM, exilierter Vorsitzender der Nicaraguanischen Bischofskonferenz, wurde am Samstag von Papst Leo XIV. in Audienz empfangen
Christenverfolgung

Exilierter Vorsitzender der Nicaraguanischen Bischofskonferenz von Papst Leo XIV. empfangen

Msgr. Car­los Enri­que Her­rera, Bischof von Jino­te­ga in Nica­ra­gua, wur­de im Novem­ber 2024 vom san­di­ni­sti­schen Regime von Dani­el Orte­ga ins Exil gezwun­gen und lebt seit­her in Gua­te­ma­la. Msgr. Her­rera wur­de am Sams­tag von Papst Leo XIV. in Audi­enz empfangen.
Zwei US-Amerikaner: Papst Leo XIV. und JD Vance, Vizepräsident der USA
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Papst Leo XIV. und JD Vance: wie sich die Kirche in den USA verändert

Der unter dem Pseud­onym Msgr. ICS schrei­ben­de Kir­chen­mann über­mit­tel­te dem Vati­ka­ni­sten Mar­co Tosat­ti fol­gen­de Zuschrift: Lie­ber Tosat­ti! Gera­de bin ich von einer kur­zen Rei­se in die USA zurück­ge­kehrt, wo ich katho­li­sche Freun­de getrof­fen habe – auf­merk­sa­me Beob­ach­ter des­sen, was sich in den Bezie­hun­gen zum neu­en Kurs im Vati­kan abzeich­net. Sehen wir uns an, was sie
Das ordenseigene Colegio San José in Jinotepe wurde vom sandinistischen Regime enteignet
Christenverfolgung

Im Namen der „Revolution“

Die Dik­ta­tur in Nica­ra­gua zeigt erneut ihr wah­res Gesicht – auto­ri­tär, rach­süch­tig und zutiefst anti­kle­ri­kal. In einem wei­te­ren Akt ideo­lo­gi­scher Säu­be­rung und sym­bo­li­scher Macht­de­mon­stra­ti­on hat das Regime von Dani­el Orte­ga und sei­ner Ehe­frau, der selbst­er­nann­ten „Koprä­si­den­tin“ Rosa­rio Mur­il­lo, die Ent­eig­nung des tra­di­ti­ons­rei­chen Cole­gio San José in Jino­te­pe bekannt­ge­ge­ben. Die Schu­le, geführt von der katho­li­schen Kon­gre­ga­ti­on
Der Marist Lycarion May wurde aus Haß gegen den Glauben getötet.
Christenverfolgung

Der selige Lycarion May – Märtyrer von gestern und heute

Von Cri­sti­na Sic­car­di* Der Mär­ty­rer­tod gehört zum Wesen des Chri­sten­tums. Der erste, der das Mar­ty­ri­um erlitt, war der Sohn Got­tes, wah­rer Gott und wah­rer Mensch, der zur Erlö­sung der See­len gefol­tert und gekreu­zigt wur­de. Die Ver­fol­gung der Chri­sten und ihr Mar­ty­ri­um began­nen im Jahr 36 mit dem hei­li­gen Ste­pha­nus (dem ersten Mär­ty­rer unter den Men­schen).
Läßt sich Papst Leo XIV. vom Kirchenvater Augustinus und Leo XIII. leiten? Wenn ja, wird er ein schweres Leben haben, sagt der Philosoph, ehemalige Senatspräsident und Freund von Benedikt XVI. Marcello Pera
Leo XIV.

Marcello Pera: „Wenn das ihn leitet, wird Leo XIV. ein schweres Leben haben“

Das Pon­ti­fi­kat von Papst Leo XIV. beginnt lang­sam Kon­tu­ren anzu­neh­men. Vor­erst aber herrscht eine gewis­se Unsi­cher­heit auf allen Sei­ten, auch auf der pro­gres­si­ven, in wel­che Rich­tung das neue Kir­chen­ober­haupt das Boot Petri steu­ern wird. Auch der Phi­lo­soph, eme­ri­tier­te Uni­ver­si­täts­pro­fes­sor und ehe­ma­li­ge Prä­si­dent des ita­lie­ni­schen Senats Mar­cel­lo Pera blickt mit Inter­es­se auf das neue Pon­ti­fi­kat. Pera,