Sturm auf dem See Genezareth.
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Ehemaliger lutherischer Pastor zu Traditionis custodes: Wachen wir auf, bevor es zu spät ist

Abbé Michel Vio­let ist ein ehe­ma­li­ger luthe­ri­scher Pastor, der im Jahr 2000 kon­ver­tier­te und 2003 zum katho­li­schen Prie­ster geweiht wur­de. Er for­mu­lier­te einen Pro­test gegen das Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des und das Ver­bot, die Sakra­men­te in der über­lie­fer­ten Form zu spen­den. Er nimmt aber auch zur Lage der Kir­che in Frank­reich und poli­ti­schen Manö­vern zu
Die Bischöfe verhalten sich sie hörige Knechte, die sich den Regierungen und dem Corona-Narrativ unterwerfen – auf Kosten der Priester, der Gläubigen und nicht zuletzt der Wahrheit.
Nachrichten

Wenn Bischöfe auf „Wunderspritzen“ mehr vertrauen als auf die Sakramente

(Rom) Eini­ge ita­lie­ni­sche Bischö­fe bele­gen ihre Prie­ster und Gläu­bi­gen mit gro­tes­ken Auf­la­gen. Wie fern­ge­steu­ert agie­ren sie in der angeb­li­chen Coro­­na-Pan­­de­­mie. Sie stel­len sich der damit ein­her­ge­hen­den Zer­rüt­tung der natür­li­chen und insti­tu­tio­nel­len Ord­nung nicht ent­ge­gen, son­dern unter­stüt­zen sie sogar tatkräftig.
Wie erst jetzt bekannt wurde, erließ Kardinalvikar De Donatis im Auftrag von Papst Franziskus Durchführungsbestimmungen zu Traditionis custodes für die Diözese Rom – mit schwerwiegenden Einschnitten.
Liturgie & Tradition

Radikale Einschränkungen durch Traditionis custodes in der Diözese Rom

(Rom) Die Schnur wird immer enger gezo­gen. Gestern wur­de bekannt, daß von Kar­di­nal­vi­kar Ange­lo De Dona­tis im Auf­trag von Papst Fran­zis­kus die ersten Durch­füh­rungs­be­stim­mun­gen zum Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des für die Diö­ze­se Rom erlas­sen wur­den. Damit wird ein Exem­pel sta­tu­iert, das für die ande­ren Diö­ze­san­bi­schö­fe zwar nicht bin­dend ist, aber doch Vor­bild­cha­rak­ter hat.
2019: Primizsegen des vermeintlichen (und inzwischen tatsächlichen) Neupriesters Boazaman.
Nachrichten

Zweiter Priester, der feststellen mußte, gar nicht Priester zu sein

(New York) In den USA wur­de der zwei­te Fall eines Prie­sters bekannt, des­sen Prie­ster­wei­he ungül­tig ist, weil er gar nicht getauft war. Was auf den ersten Blick ein Kopf­schüt­teln aus­lö­sen könn­te, ist für die Kir­che ein ern­stes The­ma. So ernst, daß die Spen­dung gleich meh­re­rer Sakra­men­te „nach­ge­holt” wer­den muß. Wie groß ist das Aus­maß von
Ansgar Wucherpfennig: Unschärfe als Spielraum.
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Unschärfe als Spielraum?

Von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf. Am 4. Sep­tem­ber 2020 hat der Frank­fur­ter Jesu­it Pater Ans­gar Wucher­pfen­nig auf katho​lisch​.de ein Inter­view gege­ben, in dem er die Ämter- und Geschlech­ter­fra­ge auf­greift und meint, die Unschär­fe, die das früh­kirch­li­che Amt der Dia­ko­nis­se umge­be, gewäh­re der Kir­che einen umso grö­ße­ren Gestal­tungs­spiel­raum, soll­te sie (zunächst) einen weib­li­chen Dia­ko­nat ein­füh­ren. Die­ser Spiel­raum
Kirchen zugesperrt, Gläubige ausgesperrt – Coronazeiten.
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Die Botschaft des Virus

Gast­bei­trag von Gott­fried Pasch­ke Die als demo­kra­ti­scher Rechts­staat kon­sti­tu­ier­te Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land steht in der Tra­di­ti­on des christ­li­chen Abend­lan­des. Gleich im ersten Satz des Grund­ge­set­zes bekennt sie sich aus­drück­lich zu ihrer „Ver­ant­wor­tung vor Gott und den Men­schen“.[1] Die­ses Bekennt­nis ist der Kern der Leh­re aus den bit­te­ren Erfah­run­gen Deutsch­lands mit der eben­so gott- wie men­schen­ver­ach­ten­den Dik­ta­tur