Denn ich mache alles neu.
Liturgie & Tradition

„Mein Volk, was habe ich dir getan? Antworte mir“ – Die Heilandsklagen am Karfreitag

In der Kar­frei­tags­lit­ur­gie erklin­gen am Beginn der Kreuz­ver­eh­rung die Impro­pe­ri­en, die Hei­lands­kla­gen. Sie fin­den ihre Anleh­nung an das alt­te­sta­ment­li­che Buch Micha 6,3–4: „Mein Volk, was habe ich dir getan, womit dich belei­digt? Ant­wor­te mir! Ich habe dich aus dem Land Ägyp­ten geführt, aus dem Skla­ven­haus dich erlöst. Als Füh­rer sand­te ich dir Moses, Aaron und

Wer darf die Leidensgeschichte in überlieferten Liturgie singen, und wann darf sie gesungen werden?
Hintergrund

Wer darf die Leidensgeschichte Jesu singen?

(Rom) Wer und wann kann die Lei­dens­ge­schich­te Jesu in der Lit­ur­gie im über­lie­fer­ten Ritus sin­gen? Die­se Fra­ge wur­de im April 2017 der Päpst­li­chen Kom­mis­si­on Eccle­sia Dei in Rom gestellt.

Kreuzverehrung
Forum

Das Ärgernis vom Kreuz und dem Gekreuzigten

Gegen­re­de zu einem Kir­chen­zei­tungs­bei­trag von Hubert Hecker. Der Chef­re­dak­teur der drei hes­si­schen Bis­­tums-Kir­chen­­zei­­tun­­­gen, Johan­nes Becher, plä­diert dafür, die Kreuz­we­ge der katho­li­schen Kir­chen nach Kar­frei­tag abzu­hän­gen bzw. zu erset­zen. Das schreibt er in der Lim­bur­ger Kir­chen­zei­tung „Der Sonn­tag“ vom 9. April 2017. Die Betrach­tung der Pas­si­on Chri­sti soll­te auf die Zeit vor Kar­frei­tag beschränkt blei­ben, damit

Liturgie & Tradition

Improperien – Die Heilandsklagen in der Karfreitagsliturgie

In der Kar­frei­tags­lit­ur­gie erklin­gen am Beginn der Kreuz­ver­eh­rung die Impro­pe­ri­en, die Hei­lands­kla­gen. Sie fin­den ihre Anleh­nung an das alt­te­sta­ment­li­che Buch Micha 6,3–4: „Mein Volk, was habe ich dir getan, womit dich belei­digt? Ant­wor­te mir! Ich habe dich aus dem Land Ägyp­ten geführt, aus dem Skla­ven­haus dich erlöst. Als Füh­rer sand­te ich dir Moses, Aaron und

"Ehre sei dem kostbaren Blute Jesu!"
Forum

Ehre sei dem kostbaren Blute Jesu! – Ein meditativer Freitagsgedanke

von Dr. Mar­kus Büning Zwei Frau­en, ganz tief ver­wun­det vom Mit­lei­den mit ihrem Herrn und Hei­land, müs­sen mit anse­hen, wie Jesus Chri­stus an der Mar­tersäu­le auf grau­sam­ste Wei­se gegei­ßelt wird. Sein hei­li­ger und unschul­di­ger Leib ist völ­lig ent­stellt durch die Gei­ßel­hie­be und sei­ne hei­li­ge See­le ist ver­letzt von dem Spott und Hohn, den ihm sei­ne