Wer darf die Leidensgeschichte Jesu singen?

Wer darf die Leidensgeschichte in überlieferten Liturgie singen, und wann darf sie gesungen werden?
Wer darf die Leidensgeschichte in überlieferten Liturgie singen, und wann darf sie gesungen werden?

(Rom) Wer und wann kann die Lei­dens­ge­schich­te Jesu in der Lit­ur­gie im über­lie­fer­ten Ritus sin­gen? Die­se Fra­ge wur­de im April 2017 der Päpst­li­chen Kom­mis­si­on Eccle­sia Dei in Rom gestellt.

Leidensgeschichte Jesu
Ant­wort der Kom­mis­si­on Eccle­sia Dei

Am 14. Juni 2017 erfolg­te die Beant­wor­tung.

Die Päpst­li­che Kom­mis­si­on stell­te klar, daß die Pas­si­on „nie“ in einer Stil­len Mes­se gesun­gen wer­den kann.

Eben­so kön­ne „nie ein Laie die Stel­le des Dia­kons ein­neh­men und eine der drei Rol­len der Pas­si­on sin­gen“, außer die Rol­le des jüdi­schen Vol­kes.

Die Kom­mis­si­on Eccle­sia Dei beton­te damit den kle­ri­ka­len Stand, der zu ach­ten sei auch dann, wenn ein Laie durch sei­nen Gesang zu einer schö­ne­ren Lit­ur­gie bei­tra­gen oder eine sol­che sicher­stel­len wür­de. Auch gut­ge­mein­te Bemü­hun­gen um eine Ver­bes­se­rung der gesang­li­chen Qua­li­tät könn­ten nicht dazu füh­ren, Auf­ga­ben, die dem Kle­ri­ker­stand vor­be­hal­ten sind, an Lai­en wei­ter­zu­ge­ben.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Rora­te Cae­li