Die Frage scheint durch den Tod der beiden Hauptakteure erledigt zu sein. Doch ganz scheint dem noch nicht so zu sein. Im Bild Benedikt XVI. und Franziskus.
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Benedikt XVI. und Franziskus sind tot, einige Fragen bleiben aber

Über­le­gun­gen zu den Fol­gen des Rück­tritts von Papst Bene­dikt XVI. und dem weit­ver­brei­te­ten Emp­fin­den von Ver­wir­rung und Unsi­cher­heit rund um das Papst­tum Von Anto­nio Soc­ci Das Jugend­tref­fen im Hei­li­gen Jahr, gefei­ert von Papst Leo XIV., hat mit der Klar­heit sei­nes auf Chri­stus und die Ewig­keit aus­ge­rich­te­ten Lehr­amts die Kir­che schlag­ar­tig in die Zukunft kata­pul­tiert – und
Der heilige Apostel Petrus mit den Petrusschlüsseln, Zeichen seiner Binde- und Lösegewalt auf Erden und im Himmel
Liturgie & Tradition

Fern vom Nebel, bewußt verankert auf dem Felsen Petri

Von Giu­sep­pe Stevi Der gegen­wär­ti­ge Beginn des neu­en Pon­ti­fi­kats soll in uns das Bewußt­sein der Zuge­hö­rig­keit zur Kir­che erneu­ern. Er soll allen Gläu­bi­gen hel­fen, die­se Zuge­hö­rig­keit zur Ehre Got­tes und zum Wohl der gesam­ten katho­li­schen Her­de ein­zu­set­zen. Zugleich muß ver­mie­den wer­den, die Chan­cen, die ein sol­ches Zuge­hö­rig­keits­be­wußt­sein bie­tet, zu ver­spie­len – sei es durch per­sön­li­chen Gel­tungs­drang,
Benedikt XV., geboren als Marchese Giacomo della Chiesa, regierte von 1914 bis 1922
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Päpstliche Taxonomie der vergangenen eineinhalb Jahrhunderte

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Wir sind es gewohnt, Päp­ste als kon­ser­va­tiv oder pro­gres­siv, gut oder schlecht zu klas­si­fi­zie­ren – und auch nach ande­ren uns nütz­lich erschei­nen­den Kri­te­ri­en. Ich schla­ge eine Ein­tei­lung vor, die ihren Ursprung berück­sich­tigt – und damit mei­ne ich nicht die geo­gra­phi­sche Her­kunft, son­dern ihren funk­tio­na­len Ursprung inner­halb der Kir­che. Ich glau­be, das kann
Kritik am absolutistischen Verständnis des Papsttums der vergangenen 150 Jahre
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Die Synodalität als letzte Maske des pseudorömischen Papstzentrismus

Der Spa­ni­er Eck und der Argen­ti­ni­er Cami­nan­te Wan­de­rer dis­pu­tie­ren über das Papst­ver­ständ­nis der letz­ten 150 Jah­re. Das Pon­ti­fi­kat von Fran­zis­kus hat in bis­her betont papst­treu­en Krei­sen ein durch berg­o­glia­ni­sche Irri­ta­tio­nen aus­ge­lö­stes Über­den­ken der bis­he­ri­gen Posi­tio­nen zum Papst­tum aus­ge­löst. Wir doku­men­tie­ren den Auf­takt mit einem Zwi­schen­ruf von Eck. Die Syn­oda­li­tät als letz­te Mas­ke des pseu­do­rö­mi­schen Papst­zen­tris­mus Von
Krönung von Papst Pius XI. im Jahr 1922
Hintergrund

Christus im Schatten des Papstes? – Zur Geschichte einer Verschiebung

Das berg­o­glia­ni­sche Pon­ti­fi­kat führ­te bei vie­len Katho­li­ken zu einer schmerz­li­chen Ent­frem­dung von Rom. Dar­in kann Posi­ti­ves lie­gen, näm­lich die Chan­ce zu einer dif­fe­ren­zier­te­ren und viel­leicht heil­sa­men Betrach­tung des Papst­tums. Wer­den die ver­gan­ge­nen zwölf Jah­re Anlaß und Anstoß sein, das Papst­tum von zwei­fel­haf­ten Über­hö­hun­gen zu befrei­en und es auf sein Wesen und sei­ne eigent­li­che Bedeu­tung für
Wenn der Papst wieder Papst ist, endet das Scalfari-Lehramt von "La Repubblica". Im Bild Leo XIV. gestern mit Astrophysikern der Vatikanischen Sternwarte.
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Wenn der Papst wieder Papst ist, verstummt der Medienapplaus

Von Don Mario Proi­et­ti* Als Papst Fran­zis­kus „weni­ger Papst war, wur­de er mehr Papst“ – mit die­sem bezeich­nen­den, para­do­xen Satz hat der bekann­te Jour­na­list Fran­ces­co Mer­lo bei einer Podi­ums­dis­kus­si­on der lin­ken Tages­zei­tung „La Repubbli­ca“ eine sym­bo­li­sche Linie gezo­gen: eine media­le Zäsur, die mehr ist als ein Kom­men­tar zu zwei Pon­ti­fi­ka­ten. Sie ist eine unfrei­wil­li­ge Offen­ba­rung.
Trojanisches Pferd
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Ein trojanisches Pferd in der Kirche

Von Eck* „Et quo­niam Sanc­ti­tas tua spi­ri­tus Dei eru­di­ta, qui, vt inquit Augu­sti­nus, loqui­tur in cor­di­bus nullo ver­borum str­e­pi­tu, pro­be nove­rat prin­ci­pi­um horum mal­orum inde fui­s­se, quod non­nul­li Pon­ti­fi­ces tui prae­de­ces­so­res pru­ri­en­tes auri­bus, vt inquit apo­sto­lus Pau­lus, coa­cer­va­verunt sibi magi­stros ad desi­de­ria sua non vt ab eis dis­ce­rent, quod face­re debe­rent, sed vt eorum stu­dio
Papst Leo XIV. zelebrierte heute mit den Kardinälen die Missa Pro Ecclesia
Leo XIV.

„Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!“

Um 11 Uhr begann in der Six­ti­ni­schen Kapel­le die Zele­bra­ti­on der Mis­sa Pro Eccle­sia, der ersten Mes­se, die vom neu­en Papst Leo XIV. zusam­men mit den Kar­di­nä­len der hei­li­gen Kir­che zum Dank für sei­ne Erwäh­lung zele­briert wird. Auch die Sperr­holz­ki­ste als Volks­al­tar wur­de wie­der aufgebaut.
Der neue Papst heißt Leo XIV. und stammt aus den USA
Leo XIV.

Habemus Papam – Quem Papam habemus?

Erste Gedan­ken von Giu­sep­pe Nar­di Mit Span­nung haben 1,4 Mil­li­ar­den Katho­li­ken dar­auf gewar­tet, zu erfah­ren, wer der 267. Stell­ver­tre­ter Chri­sti auf Erden sein wird. Das War­ten dau­er­te nicht län­ger als 2013. Nach dem fünf­ten Wahl­gang wur­de damals der neue Papst der Stadt Rom und dem Erd­kreis prä­sen­tiert, genau­so war es auch heu­te. Das War­ten war für vie­le
Pater Serafino Lanzetta, ehemaliger Franziskaner der Immakulata, zeigt auf, was bei der Papstwahl auf dem Spiel steht.
Hintergrund

Es steht viel auf dem Spiel bei der Wahl des neuen Nachfolgers des Petrus

Von Pater Ser­a­fi­no Lan­zet­ta* Was wol­len die Her­ren Kar­di­nä­le: einen Nach­fol­ger für Fran­zis­kus oder für Petrus? Das ist eine grund­sätz­li­che Fra­ge, die mit Hil­fe der Theo­lo­gie und der Kir­chen­ge­schich­te beant­wor­tet wer­den muß, und nicht ein­fach mit per­sön­li­chen Vor­stel­lun­gen oder Machtansprüchen.