Darstellung der Hildegard-Vision von der Kirche, die den Antichristen gebiert, aber zugleich Kirche bleibt, wie Christus es verheißen hat. Die Vision schildert den Kampf, der auch innerhalb der Kirche tobt.
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Die Kirche wird den Antichristen gebären: Hildegard von Bingen und die Ekklesiologie der FSSPX

Von Ranie­ro da Fio­re* Die Bischofs­wei­hen der FSSPX und die gesam­te Argu­men­ta­ti­on für oder gegen die­se Wei­hen haben erneut eine alte ekkle­sio­lo­gi­sche Über­zeu­gung der Lefe­b­­v­­re-Anhän­­ger in den Mit­tel­punkt gerückt: den Gegen­satz zwi­schen einem angeb­li­chen „Ewi­gen Rom“, tra­di­tio­nell und ortho­dox, und einem „Kon­­zils-Rom“, moder­ni­stisch und häre­tisch. Die­se Aus­drucks­wei­se ist nur schwer mit der katho­li­schen Leh­re über die
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die Sprache des Glaubens gegen den Geist der Zeit

Die Pre­digt von Pater Davi­de Pagli­a­ra­ni anläß­lich der Bischofs­wei­hen in Écô­ne (hier voll­stän­dig nach­zu­le­sen) ent­fal­te­te sich als pro­gram­ma­ti­sche Posi­tio­nie­rung der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. in dem durch die Wei­hen neu auf­ge­bro­che­nen Span­nungs­feld zum Hei­li­gen Stuhl und den Orts­kir­chen. Der Grund­duk­tus war daher dezi­diert iden­ti­tär: Sie beschreibt nicht nur den Glau­ben, son­dern defi­niert zugleich die eige­ne
Ein Labyrinth ohne Kompass wird leicht zur Falle
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Der Primat des Verfahrens: Konsens, Wahrheit und institutionelle Legitimität

Von Con­tra Ambi­va­lent* 1. Das all­ge­mei­ne Pro­blem kon­sens­ba­sier­ter Insti­tu­tio­nen Moder­ne Gesell­schaf­ten sind in hohem Maße auf Ver­fah­ren ange­wie­sen. Wo unter­schied­li­che Inter­es­sen, Über­zeu­gun­gen und Wert­vor­stel­lun­gen auf­ein­an­der­tref­fen, ermög­li­chen insti­tu­tio­na­li­sier­te Ver­fah­ren eine geord­ne­te Form der Kon­flikt­be­ar­bei­tung. Sie schaf­fen Räu­me für Bera­tung, Betei­li­gung und Ent­schei­dungs­fin­dung und tra­gen damit wesent­lich zur Sta­bi­li­tät kom­ple­xer Gesell­schaf­ten bei. Die Bedeu­tung sol­cher Ver­fah­ren ist kaum
Niemand in der Kirche hat die Vollmacht, die göttliche Offenbarung zu ändern, so Don Nicola Bux mit Blick auf Forderungen, die Lehre zur Homosexualität zu "korrigieren".
Genderideologie

Don Bux: Die Kirche kann den Katechismus nicht verändern

Den Kir­chen­män­nern, die eine Neu­be­wer­tung der Leh­re zu Homo­se­xua­li­tät und ande­ren mora­li­schen Fra­gen anstre­ben, ruft Don Nico­la Bux, bekann­ter Lit­ur­gi­ker und lang­jäh­ri­ger Freund von Bene­dikt XVI., in Erin­ne­rung: Die Kir­che hat kei­ne Voll­macht, auch nur „ein Jota“ der geof­fen­bar­ten Wahr­heit zu ver­än­dern. Der Kate­chis­mus kann sich wei­ter­ent­wickeln – ja, aber nur im Sinn eines tie­fe­ren
Moses führte das Volk der Israeliten aus Ägypten durch das Rote Meer
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Moses – Gesetzgeber, Prophet und Führer

Von Rober­to de Mat­tei* Moses, Gesetz­ge­ber und Füh­rer des Vol­kes Isra­el zur Zeit des Exodus, ist eine der bedeu­tend­sten und ver­ehr­te­sten Gestal­ten der Mensch­heits­ge­schich­te. Sein Leben beginnt im 15. Jahr­hun­dert v. Chr., in einer Epo­che der Unter­drückung für die Israe­li­ten, die sich nach ihrer Ansied­lung in Ägyp­ten unter die Knecht­schaft des Pha­ra­os bege­ben muß­ten. In
Disput des jungen Jesus mit den Schriftgelehrten im Tempel (Tintoretto, 1542). Viel ist vom "Hören" die Rede. Besteht jedoch die Bereitschaft, die Stimme des Herrn zu hören?
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Synodalität ist keine neue Offenbarung

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Ich begin­ne mit einer Vor­be­mer­kung: Ich habe nichts gegen das Gespräch im Geist, gegen das rech­te inne­re Hören auf Gott und auf­ein­an­der, wie Etty Hil­le­sum es in ihrem Tage­buch (1941–1943) for­mu­liert hat: Das Tief­ste in mir, das auf das Tief­ste im ande­ren hört, Gott zu Gott. Gegen all das und
Kardinal Gerhard Müller veröffentlichte in First Things eine systematische Kritik an der römischen Erklärung Fiducia supplicans und fordert, diese zu korrigieren, denn sie fördert Aussagen, die in die Häresie führen, weil der göttlichen Offenbarung widersprochen wird.
Genderideologie

Kardinal Müller: Fiducia supplicans leugnet die katholische Lehre in der Praxis

Kar­di­nal Ger­hard Mül­ler, der ehe­ma­li­ge Prä­fekt der römi­schen Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on und pro­fi­lier­ter Dog­ma­ti­ker und Kir­chen­fürst, nahm in einem gestern in der US-ame­ri­­ka­­ni­­schen Zeit­schrift First Things ver­öf­fent­lich­ten Auf­satz aus­führ­lich und sehr kri­tisch zur römi­schen Erklä­rung Fidu­cia sup­pli­cans Stel­lung. Die­se Erklä­rung war im ver­gan­ge­nen Dezem­ber vom Glau­bens­dik­aste­ri­um unter der Lei­tung von Mül­lers Nach­fol­ger Kar­di­nal Vic­tor Manu­el Fernán­dez mit
Don Michael Gurtner: Zur Lage der Kirche
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Zur Lage der Kirche – Frage 44

Von Don Micha­el Gurt­ner* Fra­ge: Läßt sich die­se Kir­chen­spal­tung nicht auch im lit­ur­gi­schen Bereich fest­stel­len, bei­spiels­wei­se im vati­ka­ni­schen Doku­ment Tradi­tio­nis cus­to­des, wel­ches die klas­si­sche Lit­ur­gie mas­sivst ein­schränkt bzw. teils auch ganz unter­bin­den möchte?
Zweifel über Zweifel über die jüngsten Thesen von Santa Marta über die sich nach gesellschaftlichen, politischen, kulturellen Veränderungen "weiterentwickelnde" göttliche Offenbarung.
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Dubia dubitati – Zweifel über Zweifel zu der von Rom behaupteten „Weiterentwicklung“ der Offenbarung

Der Finanz­ethi­ker und ehe­ma­li­ge Prä­si­dent der Vatik­an­bank IOR Etto­re Got­ti Tede­schi greift das Apo­sto­li­sche Schrei­ben Lau­da­te Deum und die römi­schen Ant­wor­ten auf die jüng­sten Dubia der fünf Kar­di­nä­le Brand­mül­ler, Bur­ke, San­d­oval, Sarah und Zen auf, um nach den sich dar­aus erge­ben­den Kon­se­quen­zen zu fra­gen und ganz kon­kret, wel­che Fol­gen das für den Wirt­schafts­be­reich und für