Eine Gegenüberstellung des Malers Raffael und des Reformator Luther. Raffaels "Der Disput über das Sakrament" (Stanza della Segnatura, Vatikan).
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Der Maler Raffael und der Reformator Luther – Eine Gegenüberstellung

Eine Gegen­über­stel­lung nach einer Aus­ar­bei­tung von Jean-Blai­­se Fel­lay SJ. Von Hubert Hecker Raf­fa­el­lo San­zio und Mar­tin Luther waren Zeit­ge­nos­sen. Bei­de wur­den im Jah­re 1483 gebo­ren. Der Maler Raf­fa­el war der Früh­rei­fe. Bereits mit 17 Jah­ren wur­de der Sohn eines Malers als Mei­ster zuge­las­sen. Sein erster grö­ße­rer Auf­trag bestand in der Fer­ti­gung eines Altar­bilds, das den hei­li­gen
Martin Luther von Lucas Cranach und Erasmus von Rotterdam von Hans Holbein.
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Erasmus und Luther – Freier Wille wider unfreien Willen

Auf einem Bild von Lucas Cra­nach dem Jün­ge­ren ist neben dem alters­grau­en Luther und sei­nen Anhän­gern auch Eras­mus von Rot­ter­dam dar­ge­stellt. Es gehört zu den vie­len unwah­ren Luther-Legen­­den, dass der Huma­nist und Katho­lik Eras­mus zu den luthe­ri­schen Kir­chen­spal­tern gehör­te. Ein Gast­bei­trag von Hubert Hecker.
Erzbischof Castellucci mit Papst Franziskus
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Erzbischof verteidigt „Luther-Konzerte“ zu Ehren der „Reformation“ in katholischer Kirche

(Rom) „Bei die­sen Luther-Kon­­zer­te han­delt es sich ent­schie­den um ver­stimm­te Töne.“ Mit die­sen Wor­ten kom­men­tier­te Mau­ro Faver­za­ni von Cor­ri­spon­den­za Roma­na einen Zyklus von fünf Kon­zer­ten zu Ehren Mar­tin Luthers und der pro­te­stan­ti­schen Refor­ma­ti­on in einer katho­li­schen Kir­che in der ita­lie­ni­schen Stadt Modena.
Der Jesuitenorden, die Gehorsamspflicht, eine Heilsverheißung und der Niedergang
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Warum man den Jesuitenorden nicht diskreditieren soll

Von Rober­to de Mat­tei* Zu den ver­hee­rend­sten Fol­gen des Pon­ti­fi­kats von Papst Fran­zis­kus gehö­ren zwei, die eng mit­ein­an­der ver­bun­den sind: die erste ist die Ent­stel­lung der typisch christ­li­chen Tugend des Gehor­sams; die zwei­te ist der Miß­kre­dit, in den die Gesell­schaft Jesu [Jesui­ten­or­den] und ihr Grün­der, der hei­li­ge Igna­ti­us von Loyo­la, gebracht werden.
Martin Luther und tausend Mythen. Ein Mann für jeden Zeitgeist?
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Martin Luther und reformationspopulistische Fake News

Die EKD-Ver­­an­t­­wor­t­­li­chen ver­klä­ren Mar­tin Luther zum Urhe­ber der Moder­ne. Doch der untaug­li­che Ver­such, den Refor­ma­tor auf Gegen­warts­taug­lich­keit zu trim­men, ent­kernt das pro­te­stan­ti­sche Glau­bens­sy­stem voll­ends. Ein Gast­kom­men­tar von Hubert Hecker. Das dies­jäh­ri­ge Refor­ma­ti­ons­ju­bi­lä­um und die vor­aus­ge­gan­ge­ne Luther-Deka­­de sind von einem Kura­to­ri­um mit hoch­ran­gi­gen staat­li­chen und kirch­li­chen Ver­tre­tern geplant und gelei­tet. In dem Gre­mi­um sit­zen drei Bun­des­mi­ni­ster,
Papst Franziskus mit Munip Jounan, dem Vorsitzenden des Lutherischen Weltbundes, am 31. Oktober 2016 in Lund.
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Dialog mit dem Lutherischen Weltbund um den Preis der katholischen Identität

Mit der „Gemein­sa­men Erklä­rung“ von Lund unter­zeich­ne­te Papst Fran­zis­kus am 31. 10. 2016 ein pro­te­stan­ti­sie­ren­des Doku­ment. Damit brach­te er den Pro­te­stan­ten zum Luther­ju­bi­lä­um ein öku­me­ni­sches Gast­ge­schenk mit, indem er wesent­li­che Dimen­sio­nen der katho­li­schen Kir­chen­iden­ti­tät zur Dis­po­si­ti­on stell­te. Ein Gast­bei­trag von Hubert Hecker. Der 31. Okto­ber 2016 gilt gewis­ser­ma­ßen als der Vor­abend des pro­te­stan­ti­schen Refor­ma­ti­ons­ju­bi­lä­ums. Zu
"Der Türck ist Luthers Glück" - Martin Luther und der Islam (Bild: Süleyman I.)
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Luther, Mohammed und das Konzil – Beobachtungen zur Zerstörung des Christentums

Von Wolf­ram Schrems* Ange­sichts des mehr oder weni­ger inten­siv gefei­er­ten Luther-Jahrs 2017 sei hier eine kri­ti­sche Wort­mel­dung am Platz. Der Aus­gangs­punkt dafür ist das für unse­re Zeit sinn­bild­li­che Dra­ma, das sich am 31.10. des Vor­jah­res im mit­tel­frän­ki­schen Alt­dorf abspiel­te. Die­ses soll als Aus­gangs­punkt für wei­ter­füh­ren­de Über­le­gun­gen zur der­zei­ti­gen Isla­mi­sie­rung ehe­mals christ­li­cher Län­der die­nen. Was geschah
Papst Franziskus mit dem exkommunizierten Martin Luther (Statue)
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Vatikan gibt 2017 Luther-Briefmarke heraus: „500 Jahre protestantische Reformation“

(Rom) „Es herrscht gro­ße Ver­wir­rung unter dem Him­mel“, schrieb der bekann­te Vati­ka­nist San­dro Magi­ster zum Rück­tritt des Mal­te­­ser-Groß­­mei­­sters Fra Matthew Fest­ing, den Papst Fran­zis­kus am Diens­tag erzwun­gen hat­te. Magi­sters Aus­sa­ge läßt sich der­zeit auf aller­lei in der Kir­che anwen­den. Wie das vati­ka­ni­sche Amt für Phil­ate­lie und Numis­ma­tik bekannt­gab, wird der Vati­kan 2017 eine Brief­mar­ke mit