Bei der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Ecône
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Zur Frage der Bischofsweihen vom 1. Juli 2026

Von Rober­to de Mat­tei* Was ist von den von der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. für den 1. Juli in Écô­ne ange­kün­dig­ten Bischofs­wei­hen und von der dar­auf fol­gen­den Exkom­mu­ni­ka­ti­on latae sen­ten­tiae zu hal­ten, wel­che vom Hei­li­gen Stuhl bekräf­tigt wer­den wird? Und wie soll man sich ange­sichts die­ser Ereig­nis­se verhalten?
Caminante Wanderer analysiert das Denken von Kardinal Victor Manuel "Tucho" Fernández, Präfekt des Glaubensdikasteriums, und seinen Umgang mit Kirchenvätern, Kirchenlehrern und Konzilsdokumenten
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Ein brillanter Geist: Kardinal Tucho Fernández (I)

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Wir haben bereits auf die Wor­te von Papst Leo in sei­ner ersten Enzy­kli­ka hin­ge­wie­sen, als er sag­te: „Ich dan­ke Ihnen auch für das, was Sie über die Miß­stän­de in der Kir­che bekannt­ma­chen …“ Gera­de des­halb möch­te ich den Hei­li­gen Vater auf einen Umstand auf­merk­sam machen, der nach mei­ner Über­zeu­gung zu den Din­gen
Papst Leo XIV. versammelt Ende Juni das Kardinalskollegium zum zweiten Konsistorium seines Pontifikats. Dabei könnte es auch um das Verständnis vom "gerechten Krieg" gehen
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Der „gerechte Krieg“ und das kommende Konsistorium

Von Rober­to de Mat­tei* Eines der The­men im Mit­tel­punkt des näch­sten außer­or­dent­li­chen Kon­si­sto­ri­ums, das Papst Leo XIV. vom 26. bis 29. Juni im Vati­kan in der Aula Paul VI. und der Syn­ode­nau­la ein­be­ru­fen hat, wird die Leh­re vom „gerech­ten Krieg“ sein. Eini­ge der Teil­neh­mer des Kir­chen­gip­fels hal­ten die tra­di­tio­nel­le, von Augu­sti­nus und Tho­mas von Aquin
Papst Leo XIV. sprach gestern beim Verlassen von Castel Gandolfo im Gespräch mit Journalisten eine Warnung gegenüber der Priesterbruderschaft St. Pius X. aus
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Leo XIV. warnt die Piusbruderschaft vor neuem Bruch

Die Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen dem Hei­li­gen Stuhl und der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) tritt in eine neue, mög­li­cher­wei­se ent­schei­den­de Pha­se ein. Papst Leo XIV. per­sön­lich kri­ti­sier­te die Ankün­di­gung der tra­di­ti­ons­ver­bun­de­nen Bru­der­schaft, am 1. Juli im schwei­ze­ri­schen Écô­ne vier Prie­ster ohne päpst­li­che Beauf­tra­gung zu Bischö­fen zu wei­hen, mit deut­li­chen Wor­ten warn­te vor den Fol­gen eines sol­chen
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

„Before You Accuse Me, Take a Look at Yourself“

Von Gott­fried Pasch­ke War­um ist Rom damit ein­ver­stan­den, daß chi­ne­si­sche Kom­mu­ni­sten dik­tie­ren, wer in Chi­na Bischof wird, wäh­rend es den Pius­brü­dern unter Andro­hung der Exkom­mu­ni­ka­ti­on das Wei­hen eige­ner Bischö­fe verbietet?
Mater lacrimosa
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Warum die Debatte über die kommenden Bischofsweihen die falsche Frage stellt

Von Hortator* Am 1. Juli ste­hen Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. bevor. Sofort wer­den die bekann­ten Argu­men­te her­vor­ge­holt. Die Dis­kus­si­on folgt den­sel­ben Mustern wie 1988, als Erz­bi­schof Mar­cel Lefeb­v­re vier Bischö­fe gül­tig, aber ohne päpst­li­che Zustim­mung weih­te. Die Fron­ten sind ver­traut, die Posi­tio­nen längst bezo­gen. Tat­säch­lich scheint alles eine Wie­der­ho­lung des­sen zu sein, was
Auch das zweite außerordentliche Kardinalskonsistorium des Pontifikats von Leo XIV. wird sich nicht mit der Liturgiefrage befassen. Was nicht alle bedauern.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die Liturgie ist kein Thema beim Konsistorium: „Das Beste, was geschehen konnte“

Ergän­zend zu den fol­gen­den Gedan­ken wäre dar­auf hin­zu­wei­sen, daß auch der Umstand, daß zwei Tage nach Abschluß des bevor­ste­hen­den Kar­di­nals­kon­si­sto­ri­ums die Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. statt­fin­den wer­den, kei­nen geeig­ne­ten Rah­men bie­tet, um die Lit­ur­gie­fra­ge mit der gebo­te­nen Ruhe und Sach­lich­keit zu erör­tern. Viel­mehr bestün­de die Gefahr, daß die Debat­te im Kar­di­nals­kol­le­gi­um von über­mä­ßi­ger
Papst Leo XIV. wird sich noch bis zum 12. Juni in Spanien aufhalten. Bereits für Herbst verdichten sich die Hinweise, daß er Lateinamerika besuchen könnte, darunter seinen früheren Wirkungsort Peru, aber auch Argentinien, die Heimat seines Vorgängers – die dieser mied.
Leo XIV.

Plant Papst Leo XIV. bereits die nächste Lateinamerika-Reise?

Wäh­rend der Pasto­ral­be­such von Papst Leo XIV. in Spa­ni­en bis­lang ohne grö­ße­re Über­ra­schun­gen ver­läuft, rich­ten sich die Blicke in ande­ren Tei­len der Welt bereits auf die mög­li­che näch­ste Aus­lands­rei­se des Pon­ti­fex. Beson­ders in Latein­ame­ri­ka ver­dich­ten sich die Hin­wei­se, daß der Papst im Novem­ber 2026 meh­re­re Län­der der Regi­on besu­chen könn­te. Im Gespräch sind dabei Argen­ti­ni­en,
Msgr. Osório Citora Afonso, Bischof von Quelimane und Apostolischer Administrator des Erzbistums Beira, wurde tot aufgefunden.
Nachrichten

Bischof von Quelimane tot in Residenz aufgefunden – Ermittlungen laufen nach mutmaßlich gewaltsamem Tod

Der Bischof von Quel­ima­ne auf Mosam­bik, Msgr. Osório Cito­ra Afon­so, ist im Alter von 54 Jah­ren tot in sei­ner Resi­denz in Quel­ima­ne auf­ge­fun­den wor­den. Der Fund erfolg­te in den frü­hen Mor­gen­stun­den von Sams­tag. Die Umstän­de sei­nes Todes sind unge­klärt, doch meh­ren sich Hin­wei­se auf ein mög­li­ches Gewaltverbrechen.
Leo XIV. traf sich bei seinem Spanienbesuch mit Augustinern. Folgt er seinem Vorgänger Franziskus, der sich auf Reisen regelmäßig vor Ort mit den Jesuiten traf?
Leo XIV.

Die Suche nach dem neuen Chronisten des Papstes

Wäh­rend sei­nes Pon­ti­fi­kats pfleg­te Papst Fran­zis­kus, selbst Jesu­it, eine Gewohn­heit, die rasch zu einem festen Bestand­teil sei­ner Aus­lands­rei­sen wur­de: Wann immer er eine sol­che Rei­se unter­nahm, traf er sich vor Ort mit den dor­ti­gen Jesui­ten. Die­se Tref­fen stan­den zwar offi­zi­ell auf dem Pro­gramm, fan­den jedoch stets hin­ter ver­schlos­se­nen Türen statt.