Überbevölkerungsideologien tagen wieder im Vatikan
Hintergrund

Der Klimawandel und das eigentliche Ziel dahinter – „Und schon wieder“ kehren die Neomalthusianer im Vatikan ein

(Rom) „Und schon wie­der“ hält Tho­mas Robert Mal­thus (1766–1834) Ein­zug im Vati­kan, so Ric­car­do Cascio­li, Chef­re­dak­teur der Nuo­va Bus­so­la Quo­ti­dia­na. Vom 2.–4. Novem­ber fin­det im Vati­kan die näch­ste inter­na­tio­na­le Kli­ma­kon­fe­renz statt, um die glo­ba­le Gebur­ten­kon­trol­le zu fördern.
Charlie Gard (4. August 2016 - 28. Juli 2017) mit seinen tapferen Eltern.
Forum

Der Tod des kleinen Charlie Gard und der Versuch eines Schönredens

Von Giu­sep­pe Nar­di Für Ärger sorgt ein Kom­men­tar zum Tod des klei­nen Char­lie Gard, der in der Tages­zei­tung der Bischofs­kon­fe­renz erschie­nen ist und damit einen offi­ziö­sen Cha­rak­ter hat. Er stellt zugleich ein Sit­ten­bild dar und ist Aus­druck jener Bereit­schaft in man­chen Kir­chen­krei­sen, beim klein­stem Wider­stand des Zeit­gei­stes die wei­ße Fah­ne zu his­sen und zu kapitulieren.
Emma Bonino in einer Kirche
Hintergrund

Masseneinwanderung „alternativlos“: Abtreiberin Emma Bonino „predigt“ in einer Kirche – Wieviel Verwirrung verträgt die Kirche?

(Rom) Wie weit kann, wie weit darf die Anpas­sung an den Zeit­geist gehen? Oder: Wie ver­wirrt sind heu­ti­ge Kir­chen­ver­tre­ter? Die­se Fra­gen stel­len sich Ita­li­ens Katho­li­ken, seit eine der radi­kal­sten Abtrei­­bungs- und Eutha­na­sie­be­für­wor­te­rin­nen in einer katho­li­schen Kir­che „pre­di­gen“ durf­te. Emma Boni­no erlang­te als ita­lie­ni­sche Außen­mi­ni­ste­rin (2013/​​2014) und EU-Kom­­mi­s­sa­rin (1995–1999) inter­na­tio­na­le Bekannt­heit. Und sie hat ein­fluß­rei­che Freun­de,
New York Times: Widerstand gegen den Kurs von Papst Franziskus innerhalb von nur zwei Wochen stark geschwächt
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

New York Times: Widerstand gegen Papst Franziskus geschwächt – „Freunde“ des Papstes drängen auf beschleunigte „Revolution“

(Rom) Inner­halb von zehn Tagen wur­de durch das Aus­schei­den der Kar­di­nä­le Pell, Mül­ler, Meis­ner und Sco­la der inner­kirch­li­che Wider­stand gegen Papst Fran­zis­kus stark geschwächt. Die­ser Mei­nung ist die New York Times. Sie ver­öf­fent­lich­te in ihrer Aus­ga­be vom ver­gan­ge­nen 16. Juli die Kolum­ne „Pope Fran­cis‘ Next Act“ aus der Feder von Ross Dou­hat, der seit 2009
Der kleine Charlie Gard mit seinen Eltern. Hilfe haben US-Präsident Donald Trump und Papst Franziskus angeboten.
Lebensrecht

Trump spricht beim G20 mit Theresa May über den kleinen Charlie – „Protokoll für Versuchstherapie fertig“

(Lon­don) Das Leben des klei­nen Char­lie Gard hängt wei­ter an einem sei­de­nen Faden. Eini­ge Dut­zend Abge­ord­ne­te zum Euro­päi­schen Par­la­ment haben eine Peti­ti­on zugun­sten von Char­lie unter­zeich­net. Die Initia­ti­ve geht von einem katho­li­schen Abge­ord­ne­ten der Slo­wa­kei aus, der Mit­glied der Frak­ti­on der Euro­päi­schen Volks­par­tei (EVP) ist. Einer der Unter­zeich­ner, der ita­lie­ni­sche Abge­ord­ne­te Mas­si­mi­lia­no Sali­ni, warn­te schon
Charlie Gard und seine Mutter Constance "Connie" Gard
Lebensrecht

Die Eltern, der Papst, Donald Trump hoffen, daß Charlie Gard lebt – warum wollen ihn dann andere unbedingt sterben lassen?

(Lon­don) Papst Fran­zis­kus und US-Prä­­si­­dent Donald Trump haben ein erstes gemein­sa­mes Anlie­gen: Bei­de set­zen sich für den klei­nen Char­lie Gard ein und haben kon­kre­te Hil­fe ange­bo­ten. Der zehn Mona­te alte Jun­ge, bei dem im zwei­ten Lebens­mo­nat eine sehr sel­te­ne, bis­her unheil­ba­re Erb­er­kran­kung fest­ge­stellt wur­de, soll­te am ver­gan­ge­nen Frei­tag ster­ben. So hat­ten es die Ärz­te des
Vatikandiplomat Ivan Jurcovic wehrt sich gegen die UNO-Abtreibungspolitik.
Hintergrund

Abtreibung als UNO-Antwort auf Gewalt gegen Frauen – Vatikan-Vertreter protestiert

(New York) Obwohl es auch völ­ker­recht­li­cher Ebe­ne kein Abkom­men gibt, das ein „Recht“ auf Abtrei­bung erwähnt, geschwei­ge denn fest­schreibt, ver­su­chen UNO-Agen­tu­­ren bei jeder sich bie­ten­den Gele­gen­heit ein sol­ches „Recht“  zur Tötung unge­bo­re­ner Kin­der inter­na­tio­nal durch­zu­set­zen und den Mit­glieds­staa­ten aufzwingen.