Nicht allein Papst Leo XIV. nahm im Rahmen des Empfangs für die Vertreter der Hilfswerke für die Ostkirchen Stellung zur Lage der orientalischen Christen – auch der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, äußerte sich mit deutlichen Worten. Der Franziskaner, der beim jüngsten Konklave als papabile galt, sprach in einem heute veröffentlichten Interview mit …
Am 2. Mai hielt Kardinal Pierbattista Pizzaballa OFM, der Lateinische Patriarch von Jerusalem, in Rom eine Lectio magistralis über den Nahostkonflikt und das dort zu leistende „Friedensapostolat“. Im Mittelpunkt standen dabei Überlegungen, was die Kirche inmitten des endlosen Krieges zwischen dem 1948 etablierten jüdischen Staat Israel und der einheimischen arabischen Bevölkerung tun kann und tun …
Am 2. Mai hielt Kardinal Pierbattista Pizzaballa OFM, der Lateinische Patriarch von Jerusalem, eine umfangreiche Lectio magistralis an der Lateranuniversität in Rom zum Thema „Merkmale und Kriterien einer Friedenspastoral“: Eingeladen hatte das Pastoralinstitut Redemptor hominis. Rektor Erzbischof Alfonso Amarante und Dekan Paolo Asolan sprachen Grußworte, während Giulio Alfano, der Koordinator des Studiengangs Friedenswissenschaften, in das …
(Jerusalem) Während im Ukrainekrieg, aller Propaganda beider Seiten zum Trotz, sich beide Seiten bemühen, die sogenannten „Kollateralschäden“ zu vermeiden, also die Opfer unter der Zivilbevölkerung im Verhältnis so gering als möglich zu halten, gilt für den Gazastreifen das Gegenteil. So wahllos und grausam, wie die Hamas-Kämpfer bei ihrem Angriff Anfang Oktober 2023 vorgingen, so schonungslos …
26. Oktober 2023Kommentare deaktiviert für Patriarch Pizzaballa zum Nahostkonflikt: „Der Glaube soll unseren Blick erhellen“
Der lateinische Patriarch von Jerusalem schreibt an die Gläubigen seiner Diözese und versucht, die aktuellen Tragödien und Dramen der vergangenen zwei Wochen im Licht des Glaubens zu lesen. „Laßt unsere Sprache nicht voll von Tod und verschlossenen Türen sein“.
Einige Anmerkungen aus aktuellem Anlaß von Giuseppe Nardi Wir Christen sind nicht Partei der Hamas, aber auch nicht Partei Israels: Wir sind Partei des Heiligen Landes. Wer anderes behauptet, dürfte sich verlaufen haben.
(Jerusalem) Die Sicherheit der christlichen Gemeinden und heiligen Stätten in Israel und den von Israel annektierten oder besetzten Gebieten ist zum Thema geworden. In Haifa sind viele Christen auf die Straße gegangen, um gegen den jüngsten Angriff radikaljüdischer Gruppen gegen das Kloster Stella Maris auf dem Berg Karmel und andere christliche Stätten zu protestieren.
5. Juni 2021Kommentare deaktiviert für Der Orden der Grabesritter „öffnet“ sich den Geschiedenen
„Über die problematische Situation einiger Mitglieder des Ordens “ heißt das Dokument, mit dem Kardinal Fernando Filoni, Großmeister des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem, die Ordenszugehörigkeit von Geschiedenen „normalisiert. Medien wie die staatliche italienische Presseagentur ANSA sprechen von einer „Errungenschaft“ des nachsynodalen Schreibens Amoris laetitia.
(Rom/Jerusalem) Vier Tage nach seiner Ernennung wurde Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, dem neuen Patriarchen des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem, von Papst Franziskus das Pallium angelegt. Seit mehr als vier Jahren leitete der italienische Franziskaner bereits das Patriarchat als Apostolischer Administrator, weshalb seine Ernennung von manchen erwartet wurde. Überraschend war hingegen die kurze, schmucklose Zeremonie gestern.
(Jerusalem) „Radikale jüdische Gruppen versuchen die pluralistische Identität der Heiligen Stadt zu sabotieren“, lautet der jüngste Alarm, den dreizehn Patriarchen und Oberhäupter der christlichen Kirchen und Gemeinschaften in Jerusalem schlagen. Im christlichen Viertel der Jerusalemer Altstadt versuchen jüdisch-radikale Kreise kirchliches Eigentum zu erwerben und dadurch die christliche Präsenz in der Stadt zu schwächen. Doch nicht …
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