Ein junger Kubaner kniete gestern beim Angelus von Papst Franziskus auf dem Petersplatz und hielt eine kubanische Fahne in die Höhe, um auf das Schicksal der Karibikinsel hinzuweise. Ein unerträglicher Vorgang für den Vatikan unter Franziskus.
Nachrichten

Die störende Fahne Kubas

(Rom) Beim gest­ri­gen Ange­lus-Gebet auf dem Peters­platz kam es zu einem Zwi­schen­fall, der zu den­ken gibt. Einem jun­gen Kuba­ner, der still auf den Knien für die Frei­heit Kubas bete­te und dabei eine kuba­ni­sche Fah­ne hoch­hielt, wur­de von den vati­ka­ni­schen Sicher­heits­kräf­ten die Fah­ne abgenommen.

Metropolit Hilarion, rechts im Bild, erklärte im russischen Fernsehen, daß die Voraussetzungen für einen Papstbesuch in Rußland auch weiterhin nicht gegeben sind.
Hintergrund

„Voraussetzungen für Papstbesuch in Rußland nicht gegeben“

(Mos­kau) Die rus­­sisch-ortho­­do­­xe Kir­che gab bekannt, daß ein Tref­fen zwi­schen ihrem Ober­haupt, Patri­arch Kyrill, und Papst Fran­zis­kus auch wei­ter­hin nicht auf der Tages­ord­nung steht. In Mos­kau wur­de die bis­he­ri­ge Hal­tung bekräf­tigt, daß ein Papst­be­such in Ruß­land kein The­ma sei.

Kommunistische Propaganda: Kubanische Ärzte helfen Italien gegen das Coronavirus – mit Fidel Castro.
Hintergrund

Die Nach-Pandemie-Ordnung

(Rom) Obwohl die Dau­er und die tat­säch­li­chen Aus­wir­kun­gen der Coro­­na­­vi­­rus-Pan­­de­­mie noch nicht abseh­bar sind und die ver­ant­wort­li­chen Poli­ti­ker man­gels Erfah­rungs­wer­ten zwar vor den Kame­ras Selbst­si­cher­heit mimen, in Wirk­lich­keit aber im Dun­keln tap­pen, hat bereits der Kampf um die Nach-Pan­­de­­mie-Ord­­nung begon­nen. Dazu gehö­ren auch die Ange­bo­te von Hilfs­lei­stun­gen und deren Annah­me oder Ablehnung.

Kardinal Jaime Ortega von Havanna mit Staats- und Parteiführer Fidel Castro.
Christenverfolgung

Kardinal Ortega verstorben – 35 Jahre Castros Widerpart

(Havan­na) Am ver­gan­ge­nen 26. Juli ver­starb Kar­di­nal Jai­me Lucas Orte­ga y Ala­mi­no, der eme­ri­tier­te Erz­bi­schof von San Cri­sto­bal de la Haba­na und ehe­ma­li­ge Pri­mas von Kuba. Das Kon­do­lenz­schrei­ben von Papst Fran­zis­kus unter­zeich­ne­te – unüb­lich für das der­zeit regie­ren­de Kir­chen­ober­haupt – aller­dings Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Parolin.

In Venezuela, wo es Unterdrücker und Unterdrückte gibt, scheitert der Volksbegriff von Papst Franziskus.
Nachrichten

Volk ist nicht gleich Volk

Der Begriff „Volk“ (spa­nisch pue­blo) spielt für das Pon­ti­fi­kat von Papst Fran­zis­kus eine zen­tra­le Rol­le. Das­sel­be gilt für den Jesui­ten­or­den. Jesui­ten haben in den 1970er Jah­ren den Begriff zum Syn­onym für „Pro­le­ta­ri­at“ gemacht und nicht sel­ten die Brücke bis zum Mar­xis­mus geschla­gen. Das heißt auch, daß Volk nicht immer Volk meint, wie der­zeit die Vene­zo­la­ner

Das Istituto Patmos, gegründet von mutigen Christen, dokumentiert antichristliche Diskriminierungen durch das kommunistische Insel-Regime.
Christenverfolgung

Mehr Angriffe gegen die Religionsfreiheit auf Kuba

(Havan­na) Auf Kuba, Castros „Para­dies des Sozia­lis­mus“, neh­men die Angrif­fe gegen die Reli­gi­ons­frei­heit zu. Dies geht aus dem jüng­sten Jah­res­be­richt 2018 des Isti­tu­to Pat­mos her­vor, auch bekannt als Foro Patmos.

60 Jahre kubanische Revolution - und der Vatikan feiert unter Papst Franziskus ein bißchen mit.
Hintergrund

60 Jahre kubanische Revolution – und der Vatikan feiert ein bißchen mit

(Rom) Bei sei­ner ersten Gene­ral­au­di­enz 2019, am 2. Janu­ar, sag­te Papst Fran­zis­kus, das Evan­ge­li­um sei „revo­lu­tio­när“. Am sel­ben Tag ver­öf­fent­lich­te das vati­ka­ni­sche Nach­rich­ten­por­tal Vati­can News einen Arti­kel über die 60-Jahr­­fei­ern der kuba­ni­sche Revo­lu­ti­on. Das gan­ze Jahr hin­durch will das kom­mu­ni­sti­schen Regime der Kari­bik­in­sel die gewalt­sa­me Macht­über­nah­me von 1959 fei­ern. Gibt es einen Zusam­men­hang zwi­schen bei­den

Papst Franziskus im Reuters-Interview über Dubia, China, Trump, Masseneinwanderung und Papstkritik.
Hintergrund

Papst Franziskus: Von Dubia habe ich aus der Zeitung erfahren

(Rom) Papst Fran­zis­kus gewähr­te Reu­ters, einer der Big Three der glo­ba­len Pres­se­agen­tu­ren, ein „Exklu­­siv-Inter­­view“. Nicht das ita­lie­nisch geführ­te Inter­view wur­de jedoch ver­öf­fent­licht, son­dern ein von Phil­ip Pul­lel­la, dem ber­go­glia­nisch gesinn­ten Reu­­ters-Kor­­re­­s­pon­­den­­ten in Rom, ver­faß­ter Arti­kel. Reu­ters ver­öf­fent­lich­te inzwi­schen auch eine spa­ni­sche Ver­si­on des Arti­kels, nicht aber das Inter­view selbst. Das berei­tet eini­ge Interpretationsprobleme.

Kuba
Christenverfolgung

Papst Franziskus und das sozialistische Kuba

(Rom) Im Leben gibt es manch­mal selt­sa­me Zufäl­le, und doch han­del­te es sich bei nähe­rem Hin­se­hen meist doch nicht um Zufäl­le. Ob Zufall oder nicht, kann zu den fol­gen­den Infor­ma­tio­nen nicht mit der dafür nöti­gen Gewiß­heit gesagt wer­den. Erwähnt wer­den sol­len zwei Ereig­nis­se, die mit Kuba zu tun haben, dennoch.

Venezuelas Staatspräsident Nicolas Maduro und seine Sozialistische Einheitspartei PSUV führen Venezuela in eine Diktatur, "doch Papst Franziskus schweigt auch nach mehr als 100 Toten".
Hintergrund

Das „lärmende Schweigen des Papstes und angeblich fortschrittlicher Kreise zur venezolanischen Tragödie“ — und zu Kuba

(Cara­cas) „Wenn der Papst über Vene­zue­la redet“, heißt ein Leit­ar­ti­kel von Ricar­do Roa, der in der argen­ti­ni­schen Tages­zei­tung Cla­rin ver­öf­fent­licht wur­de, die gegen­über Papst Fran­zis­kus, einem Lands­mann, nicht feind­lich geson­nen ist. Den­noch übt Roa deut­li­che Kri­tik an der Hal­tung des katho­li­schen Kir­chen­ober­haup­tes zur aktu­el­len Kri­se in Vene­zue­la. Der Autor wirft dem Papst vor, das wirk­li­che