Papst Franziskus antwortet in Cartagena den kolumbianischen Jesuiten.
Hintergrund

Papst Franziskus zu Jesuiten: Kritik an Amoris laetitia „falsch“, Amoris laetitia ist „thomistisch“

(Rom) Papst Fran­zis­kus traf sich bei sei­nem Kolum­­bi­en-Besuch mit Jesui­ten des Lan­des, zu denen er auch über Amo­ris lae­ti­tia und die Kri­tik dar­an sprach. Dabei han­del­te es sich weni­ger um die Ant­wort an sei­ne Kri­ti­ker als viel­mehr um eine Befehls­aus­ga­be an sei­ne Ordens­brü­der, Amo­ris lae­ti­tia zu verteidigen.
Papst Franziskus auf dem Rückflug von Kolumbien nach Rom. Auf eine Journalistenfrage zum Klimawandel bezeichnete er den Menschen als "Tier" und als "dumm".
Nachrichten

[Update] Papst Franziskus über den Klimawandel: „Der Mensch ist ein Tier und dumm“

(Bogo­ta) Auf dem Rück­flug von Kolum­bi­en nach Rom stell­te sich Papst Fran­zis­kus gewohn­heits­ge­mäß den Fra­gen der mit­flie­gen­den Jour­na­li­sten. Eine Fra­ge betraf den Hur­ri­kan Irma und den Kli­ma­wan­del. Fran­zis­kus gab sich in sei­ner Ant­wort „apo­ka­lyp­tisch“, bezeich­ne­te den Men­schen als „Tier“, das oben­drein noch düm­mer als alle ande­ren Tie­re sei. Kri­ti­ker der The­se von einer men­schen­ver­schul­de­ten Erd­er­wär­mung …
Papst Franziskus bezeichnete es am vergangenen Samstag in Medellin als "Märchen", daß es keine oder zuwenig Priester- und Ordensberufunen gebe. "Ist das klar!?" Welche "Klarheit" er damit aber bezüglich des Priestertums schaffte, bleibt unklar.
Hintergrund

Papst Franziskus über verheiratete Priester: „Das sind Märchen. Ist das klar!?“ – Ist es wirklich klar?

(Bogo­ta) Papst Fran­zis­kus ist bekannt für Aus­sa­gen, die in ihrer Unschär­fe in direk­tem Wider­spruch zu ande­ren von ihm getä­tig­ten Aus­sa­gen ste­hen oder zumin­dest zu ste­hen schei­nen. Dar­über, ob es sich dabei um Unacht­sam­keit in einem impro­vi­sier­ten Rede­stil oder um bewuß­te Absicht han­delt, gehen die Mei­nun­gen in Erman­ge­lung offi­zi­el­ler Kor­rek­tu­ren, Demen­tis oder Inter­pre­ta­tio­nen aus­ein­an­der. Eine Aus­sa­ge, …
Papst Franziskus mit der Delegation der venezolanischen Bischöfe gestern in Bogota. Ein Phototermin, der dem Kirchenoberhaupt nicht sonderlich zugesagt zu haben scheint.
Nachrichten

Dementierte Begegnung mit Venezuelas Bischöfen – Papst spricht von Dialog, den Kardinal Urosa für „unmöglich“ hält

(Bogo­ta) Am 1. Sep­tem­ber gab das vati­ka­ni­sche Pres­se­amt eine Pres­se­kon­fe­renz zur Papst-Rei­­se nach Kolum­bi­en. Dabei stell­te Vati­kan­spre­cher Greg Bur­ke im Zusam­men­hang mit Fra­gen nach mög­li­chen Tref­fen und Gesprä­chen klar:
Papst Franziskus mit Kolumbiens linksliberalem Staatspräsidenten Santos im Dezember 2016 im Vatikan
Hintergrund

Franziskus landet in Kolumbien mit Blick Richtung Venezuela

(Bogo­tà ) Um 22.30 Uhr Mit­tel­eu­ro­päi­scher Zeit wird Papst Fran­zis­kus heu­te in Kolum­bi­en lan­den und sei­nen 20. Pasto­ral­be­such im Aus­land begin­nen. Der bis zum 11. Sep­tem­ber dau­ern­de Kolum­­bi­en-Besuch steht nach Wunsch des katho­li­schen Kir­chen­ober­haup­tes ganz im Zei­chen von „Frie­den und Dia­log“, wie er gestern in einer Video­bot­schaft ankündigte.
Neues FARC-Symbol auf Kathedrale von Bogota projiziert: Rote Rose mit Rotem Stern
Hintergrund

Kommunistisches Symbol auf Kathedrale von Bogota projiziert – Wenige Tage vor Papst-Besuch: FARC nun politische Partei

(Bogo­ta) Der am Mitt­woch begin­nen­de Papst-Besuch in Kolum­bi­en ver­setzt das gan­ze Land in Unru­he. Wäh­rend aus poli­ti­schen und reli­giö­sen Grün­den teils hef­ti­ge Kri­tik am Papst-Besuch geübt wird, wur­de in der Nacht vom 1. auf den 2. Sepetm­ber das Sym­bol der mar­xi­sti­schen Gue­ril­la­or­ga­ni­sa­ti­on FARC auf die Fas­sa­de der Kathe­dra­le von Bogo­ta pro­ji­ziert. Mit die­ser emble­ma­ti­schen Pro­vo­ka­ti­on …
Kritik am Papst-Besuch in Kolumbien: sie betrifft die RIchtung, die Franziskus der Kirche aufdrängt, aber auch die politische Haltung, die er zum innenpolitischen Konflikt mit der marxistischen Guerillaorganisation FARC einnimmt. Ein Priester sagte RCN Radio: "Viele beten dafür, daß er nicht kommt".
Genderideologie

Kritik vor Papst-Besuch: „Viele sind überzeugt, daß Franziskus mit der Freimaurerei verbunden ist“

(Bogo­ta) Aus der Viel­zahl der Mel­dun­gen zum bevor­ste­hen­den Kolum­­bi­en-Besuch vom 6. – 11. Sep­tem­ber sticht die Mel­dung von Prie­stern her­vor, die unzu­frie­den sind mit der Rich­tung, die Fran­zis­kus der Kir­che gege­ben hat. Ein Prie­ster, der an einer direk­ten Begeg­nung mit Fran­zis­kus teil­neh­men wird, will ihm bei die­ser Gele­gen­heit sei­ne Vor­be­hal­te vor­tra­gen und auch sagen, daß …
Corriere della Sera über Papst-Besuch in Kolumbien: ein Besuch der mit dem "Friedensvertrag" mit den kommunistischen FARC zusammenhängt, aber "nichts damit zu tun hat".
Hintergrund

Der Politiker Franziskus – und sein Kolumbien-Besuch, der „nichts mit dem Friedensvertrag mit den FARC zu tun hat“

(Bogo­ta) Vom 6. bis 11. Sep­tem­ber wird Papst Fran­zis­kus Kolum­bi­en besu­chen. Ein Besuch, der unter star­ken Geburts­we­hen litt und noch immer zu lei­den scheint. Seit die Rei­se vom Hei­li­gen Stuhl offi­zi­ell bestä­tigt wur­de, wird vom Vati­kan mit Nach­druck betont, daß es sich aus­schließ­lich um eine Pasto­ral­rei­se hand­le. Pasto­ra­le Grün­de spie­len bei einem Papst natür­lich immer …
Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin über die Haltung des Heiligen Stuhls zu Jerusalem, zum Nahen Osten, Venezuela und Kolumbien.
Hintergrund

„Für den Nahen Osten gibt es die Lösung, aber niemand will sie“ – Kardinalstaatssekretär Parolin zu Jerusalem, Venezuela und Kolumbien

(Rom) „Für den Nahen Osten gibt es eine Lösung, aber nie­mand will sie in Wirk­lich­keit.“ Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin nahm in einem Inter­view des Avve­ni­re, der Tages­zei­tung der Ita­lie­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz, zu meh­re­ren Brenn­punk­ten der Welt­po­li­tik und der inter­na­tio­na­len Bemü­hun­gen des Hei­li­gen Stuhls Stel­lung, dar­un­ter dem Nahen Osten, Vene­zue­la und Kolum­bi­en. Der Kar­di­nal hält sich gera­de in …