"Queergottesdienst" in der Überwasserkirche in Münster
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Die frohe Botschaft von der beschleunigten Dekadenz

Von Vigi­li­us* Von Fried­rich Nietz­sche stammt die Dia­gno­se, der inne­re Ver­fall der christ­li­chen Glau­bens­kraft ver­schleie­re sich zumin­dest noch eine gewis­se Wei­le dar­in, dass sich die deka­dent gewor­de­ne Chri­sten­heit mit dem säku­la­ri­sier­ten Ava­tar des Chri­sten­tums iden­ti­fi­zie­re, um sich so in der Illu­si­on der eige­nen Vita­li­tät wie­gen zu kön­nen. Mar­tin Heid­eg­ger hat Nietz­sches Gedan­ken auf­ge­grif­fen und vom
Der heilige Athanasius der Große, Patriarch von Alexandria, Kirchenvater und entschiedener Gegner des Arianismus
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Der Geist des Arianismus in der heutigen Kirche

Fol­gen­der Bei­trag wur­de von dem US-ame­ri­­ka­­ni­­schen Prie­ster Dwight Lon­gen­ecker auf sei­ner gleich­na­mi­gen Inter­net­sei­te ver­öf­fent­licht: Von Dwight Lon­gen­ecker* Häre­si­en sind wie Unkraut. Sie kom­men immer wie­der. Der Unter­schied ist nur: Sie keh­ren in ande­rer Gestalt zurück. Im vier­ten Jahr­hun­dert war der Aria­nis­mus Teil der gro­ßen Debat­te über die Gött­lich­keit Chri­sti und damit über die Defi­ni­ti­on der
Papst Franziskus gestern mit Vertretern der Föderation katholischer Universitäten (FIUC). In der Mitte sitzend Kardinal José Tolentino Calaça de Mendonça, Präfekt des Dikasteriums für die Kultur und die Bildung.
Nachrichten

„Diese Erkältung, die nicht weggeht“ – Papst Franziskus und die Identität katholischer Universitäten

(Rom) Heu­te aus­nahms­wei­se eine Mel­dung aus dem Vati­kan mit etwas Sati­re. Papst Fran­zis­kus labo­riert schon eini­ge Zeit an einer Erkäl­tung. (Pole­mi­ker mit einem gesun­den Gespür wür­den nun sagen, daß Fran­zis­kus immer­hin des­we­gen noch kei­nen neu­en Lock­down ver­häng­te. Natür­lich nicht! Schließ­lich wur­de von Bill Gates auch noch kei­ner gewünscht. Sati­re Ende.) Trotz der von Fran­zis­kus beklag­ten
Rod Dreher nahm in einem Interview zum Tod von Benedikt XVI. Stellung und sieht mit ihm den "letzten großen Humanisten Europas" von dieser Welt gegangen.
Hintergrund

Rod Dreher: „Das war eine grausame und respektlose Predigt von Papst Franziskus für Benedikt XVI.“

(Rom) Mit sei­nem 2017 erschie­ne­nen Buch „Opti­on Bene­dikt“ wur­de der US-ame­ri­­ka­­ni­­sche Kolum­nist und Publi­zist Rod Dre­her auch in Euro­pa bekannt. Er gilt heu­te als einer der bril­lan­te­sten und bedeu­tend­sten christ­li­chen Den­ker. Gemeint ist mit dem Buch­ti­tel der Mönchs­va­ter Bene­dikt von Nur­sia. Nach dem Tod von Bene­dikt XVI., an des­sen Toten­mes­se Dre­her ver­gan­ge­ne Woche in Rom
Thomas Cole: Desolation (Verlassenheit) aus dem Zyklus The Course of Empire (Der Weg des Imperiums), 1836.
Hintergrund

Wie sich der christliche Westen selbst zerstört

In der west­li­chen Zivi­li­sa­ti­on, die einst abend­län­disch genannt wur­de, ist ein „regel­rech­ter Selbst­haß“ ent­stan­den, der die intel­lek­tu­el­len Schich­ten erfaßt hat und der im „Tri­umph des Rela­ti­vis­mus“ kon­kre­te For­men annimmt. Es ist eine Para­bel, die direkt zum Selbst­mord führt, indem die west­li­che Zivi­li­sa­ti­on von neu­en iden­ti­tä­ren, für die vor­herr­schen­de Kul­tur undurch­läs­si­gen Kul­tu­ren weg­ge­fegt wird. Es sei