Wie sich der christliche Westen selbst zerstört

Vom christlichen Humanismus zur Diktatur des Relativismus

Thomas Cole: Desolation (Verlassenheit) aus dem Zyklus The Course of Empire (Der Weg des Imperiums), 1836.
Thomas Cole: Desolation (Verlassenheit) aus dem Zyklus The Course of Empire (Der Weg des Imperiums), 1836.

In der west­li­chen Zivi­li­sa­ti­on, die einst abend­län­disch genannt wur­de, ist ein „regel­rech­ter Selbst­haß“ ent­stan­den, der die intel­lek­tu­el­len Schich­ten erfaßt hat und der im „Tri­umph des Rela­ti­vis­mus“ kon­kre­te For­men annimmt. Es ist eine Para­bel, die direkt zum Selbst­mord führt, indem die west­li­che Zivi­li­sa­ti­on von neu­en iden­ti­tä­ren, für die vor­herr­schen­de Kul­tur undurch­läs­si­gen Kul­tu­ren weg­ge­fegt wird. Es sei denn, wir machen uns wie­der das jüdisch-christ­li­che Ver­ständ­nis vom Men­schen zu eigen, sagt Euge­nio Capoz­zi in sei­nem neu­en Buch „Die Selbst­zer­stö­rung des Westens – Vom christ­li­chen Huma­nis­mus zur Dik­ta­tur des Rela­ti­vis­mus“ (Histo­ri­ca Edi­zio­ni). Capoz­zi ist Ordi­na­ri­us für Zeit­ge­schich­te an der Uni­ver­si­tät von Nea­pel Suor Orso­la Ben­in­ca­sa. La Nuo­va Bus­so­la Quo­ti­dia­na ver­öf­fent­lich­te den fol­gen­den Aus­zug aus dem Buch.

Von Euge­nio Capozzi*

Stimmt es, daß die Pro­ble­me der glo­ba­li­sier­ten Welt die „Über­win­dung“ des Westens erfor­dern? Stimmt es, daß die west­li­che huma­ni­sti­sche Tra­di­ti­on im Gegen­satz zu frü­he­ren Epo­chen nicht mehr aus­reicht, um auf die heu­ti­gen Bedürf­nis­se der Mensch­heit wirk­sa­me Ant­wor­ten geben zu kön­nen? Kann es wirk­lich einen brei­te­ren, umfas­sen­de­ren, „inklu­si­ve­ren“ „neu­en Huma­nis­mus“ geben, der imstan­de ist, der welt­wei­ten Gover­nan­ce, den Rech­ten, den Bedürf­nis­sen, der Wür­de aller Men­schen soli­de­re Kate­go­rien zu bie­ten? Und wenn ja, wel­che Kate­go­rien kön­nen das kon­kret sein?

Aus die­sen Fra­gen erge­ben sich noch wei­te­re. Inwie­weit ist der moder­ne Huma­nis­mus „modern“? Von wel­cher Kul­tur­ge­schich­te ist er das Ergeb­nis? Wel­che Kon­ti­nui­tät besteht zwi­schen ihm und sei­nen Wurzeln?

Um ange­mes­sen ant­wor­ten zu kön­nen, müs­sen wir den Huma­nis­mus zunächst als cha­rak­te­ri­sti­sches Wesens­merk­mal der Iden­ti­tät betrachten.

Eine Zivi­li­sa­ti­on ist nach Hun­ting­tons Defi­ni­ti­on „die größ­te kul­tu­rel­le Grup­pie­rung von Men­schen und die umfas­send­ste Ebe­ne der kul­tu­rel­len Iden­ti­tät, die der Mensch errei­chen kann nach jener, die ihn von ande­ren Spe­zi­es unter­schei­det. Sie wird sowohl durch gemein­sa­me objek­ti­ve Ele­men­te wie Spra­che, Geschich­te, Reli­gi­on, Bräu­che und Insti­tu­tio­nen als auch durch den sub­jek­ti­ven Pro­zeß der Selbst­iden­ti­fi­ka­ti­on der Völ­ker“ defi­niert. Aus die­sem Grund muß sie not­wen­di­ger­wei­se all­ge­mein geteil­te Ant­wor­ten auf die grund­le­gen­den Fra­gen nach dem Wesen des Men­schen, sei­nem Platz im Uni­ver­sum und sei­nem Schick­sal geben, wenn sie exi­stie­ren und Bestand haben will. Ant­wor­ten, die sich in ethi­schen und recht­li­chen Nor­men, sozia­len und poli­ti­schen Prak­ti­ken, Bräu­chen und Tra­di­tio­nen niederschlagen.

Der Huma­nis­mus ist eine die­ser Ant­wor­ten. Er ist eine Gesamt­sicht des Men­schen und sei­nes Plat­zes in der Wirk­lich­keit, die auf dem sehr lan­gen Weg durch die Geschich­te gereift ist, der – von der Ent­ste­hung des jüdi­schen Vol­kes über die grie­chi­sche und römi­sche Zivi­li­sa­ti­on, dem Chri­sten­tum, der Syn­the­se zwi­schen der römisch-christ­li­chen Matrix und den kel­ti­schen und ger­ma­ni­schen Völ­kern – bis zur Geburt der Moder­ne, zu den zeit­ge­nös­si­schen Indu­strie­ge­sell­schaf­ten und zu den libe­ra­len demo­kra­ti­schen Regi­men führte.

Der Zeit­hi­sto­ri­ker Prof. Euge­nio Capozzi

Der grund­le­gen­de Punkt, von dem aus die­se Geschich­te ein­ge­ord­net und inter­pre­tiert wer­den kann, ist jedoch die Tat­sa­che, daß der Huma­nis­mus als kul­tu­rel­les Phä­no­men einer­seits nur ver­ständ­lich ist, wenn er in einem Schlüs­sel der Zivi­li­sa­ti­ons­ge­schich­te, d. h. als eine Rei­he von exklu­si­ven und untrenn­bar mit sei­ner histo­ri­schen Geschich­te ver­bun­de­nen Ideen, Prin­zi­pi­en, Sym­bo­len des Westens unter­sucht wird; ande­rer­seits zeich­net er sich aber auch durch den Anspruch aus, uni­ver­sel­le Inhal­te aus­zu­drücken, die aus­nahms­los für die gesam­te Mensch­heit gel­ten. Kurz gesagt, er bean­sprucht die Beson­der­heit einer ein­zel­nen Zivi­li­sa­ti­on zu über­schrei­ten und spie­gelt sich unwei­ger­lich in einer Nei­gung zur Expan­si­on des Westens auf glo­ba­ler Ebe­ne wider.

Im All­ge­mei­nen exi­stiert eine Zivi­li­sa­ti­on nur so lan­ge, wie die Indi­vi­du­en, die Teil davon sind, durch eine weit­ge­hend gemein­sa­me Welt­sicht geeint sind, gemein­sa­me Lebens­grund­sät­ze tei­len und sich im sel­ben sym­bo­li­schen Erbe wie­der­fin­den. Das schließt nicht aus, daß aus per­sön­li­cher Sicht sogar ein beacht­li­cher Teil die­ser Per­so­nen Ideen und Über­zeu­gun­gen bekennt, die sich von denen unter­schei­den, die die Zivi­li­sa­ti­on aus­ma­chen, der sie ange­hö­ren. Ent­schei­dend ist jedoch, daß das öffent­li­che Leben, die Insti­tu­tio­nen, das sozia­le Leben und die all­ge­mei­ne Moral durch die grund­sätz­li­che Ein­hal­tung der letz­te­ren gekenn­zeich­net sind.

Dies gilt gera­de für den Westen und für den Huma­nis­mus, der sein ver­bin­den­des kul­tu­rel­les Gefü­ge dar­stellt, umso mehr auf­grund der beson­de­ren uni­ver­sa­li­sti­schen Beru­fung, die letz­te­rer impli­ziert und die sich der Westen zu eigen gemacht hat.

Wir könn­ten sagen, daß der Huma­nis­mus nicht nur einen „inne­ren“ Schwer­punkt des Westens dar­stellt, son­dern von sich aus nach außen pro­ji­ziert ist: Er ist kon­sti­tu­tiv „impe­ria­li­stisch“. Und im wesent­li­chen nimmt er bereits die Glo­ba­li­sie­rung vor­weg, oder viel­mehr eine bestimm­te Inter­pre­ta­ti­on davon als eine Ver­ei­ni­gung der Welt um den klein­sten gemein­sa­men Nen­ner der west­li­chen Weltsicht.

Die Geschich­te des abend­län­di­schen Huma­nis­mus zeigt aber noch eine ande­re Ein­zig­ar­tig­keit von völ­lig ent­ge­gen­ge­setz­tem Vor­zei­chen. Tat­säch­lich ent­wickelt sich direkt inner­halb der Zivi­li­sa­ti­on, in der er ent­stan­den ist, ab einem bestimm­ten Punkt eine radi­ka­le Kri­tik, die eine Selbst­kri­tik ist, eine sehr star­ke Ten­denz zur Selbst­re­la­ti­vie­rung, die im 20. Jahr­hun­dert explo­dier­te, aber deren Ursprün­ge wei­ter zurückreichen.

In der Tat hat der Westen in etwas mehr als einem Jahr­hun­dert eine kul­tu­rel­le Oszil­la­ti­on erlebt zwi­schen einem so über­zeug­ten Glau­ben an sein eige­nes Ver­ständ­nis vom Men­schen, daß er es als not­wen­di­ge Grund­la­ge einer uni­ver­sel­len Kul­tur betrach­te­te, und einem sol­chen Man­gel an Glau­ben dar­an, daß er heu­te alle Model­le von gleich­wer­ti­ger Gleich­gül­tig­keit betrach­tet, wenn er nicht sogar das eige­ne für schlim­mer als alle ande­ren hält, die ihren Ursprung in irgend­wel­chen ande­ren Welt­tei­len haben.

Die Selbst­zer­stö­rung des Westens

Der wach­sen­de Ein­fluß die­ser Hal­tung auf die intel­lek­tu­el­len, poli­ti­schen, wirt­schaft­li­chen und sozia­len Eli­ten des Westens – bis zu ihrer Defi­ni­ti­on als regel­rech­ter Ideo­lo­gie und ihrer Eta­blie­rung als hege­mo­nia­ler Dok­trin – ist das, was der dama­li­ge Kar­di­nal Joseph Ratz­in­ger 2005, kurz bevor er Papst Bene­dikt XVI. wur­de, als „Dik­ta­tur des Rela­ti­vis­mus“ bezeich­ne­te: Eine Dok­trin, „die nichts als end­gül­tig aner­kennt und nur das eige­ne Ich und des­sen Wün­sche als letz­tes Maß zuläßt“.

Ratz­in­ger selbst hat­te in einer Refle­xi­on im Jahr zuvor den ent­schei­den­den Punkt in die­ser kul­tu­rel­len Wen­de dar­in aus­fin­dig gemacht, daß der Grün­dungs­kern der eige­nen Zivi­li­sa­ti­on auf­ge­ge­ben wird:

„Es scheint hier ein merk­wür­di­ger Selbst­haß des Westens auf, der fast nur als etwas Patho­lo­gi­sches begrif­fen wer­den kann. Der Westen ver­sucht sich in lobens­wer­ter Wei­se ganz und gar dem Ver­ständ­nis frem­der Wer­te zu öff­nen, aber er liebt sich selbst nicht mehr. In sei­ner Geschich­te schaut er fast nur noch auf das Ver­werf­li­che und Zer­stö­re­ri­sche, wäh­rend er nicht mehr imstan­de ist wahr­zu­neh­men, was in der glei­chen Geschich­te auch groß und rein war.“

Was ist in der Geschich­te der west­li­chen Kul­tur so Rele­van­tes pas­siert, daß es zu die­sem Erd­rutsch kom­men konn­te? Zu wel­chem ​​Zeit­punkt im Ver­lauf der Geschich­te hat das europäische/westliche Modell der Mensch­heit, das wir Huma­nis­mus nen­nen, eine gene­ti­sche Muta­ti­on durch­lau­fen, jene Ver­än­de­rung, die zu sei­ner struk­tu­rel­len Kri­se geführt hat in einer Welt, die nicht mehr „west­zen­triert“ ist?

Und noch ein­mal: Wel­che sind die mög­li­chen kurz- und lang­fri­sti­gen Ergeb­nis­se die­ses Pro­zes­ses für die Welt­ge­schich­te? Ist ein neu­er Huma­nis­mus – der den aus den ver­gan­ge­nen Jahr­hun­der­ten ererb­ten in einem „inklu­si­ven“ Sin­ne zu kor­ri­gie­ren beab­sich­tigt – mit dem Über­le­ben der west­li­chen Zivi­li­sa­ti­on und einer uni­ver­sa­li­sti­schen Welt­sicht ver­ein­bar? Ist den­noch die Ver­tei­di­gung der Men­schen­rech­te, der wirt­schaft­li­chen und bür­ger­li­chen Frei­hei­ten und der Demo­kra­tie ange­mes­sen möglich?

Der Rela­ti­vis­mus der Viel­falt hat in einer noch radi­ka­le­ren Form als die ihm vor­aus­ge­gan­ge­nen Ideo­lo­gien die Zer­stö­rung des jüdisch-christ­li­chen Men­schen­bil­des wie­der­auf­ge­nom­men. Indem er die Aus­lö­schung der reli­giö­sen Fun­da­men­te des Kon­sti­tu­tio­na­lis­mus, des Libe­ra­lis­mus und der Demo­kra­tie auf die äußer­ste Spit­ze treibt, för­dert er die Rück­kehr zu einem Stam­mes- und Kasten­den­ken sub­jek­ti­ver Rech­te, auf des­sen Grund­la­ge die Ver­let­zung des Lebens­rechts legi­ti­miert und die Men­schen zu einem Zustand degra­diert wer­den, der dem der Tie­re gleich­kommt, zu einem blo­ßen „Gast“ im „Öko­sy­stem“, der nicht wesent­lich, wenn nicht sogar stö­rend ist. Er hat die Kluft zwi­schen ultra-bür­ger­li­chen Eli­ten, die davon über­zeugt sind, daß sie nach All­macht stre­ben kön­nen, und den Mas­sen, die dazu bestimmt sind, als „Mate­ri­al“ für die Herr­schafts­pro­jek­te die­ser Eli­ten zu die­nen, dra­ma­tisch vertieft.

Dar­aus folg­te in jüng­ster Zeit, daß offen ein staat­li­ches Gesund­heits­re­gime theo­re­ti­siert wird, das im Namen des „nack­ten Lebens“ zur Ein­schrän­kung aller Grund­frei­hei­ten der Indi­vi­du­en und des sozia­len und poli­ti­schen Lebens ermäch­tigt und im Zuge der Covid-19-Pan­de­mie in vie­len west­li­chen Staa­ten ver­wirk­licht wird.

Wir erle­ben eine 180-Grad-Dre­hung vom extre­men Hedo­nis­mus zu einem rigo­ri­sti­schen Auto­ri­ta­ris­mus, die nur schein­bar para­dox ist, in Wirk­lich­keit aber fol­ge­rich­tig in eine völ­lig rela­ti­vi­sti­sche Welt­sicht paßt. Eine Welt­sicht, die, wie schon Han­nah Arendt im Zusam­men­hang mit den tota­li­tä­ren Ideo­lo­gien des vori­gen Jahr­hun­derts warn­te, den Grund­satz der Wahr­heit voll­stän­dig der Pro­pa­gan­da unterordnet.

In die­sem Zusam­men­hang ist jeder Appell für einen „neu­en Huma­nis­mus“, der für die Bewäl­ti­gung der Her­aus­for­de­run­gen einer glo­ba­li­sier­ten Welt und ihrer kul­tu­rel­len Unter­schie­de ange­mes­se­ner sei, mit einem grund­le­gen­den phi­lo­so­phi­schen Denk­feh­ler behaf­tet. Nur der jüdisch-christ­li­che Huma­nis­mus – geformt durch den grie­chisch-römi­schen, ger­ma­ni­schen und sla­wi­schen Kul­tur­bei­trag – hat die Ent­ste­hung, das Wachs­tum, die Aus­brei­tung, den Bestand, das Selbst­be­wußt­sein, die Aus­dau­er und das Iden­ti­täts­ge­fühl der west­li­chen Zivi­li­sa­ti­on ermög­licht. Eine Alter­na­ti­ve dazu gibt es nicht, sie ist unmög­lich, weil es kei­nen alter­na­ti­ven Uni­ver­sa­lis­mus zu dem gibt, den die Geschich­te des Westens her­vor­ge­bracht hat. Die Dok­tri­nen, die ver­sucht haben, sich dem zu wider­set­zen, füh­ren unwei­ger­lich zu einem Rela­ti­vis­mus, der mit dem Wesen und dem Über­le­ben der Zivi­li­sa­ti­on, die ihn her­vor­ge­bracht hat, unver­ein­bar ist.

Der Sieg des heu­ti­gen Rela­ti­vis­mus wür­de den end­gül­ti­gen Zer­fall des Westens bedeu­ten, der dann viel frü­her, als wir den­ken, von ande­ren Kul­tu­ren ver­schluckt wür­de, die für sei­ne Grund­sät­ze unzu­gäng­lich und in ihrer eige­nen Iden­ti­tät fester ver­an­kert sind. In die­sem Fall wür­de das gesam­te west­li­che kul­tu­rel­le, künst­le­ri­sche, reli­giö­se, phi­lo­so­phi­sche, poli­ti­sche und recht­li­che Erbe bald aus­ge­löscht sein.

Der Weg, der zum Schiff­bruch unse­rer Zivi­li­sa­ti­on führt, kann nur durch eine voll­stän­di­ge Wie­der­her­stel­lung, durch eine voll­stän­di­ge und gemein­sa­me Wie­der­an­eig­nung der jüdisch-christ­li­chen Auf­fas­sung vom Men­schen mit all dem gene­ti­schen Erbe gestoppt wer­den, das sie auszeichnet.

*Euge­nio Capoz­zi, geb. 1962, ordent­li­cher Pro­fes­sor der Zeit­ge­schich­te an der Uni­ver­si­tät von Nea­pel „Suor Orso­la Ben­in­cas“, Mit­glied des wis­sen­schaft­li­chen Bei­rats der Zeit­schrift Ven­tu­ne­si­mo Seco­lo und der Redak­ti­on Ricer­che di sto­ria poli­ti­ca. For­schungs­schwer­punk­te und Publi­ka­tio­nen u. a. zu den The­men: Par­tei­en­sy­stem, Par­tei­en­herr­schaft, Poli­ti­sche Kor­rekt­heit. Sein neu­es Buch: L’au­to­di­stru­zio­ne del­l’Oc­ci­den­te – Dal­l’u­ma­ne­si­mo cri­stia­no alla dit­ta­tu­ra del rela­ti­vis­mo, Histo­ri­ca Edi­zio­ni, Cese­na 2021.

Über­set­zung: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Wikicommons/Fondazione Magna Car­ta (Screen­shot)

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