Papst Franziskus, der "Papst der Gesten", bei einer Begegnung mit Metropolit Hilarion, dem bisherigen Außenminister des Moskauer Patriarchats.
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Moskauer Patriarch entläßt überraschend seinen Außenminister Hilarion

(Mos­kau) Metro­po­lit Hil­ari­on von Wolo­ko­lamsk, der „Außen­mi­ni­ster“ der rus­­sisch-ortho­­do­­xen Kir­che, wur­de sei­nes Amtes ent­bun­den. Die Hin­ter­grün­de sind noch unklar. Damit wer­den die Vor­be­rei­tun­gen zu einem zwei­ten Tref­fen zwi­schen dem Mos­kau­er Patri­ar­chen und Papst Fran­zis­kus ungewisser.

Der Libanon: Religionskarte des französischen Mandatsgebietes 1935.
Christenverfolgung

Treffen sich Papst Franziskus und Patriarch Kyrill im Libanon?

(Rom) Anfang April wur­de bekannt, daß Papst Fran­zis­kus im kom­men­den Juni den Liba­non besu­chen möch­te. Nun wur­de ein mög­li­cher Hin­ter­grund die­ser Rei­se genannt: Im Liba­non könn­te das ange­streb­te Tref­fen von Fran­zis­kus mit dem rus­­sisch-ortho­­do­­xen Patri­ar­chen Kyrill statt­fin­den. Eine im Zusam­men­hang mit der Ukrai­ne­kri­se mög­li­cher­wei­se bedeut­sa­me Begeg­nung, da Fran­zis­kus zwi­schen den Kriegs­par­tei­en zu ver­mit­teln ver­sucht, um

Metropolit Hilarion, rechts im Bild, erklärte im russischen Fernsehen, daß die Voraussetzungen für einen Papstbesuch in Rußland auch weiterhin nicht gegeben sind.
Hintergrund

„Voraussetzungen für Papstbesuch in Rußland nicht gegeben“

(Mos­kau) Die rus­­sisch-ortho­­do­­xe Kir­che gab bekannt, daß ein Tref­fen zwi­schen ihrem Ober­haupt, Patri­arch Kyrill, und Papst Fran­zis­kus auch wei­ter­hin nicht auf der Tages­ord­nung steht. In Mos­kau wur­de die bis­he­ri­ge Hal­tung bekräf­tigt, daß ein Papst­be­such in Ruß­land kein The­ma sei.

Metropolit Hilarion bei Benedikt XVI.
Liturgie & Tradition

Metropolit Hilarion besuchte Benedikt XVI.

(Rom) Am ver­gan­ge­nen Mon­tag stat­te­te Metro­po­lit Hil­ari­on von Wolo­ko­lamsk, der „Außen­mi­ni­ster“ des Mos­kau­er Patri­ar­chats der rus­­sisch-ortho­­do­­xen Kir­che, dem eme­ri­tier­ten Papst Bene­dikt XVI. einen Besuch ab. Auf den gewe­se­nen Papst rich­ten sich der­zeit zahl­rei­che Blicke wegen des sich zuspit­zen­den Kon­flik­tes, der Papst Fran­zis­kus mit Amo­ris lae­ti­tia in der Kir­che pro­vo­ziert wurde.