Neuausrichtung des Instituts Johannes Paul II. geht weiter: Msgr. Gilfredo Marengo neuer Vize-Dekan.
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Kritiker von Humanae vitae wird Vize-Dekan des Instituts Johannes Paul II.

(Rom) Msgr. Gilfredo Marengo wurde zum Vize-Dekan des Päpstlichen Theologischen Instituts Johannes Paul II. für Ehe- und Familienwissenschaften ernannt. Marengo gilt als einer bekanntesten Verfechter eines „Überdenkens“ der Enzyklika Humanae vitae. Die Ernennung erfolgte durch Kurienerzbischof Vincenzo Paglia, seit Sommer 2016 Großkanzler des Instituts.

Humanae vitae und Paul VI. Ein neues Buch erzählt die Entstehungsgeschichte neu.
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Humanae vitae: „Geheimkommission“ legt Ergebnisse vor

(Rom) Papst Franziskus setzte vor einem Jahr eine geheimnisvolle Kommission ein, die sich der bedeutendsten und umstrittensten Enzyklika von Papst Paul VI. annehmen sollte. Humanae vitae wird von Lebensschützern und glaubenstreuen Katholiken als „prophetische“ Enzyklika gesehen, während sie von progressiven Kirchenkreise offen abgelehnt wird – und das seit dem Tag ihres Erscheinens 1968. Bedenken und

Zweieinhalb Monate Gerüchte und Dementis folgte die offizielle Bestätigung. Papst Franziskus hat eine Kommission zur Enzyklika Humanae vitae eingesetzt.
Hintergrund

Geheimniskrämerei ist zu Ende: Papst Franziskus hat Kommission zu „Humanae vitae“ eingesetzt – Mit welchem Auftrag?

(Rom) Nun ist es offiziell: Auch die Enzyklika Humanae vitae kommt unter das Fallbeil der neuen „Unterscheidung“. Mitte Mai kamen durch den Vatikanisten Marco Tosatti erste Gerüchte auf, Papst Franziskus habe eine „Geheimkommission“ zur Revision von Humanae vitae eingesetzt. Die Enzyklika von Paul VI. aus dem symbolträchtigen Jahr 1968 steht für einen Bruch, der von

Kurienerzbischof Paglia dementierte gegenüber CNA die Existenz einer vom Papst ernannten Kommission zur Neuinterpretation von Humanae vitae. Gleichzeitig bestätigte er die Existenz einer Studiengruppe, die Humanae vitae "studieren" soll.
Hintergrund

Kurienerzbischof Paglia dementiert: „Keine Neuinterpretation von Humanae vitae“ – Mentalreservation?

(Rom) Papst Franziskus hat, laut Sandro Magister, dem Doyen der Vatikanisten, eine „Studienkommission“ ernannt, um die Enzyklika Humanae vitae von Papst Paul VI. „erneut zu lesen“. Die Ernennung interpretiert Magister als Absicht, die „prophetische“ Enzyklika, mit der die kirchliche Ablehnung künstlicher Geburtenbeschränkung gegen die „Pille“ bekräftigt wurde, einer „Neuinterpretaton“ zu unterziehen. Eine Enthüllung, die vom

Hat Papst Franziskus einer "geheimen" Kommission den Auftrag erteilt, die prophetische Enzyklika "Humanae vitae" einer Uminterpretation zu unterziehen?
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Der Plan zur „Neuinterpretation“ von Humanae vitae

Von Roberto de Mattei* Msgr. Gilfredo Marengo, Dozent am Päpstlichen Institut Johannes Paul II., wird anläßlich des 50. Jahrestages ihrer Veröffentlichung, die im kommenden Jahr stattfinden wird, die von Papst Franziskus ernannte Kommission zur „Neuinterpretation“ der Enzyklika Humanae vitae von Paul VI. koordinieren.