Kardinal Sarah spricht von „Diffamierung“ und veröffentlicht eine Dokumentation der Zusammenarbeit mit Benedikt XVI. für das Buch.
Hintergrund

Kardinal Sarah: „Das ist Diffamierung“

„In Anbe­tracht der Kon­tro­ver­sen, die die Ver­öf­fent­li­chung des Buches pro­vo­ziert hat, wird ent­schie­den, daß als Autor des Buches für die zukünf­ti­gen Publi­ka­tio­nen auf­scheint: Card Sarah, mit dem Bei­trag von Bene­dikt XVI. Der voll­stän­di­ge Text bleibt jedoch abso­lut unver­än­dert. +RS“
Kardinal Robert Sarah und Benedikt XVI. Der Inhalt ihrer Verteidigung des priesterlichen Zölibats durchkreuzt eine ganze Reihe von Plänen.
Nachrichten

Die Reaktion von Santa Marta auf das Sarah/​Benedikt XVI.-Buch

(Rom) Das neue Buch zur Ver­tei­di­gung des prie­ster­li­chen Zöli­bats, das gemein­sam von Bene­dikt XVI. und Kar­di­nal Robert Sarah vor­ge­legt wird, sorgt bereits vor sei­nem offi­zi­el­len Erschei­nen für welt­wei­tes Auf­se­hen. Zwei Reak­tio­nen lie­gen inzwi­schen aus dem Vati­kan vor, bei­de stam­men von den Pres­se­ver­ant­wort­li­chen von San­ta Marta.
Roger Scruton, der konservative Denker gegen den Relativismus.
Hintergrund

Roger Scruton – Dissident wider das Einheitsdenken

(Lon­don) Im Alter von 75 Jah­ren ist am 12. Janu­ar der bri­ti­sche Phi­lo­soph und Publi­zist Sir Roger Scrut­on einem Krebs­lei­den erle­gen. Der kon­ser­va­ti­ve Den­ker war nicht nur ein gro­ßer Unter­stüt­zer der ost­eu­ro­päi­schen Dis­si­den­ten, als der er gewür­digt wird, son­dern selbst ein Dis­si­dent gegen das vor­herr­schen­de Denken. 
Kardinal Robert Sarah mit Benedikt XVI.: Gemeinsam haben sie eine Lanze für die Beibehaltung des priesterlichen Zölibats gebrochen.
Nachrichten

Der Paukenschlag – Benedikt XVI. und Kardinal Sarah: „Hände weg vom Zölibat“

(Rom) Das Jahr 2020 beginnt in der katho­li­schen Kir­che mit einem gro­ßen Pau­ken­schlag. Bene­dikt XVI. und Kar­di­nal Robert Sarah wen­den sich in einem gemein­sa­men Buch direkt an Papst Fran­zis­kus und for­dern ihn auf, nicht Hand an den prie­ster­li­chen Zöli­bat zu legen. „Zwei mäch­ti­ge Stim­men erhe­ben sich“, titelt Le Figa­ro. Das Buch kommt am 15. Janu­ar …
Die „Papabili“, die Papst Franziskus am nächsten stehen: die Kardinäle Zuppi, Tagle und Parolin (v.l.).
Hintergrund

Heißt Franziskus II. Ägidius?

(Rom) Der Kreis der poten­ti­el­len Nach­fol­ger von Papst Fran­zis­kus wird immer grö­ßer, je mehr Kar­di­nä­le er ernennt. Vor allem nimmt die Wahr­schein­lich­keit zu, daß er – weit mehr als sei­ne Vor­gän­ger – selbst die Wei­chen für sei­ne Nach­fol­ge stellt. Der auf­merk­sa­me Vati­ka­nist San­dro Magi­ster lenkt den Blick auf einen neu­en „Papa­bi­le“, der kome­ten­haft am Ber­g­o­­glio-Fir­­ma­­ment …
Vittorio Messori: „Den Schlüssel der Jesuiten, die Welt zu interpretieren, bewundere ich. Es ist das Pontifikat des Jesuiten Bergoglio, das mich bisweilen irritiert.“
Hintergrund

„Die Jesuiten bewundere ich, es ist das Pontifikat des Jesuiten Bergoglio, das mich irritiert“

(Rom) Vitto­rio Mess­o­ri ver­öf­fent­lich­te 1985 sein inner­kirch­lich bedeut­sam­stes Buch „Zur Lage des Glau­bens. Ein Gespräch mit Kar­di­nal Joseph Ratz­in­ger“. Bereits 1976 war sein meist­ver­kauf­tes Buch erschie­nen: „Mensch gewor­den. Wer war Jesus“. Die deut­sche Aus­ga­be kam 1978 in den Buch­han­del. Das Buch erreich­te eine Gesamt­auf­la­ge von mehr als einer Mil­li­on Exem­pla­ren. Nun erscheint eine Neu­aus­ga­be, zunächst …
Kardinal Luis Antonio Tagle und Papst Franziskus.
Nachrichten

Der Aufstieg des Luis Antonio Tagle

(Rom) Am Zwei­ten Advents­sonn­tag, dem Hoch­fest Mariä Emp­fäng­nis, gab der Vati­kan die Ernen­nung von Kar­di­nal Luis Anto­nio Tag­le zum Prä­fek­ten der römi­schen Kon­gre­ga­ti­on für die Evan­ge­li­sie­rung der Völ­ker bekannt. Der Phil­ip­pi­ner Tag­le gilt seit meh­re­ren Jah­ren als „Papa­bi­le“ und mög­li­cher Nach­fol­ger von Papst Franziskus. 
Benedikt XVI. mit Kardinal Duka und Erzbischof Graubner
Nachrichten

Tschechische Bischöfe bei Benedikt XVI.

(Rom) Die vati­ka­ni­schen Medi­en ver­su­chen Bene­dikt XVI. in der Regel unsicht­bar zu machen. Das vor­ma­li­ge Kir­chen­ober­haupt emp­fängt aber, wenn auch in ein­ge­schränk­te­rem Aus­maß, wei­ter­hin Besu­cher. Längst nicht alle berich­ten anschlie­ßend von ihrer Begeg­nung, weil sie ihre Freu­de dar­über tei­len, aber auch Signa­le aus­sen­den wollen.