Franziskus in Rangun: Will Franziskus die Mission abschaffen und durch humanitäre Hilfe für Arme ersetzen? Die Asien-Reise hinterläßt viele offene Fragen.
Hintergrund

Humanitäre Hilfe ohne Missionierung

(Rom) Die jüngste Pastoralreise von Papst Franziskus wirft weit mehr Fragen auf, als durch sie beantwortet wurden. Über das umstrittene Verhältnis zum Islam und eine seltsame Vergebungsbitte wurde bereits berichtet. Die Liste der Fragen ist aber noch länger. Eine davon, folgt man den päpstlichen Vorgaben, lautet: Hat Mission überhaupt noch einen Sinn?

Papst Franziskus beim Treffen mit Rohingya in Bangladesch.
Christenverfolgung

Franziskus bat Rohingya um Vergebung. Wofür?

(Rom) Die Asien-Reise von Papst Franziskus sorgt weiterhin für Diskussionen. Das katholische Kirchenoberhaupt besuchte vergangene Woche die Staaten Myanmar und Bangladesch. Im Mittelpunkt der Irritationen steht gleich mehrfach der Islam, bzw. der päpstliche Umgang mit der Frage Islam und Gewalt und die päpstliche Haltung gegenüber Muslimen.

Saudi-Arabien und der Iran
Christenverfolgung

Riad und die all-islamische Allianz unter saudischer Führung – mit Hilfe der USA und gegen die Schiiten

(Riad) Vom 20.-23. Mai ist die saudische Hauptstadt Riad Austragungsort eines Gipfeltreffens, an dem 55 mehrheitlich muslimische Staaten teilnehmen. Anwesend ist auch US-Präsident Donald Trump, den seine erste Auslandsreise nach Riad führt. Gleich im Anschluß daran wird er am 24. Mai Papst Franziskus im Vatikan treffen und dann am G7-Gipfel im sizilianischen Taormina teilnehmen. Unterdessen

Al-Azhar in Kairo: Reiseziel von Papst Franziskus, der am 20./21. Mai Ägypten besuchen wird, um den "Dialogprozeß" mit dem Islam anzukurbeln.
Nachrichten

Papst-Besuche in Kolumbien und Ägypten – Spannungsgebiete und „Dialogprozeß“ mit dem Islam

(Kairo) Papst Franziskus sagte in seinem Interview für die Wochenzeitung Die Zeit, 2017 nach Fatima, Indien, Bangladesch und Kolumbien reisen zu wollen. Der Besuch im lateinamerikanischen Land ist für den 6.-11. September geplant. Um diese Reise gab es im Zuge des Friedensplanes zwischen der kolumbianischen Regierung und der marxistischen Narcoguerilla FARC einiges Gezerre. Die Revolutionären