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Der Hirtenstab im Tornister – Karrierismus und seltsame Bischofsernennungen

(Vati­kan) Im Mai 2013 bezeich­ne­te Papst Fran­zis­kus Kar­rie­ris­mus und Eitel­keit als „Aus­satz der Kir­che“. Im Zeit­al­ter des Neu­­ro-Lin­­gu­i­sti­­schen Pro­gram­mie­rens schei­nen alle tüch­tig im Reden, aber dann … scheint auch der Papst schnel­len und teils uner­klär­li­chen Beför­de­run­gen nicht abge­neigt. Das gilt nicht nur für Bat­ti­sta Ric­ca, Fran­ce­s­ca Chaou­qui oder Val­le­jo Balda.
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„Was passiert mit den emeritierten Päpsten?“ – Gerät die Heilsökonomie ins Stottern?

(Rom) Der Publi­zist Tom­ma­so Scan­dro­glio stell­te sich die Fra­ge, wie es denn mit dem neu­en Phä­no­men eme­ri­tier­ter Päp­ste in der Katho­li­schen Kir­che wei­ter­ge­hen wird. Das Schwe­ben in Hohen Sphä­ren beim Rück­flug von Tel Aviv habe Papst Fran­zis­kus, der ohne­hin nicht mit Wor­ten gei­ze, die Zun­ge beson­ders gelockert. Auf dem Rück­weg aus dem Hei­li­gen Land sprach
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„Bereit für ein Treffen“ – Privatbotschaft von Papst Franziskus an Kyrill I. von Moskau?

(Rom/​​Moskau) Papst Fran­zis­kus habe dem Mos­kau­er Patri­ar­chen Kyrill I. eine pri­va­te Bot­schaft über­mit­telt, wie Asia­news berich­tet. Über­brin­ger der Bot­schaft war der Lei­ter des Päpst­li­chen Cho­res der Six­ti­ni­schen Kapel­le. Der Chor hielt sich Ende Mai in der rus­si­schen Haupt­stadt auf und wirk­te dort am 27. Mai an einem Kon­zert zu Ehren des fünf­ten Jah­res­ta­ges der Thron­be­stei­gung
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Die homosexuelle Revolution

(Rom) Pli­nio Cor­rêa de Oli­vei­ra (1908–1995) war ein bra­si­lia­ni­scher Histo­ri­ker, Poli­ti­ker, Phi­lo­soph und Jour­na­list und ein tra­di­tio­na­li­sti­scher Katho­lik. Bekannt wur­de er als Grün­der der Ver­ei­ni­gung „Tra­di­ti­on, Fami­lie und Pri­vat­ei­gen­tum“ (TFP), der Socie­da­de Bra­silei­ra de Defe­sa da Tra­di­ção, Famí­lia e Pro­prie­da­de, die heu­te in zahl­rei­chen Län­dern ver­tre­ten ist. Bereits Mit­te der 1980er Jah­re nahm er Stel­lung
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Am 8. Juni beten Papst, Rabbi und Imam „interreligiös“ im Vatikan

(Jerusalem/​​Buenos Aires) „Wir kön­nen gehen, wie weit wir wol­len, wir kön­nen vie­les auf­bau­en, aber wenn wir nicht Jesus Chri­stus beken­nen, geht die Sache nicht. Wenn man Jesus Chri­stus nicht bekennt, da kommt mir das Wort von Léon Bloy in den Sinn: „Wer nicht zum Herrn betet, betet zum Teu­fel.“ Wenn man Jesus Chri­stus nicht bekennt,
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Wird ein Dutzend Dikasterien aufgelöst oder zusammengelegt? – Burke und Canizares „in der Schwebe“

(Vati­kan) Der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster berich­tet in einem aus­führ­li­chen Arti­kel über den bevor­ste­hen­den Umbau der Römi­schen Kurie, wie ihn Papst Fran­zis­kus mit dem C8-Kar­­di­nal­s­rat vor­sieht. Fast ein Dut­zend Dik­aste­ri­en könn­ten auf­ge­löst, zusam­men­ge­legt oder umge­stal­tet wer­den. Das betrifft damit auch eben­so­vie­le Dik­aste­ri­en­lei­ter und deren Mit­ar­bei­ter. Betrof­fen vom päpst­li­chen Kahl­schlag wären unter ande­ren die Kar­di­nä­le Bur­ke, Cani­zares,
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Horror missae: tanGOttesdienst – Das Jahrtausend der Laien

(Wien) Hor­ror mis­sae kun­ter­bunt. Obwohl das Zwei­te Vati­ka­ni­sche Kon­zil kla­re Anwei­sun­gen zur Bewah­rung und För­de­rung der geist­li­chen Musik gibt, weiß man, wie die Sache wei­ter­ge­gan­gen ist. Die Fra­ge ist mehr, wie es dazu kom­men konn­te. Doch dar­um drücken sich all­zu­vie­le Kir­chen­ver­ant­wort­li­che in den Kon­zils­ge­denk­jah­ren 2013–2015 her­um. Nicht nur in den kir­chen­steu­er­fi­nan­zier­ten Diö­ze­sen Hit­­ler-Deut­sch­­lands von Ham­burg
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Mythos und Wirklichkeit der Zweitehe bei den Orthodoxen

(Rom/​​Konstantinopel) Es ist ver­brei­te­te Mei­nung, daß die Ost­kir­chen nach der Schei­dung eine neue Ehe­schlie­ßung zulas­sen und den wie­der­ver­hei­ra­tet Geschie­de­nen auch die Kom­mu­ni­on spen­den. Doch dem ist nicht so, sagt der bekann­ter Lit­ur­gi­ker Don Nico­la Bux. Nur die erste Ehe wird als wirk­li­ches Sakra­ment gefeiert.
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Christenverfolgung

Papst Franziskus und das Mittagessen: Luxus versus Einfachheit oder Legionäre Christi versus Franziskaner?

(Jer­sua­lem) Am ver­gan­ge­nen Mon­tag befand sich Papst Fran­zis­kus in Jeru­sa­lem. Trotz des dicht­ge­dräng­ten Pro­gramms fan­den eini­ge Medi­en, dar­un­ter auch katho­li­sche, es berich­tens­wert, daß das katho­li­sche Kir­chen­ober­haupt statt am ver­ein­bar­ten Mit­tag­essen teil­zu­neh­men, uner­war­tet die Nie­der­las­sung der Fran­zis­ka­ner­kus­to­die auf­such­te, um dort zu essen. Der Vor­fall wur­de als „wei­te­re Geste der Ein­fach­heit“ inter­pre­tiert, die „das Pon­ti­fi­kat prägt“. Das Mit­tag­essen
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Gesten des Papstes nicht improvisiert, aber „Ikonen“ – Aus progressiver Sicht

(Rom) „Unschul­dig wie eine Tau­be, aber ohne naiv zu sein, ehr­lich, aber auch ‚schlau‘ – wie er selbst im Civil­tá Cat­to­­li­­ca-Inter­­view beton­te – been­de­te Papst Fran­zis­kus die Rei­se ins Hei­li­ge Land und stell­te bei der Begeg­nung mit den Jour­na­li­sten wäh­rend des Rück­flugs unter Beweis, das Mikro­phon völ­lig zu beherr­schen.“ Mit die­sen Wor­ten beginnt der Vati­ka­nist