Liturgie & Tradition

Transalpine Redemptoristen lösen ihre Einheit mit Rom auf

Die Ordens­ge­mein­schaft der Tran­sal­pi­nen Redempto­ri­sten – auch als „Söh­ne des Aller­hei­lig­sten Erlö­sers“ bezeich­net – ist in eine offe­ne Span­nung zur kirch­li­chen Auto­ri­tät gera­ten. Wäh­rend der dama­li­ge Vor­sit­zen­de der Päpst­li­chen Kom­mis­si­on Eccle­sia Dei, Kar­di­nal Darío Cas­tril­lón Hoyos, im Jah­re 2008 noch offi­zi­ell ihre „Wie­der­ver­söh­nung mit der Kir­che“ ver­kün­de­te, stellt sich die Lage heu­te grund­le­gend anders dar.
Der Skandal von Charlotte: Gläubige knien an der Kommunionbank und werden deshalb vom Bischof übergangen, also bestraft. Im Bild sichtbar sitzt dieser, nachdem er die Kommunionspendung bereits beendet hatte, ungerührt wieder auf seiner Kathedra.
Liturgie & Tradition

Der Skandal von Greensboro

In der Diö­ze­se Char­lot­te im US-Staat North Caro­li­na hat ein Vor­fall wäh­rend einer Firm­mes­se die inner­kirch­li­chen Span­nun­gen um Lit­ur­gie, Eucha­ri­stie­ver­ständ­nis und Auto­ri­täts­aus­übung auf dra­sti­sche Wei­se sicht­bar gemacht. Im Mit­tel­punkt der Kri­tik steht der Orts­bi­schof Msgr. Micha­el Mar­tin, dem vor­ge­wor­fen wird, einer Fami­lie, die sich zum Kom­mu­nion­emp­fang hin­k­nie­te, die hei­li­ge Kom­mu­ni­on ver­wei­gert zu haben.
Kardinal Victor Manuel Fernández, Präfekt des Glaubensdikasteriums, bereitet laut einigen Quellen bereits eine radikale Reaktion auf die unerlaubten Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Der Tag nach dem möglichen Schisma im Vatikan

Die Span­nun­gen zwi­schen dem Vati­kan und der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) könn­ten in den kom­men­den Mona­ten einen neu­en Höhe­punkt errei­chen. Hin­ter­grund sind mög­li­che uner­laub­te Bischofs­wei­hen, die – soll­te es dazu kom­men – kir­chen­recht­lich schwer­wie­gen­de Kon­se­quen­zen bis hin zu einer for­mel­len Schi­s­­ma-Erklä­rung nach sich zie­hen könn­ten. Berich­ten zufol­ge lau­fen im Vati­kan bereits kon­kre­te Vor­be­rei­tun­gen für
Erzbischof Marcel Lefebvre auf dem Petersplatz in Rom
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Bischofsweihen ohne Mandat und die offenen Linien eines alten Konflikts

Für den 1. Juli 2026 wur­den von der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) Bischofs­wei­hen ange­kün­digt – ohne päpst­li­ches Man­dat. Damit rückt eine Fra­ge erneut ins Zen­trum, die die Kir­che seit Jahr­zehn­ten beglei­tet: Wie reagiert Rom auf die Pius­bru­der­schaft, ins­be­son­de­re auf einen Schritt, den das Kir­chen­recht klar als uner­laubt qua­li­fi­ziert und – wenn auch erst seit
Kardinal Ernest Simoni wurde in seinem 98. Lebensjahr von Papst Leo XIV. in Audienz empfangen
Christenverfolgung

Kardinal Simoni und die leidensgeprägte Glaubenstreue

Der alba­ni­sche Kar­di­nal Ernest Simo­ni steht exem­pla­risch für ein Chri­sten­tum, das sich nicht im Dis­kurs erschöpft, son­dern aus erlit­te­nem Zeug­nis lebt. Am gest­ri­gen 27. April wur­de er von Papst Leo XIV. in Audi­enz emp­fan­gen. Kar­di­nal Simo­ni ist Mah­ner, Zeit­zeu­ge – und Sym­bol­fi­gur einer lei­dens­ge­präg­ten Glaubenstreue.
Kardinal Dieudonné Nzapalainga, Erzbischof von Bangui, wurde von Papst Leo XIV. entmachtet. Das Erzbistum wurde geteilt und ein Koadjutor ernannt.
Nachrichten

Kardinal Nzapalainga entmachtet

Die jüng­sten Ent­schei­dun­gen aus dem Vati­kan zur katho­li­schen Orts­kir­che in der Zen­tral­afri­ka­ni­schen Repu­blik mar­kie­ren einen tief­grei­fen­den Ein­schnitt – sowohl struk­tu­rell als auch per­so­nell. Im Zen­trum steht dabei der ein­fluß­rei­che Kar­di­nal Dieu­don­né Nza­pa­lain­ga, der seit Jah­ren als Gesicht der Kir­che im kri­sen­ge­präg­ten Land gilt.
Si si no no, die älteste Zeitschrift der Tradition, pointiert, akzentuiert, nicht unumstritten.
Hintergrund

„Sì sì no no“, die älteste Zeitschrift der Tradition

Die Grün­dung eines Blogs der „Freun­de von Sì sì no no“ ist Anstoß, einen Blick auf die ita­lie­ni­sche Zeit­schrift Sì sì no no (Ja ja, nein nein) zu wer­fen, die zu den bestän­dig­sten publi­zi­sti­schen Orga­nen der katho­li­schen Tra­di­ti­on im 20. und 21. Jahr­hun­dert gehört. Seit ihrer Grün­dung in der Mit­te der 1950er Jah­re ist sie
Das neue Corpus für das Kruzifix von Debel im Südlibanon. Es wurde nicht von Israel gestiftet, sondern auf Initiative des Militärpfarrers der UNO-Friedenstruppen
Nachrichten

Kreuz in Debel neu aufgerichtet – Spannungen, symbolische Gesten und Falschmeldungen

Im süd­li­ba­ne­si­schen Ort Debel ist nach Berich­ten aus loka­len Quel­len ein zuvor von israe­li­schen Besat­zungs­sol­da­ten zer­stör­tes Kru­zi­fix ersetzt und wie­der an sei­nem ange­stamm­ten Platz auf­ge­stellt wor­den. Der Vor­fall, bei dem eine Dar­stel­lung des gekreu­zig­ten Chri­stus von zwei israe­li­schen Sol­da­ten geschän­det wur­de, hat­te in der ver­gan­ge­nen Woche für welt­wei­te Empö­rung gesorgt. Zunächst wur­de über ver­schie­de­ne Kanä­le
Mit Empörung reagierten die Oberhäupter der katholischen Kirchen im Heiligen Land auf die unsägliche Schändung des gekreuzigten Jesus durch einen israelischen Soldaten im Südlibanon
Nachrichten

Empörung über Schändung eines Christusbildes im Südlibanon

Die Schän­dung einer Dar­stel­lung des gekreu­zig­ten Jesus in einem Dorf im Süd­li­ba­non hat in kirch­li­chen Krei­sen des Nahen Ostens schar­fe Reak­tio­nen aus­ge­löst. Aus­lö­ser der Kon­tro­ver­se ist ein Vor­fall in der Ort­schaft Debel, bei dem ein israe­li­scher Sol­dat eine Chri­stus­fi­gur ent­haup­te­te. Die Tat wird von der katho­li­schen Kir­che in der Regi­on als gra­vie­ren­der Angriff auf reli­giö­se
Msgr. Joel Amado, Bischof von Petropolis und Vorsitzender der Kommission für die Glaubenslehre der Brasilianischen Bischofskonferenz, sprach von einem "Recht" junger Katholiken auf den überlieferten Römischen Ritus. Neue Töne?
Liturgie & Tradition

Brasilianischer Bischof: Junge Katholiken haben ein Recht auf den überlieferten Ritus

Der bra­si­lia­ni­sche Bischof Joel Por­tel­la Ama­do beton­te das Recht jun­ger Katho­li­ken auf den über­lie­fer­ten Römi­schen Ritus und begrün­de­te dies mit dem plu­ra­len Wesen der katho­li­schen Kir­che. Die Aus­sa­gen fie­len im Rah­men einer Pres­se­kon­fe­renz zur 62. Gene­ral­ver­samm­lung der Bra­si­lia­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz im Wall­fahrts­ort Apa­re­ci­da. Dar­über berich­te­te die katho­li­sche Nach­rich­ten­agen­tur ACI Pren­sa (CNA) gestern unter Beru­fung auf einen