Júlio Duarte Langa, Bischof von Xai-Xai und schließlich Kardinal, verteidigte die Freiheit der Kirche während der sozialistischen Diktatur in Mosambik
Christenverfolgung

Das Zeugnis des Kardinals für die Freiheit der Kirche

Von Giu­sep­pe Bri­en­za* Am 3. August 2026 starb im Alter von 98 Jah­ren im Kran­ken­haus der mosam­bi­ka­ni­schen Haupt­stadt Mapu­to der eme­ri­tier­te Bischof von Xai-Xai, Kar­di­nal Júlio Duar­te Lan­ga. Er war gleich­sam der „Vater“ der Prie­ster des afri­ka­ni­schen Staa­tes, da er inner­halb der Bischofs­kon­fe­renz lan­ge Zeit für die Aus­bil­dung und den Schutz der Diö­ze­san­prie­ster ver­ant­wort­lich gewe­sen war.
Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin (links) mit Papst Leo XIV.
Leo XIV.

Ein Verbleib im Amt?

Kar­di­nal Pie­tro Paro­lin ist erst 71 Jah­re alt, was sei­ne Ablö­sung alles ande­re als zwin­gend macht. Gera­de das Amt des vati­ka­ni­schen Staats­se­kre­tärs ist eine per­sön­li­che Ver­trau­ens­ent­schei­dung des Pap­stes. Es ist aller­dings durch­aus üblich, daß ein neu­er Papst den bis­he­ri­gen Staats­se­kre­tär zunächst über­nimmt und spä­ter einen Mann des eige­nen Ver­trau­ens an die Spit­ze beruft.
Reste eines zerstörten Kruzifixes und einer Heiligenfigur auf dem Boden einer katholischen Kirche in Jaffa (Tel Aviv)
Christenverfolgung

Jaffa, Taibeh, Rom: Wo Christen im Heiligen Land um ihre Zukunft ringen

In Jaf­fa, einem Stadt­teil von Tel Aviv, ist erneut eine katho­li­sche Kir­che Ziel eines Van­da­len­ak­tes gewor­den. In der Kir­che St. Anto­ni­us von Padua wur­den meh­re­re Sta­tu­en und Kru­zi­fi­xe zer­stört. Die israe­li­sche Poli­zei nahm einen etwa 20jährigen Juden fest, der im Ver­dacht steht, für die Beschä­di­gun­gen ver­ant­wort­lich zu sein. Die Ermitt­lun­gen dau­ern an.
Die Pfarrkirche von Medjugorje
Nachrichten

21 gegen die Übernatürlichkeit von Medjugorje – und warum Rom trotzdem das „Nihil obstat“ erteilte

Eine bis­lang nicht öffent­lich bekann­te Abstim­mung der dama­li­gen Kon­gre­ga­ti­on für die Glau­bens­leh­re vom Sep­tem­ber 2016 ergab eine deut­lich skep­ti­sche­res Bild zur Fra­ge der Echt­heit der Über­na­tür­lich­keit von Med­jug­or­je, als es die unter Papst Fran­zis­kus schließ­lich erfolg­te „Aner­ken­nung“ ver­mu­ten las­sen wür­de. Nach Anga­ben des ita­lie­ni­schen Vati­ka­ni­sten David Mur­gia votier­ten damals 21 von 33 Mit­glie­dern gegen eine
Sakrilegisch wird in der katholischen Kirche St. Johannes in Zug gefragt: "Wo ist die Göttin?" Wenn feministische Theologie neuheidnischem Schamanen- und Hexenglauben näher ist als der katholischen Glaubenslehre und Ordnung.
Nachrichten

Göttinnen in der katholischen Kirche – und Maria mittendrin?

In der katho­li­schen Kir­che St. Johan­nes in Zug, dem Haupt­ort des gleich­na­mi­gen Schwei­zer Kan­tons, fin­det vom 15. bis 25. August 2026 die Aus­stel­lung „Wo ist die Göt­tin?“ statt. Der Zeit­raum beginnt aus­ge­rech­net am Hoch­fest der Auf­nah­me Mari­ens in den Him­mel. Göt­tin­­nen-Figu­­ren aus 30 000 Jah­ren und allen Kon­ti­nen­ten begeg­nen dort christ­li­chen Sym­bo­len. Das erklär­te Ziel
Kardinal Eijk, Erzbischof von Utrecht, und profilierter, traditionsnaher Kirchenvertreter, war bei Papst Leo XIV. in Privataudienz, was zu Gerüchten führte
Lebensrecht

Keine vorzeitige Demission: Kardinal Eijk bleibt Erzbischof von Utrecht

Die Gerüch­te über einen unmit­tel­bar bevor­ste­hen­den Rück­tritt des Utrech­ter Erz­bi­schofs und Kar­di­nals Wil­lem Jaco­bus Eijk sei­en gegen­stands­los. Das Erz­bis­tum Utrecht demen­tier­te am 12. August aus­drück­lich, daß der pro­fi­liert tra­di­ti­ons­na­he Pur­pur­trä­ger Papst Leo XIV. bei einer Pri­vat­au­di­enz um eine vor­zei­ti­ge Ent­pflich­tung gebe­ten habe. Zugleich bestä­tig­te die Erz­diö­ze­se, daß sich Kar­di­nal Eijk nach gesund­heit­li­chen Pro­ble­men in der
Der linken Gouverneurin Maura Healey kommt im Staat Massachusetts die entscheidende Rolle zu, darüber zu entscheiden, ob ungeborene Kinder künftig bis zur Geburt getötet werden können.
Lebensrecht

Massachusetts vor der Entgrenzung der Abtreibung

Wenn Gou­ver­neu­rin Mau­ra Hea­ley (Demo­kra­ti­sche Par­tei) unter­schreibt, wird der Staat Mas­sa­chu­setts die Ent­schei­dung über Abtrei­bun­gen dem indi­vi­du­el­len ärzt­li­chen Ermes­sen über­las­sen. Der Gesetz­ent­wurf H.5595 will den letz­ten recht­li­chen Schutz eines unge­bo­re­nen Kin­des beseitigen.
Steht Leo XIV. in der Liturgiefrage hinter der Linie von Kardinal Arthur Roche?
Leo XIV.

„Die Haltung Leos XIV. zur überlieferten Liturgie ist inzwischen allgemein bekannt“

Die deut­li­che Stel­lung­nah­me von Kar­di­nal Arthur Roche gegen den über­lie­fer­ten römi­schen Ritus, die in der bri­ti­schen Wochen­zei­tung The Tablet ver­öf­fent­licht wur­de, sorgt inter­na­tio­nal für Auf­se­hen. Dar­in erklär­te der eng­li­sche Pur­pur­trä­ger, Leo XIV. wer­de in der Lit­ur­gie­fra­ge Tra­di­tio­nis cus­to­des nicht kor­ri­gie­ren und schon gar nicht zu Sum­morum Pon­ti­fi­cum zurück­keh­ren. Die bür­ger­li­che spa­ni­sche Main­­stream-Tages­­­zei­tung La Razón zieht
Kardinal Sarah sieht das Hauptproblem in der liturgischen Frage im Mißbrauch, der im Novus Ordo betrieben werde
Liturgie & Tradition

Kardinal Sarah: Rückkehr zu Summorum Pontificum

Am 1. August ver­öf­fent­lich­te die Tages­zei­tung Il Foglio ein aus­führ­li­ches Gespräch mit Kar­di­nal Robert Sarah, dem eme­ri­tier­ten Prä­fek­ten der römi­schen Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung. Das Gespräch führ­te Chef­re­dak­teur Matteo Mat­zuzzi. Dar­in bezeich­net der Kar­di­nal aus Afri­ka den lit­ur­gi­schen Streit als schwe­res Übel. Nie­mand kön­ne nach Belie­ben über die Lit­ur­gie ver­fü­gen. Der Kar­di­nal
Die Domus Paulus VI, eines der vatikanischen Gästehäuser, wird in ein Luxushotel umgewandelt.
Leo XIV.

Die Domus Paulus VI in Rom wird zum Luxushotel

Die histo­ri­sche Domus Inter­na­tio­na­lis Pau­lus VI im Her­zen Roms – nicht zu ver­wech­seln mit dem Hotel Resi­den­za Pao­lo VI beim Vati­kan – steht vor einem tief­grei­fen­den Wan­del: Aus der jahr­zehn­te­lang als Unter­kunft für Kar­di­nä­le, Bischö­fe und Prie­ster genutz­ten Resi­denz soll ein Vier-Ster­­ne-Hotel wer­den. Die Ent­schei­dung mar­kiert einen wei­te­ren Schritt in der Immo­bi­li­en­stra­te­gie des Vati­kans, sorgt