Abelardo de la Espriella ging mit 44 Prozent als stärkster Kandidat aus dem ersten Wahlgang der Präsentschaftswahlen in Kolumbien hervor. Zu seinem Programm gehört der Schutz des ungeborenen Lebens. Am 21. Juni findet die Stichwahl statt.
Lebensrecht

Kolumbien zwischen Linksprojekt und konservativer Wende

Kolum­bi­en steht vor einer der wich­tig­sten poli­ti­schen Ent­schei­dun­gen sei­ner jün­ge­ren Geschich­te. In der Stich­wahl am 21. Juni tref­fen zwei Kan­di­da­ten auf­ein­an­der, die für grund­ver­schie­de­ne Zukunfts­ent­wür­fe des Lan­des ste­hen: der kon­ser­va­ti­ve Rechts­an­walt Abel­ar­do de la Espri­el­la und der lin­ke Sena­tor Ivan Cepe­da, enger Ver­bün­de­ter des noch amtie­ren­den Prä­si­den­ten Gustavo Petro.
Liturgie & Tradition

Miterlöserin der Welt – kurzer Abriß über einen Marientitel

Von Fran­ces­co Brac­co Die durch die am 4. Novem­ber 2025 vom Dik­aste­ri­um für die Glau­bens­leh­re ver­öf­fent­lich­te Lehr­no­te Mater Popu­li Fide­lis neu ent­fach­ten Dis­kus­sio­nen haben gezeigt, wie sehr die Mari­en­ti­tel „Mit­erlö­se­rin“ und „Mitt­le­rin aller Gna­den“ heu­te oft­mals miß­ver­stan­den oder sogar offen bestrit­ten werden.
Der von Pater Serafino Maria Lanzetta (segnend ganz links) in England gegründete neue Orden der Franziskaner der Immakulata wird aufgelöst. Die obrigkeitlichen Restriktionen sind so massiv, daß der Orden keine Zukunftsperspektive sieht.
Liturgie & Tradition

Einziger Nachfolgeorden der Franziskaner der Immakulata aufgelöst

Eine bemer­kens­wer­te tra­di­ti­ons­ver­bun­de­ne Ordens­ge­mein­schaft in Eng­land steht vor dem Aus. Wie der Vati­ka­nist Edward Pen­tin berich­tet, wur­de die Fami­ly of Mary Imma­cu­la­te and St. Fran­cis (Fami­lie Mari­ens der Unbe­fleck­ten und des hei­li­gen Fran­zis­kus), bes­ser bekannt als die Maria­ni­schen Fran­zis­ka­ner, zum 31. Mai voll­stän­dig aufgelöst.
Kardinal Pizzaballa, Lateinischer Patriarch von Jerusalem, wurde von Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron zum Ritter der Ehrenlegion ernannt
Nachrichten

Macron zeichnet Kardinal Pizzaballa mit der Ehrenlegion aus

Der fran­zö­si­sche Prä­si­dent Emma­nu­el Macron ernann­te den Latei­ni­schen Patri­ar­chen von Jeru­sa­lem, Kar­di­nal Pier­bat­ti­sta Piz­za­bal­la, zum Rit­ter der Ehren­le­gi­on, der höch­sten staat­li­chen Aus­zeich­nung Frank­reichs. Dies teil­te Macron am Mitt­woch über sein Kon­to auf der Platt­form X mit.
Auch das zweite außerordentliche Kardinalskonsistorium des Pontifikats von Leo XIV. wird sich nicht mit der Liturgiefrage befassen. Was nicht alle bedauern.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die Liturgie ist kein Thema beim Konsistorium: „Das Beste, was geschehen konnte“

Ergän­zend zu den fol­gen­den Gedan­ken wäre dar­auf hin­zu­wei­sen, daß auch der Umstand, daß zwei Tage nach Abschluß des bevor­ste­hen­den Kar­di­nals­kon­si­sto­ri­ums die Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. statt­fin­den wer­den, kei­nen geeig­ne­ten Rah­men bie­tet, um die Lit­ur­gie­fra­ge mit der gebo­te­nen Ruhe und Sach­lich­keit zu erör­tern. Viel­mehr bestün­de die Gefahr, daß die Debat­te im Kar­di­nals­kol­le­gi­um von über­mä­ßi­ger
Papst Leo XIV. wird sich noch bis zum 12. Juni in Spanien aufhalten. Bereits für Herbst verdichten sich die Hinweise, daß er Lateinamerika besuchen könnte, darunter seinen früheren Wirkungsort Peru, aber auch Argentinien, die Heimat seines Vorgängers – die dieser mied.
Leo XIV.

Plant Papst Leo XIV. bereits die nächste Lateinamerika-Reise?

Wäh­rend der Pasto­ral­be­such von Papst Leo XIV. in Spa­ni­en bis­lang ohne grö­ße­re Über­ra­schun­gen ver­läuft, rich­ten sich die Blicke in ande­ren Tei­len der Welt bereits auf die mög­li­che näch­ste Aus­lands­rei­se des Pon­ti­fex. Beson­ders in Latein­ame­ri­ka ver­dich­ten sich die Hin­wei­se, daß der Papst im Novem­ber 2026 meh­re­re Län­der der Regi­on besu­chen könn­te. Im Gespräch sind dabei Argen­ti­ni­en,
Msgr. Osório Citora Afonso, Bischof von Quelimane und Apostolischer Administrator des Erzbistums Beira, wurde tot aufgefunden.
Nachrichten

Bischof von Quelimane tot in Residenz aufgefunden – Ermittlungen laufen nach mutmaßlich gewaltsamem Tod

Der Bischof von Quel­ima­ne auf Mosam­bik, Msgr. Osório Cito­ra Afon­so, ist im Alter von 54 Jah­ren tot in sei­ner Resi­denz in Quel­ima­ne auf­ge­fun­den wor­den. Der Fund erfolg­te in den frü­hen Mor­gen­stun­den von Sams­tag. Die Umstän­de sei­nes Todes sind unge­klärt, doch meh­ren sich Hin­wei­se auf ein mög­li­ches Gewaltverbrechen.
Leo XIV. traf sich bei seinem Spanienbesuch mit Augustinern. Folgt er seinem Vorgänger Franziskus, der sich auf Reisen regelmäßig vor Ort mit den Jesuiten traf?
Leo XIV.

Die Suche nach dem neuen Chronisten des Papstes

Wäh­rend sei­nes Pon­ti­fi­kats pfleg­te Papst Fran­zis­kus, selbst Jesu­it, eine Gewohn­heit, die rasch zu einem festen Bestand­teil sei­ner Aus­lands­rei­sen wur­de: Wann immer er eine sol­che Rei­se unter­nahm, traf er sich vor Ort mit den dor­ti­gen Jesui­ten. Die­se Tref­fen stan­den zwar offi­zi­ell auf dem Pro­gramm, fan­den jedoch stets hin­ter ver­schlos­se­nen Türen statt. 
Nachrichten

Das langsame Verschwinden der Christen aus dem Heiligen Land

Die Chri­sten des Hei­li­gen Lan­des schla­gen erneut Alarm. Ver­tre­ter ver­schie­de­ner christ­li­cher Gemein­schaf­ten beklag­ten gestern, am 2. Juni, in Jeru­sa­lem eine zuneh­men­de Atmo­sphä­re von Bedräng­nis, Gewalt und gesell­schaft­li­cher Aus­gren­zung. Die Ent­wick­lung betrifft sowohl Isra­el als auch Ost­je­ru­sa­lem (Alt­stadt) und die palä­sti­nen­si­schen Gebie­te. Beson­ders besorg­nis­er­re­gend ist dabei nicht nur die Zahl der doku­men­tier­ten Über­grif­fe, son­dern die Tat­sa­che,
Papst Leo XIV. mit den Direktoren der Nationalen und Päpstlichen Missionswerke der katholischen Kirche
Leo XIV.

Leo XIV. würdigt Fulton Sheen als „Leuchtturm des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe“

Ver­gleicht man die gegen­wär­ti­gen Bemü­hun­gen zur Glau­bens­ver­brei­tung und ‑ver­tei­di­gung auf You­Tube, Insta­gram, Tik­Tok, X und ande­ren digi­ta­len Platt­for­men mit dem, was Ful­ton Sheen bereits vor Jahr­zehn­ten über Radio und Fern­se­hen lei­ste­te, dann erscheint sei­ne Lei­stung gera­de­zu außer­ge­wöhn­lich. Daher rührt die beson­de­re Wert­schät­zung, die ihm vie­le Katho­li­ken noch heu­te entgegenbringen.