Kardinal Joseph Zen, nachdem er am Morgen des 5. Januar persönlich Abschied von Benedikt XVI. genommen hatte.
Hintergrund

Kardinal Zen: „Tendenziöse Verallgemeinerungen von Franziskus haben viele Menschen verletzt“

Kar­di­nal Joseph Zen, eme­ri­tier­ter Bischof von Hong­kong und graue Emi­nenz der chi­ne­si­schen Unter­grund­kir­che, wird von chi­ne­si­schen Katho­li­ken als „leben­der Hei­li­ger“ ver­ehrt. Er selbst weist das ent­schie­den von sich. Im kom­mu­ni­sti­schen Chi­na droht dem Kar­di­nal, der die Kir­chen­ver­fol­gung und die neue vati­ka­ni­sche Ost­po­li­tik kri­ti­siert, lebens­lan­ge Haft. Den 91jährigen scheint das nicht zu beein­drucken. Im Mai 2022
Kardinal George Pell mit Papst Franziskus, an dessen Pontifikat er vernichtende Kritik übte; vor allem aber schaute er auf das nächste Konklave.
Liturgie & Tradition

Das Vermächtnis von Kardinal Pell: Eine vernichtende Kritik am Pontifikat von Papst Franziskus und der Blick auf das nächste Konklave

(Rom) Der am Diens­tag­abend, dem 10. Janu­ar, über­ra­schend ver­stor­be­ne austra­li­sche Kar­di­nal Geor­ge Pell, der durch Ver­leum­dung in sei­nen letz­ten Lebens­jah­ren durch die Höl­le gehen muß­te, hat­te noch zu Leb­zei­ten vor­ge­sorgt: Er hin­ter­läßt der Kir­che, ins­be­son­de­re dem Kar­di­nals­kol­le­gi­um, ein Ver­mächt­nis, das nun noch mehr Gewicht bekommt. Der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster ent­hüll­te, daß Kar­di­nal Pell der Autor
Apostolischer Nuntius zwang bei Requiem für Benedikt XVI. die Gläubigen zur Handkommunion.
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Ein Nuntius, der Klerikalismus und die Mundkommunion

(Rom) Papst Fran­zis­kus tadel­te wie­der­holt den Kle­ri­ka­lis­mus, den er als „Krank­heit“ bezeich­ne­te. Dabei wur­de aber nicht wirk­lich klar, was genau der Papst dar­un­ter ver­steht. Ein trau­ri­ges Bei­spiel für Kle­ri­ka­lis­mus lie­fer­te nun der Apo­sto­li­sche Nun­ti­us in Costa Rica.
Verleihung der Kardinalswürde durch Papst Benedikt XVI. an Raymond Burke.
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Kardinal Burke: „Er hat eine unvorstellbare Last auf sich genommen“

Kar­di­nal Ray­mond Bur­ke, der Kar­di­nal aus den USA, war Bene­dikt XVI. sehr ver­bun­den. Bene­dikt hat­te den bril­lan­ten Juri­sten an die Römi­sche Kurie beru­fen und zum Kar­di­nal kre­iert. Der Ver­tei­di­ger des über­lie­fer­ten Ritus und der kirch­li­chen Tra­di­ti­on fiel im Anschluß an die erste Bischofs­syn­ode über die Fami­lie, bei der er zum Wort­füh­rer der Ver­tei­di­ger der über­lie­fer­ten
Seit gestern ist der Leichnam von Benedikt XVI. im Petersdom aufgebahrt. Zehntausende Menschen nehmen seither persönlich von ihm Abschied.
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„Er war nicht selbst das Licht, sondern sollte Zeugnis ablegen für das Licht“

Zahl­reich sind die Anmer­kun­gen zum Tod von Bene­dikt XVI. und die per­sön­li­chen Erin­ne­run­gen an die­sen Papst und ehe­ma­li­gen Glau­bens­prä­fek­ten, Metro­po­li­ten und Pro­fes­sor, die uns errei­chen. Eine davon soll her­aus­ge­grif­fen wer­den, weil ihr Maß an Wür­di­gung, Treff­lich­keit und Schön­heit zuin­nerst bewegt:
Altrituelle Priestergemeinschaften nahmen zum Tod von Benedikt XVI. Stellung
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„Mit großer Trauer“ – altrituelle Priestergemeinschaften zum Tod von Benedikt XVI.

Eini­ge alt­ri­tu­el­le Prie­ster­ge­mein­schaf­ten haben in öffent­li­chen Erklä­run­gen zum Tod von Bene­dikt XVI. Stel­lung genom­men.  Petrus­bru­der­schaft Bene­dikt XVI. steht am Anfang der Prie­ster­bru­der­schaft St. Petrus (FSSP) im Jahr 1988. Er unter­stütz­te die­se Neu­grün­dung tat­kräf­tig. An sei­nem Todes­tag, dem 31. Dezem­ber, erklär­te die Petrusbruderschaft:
Der Gesundheitszustand von Benedikt XVI. hat sich kurz vor Weihnachten dermaßen verschlechtert, daß Papst Franziskus alle zum "besonderen Gebet" für seinen Vorgänger aufrief.
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Keine Entwarnung – der Gesundheitszustand von Benedikt XVI.

(Rom) Die katho­li­sche Welt betet für Bene­dikt XVI., der von 2005 bis 2013 Ober­haupt der hei­li­gen Kir­che war. In den Tagen unmit­tel­bar vor Weih­nach­ten ver­schlech­ter­te sich sein Gesund­heits­zu­stand. Seit­her kämpft er mit Atem­pro­ble­men. Der am 16. April 1927 im baye­ri­schen Marktl am Inn gebo­re­ne Joseph Ratz­in­ger, der 2005 zum Papst gewählt wur­de, steht im 96.
Kardinal Robert Sarah: Es herrscht kein liturgischer Frieden in der Kirche, weil eine Liturgiereform umgesetzt wurde, wie sie das Zweite Vatikanische Konzil so nicht wollte.
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Kardinal Sarah: „Es gibt in der Kirche ein tiefes Unbehagen und ein echtes Leiden an der Liturgie“

(Paris) Die fran­zö­si­sche Wochen­zei­tung Valeurs Actu­el­les (Aktu­el­le Wer­te) ver­öf­fent­lich­te ein aus­führ­li­ches Inter­view mit Kar­di­nal Robert Sarah, dem eme­ri­tier­ten Prä­fek­ten der römi­schen Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung (heu­te Dik­aste­ri­um für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung). Der Kar­di­nal, der bis 2021 im Amt war, erteilt dar­in, so das Wochen­ma­ga­zin, eine „Lek­ti­on“ in Sachen Zivi­li­sa­ti­on. Er
Die Geburtsgrotte von Bethlehem: Eine kurze Betrachtung auf dem Weg zur Krippe.
Forum

Licht und Schatten liegen auf der Grotte von Bethlehem

Von Cri­stia­na de Magi­stris „Ent­fer­ne die­se abscheu­li­chen Lum­pen und die­se Hüt­te, die des Got­tes, den ich anbe­te, unwür­dig ist, aus mei­nen Augen!“ So reagier­te der Häre­ti­ker Mar­ki­on schon in den ersten Jahr­hun­der­ten auf das Geheim­nis von Beth­le­hem. Wir aber beten die­se Lum­pen und die­se ärm­li­che Hüt­te an, denn sie spie­geln Got­tes Geschmack, Sei­ne Weis­heit, Sei­ne
Der Gregorianische Choral liefert das Maß, in dem die Erde, also die Ökologie, zu sehen ist. Keine Naturreligion, keine "Mutter Erde"-Göttin, sondern Schöpfung, die allein auf den einen Schöpfer hinweist.
Hintergrund

Weder Mutter noch Göttin

„Gera­de in die­ser Advents­zeit steht die gro­ße Lit­ur­gie der katho­li­schen Kir­che buch­stäb­lich an den Anti­po­den der neu­en wuchern­den Natur­re­li­gi­on, mit der Erde als Mut­ter­göt­tin“, so der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster. Er ver­öf­fent­lich­te den Auf­satz von Ful­vio Ram­pi, einem gro­ßen Ken­ner und Ver­eh­rer des vie­le Jahr­hun­der­te alten Gre­go­ria­ni­schen Cho­rals, der mit der katho­li­schen Lit­ur­gie nicht nur ver­schmol­zen,